Kirchenkampf in Regensburg

Die CSU katholisch machen

Mit der CSU ist das ungefähr so wie mit dem FC Bayern: Wer was werden will, muss Vereinsmitglied sein. Nicht nur in der CSU, sondern auch bei der Kirche. Das meint zumindest der Regensburger Landtagsabgeordnete Franz Rieger. Nein, nein. Er sei nicht gegen Glaubensfreiheit, sagt Franz Rieger (Foto). Und natürlich gebe es eine Trennung von Kirche und Staat. Das sei schon gut so. Gott bewahre. Aber eines müsse schon klar sein: „Wer in der CSU eine Führungsposition bekleidet, muss Mitglied in der Kirche sein.“ Zumindest in Regensburg. „Uli Hoeneß wäre ja beim FC Bayern auch nichts geworden, wenn er kein Vereinsmitglied wäre“, so der Landtagsabgeordnete und stellvertretende Regensburger CSU-Chef. Rieger ist natürlich katholisch. Außerdem noch „Ritter des Ordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem“.

Ohne Kirche kein Parteiamt

Ganz so streng müssen es andere zwar nicht halten, die in der CSU was werden wollen – evangelische Kirchenmitgliedschaft gilt Rieger zufolge freilich auch. Aber: Das müsse dann schon sein. Die CSU habe schließlich das „C“ im Namen und stehe – laut Parteiprogramm – für christliche Werte. Und wer christlich sein will, der muss dann eben schon (außer in der CSU) noch Mitglied in einem der anderen beiden großen C-Vereine – Kirchen – sein – sonst ist’s mit der Parteikarriere Essig. In Regensburg jedenfalls. Mit dem CSU-Streit vor Ort habe das natürlich nichts zu tun. Auch nicht mit dem derzeit angestrengten Parteiausschlussverfahren gegen drei Mitglieder des anderen Lagers. „Absolut nicht“, betont Rieger.

„Zurück ins Mittelalter“

Aber es trifft sich irgendwie doch ganz gut, dass just eines der drei Mitglieder, die man grad loswerden will, aus der Kirche ausgetreten ist (vor einem Jahr) und deren Name irgendwie gerade jetzt in der Zeitung aufgetaucht ist: Brigitte Schlee, Stadträtin und Vorsitzende der Frauenunion. Am Telefon wirkt Schlee ein wenig amüsiert, ja fast so, als ob sie die ernsten Worte des Herrn Rieger nicht ernst nehmen würde. Eigentlich sei das zwar ihre Privatangelegenheit, aber es könne auch jeder wissen, dass sie ausgetreten sei. „Um christliche Werte wie Nächstenliebe zu leben, muss ich nicht bei einer Kirche sein.“ Aber wenn Franz Rieger eben meine, dass man in der Kirche sein müsse, um in der CSU an exponierter Stelle zu sein, dann solle er das eben sagen. „Wir haben ja Meinungsfreiheit.“

CSU-Zentrale: „Privatmeinung“

In der CSU-Zentrale in München scheint man angesichts von Riegers Aussagen nicht sonderlich begeistert zu sein. Das sei Herrn Riegers „Privatmeinung“, ließ ein Sprecher am Freitagnachmittag gegenüber dem Bayerischen Rundfunk verlauten. Ansonsten: Kein Kommentar. „Das ist meine Überzeugung, die ich egal gegenüber wem vertreten werde“, sagt Rieger, als er damit konfrontiert wird. Und natürlich: Jedes einfach Mitglied dürfe natürlich glauben, was es wolle. Schließlich gebe es ja Glaubensfreiheit. Und die gilt auch in Regensburg. Zumindest, wenn man öffentlich den Mund hält. Foto oben: Günther Staudinger

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Kommentare (52)

  • Alma Dudler

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    Ach du je. Das kann man zur Kenntnis nehmen, diskutieren muss man das nicht.

  • sportfan

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    Mal wieder der gewohnte Schmarrn von der Regensburger CSU. Die Mitgliedschaft in dieser Partei setzt eher Infantilität als Religiosität voraus. Man denke nur an „Operation Gideons Schwert“. Wer lässt sich so einen Ausdruck einfallen? Der retardierte Chef vom Verein für Fantasy- und Bibelfilmförderung? Ein Fan dieser fragwürdigen Mossad-Aktion? Ja wer bloß? Ach, es sind nur die üblichen Kindsköpfe von der CSU in der Domstadt. Haha! Na dann.
    Und jetzt kommt halt der nächste Blödsinn vom Rieger Franze. Und der kommt mit einem Vergleich (Uli Hoeneß, FC Bayern) daher, dass einem glatt das Kruzifix von der Scheißhauswand fällt.
    Schau mer mal, welcher eingetragene Christenmensch vom Regensburger C-Mickymausclub die nächste Erleuchtung haben wird. Ich freu mich schon drauf.

  • Barbetta von Fabock

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    Und wie sieht es dann mit dem sechsen Gebot, du sollst nicht ehebrechen, für herausgehobene CSU-Ämter aus??

    Da fallen wir sofort von bigotten Regensburger CSUler bis zum CSU-Parteivorsitzenden Seehofer einige ein!!!

