Flüchtlinge müssen ins "Balkan-Zentrum"

„Das tut weh, aber da hilft alles protestieren nichts.“

Unter Protesten fanden heute die ersten Transporte von Asylsuchenden ins Balkan-Zentrum nach Bamberg statt. Nachbarn stehen der Situation betroffen und hilflos gegenüber.

Am Ende war es eine Familie, die in den Bus nach Bamberg steigen musste. Fotos: as

Am Ende war es eine Familie, die in den Bus nach Bamberg steigen musste. Fotos: as

Die zwei Frauen am Straßenrand haben gerötete Augen. „Das tut weh, wenn man so etwas sieht“, sagt eine. Wenige Meter entfernt wird gerade eine siebenköpfige Familie zum Bus begleitet, der sie ins „Balkan-Zentrum“ nach Bamberg bringt. Von dort werden sie über kurz oder lang nach Serbien abgeschoben werden. Vor zwei Tagen haben sie per Bescheid erfahren, dass sie übermorgen abgeholt und in die „Ankunfts- und Rückführungseinrichtung“ nach Bamberg gebracht werden. So wie ihnen geht es heute es rund 600 Asylsuchenden aus sogenannten „sicheren Herkunftsstaaten“. Doch bei weitem nicht alle, die diesen Bescheid erhalten haben, steigen heute in die Busse.

„Wenn sie uns mit der Polizei holen, wird das nur noch viel schlimmer.“

Einige haben erklärt, dass sie innerhalb von zehn bis zwölf Tagen freiwillig ausreisen werden – sie dürfen so lange noch in der Unterkunft in der Regensburger Aussiger Straße bleiben. Zwei weitere Familien haben über einen Rechtsanwalt einstweilige Anordnungen erwirkt. Bei der Familie, die eben in den Bus steigt hat das nicht mehr geklappt. Und nach langem Überlegen haben sie sich entschlossen, freiwillig zu gehen. „Wenn sie uns dann irgendwann mit der Polizei holen, wird das nur noch viel schlimmer“, sagt die Mutter.

Ihre zehnjährige Tochter sei mit einem der Mädchen in dieselbe Klasse gegangen, erzählt eine der Frauen am Straßenrand. Und an der Grundschule am Sallerner Berg hätten gestern viele Kinder geweint, als sie erfuhren, dass ihre Klassenkameradin nicht mehr hierbleiben darf. „Die geben den Leuten nicht einmal zwei Tage, um sich zu verabschieden und zu packen. Und dann können sie nicht einmal alles mitnehmen. So geht man doch nicht mit Menschen um.“ Die Familie, sagen beide, die hätte doch wirklich bleiben können. Man kenne sich jetzt seit fast einem Jahr. „Das sind nette Leute. Die Kinder sprechen fast perfekt deutsch. Und wer weiß, wen sie uns jetzt bringen.“

„Die Polizei muss das eben machen und das wird auch gemacht.“

Proteste vor der Aussiger Straße.

Proteste vor der Aussiger Straße.

Für die kleine Gruppe von linken Demonstranten, die sich schon vor Stunden mit Transparenten vor der Unterkunft postiert haben, um gegen die Abholungen zu protestieren, haben die Nachbarinnen allerdings nur wenig Verständnis. „Warum macht ihr denn diesen Scheiß“, hat eben einer von ihnen den Polizisten zugerufen. Der Schlüssel des Busses, mit dem die Familien nach Bamberg gebracht werden sollten, war kurz zuvor „abhanden gekommen“. Es dauert, bis ein Ersatzschlüssel besorgt wird. „Was soll das bringen?“, fragt eine der Nachbarinnen. „Die Polizei muss das eben machen und das wird auch gemacht. Da hilft alles protestieren nichts.“

Auch vor der Unterkunft in der Plattlinger Straße wurde demonstriert.

Auch vor der Unterkunft in der Plattlinger Straße wurde demonstriert.

Ein Polizeibeamter kommt mit einem der Demonstranten ins Gespräch. „Mir gefällt das auch nicht. Meinetwegen könnten die hierbleiben“, murmelt er mit leicht gesenkter Stimme. „Warum machst Du das dann? Bleib doch einfach morgens liegen und lass es bleiben“, erwidert der junge Mann aufgebracht. „Wenn ihr das scheiße findet, dann macht doch einfach nicht mit.“ Dem Polizisten ist die Situation sichtlich unangenehm. Gut zehn Minuten diskutieren die beiden. Der Ton wird irgendwann verbindlicher – doch die unterschiedlichen Positionen verändern sich nicht. „Ich bin leider nicht in der Situation, hier irgendetwas zu entscheiden“, sagt der Polizeibeamte etwas bedrückt. Dann verabschiedet er sich und bringt einen kleinen Jungen über die Straße zum Bus.

„Abschreckung auf Kosten von Einzelschicksalen“

Wenig später ist das spärliche Gepäck der Familie verladen. Sie sind heute die einzigen, die der Bus von hier aus nach Bamberg bringt. Für die anderen sind die freiwilligen Erklärungen zur Ausreise und die einstweiligen gerichtlichen Anordnungen nur ein kurzer Aufschub – mehr nicht.

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Bayern ist Vorreiter bei den „Balkan-Zentren“, neben Bamberg gibt es noch eines im oberbayerischen Manching. „Der Gedanke dahinter ist, dass sich in den Ländern, die überhaupt keine Bleibeperspektive haben, ein Bewusstsein breit macht, dass es überhaupt keinen Sinn hat, nach Deutschland zu kommen“, so Innenminister Joachim Herrmann bereits im August.

