Fußballstadion: Übers Geld spricht man nicht!

„Das ist nicht nur ein Projekt der großen Koalition“, ruft Jürgen Mistol (Grüne). „Das hatten wir schon im Wahlprogramm stehen und waren von Anfang an dafür“, meint Ludwig Artinger (Freie Wähler). „Richtig! Richtig! Sie haben auch zugestimmt“, sagt darauf ein generöser Norbert Hartl (SPD) und sein Koalitionspartner Christian Schlegl (CSU) lässt ausnahmsweise das Frozeln in Richtung Opposition, lobt lieber die Stadtverwaltung, „die hier klug voran marschiert“ und jubiliert am Ende doch noch über einen „weiteren Erfolg der Koalition“. Ja, wenn es um den Neubau eines Fußballstadions geht, für das man im Stadtrat die Mehrheit der Regensburger hinter sich vermutet, überschlagen sich die Fraktionsvertreter mit Wortmeldungen. Sie betonen, dass man da schon immer dafür gewesen sei. Dass man von Anfang an an der Spitze der Befürworter stand. Dass man schon immer eine Vorliebe für Stadionbau, den SSV Jahn und Fußball ganz allgemein gehabt habe. Und eigentlich ist man ja Fan der ersten Stunde. Da kommen nur von der ödp ein paar kritische Worte, da fragt Richard Spieß (Linke) nur ein wenig kleinlaut zum Finanzierungsmodell. Dann werden die Gegenstimmen abgefragt – nur ödp und Linke heben zaghaft die Hände – und der nächste Schritt zum neuen Fußballstadion ist beschlossene Sache.

Vergabe an Generalunternehmer

Um bei dem Thema „Gas zu geben“ (Christian Schlegl) wurde kurz vor Weihnachten für Dienstag noch extra eine Sondersitzung des Stadtrats anberaumt. Die bereits in Auftrag gegebene Ausschreibung für einen „Projektsteuerer“, die tags darauf im Amtsblatt der EU veröffentlicht wurde, konnte so noch formal-demokratisch abgesegnet werden. „Dadurch gewinnen wir einen Monat“, so Schlegl.
Sowieso und schon immer dafür: Die Koalition. Foto: Archiv
Anfang 2012 will man diesen Projektsteuerer gefunden haben, einen externe Experten, der den Stadionbau vom Entwurf bis zur schlüsselfertigen Übergabe übernehmen soll. „Wir haben in Regensburg keine Erfahrung mit dem Bau von Stadien“, so Oberbürgermeister Hans Schaidinger. Dafür brauche man Kompetenz von außen. Der Experte soll – so die Schätzung in der Verwaltungsvorlage – mit einem Honorar von „über 200.000 Euro“ vergütet werden. Der Auftrag für das Stadion wird – auch das beinhaltet der am Dienstag gefasste Beschluss – an einen Generalunternehmer vergeben werden, der sich um Architekten, Planer und Handwerker kümmert und der Stadt das Stadion zum Festpreis liefern soll. „Für die Stadt Regensburg beinhaltet dieses Verfahren ein Höchstmaß an wirtschaftlicher Sicherheit“, heißt es in der Vorlage.

Neue Tochtergesellschaft nötig

Wollten auch schon immer und sowieso ein Fußballstadion: Margit Kunc und Jürgen Mistol (Grüne). Foto: Archiv/ Staudinger
Für den Bau wird die Stadt voraussichtlich eine eigene Tochtergesellschaft gründen. Das sei steuerlich günstiger, als das Ganze – wie zunächst geplant – in die Hände der bereits bestehenden Tochter RBB (Regensburger Badebetriebe GmbH) zu legen, so Schaidinger. Wie die Struktur dieser neuen Gesellschaft aussehen wird, müsse aber – so die Verwaltungsvorlage – noch eingehend geprüft werden. In jedem Fall ist klar: Um diese Gesellschaft mit Kapital ausstatten zu können, muss der Stadtrat im kommenden Jahr einen Nachtragshaushalt in noch unbekannter Höhe beschließen. Damit bleibt der Stadtrat bei aller Einigkeit seiner Linie treu: Über Geld spricht man (noch) nicht. Die Kosten bleiben weiter eine große Unbekannte.