    Ein Hallelujah auf die CSU und die Verlogenheit

  • Gondrino

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    Was für ein Heuchler!

    Jetzt wird die Kirchenzugehörigkeit schon als parteiinterne Waffe eingesetzt.

    Und das wollen Vorbilder sein!

    Ich muss mehr essen , damit ich noch mehr k… kann.

    Das C im Namen ist schon lange eine Mogelpackung (siehe Asylrecht, Umgang mit dem Gedenken an Naziopfer,…)

  • Schleehenwein

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    Frau Schlee scheint nicht ganz die hellste zu sein. Ziemliches Inseldenken, was die gute da an den Tag legt. Sie mag den Bischof nicht? Schön, ich mag auch vieles in Deutschland nicht, würde mich aber nie von meinem Land abwenden.

    Liebe Frau Schlee, was machen Sie denn, wenn der Bischof spätestens in ein paar Jahren weg ist? Und wenns „nur “ Ruhestandsmäßig ist? Treten Sie dann wieder ein oder was? Wahrscheinlich nicht, ihren schönen Auftritt als strahlende Glitzerprinzessin in weiß hatten sie wahrscheinlich schon vor Jahren, also, was wollen Sie dann noch von der Kirche…

    Sorry, aber wer nicht kapiert, dass die Union sowohl historisch ( Zentrum!!!) als auch ideell einen kirchlichen Bezug hat, der soll zu den Grünen, den Linken oder zu den Piraten gehen, wo ist denn das Problem? Aber an Frau Schlee sieht man, dass es ihr nicht um Werte und Inhalte geht, sondern einfach “ wo man möglichst schnell was werden kann und in den Stadtrat einzieht“. Früher war halt die CSU dafür gut und wenn das nicht mehr hinhaut wechselt man dann zu den Bürgern für Regensburg…

  • w.michael

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    Hat denn dieser Rieger den Verstand total verloren? In dieser, unserer Volkspartei muss jeder eine Chance haben. Will dieser Typ unsere Partei denn völlig zu Grunde richten?
    Als junger Lehrer habe ich in den Siebzigern selbst einen Ortsverband gegründet und war bis zu meiner Rückkehr in die Opf. Vorsitzender.
    Diese Partei ist von christlichen Grundwerten geprägt und war bisher sehr weltoffen und allen Meinungen und Richtungen gegenüber aufgeschlossen.
    Das war bis gestern meine ehrliche Überzeugung!

    Und da kommt auf einmal solch ein bestverdienender Noboby daher und legt den Grundstein zum endgültigen Niedergang unserer Partei.

    Allein an diesem Menschen, von anderen in der regensburger Führungsspitze ganz zu schweigen, sieht man die dodenlose Arroganz und Anmaßung unserer städtischen „Christlichen“ verbunden mit dem Ungetüm in der Diezöse.

    Was würde wohl Franz Josef dazu sagen?
    Ich glaube, er würde diesen Noboby von Rieger einfach in die Mülltonne klopfen, wohin er auch nach meiner Meinung gehört.
    Die CSU war schon immer eine weltoffene und allen Menschen zugängige Partei, in der jeder die Möglichkeit bekam, „etwas zu werden“ und genau so soll es bleiben!

  • Schleehenwein

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    @ w. michael

    Herr Rieger sagt ja nicht, dass Andersgläubige usw nicht in die CSU dürfen! Hatte die Partei nicht sogar einen Integrationsbeauftragten der Muslim war? Na bitte…
    Es geht zunächst um Führungspositionen, die die beiden Damen ja auch inne haben/hatten. Und da finde ich es schon irgendwo gerechtfertigt.

    Ich sag auch nichts gegen Leute, die von vornherein einen anderen Glauben oder gar keinen haben. Aber jemand, der sich dann demonstrativ von der Kirche abwendet ist meiner Meinung nach ein anderes Kaliber. Ein Moslem oder ein Jude in der Partei wird nie gegen die christlichen Grundwerte stänkern. Ein Katholik, der sich von seiner Kirche demonstrativ abwendet, tut dies meiner Meinung nach. Und wie gesagt, vor allem aus so lächerlichen Gründen. Wenns eine Glaubens-oder sonstige “ tiefsinnige “ Frage gewesen wäre- von mir aus. Aber nicht, weil man eine Person nicht mag, die in absehbarer Zeit eh nicht mehr da sein wird. Also lächerlich.

    Frau Betz ist genauso peinlich. Die Audienz beim Papst und die Fahrt nach Rom (auf Kosten des Regensburger Steuerzahlers) nimmt sie natürlich schon noch mit. Und danach erstmal schön austreten…

  • Blauer Tintenklecks

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    Dem Grunde nach liegt Herr Rieger doch nicht so falsch.

    Die CSU ist eine christliche Partei. Dem Namen nach, dem Grundsatzprogramm nach und der historischen Entwicklung nach.

    Natürlich akzeptiert die CSU in Ihren Reihen neben Christen (aller Konfessionen, soweit mir bekannt) auch Nicht-Gläubige, Muslime (z.B. Herrn Atamann) und sicherlich noch so machen Vogel, der welchem „Glauben“ auch immer hinterherhängt. Diese Toleranz der CSU zeigt sich auch darin, dass die CSU im Gegensatz zur CDU keinen Unvereinbarkeitsbeschluss betreffen die angebliche „Kirche“ Scientology beschlossen hat. Kurzum: Zunächst ist es der Partei egal, wie und was jemand glaubt.