Asylanträge werden hier im Schnellverfahren behandelt, für die Asylsuchenden gibt es keine rechtliche Beratung, es gilt strenge Residenzpflicht. Ein Schutzanspruch der Betroffenen wird im Rahmen dieser Schnellverfahren pauschal angezweifelt. Der Bayerische Flüchtlingsrat spricht angesichts dessen von „Abschreckung auf Kosten von Einzelschicksalen“.

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Kommentare (31)

  • Tobias

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    Geltendes Recht wird angewandt. Ist das wirklich ein Artikel wert?

  • bernd

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    Tobias: „einen Artikel“. Da es sich um die erstmalige Anwendung einer neuen und umstrittetenen Regelung handelt, ja, natürlich.

  • Joe Kermen

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    Wenn das geltende Recht unfug ist, dann ist so ein Artikel immer gerechtfertigt.

  • Marisa Reddich

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    Rote Ampeln Nachts um 1Uhr sind Sch…, trotz dem halte ich mich an das Gesetz.

  • Nara T.

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    Diese Geschehnisse kann man wohl kaum mit roten Ampeln Nachts um 1 vergleichen!

  • wahon

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    Das „geltende Recht“ ist das deutsche Ausländer“recht“. Das deutsche Ausländer“recht“ verstößt aber gegen nahezu alle Menschenrechte, die in der von Deutschland unterzeichneten UN-Menschenrechtserklärung aufgeführt sind. Das deutsche Ausländer“recht“ verstößt gegen das Grundgesetz, denn das Grundgesetz basiert auf den Menschenrechten. Die Praxis des deutschen Ausländer“rechts“ ist verfassungs- und menschenrechtswidrig, und wer sich in seinem Denken und Handeln auf dieses Ausländer“recht“ beruft, muss sich darüber im Klaren sein, dass er verfassungs- und menschenrechtswidrig denkt und handelt. Und ein Staat, der vorsätzlich und permanent gegen die Menschenrechte verstößt, ist ein „Unrechtsstaat“, der beseitigt werden muss, auch wenn die Mehrheit der Staatsangehörigen das menschenrechtswidrige Handeln der Regierung billigt.

  • menschenskind

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    Deutschland, bzw. unser so schönes Bayern ist ein peinlicher Fleck auf der Landkarte der Menschenrechte. Dass bei uns gegen Menschenrechte verstoßen wird, ist leider der Normalfall, wie man dieser kleinen Chronik entnehmen kann.

    Bayern weist, wie anerkannte Historiker und Nachschlagewerke bereits vor dem NS immer wieder feststellten, die blutigste und intoleranteste Judengeschichte aller deutschen Regionen auf. Dies bezieht sich auf einen Zeitraum von über eintausend Jahren.

    Bayern war ab dem 16. Jh. die Heimat der Gegenreformation, jener Bewegung aus der katholischen Kirche und der weltlichen Macht heraus, die Deutschland auf Jahrhunderte Zwist, Hader, Mord und Totschlag sowie später einen schmerzlichen Sonderweg in Europa angedeihen ließ.

    In Bayern wurden noch bis in die zweite Hälfte des 18. Jhs., in erster Linie von katholischen Inquisitoren, Frauen als Hexen verurteilt und hingerichtet; es waren mit die letzten Fälle in Europa.

    Obwohl Bayerns Herrscher lange Zeit erheblich von den Fähigkeiten ihrer jüdischen Bankiers und Hoffaktoren profitierten, hat kein Angehöriger der Dynastie der Wittelsbacher die Juden seines Landes in deren Bestreben nach Gleichberechtigung je unterstützt.

    Bayerns extrem ausgeprägter Partikularismus (lieber Bayern als Deutschland) verhinderte die Einigung Deutschlands auf Jahrzehnte. Als einer der letzten Kulturstaaten Europas wurde Deutschland somit erst 1870/1871 ein Nationalstaat, mit Folgen für seine weitere Entwicklung.

    Der jüdische Schriftsteller und Erfolgsautor Jakob Wassermann schrieb über seine Jugenderlebnisse in Bayern: “Zum erstenmal begegnete ich jenem in den Volkskörper gedrungenen dumpfen, starren, fast sprachlosen Haß, von dem der Name Antisemitismus fast nichts aussagt, weil er weder die Art, noch die Quelle, noch die Tiefe, noch das Ziel zu erkennen gibt. Dieser Haß hat Züge des Aberglaubens ebenso wie der freiwilligen Verblendung, der Dämonenfurcht wie der pfäffischen Verstocktheit, der Ranküne des benachteiligten, Betrogenen ebenso wie der berechtigten Abwehr, affenhafter Bosheit wie des religiösen Fanatismus. Gier und Neugier sind in ihm, Blutdurst, Angst verführt, verlockt zu werden, Lust an Geheimnis und Niedrigkeit der Selbsteinschätzung. Er ist in solcher Verquickung und Hintergründigkeit ein besonderes deutsches Phänomen. Es ist ein deutscher Haß.“

    Keine andere deutsche Region weist eine derart intolerante Sinti-und-Roma-Geschichte auf wie Bayern. So war München der Gründungs- und Wirkungsort der “Zigeunerzentrale”, jener Behörde, die ab 1899 unmenschliche Verfolgung von Angehörigen der Minderheit betrieb und deren Vorarbeiten der systematischen Vernichtung von einer halben Million “Zigeunern” durch die Nazis schon sehr früh den Weg ebnete.

    Um die Wende vom 19. auf das 20. Jh. traten in Bayern ganz besonders die Angehörigen des Jesuitenordens (SJ) als Hassprediger gegen Juden in Erscheinung. Noch heute gehören innerhalb der katholischen Kirche Jesuiten zu den unerbittlichsten Gegnern von Juden.

    Albert Einstein gab noch vor Erreichen seiner Volljährigkeit die deutsche Staatsbürgerschaft auf – wegen schmerzlicher, judenfeindlicher Erfahrungen im damals noch erzkatholischen Oberbayern.