Stadion: Eines der teuersten Projekte überhaupt

Ein Stadion? „Das war schon immer im Wahlprogramm.“ Ludwig Artinger (Freie Wähler). Foto: Archiv/ Staudinger
Das gilt sowohl für den Bau – die Schätzungen gehen bis 40 Millionen Euro – wie auch für die später anfallenden Betriebskosten – es steht die Zahl von 500.000 Euro jährlich im Raum, aber: Nix Gewisses weiß man nicht. Joachim Graf (ödp) wies in einer kurzen Wortmeldung darauf hin, dass die Stadt damit wohl mehr für ein Stadion ausgebe als für eines der bislang teuersten Projekte in der Geschichte Regensburgs: Den Bau der Ostumgehung. Doch das tat der Einigkeit nicht wirklich einen Abbruch. „Die Grundsatzentscheidung ist gefallen“, meint dazu etwa Ludwig Artinger (Freie Wähler). Das solle man akzeptieren und nicht jedes Mal neu darüber diskutieren. Jetzt gelte es Schritt für Schritt weiter zu gehen. „Heute geht es um Fachfragen“, so Artinger an Schaidinger gerichtet. „Und wenn Sie sagen, dass das so sinnvoll ist, dann stimmen wir natürlich zu.“

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Kommentare (132)

  • Pragmatiker

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    Schade, jammerschade, Herr Mistol. Damit haben Sie einen bisher sicheren Wähler weniger. Und dieser wird alles tun, damit es für Sie und Ihre Partei noch weniger werden.

    Denn sich einerseits für vernünftige, die Allgemeinheit weiterbringende Dinge einzusetzen – und andererseits mal schnell 40 Millionen versenken (plus ab Einweihung weitere 0,5 Millionen jedes Jahr), tja, Herr Mistol, das geht gar nicht.

    Ich hoffe inständig, dass die Grünen (CSU, SPD und Freie Wähler sowieso) ganz heftig abgestraft werden bei den kommenden Wahlen für dieses irrsinnige Randgruppenprojekt.

    Ich werde jedenfalls beizeiten dran erinnern.

  • Joachim Datko

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    Könnte man den Bau eines neuen Stadions durch einen Bürgerentscheid stoppen?

  • frage

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    ich wäre dafür!

  • frage

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    achso – um nicht missverstanden zu werden: ich wäre für ein stadion!

  • StuhloderSessel

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    Ja. In etwa so wie einen Bahnhof.

  • Lothgaßler

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    Oh je, was wird da wieder getrickst!

    Für den Bau des Stadions wird eigens eine Tochtergesellschaft gegründet. Dieser Gesellschaft kann wohl kaum Gewinnstreben unterstellt werden. Die Gesellschaft ist dann scheinbar „gemeinnützig“, oder was? Erinnert mich an die Olympia-Bewerbung Münchens. Die Gesellschaft braucht dann auch noch ein paar Ressourcen, die irgendwer bezahlen muss, d.h. die Stadt bezahlen muss.

    Dann braucht es auch noch einen Projektentwickler/ Koordinator. Der, und die Kosten dafür, muss nun nachträglich noch von den Stadträten abgesegnet werden. Echt professionell, meine Hochachtung!

    Die RBB muss anschließend das Bauwerk übernehmen und betreiben. Mein ehrliches Beileid! Eigentlich sollte die RBB mit ihren Tochterunternehmen sinnvollere Ziele verfolgen, z.B. Energieeffizienzprojekte in der Stadt. Der Geschäftsführer der RBB wird sich darüber kaum freuen. Schon eher dürfte er sich darüber freuen, dass er nicht den Bau des Stadions managen und verantworten muss. Wie sollte er das auch machen? Ein absehbar defizitäres Projekt „schönrechnen“, das müssen jetzt andere tun.