    Nun zum Kirchenaustritt:

    Erfolgt der Austritt aus echten Glaubensgründen, so dokumentiert der Austretende damit, dass er sich von der Kirche abwendet, schlichtweg mit dem Glauben, den er einst bekannt hat, nichts mehr zu tun haben möchte. Und zwar mit dem gesamten früheren Glauben, nicht nur mit dem Priester XY oder dem Bischof YZ. Man legt schließlich auch nicht die deutsche Staatsangehörigkeit ab, weil einem der Bürgermeister XY oder die Merkel nicht gefällt. Eine solche Entfremdung von der christlichen Wertebasis erscheint jedoch mit den Grundsätzen einer christlichen Partei, wie sie in deren Grundsatzprogramm festgeschrieben ist, kaum im Einklang. Insweit hat Herr Rieger recht – wenn er sich womöglich auch nicht deutlich ausgedrückt hat – wenn er feststellt, dass eine Person, die sich von den christlichen Grundsätzen soweit entfernt hat, dass sie dies durch ihren Austritt aus der Kirche manifestiert hat, unmöglich eine verantwortungsvolle Position in einer Partei ausüben kann, die sich auf eben diese Grundsätze beruft.
    Diese Ausführungen stehen im Übrigen einer Mitgliedschaft oder der Ausübung herausgehobener Ämter durch Nichtchristen nicht im Wege. Denn Nichtchristen haben mit dem Aufnahmeantrag unterschrieben, das Grundsatzprogramm anzuerkennen. Sie erkennen damit – trotz eines anderen oder keines persönlichen Glaubens – das Christentum als Grundlage der gemeinsamen Überzeugungen der Parteimitglieder an. Und sie haben – anders als die Austretenden – nicht durch Taten ihre Abkehr von diesen Grundsätzen dokumentiert. Nun mag man argumentieren diese könnten ja mangels Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche nicht aus derselbigen austreten. Richtig, aber sie könnten durch andere Taten (als extreme Beispiele sei die Christenverfolgung, das Beschmutzen von Kirchen, den Angriff auf Geistliche) ebenso demonstieren, sich von der einst zugesagten gemeinsamen Wertebasis/Grundüberzeugung entfernt zu haben. In diesem Fall würde für sie nichts anderes gelten.

    Erfolgt der Austritt hingegen in Wahrheit, um der Kirchensteuer zu entgehen, so hat der Austretende ebenfalls in einer herausgehobenen Stellung innerhalb einer christlichen Partei nichts zu suchen. Die Kirche finanziert mit der Kirchensteuer (nicht nur, aber auch) karitative und gemeinnützige Einrichtungen, die andernfall der Sozialstaat, mithin der normal Steuerzahler zu tragen hätte, da diese Leistungen schlichtwegs von jemandem erbracht werden müssen. Verabschiedet sich jemand aber aus der Kirche, um „seinem Anteil“ an den Aufwendungen für gemeinnützige Einrichtungen zu entgehen, so zeigt er neben purem Egoismus auch sein Desinteresse an der Gesellschaft – und zwar letztlich ausgrechnet zu Lasten der Schwächsten. Logisch, dass eine solche Person keine herausragende Rolle in einer Partei spielen kann, die sich „sozial“ nennt.

    Tritt die Person jedoch tatsächlich und ernsthaft aus der Kirche aus, weil sie mit bestimmten Personen innerhalb derselben unzufrieden ist (dass dies nicht logisch ist, hab ich bereits zwei Absätze zuvor dargelegt), so zeigt der Ausgetretende einerseits, dass er nicht in der Lage ist, Regeln, Personen und insbesondere Vorstellungen anderer innerhalb einer Gemeinschaft zu akzeptieren. Wieso sollte diese Person dann innerhalb einer Partei eine gehobene Stellung erhalten, zumal es sich dabei auch um eine Gemeinschaft handelt handelt und daher dort mit einem ähnlichen Verhalten zu rechnen ist? Darüber hinaus hätte sich dieser Austretende auch schlichtwegs intellektuell disqualifiziert, das der Austitt ob einer Person schlichtwegs Blödsinn ist ( – auf den obigen Vergleich mit der Niederlegung der Staatsangehörigkeit wegen Unzufriedenheit mit einem Politiker sei verwiesen). Mit geistig derart schwach ausgestatteten Personen, die glauben mit einem Austritt aus einer Gemeinschaft gegen einzelne Personen quasi erfolgreich „demonstrieren“ zu können, kann eine Partei jeodoch in gehobenen Positionen verstänlicher Weise ebenso nichts anfangen.

    Insoweit ist Herrn Rieger im Ergebnis, nicht aber unbedingt in der Argumentationskette, die zu diesem Ergebnis führt, zuzustimmen.