    Bayern und München waren ab 1917 die Lieblingsaufenthaltsstätten (außerhalb Italiens) von Nuntius Eugenio Pacelli, dem späteren Papst Pius XII., der wegen seiner Haltung gegenüber den Juden angesichts der Verfolgung durch Nazideutschland zum umstrittensten Kirchenoberhaupt der zweitausendjährigen Papstgeschichte wurde. Allerengste freundschaftliche Beziehungen verbanden Pacelli mit dem bayerischen Klerus und der bayerischen Dynastie der Wittelsbacher.

    Der bis in die Gegenwart in hohem Ansehen stehende, christliche Vorzeigeliterat der Bayern, Ludwig Thoma, trat als übler Hetzer gegen Juden auf. Die Zeitung, die 1920/1921 seine rassistischen Ergüsse anonym verbreitete, der oberbayerische „Miesbacher Anzeiger“, fand Abnehmer in ganz Deutschland.

    Bayern war Brutstätte und Wiege des Nationalsozialismus. Sowohl die antisemitische Thule-Gesellschaft (1918) als auch die NSDAP (1919/1920), die SA (1921) oder die SS (1925) – sie entstanden alle in Bayern.

    Sowohl in seinen Reise-, als auch in seinen Kriegserinnerungen (1906-1924; 1929) offenbarte Kronprinz Rupprecht von Bayern primitivsten Rassenhass. Der Thronprätendent der Wittelsbacher übertraf sogar noch die Menschenfeindlichkeit mancher Nationalsozialisten.

    Adolf Hitler fand in keiner anderen Region Deutschlands so viele Gleichgesinnte wie in Bayern; deswegen startete der katholische Deutschösterreicher von dort aus seine folgenreiche Karriere und erklärte später in „Mein Kampf“ München zu seiner Lieblingsstadt.

    Der gebürtige Bayer, Julius Streicher, verantwortete mit seinem Hetzblatt “Der Stürmer” die intensivste und wirksamste antijüdische Propaganda vor und während des Dritten Reiches.

    Karl Valentin, bis heute Lieblingskomiker vieler Bayern, denunzierte während des NS Juden, und er schrieb anbiedernde Briefe an Hitler.

    Der in München geborene und katholisch getaufte Heinrich Himmler gilt als der Initiator der Konzentrationslager Dachau und Auschwitz.

    Ebenfalls ein gebürtiger Oberbayer, Hermann Göring, gab die “Endlösung der Judenfrage”, die bekanntlich sechs Millionen Juden das Leben kostete, in Auftrag.

    Mit „Der Befehl des Gewissens“ (1937) verfasste Hans Zöberlein den judenfeindlichsten Roman der gesamten NS-Ära. Der bayerische Autor erzielte eine Gesamtauflage von über 1 Million Exemplaren.

    Das oberbayerische KZ Dachau war jenes Konzentrationslager, das am längsten, nämlich von 1933 bis 1945, ‘in Betrieb’ war; zugleich diente es als Musterlager für Auschwitz und rund 2000 weitere Lager.

    Seriöse Umfragen wie der OMGUS-Report stellten fest, dass der Antisemitismus der Deutschen, speziell der Bayern, auch nach dem Tode Hitlers bzw. nach dem Ende des Dritten Reiches, eine feste Konstante blieb.

    Die im Vorfeld der Verleihung des Literaturpreises der bayerische Landeshauptstadt München an den jüdischen Schriftsteller Lion Feuchtwanger (1957) hochwogenden christlich-konservativ-antisemitischen Proteste degradierten die Auszeichnung zur Farce.

    In Bayern entstanden in den 1980er Jahren die beiden rechtsextremen Parteien “Republikaner” und DVU.

    Die rechtsextreme NPD zählte 2008 im Bundesland Bayern ihre meisten Mitglieder.

    Gemäß den Erhebungen der Friedrich-Ebert-Stiftung war Bayern in den Jahren 2006, 2008 und 2010 das deutsche Bundesland mit den meisten Judenhassern, den meisten Verharmlosern des NS und einem besonders hohen Anteil an Fremdenfeinden.

    Bayern bescherte Deutschland 2009 den vorerst letzten und zugleich weltweit meist beachteten Fall von Holocaustleugnung. Bayerisch-katholische Frömmler (“Piusbrüder”) hatten den britischen Bischof Williamson eingeladen.

    Bayern weist laut Statistiken der Jahre 2011 und 2013 die höchste Selbstmordrate aller deutschen Bundesländer auf.

    Neben dem Saarland gilt Bayern als das katholischste Bundesland der BRD. Im östlichen Bayern, in den Bezirken Niederbayern und Oberpfalz beträgt der Katholikenanteil sogar bis zu 90 %.

    Lange Zeit war man davon ausgegangen, dass die 1976 an der epilepsiekranken Studentin Anneliese Michel von bayerischen Geistlichen, und mit tödlichem Ausgang, vollzogene „Teufelsaustreibung“ die letzte derartige in Deutschland war. Jedoch belehrte im Jahre 2013 ein Aufruf des bayerischen Papstes Benedikt XVI. an seine, den Exorzismus praktizierenden, Geistlichen die Öffentlichkeit darüber, dass dem „Teufel“ in der katholischen Kirche nach wie vor ein fester Platz eingeräumt wird.

    Eine Studie der Universität Leipzig stellte 2015 fest, dass Bayern das judenfeindlichste deutsche Bundesland ist.