    Der Neubau eines Fussballstadions ist ein schönes Beispiel dafür, dass Städte und Kommunen gerne auch viel Geld für Dinge ausgeben, die überhaupt nichts mit der Daseinsvorsorge zu tun haben. Zum Glück gibt es den Steuerzahler und die GEZ. Damit wird das Fussballspektakel finanziert und irgendwie wird es schon gut gehen. Ob der Jahn nun aufsteigt, absteigt oder pleite geht, egal! Das Stadion ist schließlich ein Projekt der Stadt, weil eine Stadt wie Regensburg das eben braucht, weil andere das auch haben.

    Die Damen und Herren im Stadtrat wissen noch nicht einmal wieviel der Spass kosten wird, heben aber mehrheitlich ohne Nachfragen die Hand dafür. Schlimmer noch, selbstherrliche Entscheidungen der Stadtspitze werden nachträglich abgesegnet. Herrschaftswissen wird nicht hinterfragt.
    In solchen Situationen zeigt sich, welche Qualitäten die einzelnen Stadträte und Stadträtinnen mitbringen. Dank Internet wird das nicht vergessen werden.

    Wissen die Stadträte wie die RBB dieses Stadion finanzieren wird, und woher die Erträge stammen? Die RBB wäre ohne die Erträge der REWAG wirtschaftlich nicht lebensfähig. Die Finanzierung des Fussballstadions trägt faktisch die REWAG. Also Kunden der REWAG: Dreht auf die Heizung und das Licht, es ist ist für einen guten Zweck!

    Ich bin allerdings der Meinung, dass die REWAG die Mittel sinnvoller für Energieeffizienz und nachhaltige Energieversorgung einsetzen sollte. Das wäre ihr Kerngeschäft und würde uns Bürger deutlich mehr nützen als die seltenen Wochenendspektakel im Fussballstadion.
    Aber das ist natürlich kein Thema für Schlegl, Artinger, Mistol und Hartl.

    Auf diese Herren würde ich zukünftig im Stadtrat gerne verzichten!

    Meine Botschaft an die RBB: Ich werde nun aus Protest einen neuen Gasanbieter suchen.

  • Jochen Schweizer

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    Und schon wieder wird getrickst in Regensburg!

    Für den Bau des Stadions muß nun eigens eine neue Tochtergesellschaft gegründet werden.
    Die wird wohl kaum Gewinn machen, sondern am Ende Verluste, die irgendjemand, der Bürger bezahlen muss.

    Dann muß noch ein Projektentwickler/ Koordinator eingestellt werden, die die städtischen Bematen und Angestellten sind ja unfähig ein größeres Bauvorhaben umzusetzen, siehe Turnhalle des Goethe Gymnasiums. Die Kosten hierfür, ich schätze 150.000 – 200.000 EUR pro Jahr, müssen auch noch vom Stadtrat abgesegnet werden. Eine professionelle Vorgehensweise!

    Die RBB muss anschließend das Bauwerk übernehmen und betreiben, finanziert mit den Gewinnen der Beteiligung an der REWAG GmbG&Co. KG. Bedeutet also die Strom- und Gaskunden der REWAG sind die Finanzierer des Stadions.

  • mkJV

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    Hallo,

    also ich versteh wirklich nicht diese negative Einstellung gegenüber dem Stadion. Es gibt Leute, die sich gerne Fußball anschauen, so wie es Leute gibt, die gerne in Theater gehen. Beim Theater, das seit mehr als 30 Jahren von den Steuerzahlern finanziert wird, da es sich selber nicht trägt, wird argumentiert, dass ein Theater wegen des kulturellen Angebots wichtig sei, blabla. Fußball ist auch, wenn es vielleicht der ein oder andere hier nicht glauben möchte, ein kulturelles Ereignis! Und dieses Projekt hat tatsächlich auch die berechtigte Hoffnung, dass es sich selbst tragen wird. Mal davon abgesehen wird dieses neue Stadion direkt mehr als 100 und indirekt mehr als 300 neue Arbeitsplätze bringen…

  • mkJV

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    Nur zur Info: Das Stadion ist von den Bürgern absolut gewollt! Dies wurde bereits , so mein Wissensstand, schon geprüft mit einem Umfrageergebnis, das bei 65% für Stadionbau lag.