  • Gondrino

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    @Kilroy: Treffer

    aber hier noch aktueller: gondrino.wordpress.com

    Damit ist wohl auch klar, dass ich kein CSU-Aspirant bin…

  • Ordensritter

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    Christliche Werte macht die Regensburger CSU also daran fest, ob man Steuern an ne Kinderfickersekte (katholische Kirche, nicht der FC Bayern) abdrückt?

  • Lothgäßler

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    Ja, macht weiter so! Jetzt fehlen noch die Teufelsaustreibungen und die Hexenverfolgungen. Der Bischof macht sicher mit.
    Die Ritter von der Kokosnuss waren nicht halb so amüsant wie die Scheinheiligen-Ritter der CSU. Köstlich, einfach köstlich!

  • OMG

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    Oh je, die glorreichen CSU-Verteidiger….

    @Schleehenwein:
    Godwin grüßt: Ist die Zentrumspartei nicht die, die dem Ermächtigungsgesetz zugestimmt haben? Und die CSU ist lt. Ihrer Aussage Nachfolger von denen?

    @Blauer Tintenklecks:

    GG Art. 3 und 4 sind für eine demokratische Instution (falls wirklich) wie die CSU nicht maßgebend? Genauso wie die CSU isr die RKK eine Verein, letztere teilweise steuerlich unterstützt.

  • Ludwig Thoma

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    Lieber Franz,
    vergiss mich nicht!

  • Jochen Schweizer

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    Bei dem derzeitigen Bischof von Regensburg und seinen pädophilen Priestern ist der Austritt aus der katholischen Kriche für jdermann nachvollziehbar. Nich verstehen kann ich allerdings, das Verhalten von Frua Betz, erst auf Kosten des Steuerzahlers zur Audienz nach Rom fliegen und dann aus der katholischen Kirche austreten, das ist ein Verhalten, welches unser vergangener Bundespräsident, Name inziwshcne entfallen, an den Tag legte.

  • Vatikan

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    Der Vergleich mit dem FC Bayern und Uli Hoenß ist grotesk – nicht das einzige , aber das zeigt m.e. nach eine besondere Haltung.

    Mir ist klar, wer Bischoff werden will muß Mitglied der Kirche sein, wer Parteivorsitzender, dann ist die Mitgliedschaft Voraussetzung.
    Aber seit wann ist die Glaubenszugehörigkeit in einer Volkspartei (wollen Sie doch sein Herr Rieger) mit einer Amtskirche verbunden??

    Ist bei den Piraten die Mitgliedschaft in Chaos Computer Club pflicht?? Dies wäre ein ebenso falscher Vergleich!

    Ich kann mir gerade gut vorstellen, wieviel „Freude“ in den Kreisen („Ritter des Ordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem oder im ominösen Regensburg Vatikanstammtisch) herrscht, wenn die höchsten Repräsentanten unseres Staates (Gauck&Merkel) nicht der kath. Kirche angehören.
    Stimmt, in diesen Kreisen gibt es nur eine Kirche nämlich die Ihre, die Ev. ist „nur“ eine Glaubensrichtung.

    Ist die Ministerin und CSU-Bezirksvorsitzende nicht aktives Mitglied bei Donum Vitae? Oder die Ex-MdB Eichhorn deren langjährige Vorsitzende? Da könnten Sie mal aktiv werden und Kirchenfrömmigkeitpolizei spielen.

    Egal, Sie suchen einen Grund um Frau Schlee aus der Partei zu werfen. Wenn sich diese Frau parteischädigend Verhalten hat, haben Sie doch kein Problem damit.

    Des Kirchenaustrittsargument zeigt Ihr demokratisches Verständnis, die „besondere“ Geisteshaltung und schadet der nur CSU :-))))

    Ich schlage vor, mehr Interviews mit MdL Rieger zu diesem und anderen Themen, das wird dann richtig lustig!!

  • BP

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    Frage: Kann es nicht sein das Menschen gerade weil sie Christen sind aus der kath. Kirche austretten?

  • Johannes Mühlbauer

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    Die geschätzten Herren Mitkommentatoren, speziell „Vatikan“ scheinen hier einiges durcheinander zu bringen.

    Dr. Rieger sagt doch, dass der Glaube nichts mit dem Aussschlussverfahren zu tun hat. Das kaufe ich ihm auch ab, da diese Information doch erst an dem Tag im Wochenblatt (online) auftauchte, als die CSU den Ausschluss mehrer Mitglieder beschlossen hat. Ob der zu beachtenden Formalia konnte der Antrag somit nicht vom Kirchenaustritt motiviert sein. Rechtlich begründen kann man den Ausschluss erst recht nicht.

    Rieger sagt aber weiter, dass man aus Ausgetretener keine „Führungsposition“ in der CSU innehaben könne. Dies ist sicher so. Denn die Führungsriege wird von der Basis gewählt und die denkt meiner Meinung nach ähnlich wie „blauer Tintenklecks“.

    Wozu also aufregen. Rieger hat nur gesagt, was wahrscheinlich viele Mitglieder denken, nämlich dass jemand, der aus der Kirche ausgetreten ist, in der CSU wohl kaum Chancen hat, in Führungsämter gewählt zu werden. Dem ist nicht zu widersprechen.