    Bis in die Gegenwart werden in Bayern regelmäßig an furchtbare antijüdische Traditionen anknüpfende, zugleich als rein kommerziell erkannte, Oberammergauer Passionsspiele aufgeführt.

    http://www.hagalil.com/2012/01/bayer-2/

  • joey

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    @Menschenskind
    Sie haben im Galopp durch die Geschichte noch eine Sache vergessen: der Bulgarenmord im frühen Mittealter. Ein Stamm flüchtender Bulgaren wurd erst scheinheilig aufgenommen und dann in wehrloser Situation abgeschlachtet…

    Vielleicht kehren wir nochmal zur Gegenwart zurück, die Hexen sind ja nun schon lange außer Gefahr…

  • Nemo Udeis

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    Sapperlot, das ist eine Aufzählung.
    Trotz aller historisch korrekten Infos bleibt bei mir ein fader Beigeschmack hängen, wenn ein Historiker dermaßen holzschnittartig arbeitet. Das undifferenzierte Draufhauen auf den Sack, in der Hoffnung, den richtigen zu treffen, zeugt nicht von wissenschaftlicher Souveränität.
    Nehmen wir die gegenwärtigen Bayern doch gleich mal kollektiv unter Generalverdacht und stellen sie unter Aufsicht der Geheimdienste. Die »Ureinwohner« v. a. der Oberpfalz sprechen ja übrigens auch noch eine vermeindlich »ungebildete« Sprache, die sich jedem Abhörversuch vermittels undefinierbarer Laute entzieht. Höchst verdächtig … das verstößt sicher gegen die Menschenrechte der Abhörenden … was man aus historischen Unterlagen auch belegen kann, wenn man will.

  • Regensburger

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    Nicht nur der rechte Radikalismus ist für die Menschheit und besonders für die Europa einer Gefahr, sondern auch der linken Radikalismus. Die linken Demonstranten verursachen bei ihren Protestaktionen jedes Jahr Schäden in Millionenhöhen. Sie kämpfen nicht gegen Staat, sondern gegen Mitmenschen. Jedes Jahr zerstören sie bei ihren Demonstrationen privates Eigentum wie Autos, Schaufenster und plündern viele Geschäfte. Das Alles wurde von uns Steuerzahler geduldet, und bezahlt, weil wir auch gegen „Rechts“ und gegen dem Nationalsozialismus sind. Jeder Linker schreit nach ein Recht und selbst unsere Rechte ignoriert. Wer aber unsere Recht missachtet ist kriminell. Wer aber uns, die meiste Deutschen mit den Nazi vergleichen möchte ist nicht nur krank, sondern mit seiner Ideologie für uns Menschen auch gefährlich. Wir als Deutschen haben unsere Verfassung und ein Rechtssystem und auch die freie Entscheidung ob ich hier in Deutschland oder in einem anderen Staat gesetzlos und ohne Arbeit und Pflichten leben möchte. Der, der nach Deutschland kommt, weil sich die Deutschen mit ihre Arbeit und ihrem Fleiß eine „teilweise“ eigene soziale Absicherung aufgebaut haben, der sollte aber nicht auf unsere Kosten leben. Deutschland ist kein sozialer Selbstbedienungsladen. Noch nie habe ich die Linken gesehen, dass sie auf der Straßen gegen Armut von Millionen deutschen Arbeitsnehmern, Rentnern, armen Kindern und ihren Familien gegangen sind. Es ist traurig aber WAHR, es leben zwischen uns viele Deutschen, die in den Nachkriegszeiten 45 und mehr Jahren hart gearbeitet haben, Kinder zur Weltgebracht, dieses Land aufgebaut und heute leben sie im Armut. Es ist im Vergleich mit zahlreichen Studenten oder Pensionären auch unsozial. Damit die manche Rentner wenigstens überleben, sammeln sie bei den Schulen leeren Pfandflaschen. Vor diesen Tatsachen schließen alle diese Demonstranten, die Kommunisten, die Linken wie auch viele Journalisten die Augen. Wie paradox klingt ein Bundestagabgeordnete bei seine „Rede“ über Bekämpfung von Armut und Zuwanderungspolitik wenn er selbst im Reichtum schwimmt. Warum auch nicht, die sind durch Armut selbst nicht betroffen und auf die Kosten für die „Flüchtlinge“ und Zuwanderer müssen sie sich selbst nicht finanziell beteiligen. Denken Alle diese Menschen wie auch die Demonstranten wirklich sozial?

  • menschenskind

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    Einigen Kommentatoren scheint gar nicht aufgefallen zu sein, dass etwa 30% der Einträge der Bayernchronik nicht Nazi- und Hexenzeit, sondern hier und heute, 21. Jahrhundert betreffen!

    Also vielleicht doch mal ein Grund sein eingefleischt katholisch-bayerisches Eigenbild zu hinterfragen?

    Den Schlaueren unter den Lesern wird möglicherweise bei der Lektüre der hässlichen Bayernchronik auch noch ein Licht aufgegangen sein, warum Deutschland/Bayern gar so viele Millionen Euro in Sport und Unterhaltung investiert. – Möglicherweise doch, um abzulenken von der himmelhoch stinkenden und unvergleichlichen eigenen Sch…e, oder?

  • bernd

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    *klopfklopf* Entschuldigung, ist hier das Treffen der Verwirrten?

  • Michelle

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    Ich bin entsetzt, wie Mitgefühl mit den Asylbewerbern in Bayernhass abdriften kann! Ich bin nicht stolz ein Bayer zu sein, aber ich liebe meine Heimat. Im übrigen bin ich Halbfranzösin.

  • Heinz

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    Regensburger: „Die linken Demonstranten verursachen bei ihren Protestaktionen jedes Jahr Schäden in Millionenhöhen. Sie kämpfen nicht gegen Staat, sondern gegen Mitmenschen. Jedes Jahr zerstören sie bei ihren Demonstrationen privates Eigentum wie Autos, Schaufenster und plündern viele Geschäfte.“

    Getreu dem Motto: “ Macht kaputt, was Euch kaputt macht!“ Völlig legitim. Nur so wird die liberale Nase in die Scheisse gestossen. Und dann mecker, weil in anderen Ländern General- und Wilde Streiks so gut funktionieren!