  • mkveits

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    Zum Grundsatzbeschluss des Stadtrats:
    Würde der einzelne Stadtrat es gewagt haben, eine solche völlig intransparente (Katze im Sack) Entscheidung getroffen haben, wenn es um sein eigenes Geld gegangen wäre?

    Gesamtkosten des Stadions bemessen am Lebenszyklus von etwa 30 Jahren: über 100 Millionen
    (Baukosten, Kosten der Infrastruktur, Unterhalt, Reparaturen, Abriss, Kosten der Verwaltung)
    dividiert durch die Anzahl der Heimspiele (30 Jahre X 10 = 300)
    abzüglich Einnahmen
    Ergebnis (grobe Schätzung): 200-300.000,- Euro Subventionen pro Spiel

    Dazu:
    Lebenszyklus eines Bauwerks
    http://de.wikipedia.org/wiki/Produktlebenszyklus
    (hier nur 20 Jahre)

    Nicht vergessen: Man belastet die Allgemeinheit für eine Generation, um das Grundstück am alten Jahnstadion zur Baureife zu bringen; dort liegen die eigentlichen – versteckten – Interessen.

    Für ein Sozialticket fehlt es angeblich am Geld …. Brot und Spiele …

  • frage

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    „dividiert durch die Anzahl der Heimspiele (30 Jahre X 10 = 300)“

    öhm. falsch. pro jahr wären es 20 Heimspiele (1 halbjahr rücksaison, 2 halbjahr hinsaison), dazu kommen noch dfb pokalspiele.

    auch der lebenszyklus ist mehr gewünscht als tatsächlich. das würde ja heissen, dass jedes stadtbild nach 20 jahren vergangenheit ist. merkwürdige rechnung.

    ich finde es gut wenn ein stadion kommt. es darf auch ruhig mal was für die arbeitende klasse gebaut werden und nicht alles geld in soziale aktivitäten gesteckt werden. der arbeitende mensch finanziert das soziale. muss er deswegen immer der dumme sein und zurückstecken?

    ein sozialticket kann ja gerne kommen, wenn das stadion da ist. viele leistungsempfänger gehen doch auch gerne zum fussball. da schliesst sich der kreis dann wieder. lieber das theater streichen. da sehe ich immer nur die möchtegern society von regensburg (anwälte, ärzte, vermögende witwen, unternehmer, politiker). otto normalverbraucher verirrst sich da nicht so oft hin. wird aber subventioniert wie blöd. obwohl diese leute es sich eigentlich leisten könnten. oder herr veits?

  • mkveits

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    So werden beim Sportstättenbau etwa Lebenszyklus-Betrachtungen immer wichtiger. Neben den reinen Planungsaufgaben rücken energetisches Bauen, Technologie und Umwelt, Facility Management, Kosten- und Finanzierungsplanung immer mehr in den Vordergrund.
    Quelle:
    22. IAKS Kongress zur FSB 2011 in Köln
    http://www.fsb-cologne.de/de/fsb/presse/presseinformationen/index.php?aktion=pfach&p1id=kmpresse_fsb&format=html&base=&tp=k3content&search
    =&pmid=kmeigen.kmpresse_1313586040&start=0&anzahl=10&channel=kmeigen&language=d&archiv=

  • frage

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    dann wünsch ich der stadt regensburg mal ein ebenso glückliches händchen wie beim alten stadion. das wurde 1926 erbaut und ist somit 85 jahre alt. 65 jahre älter als es nach ihren ausführungen eigentlich sein darf.

  • wollwirker

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    Da fällt mir eine Geschichte ein, die in Essen passierte.
    Die Stadt baute ein neues Stadion und während der Bauarbeiten ging Rot-Weis Essen
    pleite. Also musste die Stadt erst den Verein sanieren……….