    P.S.. Ob wohl die hohen Temperaturen der letzten Woche bei einigen schon reflexartig das „Sommerloch“ eröffnet haben?

  • H. Müller

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    @Blauer Tintenklecks

    „Die Kirche finanziert mit der Kirchensteuer (nicht nur, aber auch) karitative und gemeinnützige Einrichtungen, die andernfall der Sozialstaat, mithin der normal Steuerzahler zu tragen hätte, da diese Leistungen schlichtwegs von jemandem erbracht werden müssen.“

    Ein weithin verbreitetes Ammenmärchen.
    Das Gegenteil ist der Fall:
    Jede soziale Institution (Kindergärten, Altenheime, Krankenhäuser,…) in kirchlicher Trägerschaft, die keinen finanziellen Gewinn erwirtschaftet, wird umgehend ihren Betrieb einstellen.

    Dagegen bezahlt der Steuerzahler unter anderem die Gehälter der Bischöfe, und die theologischen Lehrstühle.

  • Zuschauer

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    Jeder macht sich so gut lächerlich wie er kann.
    Ich bin kein Fan der Schaidinger-CSU, aber es ist bezeichnend, dass die Rieger-/Gugau-Truppe außer mit gewonnen Ortsvereins- und Vorstandswahlen und irgendwelchen saudummen Ideen und Äußerungen mit nix auffällt.

    Und ganz ehrlich: wer dieser Kirche – gerade in Regensburg – christliche Werte zuspricht, der ist so ignorant, dass es raucht. Aber es geht wohl mehr um Geldwerte. In Treue fest zur katholischen Kirche…

  • Dubh

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    @ H. Müller
    Ja, insbesondere bei Kindergärten etc. wird mittlerweile gerne gedroht zu schließen, falls der Staat die Kosten nicht voll übernimmt.

    Aber die Finanzierung von Einrichtungen, die es von Gesetzes wegen geben muss bezahlt ja ohnehin bis auf einen minimalen Eigenanteil IMMER der Staat bzw. ALLE Steuerzahler.

    Alleine für Caritas und Diakonie gibt der Staat jährlich 50 Milliarden Euro aus – die 2 Kirchen geben 2% (!) dazu.

    Und für einen 2% Anteil der Kirchen an den Kosten wird das Arbeitsrecht außer Kraft gesetzt…………………..

    Krankenhäuser werden über Kassenbeiträge und Landesmittel finanziert.

    Jaja und die Bischöfe samt deren kompletten Hofstaat und den nötigen Weihrauch…………
    http://stop-kirchensubventionen.de/bischoefe.html

    Nicht zu vergessen der konfessionelle Religionsunterricht, den wir alle bezahlen dürfen, dessen „Lehrpläne“ die Kirchen festlegen, und die uns Zahler dann je nachdem auch noch diffamieren.

    15 Milliarden jährlich an sonstigen Subventionen für die Kirchen
    http://stop-kirchensubventionen.de/index.html

    @ Blauer Tintenklecks

    Lügen Sie eigentlich dreist, wenn Sie behaupten, die Kirche selbst würde die Einrichtungen deren Träger sie ist auch finanzieren, oder reichen Ihre intellektuellen Kapazitäten nicht aus, sicher sogar hier schon dutzendfach Gelesenes, aufzunehmen?

  • Joachim Datko

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    Umgekehrt sollten wohl Nicht-Christen die CSU verlassen. Sie unterstützen sonst eventuell ungewollt die großen christlichen Kirchen in ihrem Zugriff auf die Gesellschaft.

    Wer in der CSU ist unterstützt die religiöse Indoktrination der Menschen von klein auf, man denke nur an Bürgermeister Weber, mit seinem Bestehen auf Kreuze in Klassenzimmern.

  • Katholik

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    Als überzeugtes (!) Mitglied der Kath. Kirche muss ich mich echt für den Unsinn entschuldigen, den Herr Rieger hier verzapft. Nicht die Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche ist entscheidend, sondern die Umsetzung des christlichen Glaubens im täglichen Leben. Da fehlt es bei der aktuellen Mehrheit in der CSU dann doch so weit, dass diese Herrschaften wirklich die letzten sind, die behaupten können, dass christlich und CSU in Regensburg irgendwie zusammen passen würden.
    Übrigens hat die CSU in Bayern bis zum Auftauchen des Herr Rieger im Jahr 2000 (vorher wollte er von der CSU nicht allzu viel wissen) stets betont, dass es keine Voraussetzung ist Mitglied irgendeiner Kirche zu sein, wenn man in der CSU aktiv tätig werden will. Und die Nachfolge zum Zentrum wurde stets, insbesondere durch Franz Josef Strauss aktiv zurückgewiesen. Genau diese konfessionelle Bindung wollte man eben nicht mehr.
    Es zeigt sich einmal mehr, dass die neue Mehrheit in der CSU Regensburg mit der CSU, wie sie vorher 60 Jahre lang erfolgreich gearbeitet hat, nichts zu tun haben will. Daher ist es auch konsequent, wenn man alle rauswirft, die bisher für die CSU tätig waren.

