Auf Oskar Schindlers Spuren in Regensburg

Das Bayerische Fernsehen berichtet über einen sensationellen Fund im Staatsarchiv Amberg Oskar Schindler rettete 1200 Juden während des Zweiten Weltkriegs das Leben. Das ist, spätestens seit Steven Spielbergs Hollywoodfilm „Schindlers Liste“, einem breiten Publikum bekannt. Doch was wurde aus dem Helden und seiner ihn tatkräftig unterstützenden Frau Emilie nach dieser beispiellosen Rettungstat? Das Ehepaar Schindler lebte ab 1945 einige Jahre in Regensburg. Harald Zintl von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Regenburg bereitet zusammen mit Erika Rosenberg, der Biografin vom Emilie und Oskar Schindler, eine Ausstellung zu diesem Thema vor. Im Zuge der Recherchen machten sie einige sensationelle Funde. So entdeckten sie im Staatsarchiv Amberg die handgeschriebenen originalen Meldebögen zum Entnazifierungsverfahren von Emilie und Oskar Schindler aus dem Jahr 1946. Darin erwähnt Schindler die Rettungsaktion. Die Akten zählen damit zu den ersten Dokumenten über die Rettung von 1200 Menschen vor der Ermordung in den Konzentrationslagern der Nazis. Das Bayerische Fernsehen berichtet darüber in der Sendung „Schwaben und Altbayern“ am Sonntag, 28.Oktober, 18.05 Uhr.

Bei Dreharbeiten im Staatsarchiv Amberg: Von links: Harald Zintl, Friedrich-Ebert-Stiftung Regensburg, Dr. Till Strobel, Staatsarchiv Amberg und das BR-Kamerateam.

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