  • frage

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    ja mir auch: das dorf hoffenheim spielt heute in der ersten liga und sinsheim freut sich über viel gewerbesteuer.

  • Mirlangds

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    -Für den Bau wird die Stadt voraussichtlich eine eigene Tochtergesellschaft gründen. Das sei steuerlich günstiger, als das Ganze – wie zunächst geplant – in die Hände der bereits bestehenden Tochter RBB (Regensburger Badebetriebe GmbH) zu legen, so Schaidinger. Wie die Struktur dieser neuen Gesellschaft aussehen wird, müsse aber – so die Verwaltungsvorlage – noch eingehend geprüft werden. In jedem Fall ist klar: Um diese Gesellschaft mit Kapital ausstatten zu können, muss der Stadtrat im kommenden Jahr einen Nachtragshaushalt in noch unbekannter Höhe beschließen.-

    Diese Darstellungen sind schon bezeichnet. Es werden also Steuergelder in noch unbekannter Höhe eingesetzt um damit Steuern zu sparen. Sitz des Unternehmen vermutlich die Steueroase Cayman Islands. Ich bewerbe mich gleich als Aufsichtsrat.Wer kommt den für diesen Jahnstadion Unsinn auf: der Steuerzahler.

  • frage

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    sehr aktuell ja… derzeit gibts einen anderen trend: traditionsvereine werden von investoren aufgekauft bzw. zu 49% übernommen. das wäre aktuell gewesen bzw. das ist die diskussion derzeit.

  • mkJV

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    Herr Veit,

    Ihre Aufstellung ist in allen Punkten falsch. Die Lebensdauer eines neuen Stadions heutzutage ist mit gewissen Reinvestitionen bei ca. 100 Jahren. Zudem werden neben den Fußballspielen des SSV Jahn in Zukunft solche Sportstätten u.a. für Länderspiele der Frauen, der U21, U20, U19… genutzt werden. Ausserdem werden auch andere Veranstaltungen diese Einrichtung nutzen. Wie bereits in einem Kommentar erwähnt enstehen neue Arbeitsplätze, neue Ansiedlungen von Dienstleistern etc.
    Natürlich ist es ein gewisses unternehmerisches Risiko, wenn der sportliche Erfolg vom SSV ausbleibt, aber gehen wir mal positiv in diese Sache und R etabliert sich in der zweiten Liga, dann findet man auch ganz schnell einen Sponsor der einige Mio hinblättert, damit die Arena seinen Namen trägt…
    Das Stadion wird sich selbst tragen, nicht so das Theater, oder diverse Bäder in der Stadt ( das ist sicherlich auch ein Mitgrund für die neue Gesellschaft, man möchte nicht die Regensburger Badebetriebe, die eh quer finanziert werden, weil sie sich nicht tragen mit dem Stadion in Verbindung bringen).
    Ich freu mich so, wenn das neue Stadion da ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Matthias Beth

    |

    Herr Veits hat recht!

    Die Interessen liegen in der zu bebauenden Flache des heutigen Jahnstadions, der Neubau des Jahnstadions dient nur dazu diese Fläche frei zu bekommen für die Bebauung, alle Bürger, vorallem die REWAG Kunden, sollen ein Stadion finanzieren, damit wenige ein großes Geschäft machen.

  • mkJV

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    Also ich würde sogar monatlich der REWAG 10 Euro mehr überweisen, wenn dieses Geld in den Stadionneubau fließt.
    Ich habe aber keine Lust, dass durch meine Zahlungen an die REWAG für Strom und Wärme und Wasser, die Regensburger Bäder subventioniert werden.