  • Veronika

    |

    Für diesen Artikel, und natürlich die Aussage Eures MdL Rieger besten Dank! Besser geht es wirklich nicht mehr, denn sieht man auf den Lebenswandel eines FJS und einiger nachfolgender C-Parteigranden, dann gehört – darauf beharre ich dann – der regelmässige Bordellbesuch und mindestens ein aussereheliches Kind auch dazu, wenn man in der CSU etwas werden will.

  • Überzeugte Katholikin

    |

    Wenn jemand aus der Institution Kirche austritt, besagt das
    noch lange nicht, daß er / sie mit dem Austritt auch seinen
    christlichen Glauben abgelegt hat. Außerdem sollen es nicht
    Äußerlichkeiten sein, die den Christen ausmachen, sondern
    die Art, wie er die Lehre Jesu in Alltag praktiziert. Tauf-
    chein und Karrierechristen haben wir schon genug.

  • Jochen Schweizer

    |

    Die CSU führt zwar das C im Namen. Sieht man auf die vergangenen Ministerpräsidenten und dem derzeitigen Ministerpräsidenten dieser Partei, dann gehören zu dem C selbstverständlich Bordellbesuche und langjährige außereheliche Beziehungen mit den entsprechenden Nachwuchs.

    An diesen Vorbildern sollen sich die Christen in der CSU orientieren!

    Mich würde die Meinung des Bischofs und des Papstes interessieren in diesem Zusammenhang!

  • Herrmann

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    Wenn es nicht so dramatisch wäre, müsste man sich totlachen! Wie kann ein MdL nur so einen abgrundtiefen Schwachsinn von sich geben?! Die Reaktion der Landesleitung ist ja schon beunruhigend, aber viel schlimmer ist, dass der Kreisvorstand in Regensburg diese Meinung unkommentiert so akzeptiert!

  • mkveits

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    Meinungsfreiheit! Satzungsinhalt!

    Auch die Ansicht des Herrn Dr. Rieger ist von seinem Freiheitsrecht geschützt. Sicherlich kein Grund, ihn zu beleidigen oder mit „Schwachsinn“ zu argumentieren.

    Ein Blick freilich in das CSU – Satzungswerk zeigt, dass bei der selbstgestellten Aufgabe von Kirchenzugehörigkeit nicht die Rede ist. Allenthalben vom „christlichen Welt- und
    Menschenbild“ ist die Rede. Will man all jenen, die aus der jeweiligen Kirche ausgetreten sind, die gelebte Praxis eines solchen Bildes abstreiten? Mit welchem Recht?

    An dieser Schnittstelle also sollte Riegers Meinung vertiefend diskutiert werden – vornehmlich in den eigenen Reihen, um eine weitere Abwendung der Bürger von der CSU vorzubeugen …

    Dazu:

    Die CSU-Satzung ist die vom „Parteitag im Rahmen seiner Befugnisse erlassene autonome Grundordnung zur Regelung des innerparteilichen Zusammenlebens.“

    § 1 Aufgaben

    1Die Christlich-Soziale Union erstrebt eine staatliche Ordnung in demokratischer Freiheit und sozialer Verantwortung auf der Grundlage des christlichen Welt- und
    Menschenbilds. 2Sie erfüllt ihre Aufgaben in gleicher Teilhabe von Frauen und Männern in der Mitgestaltung eines modernen Bayern, des deutschen Vaterlandes
    und Europas.

    http://www.csu.de/dateien/partei/blaetterkatalog/satzung/blaetterkatalog/pdf/print/bk_9.pdf

  • Stefan Wehmeier

    |

    „Es gibt kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt. Bringt diese Heimlichkeiten ans Tageslicht, beschreibt sie, attackiert sie, macht sie vor allen Augen lächerlich. Und früher oder später wird die öffentliche Meinung sie hinwegfegen. Bekannt machen allein genügt vielleicht nicht – aber es ist das einzige Mittel, ohne das alle anderen versagen.“

    Joseph Pulitzer (1847-1911)

    Der größte Schwindel aller Zeiten, der künstliche Archetyp Jahwe, war anfangs nur ein genialer Kniff, aus dem die schlimmste Verbrecherorganisation der Welt hervorging: die „heilige katholische Kirche“, die das Genie Jesus von Nazareth zu einem moralisierenden Wanderprediger degradierte und damit alles Leid dieser Welt hervorrief.

    http://www.juengstes-gericht.net

  • Herrmann

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    Die Abwendung der Bürger von der CSU hat längst begonnen und wenn ein MdL solch geistreiche Kommentare von sich gibt, beschleunigt das die Sache (Gott sei Dank).
    Und das von einem „Volljuristen“ wie Rieger!

  • Patrick

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    Würden, einmal angenommen, alle Einrichtungen, die sich jetzt in kirchlicher Trägerschaft befinden, in öffentliche Regie übernommen, dann müsste der Staat einerseits rund 840 Millionen Euro mehr bezahlen als bisher. Da dann aber auch die steuerliche Absetzbarkeit der Kirchensteuer keine Begründung mehr hätte, also wegfallen würde, hätte der Staat eine Mehreinnahme von 2,88 Milliarden Euro. Diese 2,88 Milliarden Mehreinnahme minus 840 Millionen Mehrkosten bedeuten eine Nettoeinnahme von rund zwei Milliarden Euro für den Staat.
    http://hpd.de/node/13112

  • Joachim Datko

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    Warum hat die CSU kein naturwissenschaftliches Weltbild?