  • Bertl

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    Sehr geehrter Regensburger,
    kurz zu Ihren Zeilen…“Noch nie habe ich die Linken gesehen, dass sie auf der Straßen gegen Armut von Millionen deutschen Arbeitsnehmern, Rentnern, armen Kindern und ihren Familien gegangen sind. Es ist traurig aber WAHR, es leben zwischen uns viele Deutschen, die in den Nachkriegszeiten 45 und mehr Jahren hart gearbeitet haben, Kinder zur Weltgebracht, dieses Land aufgebaut und heute leben sie im Armut.“
    „Wenn Sie jemand wegen dieser (ohne Zweifel) Missstaende auf der Strasse gesehen haetten, dann waeren es tatsaechlich „linke“ gewesen! Auch wenn Gewerkschaften mittlerweile eher zur Mitte tendieren…. „RECHTS“ waren die noch nie. Was Ihre 45 Jahre angeht… Sie haben meine Zustimmung! Alles was NACH der Wiedervereinigung (JA sogar DAVOR) aus den neuen Bundelslaendern Rentenberechtigt ist schmarozt Ihrer Logik nach….25 Jahre Beitraege zahlen reicht nicht ;-) ! Sollten Sie mir wirklich erklaeren wollen, dass die von Ihnen angesprochene Armut durch die momentane Fluechtlingspolitik entstanden ist, haben Sie die letzten 20 Jahre die Tagesschau verschlafen. Diese Situation hat absolut NICHTS mit diesen armen Menschen… nichts mit linken oder rechten Chaoten … nichts mit deutschem Fleiss oder Arbeit zu tun. (Die von Ihnen gelobten Tugenden kann sich im Ausland eh keiner mehr leisten!) Die „Demonstaranten“ denken sehr sozial…. sehen Sie doch ueber den Tellerrand und begreifen, dass man als „isolierter Staat“… als „isolierte EU“ , als Teil der diese Konflikte mit ausgeloest hat, die verdammte Pflicht hat zu helfen. Ein Land, welches Milliarden in marode Banken schustern kann, wird doch mit der Fluechtlingsproblematik fertig werden? Ganz ehrlich lieber Regensburger, lieber sehe ich solche Demonstranten die sich fuer Menschenrechte einsetzen, als solche die sie verletzen und ignorieren!!!

  • menschenskind

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    „Ich bin entsetzt, wie Mitgefühl mit den Asylbewerbern in Bayernhass abdriften kann! Ich bin nicht stolz ein Bayer zu sein, aber ich liebe meine Heimat.“ – meint Michaela/Michelle.

    Seit wann denn hat ehrliche Geschichtsschreibung etwas mit Hass zu tun?

    Im Gegenteil, wer seine Heimat liebt, sagt die Wahrheit.
    Wer seine Heimat hasst, der belügt seine Geschichte.
    Denn der Lügner will verhindern, dass seine Landsleute aus ihren Fehlern, Vergehen und Verbrechen der Vergangenheit endlich lernen!

    Warum wohl führt Bayern auch noch 2015 sämtliche Bundesländer in Puncto Judenhass an, trotz seiner so furchtbaren Vergangenheit?
    Hm, Sie „Halbfranzösin“, Sie?

    Ganz einfach, weil wir Bayern in kaum einem bayerischen Geschichtsbuch unsere wahre Geschichte nachlesen und daraus lernen können, darum!

  • Gotthold Streitberger

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    Die Ereignisse sind schreckliche Konkretisierung der von der Großen Koalition mit Tolerierung von Bü90/Grüne durch Bundestag und Bundesrat im Schweinsgalopp durchgepeitschten, zum Teil offen verfassungswidrigen Asylverschärfungen. (genaueres dazu auf homepages von Pro Asyl, Bayer Flüchtlingsrat, BI Asyl Rgbg).
    Danke an alle Engagierten, die den „Abtransport“ – welch schreckliches Wort, aber was es bedeutet ist noch schrecklicher – einiger Betroffener verhindern konnten.
    Gotthold Streitberger (Mitglied BI Asyl )

  • MiReg

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    @ Nemo Udeis
    Meine Zustimmung zu 100 Prozent. In seinem „holzschnittartigen“, grobschlächtigen Abriss, in dieser Tirade, hat das „menschenskind“ Vieles nicht kapiert oder bewusst verzerrt. Es wäre schade um die Zeit, diese sinnfreie Hass-Tirade im Detail zu zerflücken, die mangelnde Seriosität lässt sich auch nach nur gröbster Durchsicht einfach aufzeigen:

    „Bayern“ wird hier Schuld zugewiesen auch für Zeiten, als es „Bayern“ als Staatsgefüge noch gar nicht gab. Das „menschenskind“ könnte sich hierzu sogar in der Wikipedia informieren.

    Zitat: „Bayerisch-katholische Frömmler (“Piusbrüder”) hatten den britischen Bischof Williamson eingeladen“.
    Die Piusbrüder sind keinerwegs „bayerische“ Frömmler, auch wenn sie in Bayern ein Priesterseminar betreiben.

    Aber die Suche nach „Verdächtigen“ ist ja immer individuell. Schön, wenn das „menschenskind“ jetzt die Bayern ausmacht. Früher hat man andere Gruppen in die Kollektivschuld genommen.

  • Tom

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    Auch wenn das Thema hier sehr emotional diskutiert wird, erlaube ich mich mal die Angelegenheit sachlich zu betrachten.