    Herr Beth, was ist daran falsch, das Stadionareal an der Prüfeninger Strasse für die Bebauung zu nutzen? Woher wissen Sie, dass ein paar Wenige ein Großes Geschäft machen? Ich kann Ihnen nicht folgen, außer dass an dieser Stelle mal wieder das Wort „Nieselpriem“ angebracht ist…

  • Corelli

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    Der Jahn? Pleitegehen? Niemals! Jedenfalls nicht, solange Hans Schaidinger, der 3,7-Milliarden-Euro-Verzocker, in Regensburg die Strippen zieht. Man erinnere sich nur an Schaidingers persönlichen Einsatz für den Eishockey-Insolvenzverschlepper Markus Schrör, dem das Geld noch kurz vor der Pleite mit leichter Hand in den Arsch geschoben wurde, um ein paar Wählerstimmen zu retten. Regensburg Digital berichtete darüber:

    http://www.regensburg-digital.de/eisiger-filz/22042010/

    Was sollte da zum Unheil sich vereinen,
    zur Finsternis, wo solche Sterne scheinen?
    (Mephisto)

  • mkJV

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    Herr Veit,

    es kann doch nicht Ihr Ernst sein, einen Stadionbau mit dem Produktlebenszyklus zu vergleichen, da verwechseln Sie etwas. Angebrachter wäre hier die durchschnittliche Lebensdauer einer Immobilie anzusetzen…

  • Pragmatiker

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    Hochinteressant! Nur interessehalber: Wo wurde die Umfrage gemacht? Im Stadtrat? Oder beim gemeinsamen Skiausflug der Familien Schaidinger und Wolbergs?

  • Pragmatiker

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    Nana… teure, vom Steuerzahler subventionierte Arbeitsplätze kann man doch problemlos NOCH teurer bekommen. Dazu braucht man kein Fußballstadion – das geht mit weniger Aufwand noch viel dümmer und sinnloser.

  • Pragmatiker

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    Das können Sie auch ohne Stadionbau haben: Spenden Sie ihr Privatgeld doch einfach dem SSV Jahn. Der ist so pleite, der freut sich über jedes Brosamen.

  • Pragmatiker

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    Tatsächlich? Nur mal ein Beispiel: Das Bad Kötztinger Kreiskrankenhaus (erbaut 1983) war schon nach 24 Jahren (kein Schreibfehler!) so marode, dass man gleich nebenan ein nagelneues bauen musste:

    http://87.230.7.20/diekliniken/roding.php?item=8272f471c56ed6&news=detail&content=aktuell&haus=roding

    Und die Regensburger Uni… naja, das dürfte ja wohl dem letzten Banausen bekannt sein, wie kaputt die vor kaum 40 Jahren erbauten Gebäude sind, wie löchrig die Dächer und wie krass allenorten der Beton bröselt:

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,565730,00.html

    Also was soll das – ein Stadion hält 100 Jahre? Natürlich, und an Weihnachten feiern wir die Geburt des Osterhasen.

  • frage

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    mit sochen sprüchen wäre ich sparsam wenn ich sie nicht belegen kann…

  • Sportmuffel

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    Habt Ihr sonst keine Probleme?

  • Pragmatiker

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    Ach komm…

    … der Jahn war 2005 pleite:
    http://www.ssv-tipp.de/spatzenforum/index.php?page=Thread&threadID=802
    http://www.merkur-online.de/sport/jahn-regensburg-muss-insolvenz-anmelden-162894.html

    … der Jahn war 2008 am Rande der Pleite:
    http://de.wikipedia.org/wiki/SSV_Jahn_Regensburg

    (Zitat: „Größere Unannehmlichkeiten mit dem örtlichen Stromanbieter Rewag und die schlechte finanzielle Lage des Vereins sowie fehlende Rückendeckung durch den Förderverein machte Präsident Franz Nerb zur Ursache für seinen Rücktritt zum Saisonende, welchen er Anfang April ankündigte.“)

    …. der Jahn war 2010 beinahe pleite:
    http://www.blizzaktuell.de/default.aspx?ID=4609&showNews=680190

    … und jetzt rate mal, wie der Jahn derzeit finanziell dastünde, wenn ihm nicht die Stadt mit meinen und Deinen Steuergeldern unter die Arme greifen würde.