    Zu mkveits 07.05.12 um 10:26 Uhr : „Satzungsinhalt!“

    „Die Christlich-Soziale Union erstrebt eine staatliche Ordnung in demokratischer Freiheit und sozialer Verantwortung auf der Grundlage des christlichen Welt- und Menschenbilds.“

    Das christliche Weltbild ist anachronistisch und hat keinerlei Bezug zu den Naturwissenschaften. Die Naturwissenschaften untersuchen und erklären die Phänomene. Das christliche Weltbild hat nur einen Schöpfungsmythos und dann nichts mehr, es ist meiner Ansicht nach eine Nullnummer.

    Joachim Datko – Physiker, Philosoph – Forum für eine faire, soziale Marktwirtschaft – http://www.monopole.de

  • CSU-Mitglied

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    Die Abwendung der bürgerlichen Wähler in Regensburg ist wegen Rieger und seinen Unterstützern doch schon längst im Gange. Nur ein sofortiger Rücktritt Riegers von allen Ämtern könnte da helfen! Wer so die wesentlichen Erfolgsgrundsätze der CSU in Frage stellt, wie Rieger, der ist für Mandate und Führungsämter der CSU nicht geeignet.

  • grace

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    was sind denn bitteschön:
    „die wesentlichen Erfolgsgrundsätze der CSU“?

  • ludwig thoma

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    Franz!
    Habt Ihr deswegen den Posten des Integrationsbeauftragten im Kreisverband abgeschafft?
    Ich hoffte, es hinge mit der Person Bora Ataman zusammen, aber das sind ja Abgründe! Ist er etwa gar kein Christ?

    Gehst Du denn auch regelmäßig zur Beichte, lieber Franz?
    Wenn nicht: Muss man, um in der CSU (was) sein zu dürfen, die Mitgliedschaft in der Kirche nur haben, oder sie auch praktizieren?
    Wenn ja: Erteilt Dir Gott die Absolution oder Bigott?

  • CSUler

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    Rieger muss auf jeden Fall weg! Er ist nicht (mehr) tragbar für die Partei! Obwohl es da mehr davon gibt.

  • Interessant

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    Darf man als gläubiger Christ eigentlich ehebrechen?

  • Rambold

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    @Johannes Mühlbauer: Ich hätte einen Tipp für sie. Werden Sie doch MdL, bei Ihrer guten Begründerei sind sie, ähnlich wie Herr Dr. Rieger, prädestiniert dafür!

  • Wolfgang

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    Es sind doch alles nur „Schein-Heilige“ Betonung liegt auf Schein. Wenn die Politiker sich mit frommen Blick in einer Kirche oder Dom „ablichten“ lassen, habe ich nur eine „Erleuchtung“: alles nur Schein. Also Scheinheilige.

    Die Bibel unter dem Arm seines Trägers macht ihn noch lange nicht zum Christen. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in der Garage steht.

    Albert Schweitzer

  • Fred FRENZEL

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    Gebot für Franz RIEGER: Zwingen Sie den Vatikan zum
    UN-BEITRITT,damit alle KATHOLIKEN weltweit unter
    den Schutz der HUMAN RIGHTS gestellt werden können.
    Fred FRENZEL(FAN der HUMAN RIGHTS)

  • CSU-Mitglied

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    Das sechste Gebot „Du sollst nicht Ehebrechen“ wird von den CSU-Groessen wird durch das 11te Gebot „Das Gebot der Stunde“ ausserkraft gesetzt. Naehres hierzu kann bestimm Hr. Seehofer beitragen.

  • CSUler

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    Blauer Tintenklecks, Ihre Argumentation ist nicht schlüssig. Um den christlichen Werten verbunden zu sein, muss man nicht zwangsläufig in der hirarchischen Organisation kath. Kirche Mitglied sein!
    Dieser Verein, die dem Steuerzahler, auch wenn er nicht Mitglied in der kath. Kirche ist nur Geld Kosten, z.B. werden die Gehälter der Bischöfe direkt vom Bundesland Bayern bezahlt, sollten auf Ihre Bedeutung zurückgestutzt werden.

    Dies bedeutet alle Vertreter einer Glaubensgemeinschaft sind von dieser zu bezahlen. Wir haben hier in Deutschland den Anagronismus, dass ein gläubiger Muslim, ein Nichtgläubiger, ein Budist, mit Ihren Steuergeldern indirekt die kath. und evangelische Kirche subvensionieren!

  • Blauer Tintenklecks

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    @ CSUler:

    Bitte lesen Sie meinen Post nochmals aufmerksam durch. Sie werden feststellen, dass ich niemals behauptet habe, dass man in der katholischen (oder sonst einer) Kirche Mitglied sein muss, um mit christlichen Werten verbunden zu sein. Selbst scheinbar Nicht- oder Andersgläubige unterstützen oft christliche Werte, darin liegt kein Widerspruch.
    Als Problem erachte ich jedoch die Tatsache des Austritts, da ein solcher zunächst symbolisiert, dass man sich von der Kirche und ihren Werten abgewandt hat. Gerne kann mit diese Person dann erklären, dass dem dennoch nicht so ist und dass man nur aus dem oder dem Grund ausgetreten ist.