    Fakt 1: Es ist wohl zweifellos so, dass bei einer Familie aus Serbien nicht den Tatbestand des Paragraphen 16 a GG nicht erfüllt ist.

    Fakt 2: Es ist mit Sicherheit anzunehmen, dass dies auch die Eltern wussten.

    Fakt 3: TROTZDEM haben die Eltern ihren Kindern zugemutet, sie aus ihren Umfeld zu reißen und die Reise nach Deutschland anzutreten, und das mit der Aussicht, dass ihre Aufenthaltsdauer n Deutschland höchstwahrscheinlich zeitlich begrenzt sein wird.

    In diesen Zusammenhang ist die Aussage des serbischen Regierungschef interessant:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/serbien-kritisiert-deutsche-leistungen-fuer-asylbewerber-a-941037.html#

    Fakt 4: Jetzt werden die Kinder mit der Rückführung einer sehr hohen Belastung ausgesetzt.

    Stellt sich nur die Frage, wer daran die Hauptverantwortung trägt.

    Ein Land, welches sein Asylrecht und Einwanderungsrecht anwendet oder Eltern, die von der Aussichtlosigkeit ihres Vorhabens wussten, ihre Kinder trotzdem wahnsinnigen Belastungen aussetzten, um zeitlich von vornherein begrenzte Sozialleistungen zu beziehen?

  • menschenskind

    |

    MiReg meint:
    „Bayern“ wird hier Schuld zugewiesen auch für Zeiten, als es „Bayern“ als Staatsgefüge noch gar nicht gab.

    Wen interessiert das Staatsgefüge?
    Um die Menschen geht’s!
    Wen interessiert, ob die Grenzen früher kleinwenig anders verliefen, oder ob die Pfalz dazu, oder abgerechnet wird?
    Es geht um uns Bayern, und nicht um Thüringer, Sachsen, Badenser, oder Württemberger.
    Warum sollte es erlaubt sein bei den positiven Dingen in alten Traditionen (Oktoberfest, Reinheitsgebot, bayerische Mehlspeisen) schwelgen zu dürfen, ohne Rücksicht auf das „Staatsgefüge“, während bei den Menschenrechten und der Intoleranz jedoch bitteschön auf das „Staatsgefüge“ zu achten sei (?).

    Tatsache ist doch, dass kein Teil Deutschlands sich in Sachen Intoleranz mit uns messen kann, Holzschnitt hin oder her. Es gab nur einen Hitler und einen Holocaust, und die gingen beide von unserem Bayern aus. Es gab nur eine Gegenreformation und die ging von uns aus. Es gab nur eine „Zigeunerzentrale“ für das ganze deutsche Reich und die entstand 1899 in München. Und all die anderen Punkte sind ebenfalls ganz fest mit Bayern oder bayerischen Menschen, also unseren Vorfahren oder Zeitgenossen, verbunden.

    MiReg weiter:
    Die Piusbrüder sind keinerwegs „bayerische“ Frömmler, auch wenn sie in Bayern ein Priesterseminar betreiben.

    Was sind sie denn dann?
    Russische oder jüdische Frömmler?
    Gar chinesische Frömmler?
    Selbst wenn die Organisation der Piusbrüder international ist, jene Zeitzkofener, die den britischen Bischof Williamson einluden, waren/sind Bayern.
    Und welcher Bayer lädt einen Williamson ein, von dem man weiß, dass er gegen Schwule, gegen Juden, gegen die Abtreibung, gegen die Moderne ist? – Eben, ein bayerischer katholischer Frömmler, und kein normaler, nicht frömmelnder, aufgeklärter Bayer.

    MiReg:
    Aber die Suche nach „Verdächtigen“ ist ja immer individuell.

    Hier geht es nicht um die Suche nach „Verdächtigen“, sondern um Ehrlichkeit in der bayerischen Geschichtsschreibung.
    Nachdem die hierarchische Kette CSU-Staatsregierung, CSU-Innenminister, CSU-Kultusminister, an Vorgaben gebundene, beamtete bayerische Historiker uns Bayern mehr als sechzig Jahre lang nur die noblen, „schönen“ Seiten unserer Geschichte zugemutet haben (abgesehen von jenen 12 hässlichen NS-Jahren), wurde es Zeit zumindest hier auf Regensburg digital auch mal ein Stück ehrlicher bayerischer Geschichtsschreibung zu präsentieren.

    MiReg:
    Früher hat man andere Gruppen in die Kollektivschuld genommen.

    Ein Mottenkistenvergleich wie aus der „Deutschen Nationalzeitung“, dem Blatt der NPD. Deutlicher hätte MiReg seine geistige Heimat gar nicht benennen können.

    Was macht so einer nur hier auf Regensburg digital?

  • Tom

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    Zitat 1: „Tatsache ist doch, dass kein Teil Deutschlands sich in Sachen Intoleranz mit uns messen kann…“

    Zitat 2: „Was macht so einer nur hier auf Regensburg digital?“

    Eigentor???

  • MiReg

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    Wertes „menschenskind“,
    jetzt will ich doch nochmals antworten, auch wenn ich die Angelegenheit für mich abgeschlossen sehen mochte. Und ich antworte zuvörderst nicht Ihnen, Sie werden meine knappen Aussagen vermutlich nicht verstehen wollen und können, sondern ich möchte besonders, dass Ihre Verzerrungen und Unterstellungen zu meiner Person für den kritischen Leser ausgeräumt werden, der mehr als Sie zu Differenzierungen neigen dürfte.

    Ich zitiere also aus Ihrem letzten Posting und beantworte das von Ihnen „in den Raum Gestellte“.

    Zitat „menschenskind“:
    „MiReg meint:
    „Bayern“ wird hier Schuld zugewiesen auch für Zeiten, als es „Bayern“ als Staatsgefüge noch gar nicht gab.

