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Bürgerinitiativen gegen Bebauungspläne für Parkplatz

Jacobi-Gelände: Wohnungen statt Parkhaus

Ein Parkhaus auf des Gelände des Alten Eisstadions? Zwei altgediente Bürgerinitiative unterstützen den Plan von Oberbürgermeister Joachim Wolbergs. Außerdem fordern sie, die Jugendherberge unter Denkmalschutz zu stellen.

Helmut Wilhelm und Walter Cerull wollen die Jugendherberge unter Denkmalschutz stellen lassen. Foto: as

Helmut Wilhelm und Walter Cerull wollen die Jugendherberge unter Denkmalschutz stellen lassen. Foto: as

Nostalgie schwingt mit, während sich die beiden älteren Herren da vor der Presse die Bälle zuspielen. „Die wollten damals diese Bayerwaldbrücke bauen“, sagt Helmut Wilhelm. „Das konnten wir verhindern“, ergänzt Walter Cerull und zeigt einen Plan des Brückenmonstrums, das damals vom Donaumarkt über den Gries bis zur Bayerwaldstraße in Reinhausen reichen sollte. „Dann gab es da mal in den 80ern Pläne für ein Sheraton-Hotel auf dem Jacobi-Gelände“, fährt er fort. „Shera-Beton war der Titel der Broschüre, die wir damals herausgegeben haben“, erinnert sich Wilhelm. „Bürgerprotest hat das verhindert.“ „Norman Foster wollte den Unteren Wöhrd mal bebauen“, sagt Cerull. „Solar Quarter hat das geheißen“, entgegnet Wilhelm. „Was daran Solar gewesen sein soll, hat wohl auch nur der Foster gewusst“, lächelt Cerull. Und das mit der Ersatztrasse über den Grieser Spitz sei auch so eine komische Idee gewesen. „Jede Dekade wurde eine neue Sau durchs Dorf getrieben, um die Donauinseln zu verändern“, fasst er zusammen. „Aber man sieht: Die Bürger können sehr viel bewirken, wenn sie einig sind und konsequent dabei bleiben.“

Geheimniskrämerei ums Evangelische Krankenhaus

Wieder mal nur Profitmaximierung?

Bei dem Konzept für die neue Nutzung des Evangelischen Krankenhauses scheint der Oberbürgermeister ausschließlich auf maximalen Profit zu setzen. Dabei gäbe es mehrere andere Konzepte und vor allem Bedarf. Doch die Vorschläge scheinen unerwünscht und werden zum Teil sogar geheim gehalten.

Keine Lösung für Seniorenwerkstatt in Sicht

Mehrgenerationenprojekt steht vor der Schließung/ UPDATE: Stadt sucht dringend neue Räume

Man habe „neue Lösungen in der Pipeline“, versprach OB Wolbergs, als im November die Schließung der Seniorenwerkstatt in der Altstadt beschlossen wurde. Doch bislang sprudelt die Pipeline nicht. Jetzt muss das erfolgreiche Mehrgenerationenprojekt im März erst einmal schließen. UPDATE: Auf nochmalige Nachfrage unserer Redaktion startet die Stadt einen Suchaufruf für neue Räume

Flüchtlingsunterkunft Königswiesen

Nach offenem Brief: Neonazi hetzt mit Steckbrief gegen Königswiesener Pfarrer

Nach seinem offenen Brief zur geplanten Flüchtlingsunterkunft in Königswiesen ist Pfarrer Horst Wagner ins Visier eines rassistischen Hetzers geraten. Auf einer Facebookseite wurde ein steckbriefartiges Hassschreiben veröffentlicht. Garniert ist das ganze mit einem antisemitischen Gedicht. Der Verfasser ist schon seit längerem aktiv und bekennender Neonazi.

Die Sorge der Arrivierten um den Ruf der Domspatzen

Die Aufklärer und die Verhinderer

Um Gewalt und Missbrauch bei den Domspatzen angemessen aufzuarbeiten, wurde nun ein eigenes Gremium ins Leben gerufen. Vor wenigen Tagen trafen sich die sechs Vertreter zum ersten Mal. Derweil versuchen andere, Vorfälle zu verharmlosen und umzudrehen. Diese Leute haben nichts dazugelernt. Sie sind Verhinderer.

Pfarrer schreibt offenen Brief

Gegenwind für „das Volk!!!“

Das Familienzentrum Königswiesen spricht sich für den Bau der Flüchtlingsunterkunft beim Jugendzentrum aus. Pfarrer Horst Wagner schreibt den Organisatoren einer Unterschriftensammlung gegen das Heim einen offenen Brief. Auf deren Facebook-Profilen finden sich zahlreiche Beiträge verschwörungstheoretischer Seiten und Posts rechtsextremer Parteien.

Interview

„Im Mythos ist der unsichere Ort immer die Öffentlichkeit“

Am Sonntag ist Vagina-Tag und weltweit gehen eine Milliarde Frauen auf die Straße, um durch Tanz auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen. So lautet das Ziel von “One Billion Rising”. Ein Gespräch mit Michaela Schindler und Esther Burkert. Beide sind beim Frauennotruf aktiv und organisieren die „One Billion Rising“-Aktion am Sonntag in Regensburg.

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