    Im Übrigen gehe ich mit Ihnen konform, dass die Finanzierung der Kriche durch den Staat der falsche Weg ist. Hier hilft meiner Meinung nach aber nicht der Austritt eines Einzelnen. Vielmehr müssten mehr Mitglider der Kirche die Kündigung der Konkordate fordern, um aus der Mitte der Kirche heraus (und nicht gegen die Kirche) eine andere Form der Finanzierung zu finden. Ich erachte es z.B. als wünschenswert, wenn die Geistlichen nur durch freiwillige Spenden der Gläubigen finanziert werden. So würde sich auch schnell die Spreu vom Weizen trennen.

  • CSU-Mitglied

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    Was soll die Debatte um christliche Werte. Rieger geht es ausschließlich um die formale Mitgliedschaft. Wenn eine Orientierung an christlichen Werten Voraussetzung für ein Amt in der CSU wäre, hätten weder Rieger noch seine Unterstützer jemals ein Amt in der CSU bekleiden dürfen. Oder gleubt jemand ernsthaft, dass es christlichen Werten entspricht, wenn man die Kath. Kirche so für persönliche Streitigkeiten einspannt, wie es Rieger und seine Unterstützer tun? Ein christlicher Wert wäre übrigens die Nächsten- und Feindesliebe. Spürt jemand davon etwas bei dieser CSU-Führung?

  • Rambold

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    Bitte lasst doch den Franz in Ruhe!! Hat er nicht schon genug gelitten? Unser Vorzeigechrist macht Menschen glücklich, er belustigt uns mit seinen Äußerungen!

  • Kreizbianbamundhollerstauern

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    Wie ist das eigentlich auf den polygamischen Inseln, gibt es da christliches Leben?

  • Wolfgang

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    Jeder Gläubige meint, er braucht einen Gott.
    Aber wozu braucht ein Gott die CDU?

  • Leoprechtinger

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    „Ritter des Ordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem“
    Denken wir uns mal aus, was für Posts gekommen wären, wenn dies nicht ein biederer CSUler gesagt hätte, sondern ein Person mit anderen Glauben.
    Mir gefällt das nicht, was in der CSU passiert. Aber als Mitglied kenne ich meine Möglichkeiten und werde diese nutzen. Auch ein Bundespräsident hat die Verfassung und die Moral eines Landes zu achten. Dann gilt das auch für einen kleinen MdL. Glaubensfanatiker, egal aus welcher Richtung, zerstören eine Gesellschaft und bringen Leid und Verderben. Dagegen muss man sich wehren, nicht gegen die Streiereien innerhalb der Regensburger CSU.

    Leoprechtinger

  • A so is es

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    Wenn der FC Haudaneben der CSU behauptet, dass es in der CSU wie beim FC Bayern ist, ist das Anmaßung! Lieber Herr Dr. Rieger, ich denke wir sollten in der Fußball-Sprache bleiben (Sie wissen ja, da geht es etwas ruppiger zur Sache): Wenn zwei ausrangierte C-Profis (Rieger, Gugau) einer Mannschaft aus dem Abstiegskampf helfen sollen, endet das mit dem klaren Abstieg (13 % in der MZ-Umfrage). Wenn aber diese ausrangierten C-Profis für sich aber auch noch eine gewisse Professionalität beanspruchen und dadurch überheblich werden, braucht es einen strengen Trainer (Fürst) der die Truppe zusammenhält. Da man aber mit Drill nur kurzfristig Ruhe in den Laden bringt (siehe Magath), können Sie sich ausrechnen, wo sie in zwei Jahren spielen! Richtig, Kreisklasse! Aber – und dass kommt Ihnen entgegen – wir sind in Bayern und in Bayern wird auch in der Kreisklasse auf Rasen gespielt. Das heißt, die Wunden tun nicht so weh, wenn man auf dem Allerwertesten landet!

    In diesem Sinne, schön im Abseits stehen bleiben, Herr Dr. Denn Sie wissen ja: Abseits ist, wenn der Schiri (Wähler) pfeifft!

  • NPD-„Flagschiff“ säuft in Regensburg ab | Regensburg Digital

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    […] Für manchen Landtagsabgeordneten mag Brigitte Schlee nicht geeignet sein, um eine Führungsposition in …. Aber die Vorsitzende der Regensburger Frauenunion ist tatsächlich die einzige CSU-Stadträtin, die man am Mittwoch sichten kann, als die Regensburger sich zum Protest gegen den NPD-Truck rüsten, der im Rahmen seiner „Deutschland-Tour“ gegen elf in der Altstadt erwartet wird. […]

  • Stadtrats-Adventskalender, Folge 5 | Regensburg Digital

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    […] nicht, das verlorene Schaf wieder in den Schoß von Mutter Kirche zurückzuholen – im Gegenteil, er wollte sie gleich aus dem nächsten „christlichen“ Verein schmeißen. Dass Schlee schon vorher auf der Abschussliste des CSU-Kreisverbandes stand, habe angeblich keine […]

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