    Wen interessiert das Staatsgefüge? Um die Menschen geht’s! Wen interessiert, ob die Grenzen früher kleinwenig anders verliefen, oder ob die Pfalz dazu, oder abgerechnet wird?
    Es geht um uns Bayern, und nicht um Thüringer, Sachsen, Badenser, oder Württemberger.
    Warum sollte es erlaubt sein bei den positiven Dingen in alten Traditionen (Oktoberfest, Reinheitsgebot, bayerische Mehlspeisen) schwelgen zu dürfen, ohne Rücksicht auf das „Staatsgefüge“, während bei den Menschenrechten und der Intoleranz jedoch bitteschön auf das „Staatsgefüge“ zu achten sei (?).“

    Meine Antwort:
    Korrekt! Um die Menschen geht es und um die Achtung der Würde des Menschen. Aber wer hier von Bayern spricht, kann nur das politische Staatsgefüge meinen und die im Territorium Bayern lebenden Menschen. Vermutlich wollten Sie in Ihrer Tirade die Altbayern angreifen, die Baiern. Jetzt packen Sie aber den Regensburger, Passauer, Würzburger und Neu-Ulmer in den einen Sack, auf den Sie einschlagen. Die Wahl Ihrer Beispiele „positiver Dinge in alter Tradition“ ist nett: Das Oktoberfest ist regional begründet, wenn es auch zum internationalen Sauffest verkommen ist, das Reinheitsgebot ist kein bairisches, sondern ein deutsches, und die Mehlspeisen sind regional höchst unterschiedlich. Was also ist daran bayerisch? Was davon ist „positiv“, außer in dem Sinn, in dem der Arzt eine Diagnose erstellt?

    Zitat „menschenskind“:
    „MiReg weiter:
    Die Piusbrüder sind keinerwegs „bayerische“ Frömmler, auch wenn sie in Bayern ein Priesterseminar betreiben.

    Was sind sie denn dann? Russische oder jüdische Frömmler? Gar chinesische Frömmler?
    Selbst wenn die Organisation der Piusbrüder international ist, jene Zeitzkofener, die den britischen Bischof Williamson einluden, waren/sind Bayern. Und welcher Bayer lädt einen Williamson ein, von dem man weiß, dass er gegen Schwule, gegen Juden, gegen die Abtreibung, gegen die Moderne ist? – Eben, ein bayerischer katholischer Frömmler, und kein normaler, nicht frömmelnder, aufgeklärter Bayer.“

    Meine Antwort:
    Würden Sie auch nur ein bisschen ernsthaft recherchieren (wollen), dann wüssten Sie, dass die Piusbruderschaft, die ich übrigens wegen ihrer menschenverachten Anschauungen (u.a. Todesstrafe) rundweg ablehne, ein international operierender religiöser „Konzern“ ist und dass jene Piusbrüder, die den unsäglichen Bischof Williamson einluden, keine Zaitzkofener (so schreibt man das bei seriöser Recherche richtig, auch wenn ich lokal nicht recht bewandert bin) waren. Dieses Priesterseminar ist wohl ein Sammelbecken von grenzwertigen Priesteranwärtern aus ganz Zentraleuropa. Seine Leitung unterstand meines Wissens nie einem Bayern, über lange Zeit und auch jetzt dem für seine extremen Einstellungen bekannten Pater Schmidberger, einem gebürtigen Württemberger, der auch wiederholt der Distriktobere der Bruderschaft für Deutschland war. Ein Bayer sollte also den unsäglichen Holocaustleugner Williams nicht eingeladen haben, außer, man definiert den Bayer ausschließlich (!) nach seinem Wohnsitz.

    Zitat „menschenskind“:
    “ MiReg:
    Früher hat man andere Gruppen in die Kollektivschuld genommen.

    Ein Mottenkistenvergleich wie aus der „Deutschen Nationalzeitung“, dem Blatt der NPD. Deutlicher hätte MiReg seine geistige Heimat gar nicht benennen können.
    Was macht so einer nur hier auf Regensburg digital?“

    Meine Antwort:
    Ein auch nur annähernd unzutreffendes, verletzendes und törichtes Urteil hat noch niemand vor „menschenskind“ über mich gefällt. Üblicherweise kennt man mich für klare Aussagen gegen den braunen Mob. Mich in die Nähe der NPD rücken zu wollen, ist unsäglich. Ich bitte Sie, „menschenskind“, um eine deutlich differenzierte Einschätzung der Persönlichkeiten, mit denen Sie Umgang haben – sofern Ihnen das möglich ist. Ich selbst bin nicht „stolz“, ein Bayer zu sein, aber ich fühle mich hier heimisch und wohl – und ich bin doch stolz drauf, in eine Familie hineingeboren worden zu sein, in der Eltern und Großeltern stets die Nazis abgelehnt hatten.

  • semmeldieb

    |

    Die bayerische Erbschuld? Die Rasse der Bayern – ein Übel!

    Unbelehrbar.

    Muss man sie gar ausmerzen, um die Gesundheit des Körpers des Volkes der guten Menschen zu bewahren?

  • menschenskind

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    Geehrter MiReg, Sie betreiben hier doch nichts anderes als Erbsenzählerei. Sie versuchen von der einzigartigen Misere unserer bayerischen Geschichte abzulenken. Sie wollen die Wahrheit über die bayerische Geschichte nicht zulassen. Sie sind unaufmerksam (dass die Piusbrüder ein internationaler Haufen sind, hatte ich selbst bereits geschrieben, siehe oben). Sie sind ein Besserwisser (Zeitz- oder Zaitz-). Sie nehmen sich selbst zu wichtig (letzter Abschnitt).

