Claudia Wiest Bundestagskandidatin der ÖDP

Regensburg – Die Regensburger ÖDP wird mit Claudia Wiest in den Bundestagswahlkampf ziehen. Auf einer gemeinsamen Versammlung der ÖDP-Kreisverbände Stadt und Landkreis wurde die Lehrerin und vierfache Mutter aus Wiesent einstimmig zur Direktkandidatin für Regensburg gewählt. Claudia Wiest hat in langjähriger Arbeit im Kreistag politische Erfahrung gesammelt. Schon vorher hatte sie sich beim Bund Naturschutz und ihrer Gemeinde engagiert. Zur Diskussion über eine nötige Wertschätzung von Erziehungsarbeit meint Wiest: „Unsere Forderung eines steuer- und sozialversicherungspflichtigen Erziehungsgehalts soll den Eltern die Möglichkeit geben, sich ganz ihrer Erziehungsarbeit zu widmen ohne finanzielle Sorgen zu haben.“ Einen weiteren Schwerpunkt setzt Wiest im Sozialbereich: „Unser Sozialstaat, zu dem wir uns ausdrücklich bekennen, muss sich leisten können, ebenso wie ein Erziehungsgehalt auch ein Pflegegehalt für alle zu zahlen, die zu Hause ihre Angehörigen betreuen.“ Eine weitere Forderung der ÖDP ist ein kurzfristig angelegtes massives Förderprogramm zur Energieeinsparung in allen Bereichen (öffentliche Gebäude, Industrie, Gewerbe, private Haushalte, Verkehr). Einsparung, Effizienzsteigerung und Einsatz erneuerbarer Energien seien in dieser Kombination unverzichtbar. Ungeachtet der endgültigen Wahltermine befürwortet das ÖDP-Gremium einen kombinierten Landtags- und Bundestagswahlkampf. Darum soll Claudia Wiest gemeinsam mit den Landtagskandidaten Reinhard Erös (Regensburg-Land) und Astrid Lamby (Regensburg-Stadt) für die ÖDP werben. ÖDP-Kreisvorsitzender Alfred Strohmeier fordert in diesem Zusammenhang einen kostenfreien Zugang zu allen Ebenen des Bildungssystems. Ein solches Bildungssystem muss den ganzen Menschen mit seiner Persönlichkeit und seinen Zusammenhängen umfassen: „Schule muss ein Ort der Ermutigung sein, an dem jedes Kind seine Möglichkeiten erkennen und ausweiten kann. Durch den Einsatz einer zweiten erwachsenen Kraft in den Grundschulen soll die individuelle Förderung aller Kinder, sowie die Inklusion von Kindern mit einem Handicap besser bewerkstelligt werden.“ Deshalb unterstütze die ÖDP auch das Volksbegehren zur Abschaffung der Studiengebühren, dessen Eintragungsfrist am Donnerstag beginnt.

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Kommentare (1)

  • Knurrhahn

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    „…sozialversicherungspflichtiges Erziehungsgehalt…“
    wenn man die Dame beim Wort nimmt, würde das einen Arbeitsvertrag nach sich ziehen. Mit Urlaub, Kündigungsfristen, Weisungsbefugnis etc. Da möchte ich die Herrschaften mal sehen, wenn ihnen der/die „Chef/in“ Weisungen oder sogar Abmahnungen erteilen kann :-)

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