    Die „Grenzwertigkeit“ der Piusbrüder war anscheinend unserem Bayernpapst Benedikt XVI. nicht so ganz bewusst, sonst hätte er sich doch wohl nicht soviel Mühe gegeben, sie wieder ins Boot zurückzuholen, oder?

    Wiki-Zitat:
    Nachdem er am 29. August 2005 mit dem Generaloberen der traditionalistischen Priesterbruderschaft St. Pius X., Bernard Fellay, sprach, unternahm Benedikt XVI. weitere Annäherungsschritte, indem er im Januar 2009 die 1988 ausgesprochene Exkommunikation von vier durch Marcel Lefebvre ohne Einwilligung des damaligen Papstes geweihten Bischöfen aufhob, die der Priesterbruderschaft St. Pius X. angehören.
    Wie Benedikt XVI. 2010 noch einmal klarstellte, mussten die vier Bischöfe „schon aus rein rechtlichen Gründen, von der Exkommunikation losgesprochen werden“, da sie zuvor in einem Schreiben den Primat des Papstes im Allgemeinen und des amtierenden Papstes im Besonderen anerkannt hatten und daher der Grund der 1988 ausgesprochenen Exkommunikation – die Bischofsweihe ohne Zustimmung des Papstes – nicht mehr existent war. .. Durch diese Entscheidung dürfen die vier Bischöfe wieder die Sakramente – insbesondere die Kommunion und das Bußsakrament – empfangen, sie bleiben jedoch weiterhin suspendiert, dürfen also ihr Amt nicht ausüben, so dass ihre sämtlichen Amtshandlungen als unerlaubt angesehen werden. Zu diesen Bischöfen gehörte, neben Fellay selbst, auch der 1989 und 2008 durch Holocaustleugnungen aufgefallene Richard Williamson. Dieser Schritt des Papstes habe, nach einer Stellungnahme der Anti-Defamation League in den Vereinigten Staaten, die guten Beziehungen zwischen Katholiken und Juden untergraben. Auch in Deutschland wurde der Schritt von Dieter Graumann, dem Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, bedauert…
    https://de.wikipedia.org/wiki/Benedikt_XVI.#Umgang_mit_der_Priesterbruderschaft_St._Pius_X.

  • MiReg

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    @“menschenskind“:

    Ich zitiere Sie: „Geehrter MiReg, Sie betreiben (…), Sie versuchen (…), Sie wollen (…), Sie sind unaufmerksam (…), Sie nehmen sich selbst zu wichtig (…)“.

    Alles explizite Angriffe gegen eine Persönlichkeit, nicht gegen eine Meinungsäußerung oder gegen ein Verhalten.

    Und Sie, „menschenskind“, ich zitiere hier Ihr Stakkato gegen einen Menschen, sind in dieser Sache ein Eintrommler, ein blindwütiger Agitator. Statt sich zu entschuldigen, prügeln Sie weiter schier besinnungslos um sich. Können Sie sich eigentlich vorstellen, dass es anständige Menschen auch jenseits Ihres engen, hohen Tellerrands gibt?

  • „Immer noch, immer wieder, gegen Abschiebungen“ » Regensburg Digital

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    […] Wie berichtet fand Anfang September eine groß angelegte „Umverteilungs“– Aktion in Nord- und Ostbayern statt. Wie circa 600 andere erhielten auch in Regensburg Menschen den Bescheid zu Umverteilung. Innerhalb von 48 Stunden sollten sie mit Bussen abgeholt und ins Abschiebelager in Bamberg abtransportiert werden. […]

  • zum "Menschenskind"

    |

    „Menschenskind“ (der Hass-Mensch Nr. 1 hier) ist ein armer, irrer Bayern-Hasser (und auch Dtl-Hasser, was er schon in sehr vielen Kommentaren hier gezeigt hat).

    Jedoch: Es wäre besser für ihn (v.a. aber für uns alle), wenn er ganz weit weg gehen würde, am besten auf eine Insel ohne andere nervige fragen-stellende und kritische Menschen.

    Vermutlich gibt es da aber keine soz. Leistungen für ihn, weswegen er doch noch hier ist. ;-)

    Letztendlich wird sein Hass ihn selbst zerstören (was schon längst begonnen hat). Es wird sich aber mit der Zeit von selbst lösen. Sein extremer Hass dürfte seine Lebenserwartung begrenzen.

  • Familie wird bei Abschiebung getrennt » Regensburg Digital

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    […] Anfang Dezember sollte die Familie schon einmal aus ihrem Lebensmittelpunkt in Regensburg gerissen w… und in die „Ankunfts- und Rückführungseinrichtung“ in Bamberg gebracht werden. Damals wurde die „Umverteilung“, so der Jargon der zuständigen Bezirksregierungen, mit juristischen Mitteln und durch öffentlichen Protest verhindert. Mehrere Familien aus dem Westbalkan leben deshalb noch in Regensburg, obwohl sie, ginge es nach dem Willen der bayerischen Staatsregierung, bereits abgeschoben sein sollten. Ihre Zukunft ist ungewiss. […]

  • „Aus dieser Stadt sollen Menschen verschwinden.“ » Regensburg Digital

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    […] Bereits Anfang Dezember erhielten die betroffenen Personen einen Vollzugsbescheid über ihre „Umverteilung“. Binnen 48 Stunden sollten die Familien Regensburg verlassen haben. Faktisch blieb keine Zeit, gegen den Beschluss auf Rechtswegen mit einem Einspruch zu reagieren. Der Bescheid war allerdings formal fehlerhaft. Dass die Rechtmäßigkeit der Aktion angezweifelt würde, damit hatte man wohl nicht gerechnet. Wie berichtet, konnten die Familien sich teilweise erfolgreich gegen das Einsteigen in die Busse weh…. […]

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