    Ach ja: Wo hat der Jahn denn seine Bilanz veröffentlicht? Äh… ach so, er veröffentlicht die gar nicht? Ach so…

  • Veronika

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    „Brot und Spiele!“ Jetzt weiss ich auch, warum jetzt plötzlich die Heiligsprechung der Sel. Anna Schäfer wieder in den Mittelpunkt rückt. Da kommt dann Regensburg berühmtester Bürger wieder einmal zu Besuch und nimmt die Heiligsprechung vor. Vorher rechnet sich das Stadion schon für den Katholikentag! Der Papstbesuch kostet Regensburg dann wohl sowieso ein Vielfaches wie das Stadion, und das „Armutsproblem“ in Regensburg wird wieder nicht gelöst.

  • mkJV

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    Herr Pragmatiker,

    erstens gibt es genügend Beispiele für Stadien die sehr alt sind (selbst das Jahnstadion hat bereits 85 Jahre aufn Buckel), zweitens (ich weiß nicht welchen Faches Sie sind), möchte ich Ihnen sagen dass die Güte und Qualität von Beton, im speziellen bei Fertigbetonelementen sich um ein vielfaches verbessert hat und nicht mehr zu vergleichen ist mit dem was vor 40 Jahren gebaut wurde.

    Die Umfrage war eine Online-Umfrage des Wochenblattes.

    Herr Pragmatiker, erinnern Sie nicht bei Zeiten daran, sondern starten Sie jetzt einen Bürgerentscheid! Das machen Sie nicht, weil Sie insgeheim (wenn Sie Abends sich in Ihr Kissen ärgern) wissen, dass Sie niemals damit eine Channce haben werden!

    Nur noch eins: Kinder gehen gerne in den Zoo, kein Zoo dieser Welt trägt sich, sondern lebt von Spenden und Subventionen
    Kinder gehen gerne z.B. in die Augsburger Puppenkiste, trägt sich leider seit Jahren auch nicht mehr selbst
    Kinder gehen gerne ins Fußballstadion, aber nicht mehr in das alte Jahnstadion! Geh mal mit einem Fünfjährigen Kind in der Halbzeitpause aufs Klo, dann kannst du anschließend gleich ins Krankenhaus fahren….
    Ein neues Stadion wird sich aber selbst tragen!!!!!!!!!!!!
    Für alle, die behaupten, dass sich Fußballstadien nicht tragen, haben einfach keine Ahnung! Für jedes Beispiel wo es sich nicht trägt (wahrscheinlich kommen jetzt wieder die durchgenudelten Beispiele Essen und Bielefeld) halte ich fünf dagegen, wo durch den Neubau eines Stadions auch ein Mehrwert sowohl in finanzieller Hinsicht für die Region als auch der Lebensstandard durch mehr Freizeitangebote gehoben wurde.

    Herr Pragmatiker, Ihnen ein schönes Weihnachtsfest, mögen all Ihre Wünsche vom Christkindl erfüllt werden… … ich habe mir ein Modell von der Arena in Düsseldorf gewünscht, hoffentlöich bekomme ich es…

  • mkJV

    |

    Bitte richtig lesen: Ich würde 10 Euro monatlich für den Stadionbau an die REWAG geben, nicht dem SSV Jahn, das ist ein Unterschied, Herr Pragmatiker!

  • frage

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    armutsproblem?

  • frage

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    das bestreite ich auch nicht. aber er ist derzeit nicht zahlungsunfähig oder pleite.

  • mkJV

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    Ich weiß nicht, warum die Reinigungsfirma, die dann das neue Stadion reinigt, und dafür neue Kapazitäten aufbauen muss, subventionierte Arbeitsplätze hat.

    Ich weiß nicht warum die Gartenbaufirma, die sich dort dann um die Pflege der Grünflächen kümmert, subventionierte Arbeitsplätze hat.

    Ich weiß nicht, warum das Eventbüro, das durch das Stadion einen neuen Mitarbeiter einstellt, einen subventionierten Arbeitsplatz hat.

    Ich weiß nicht, warum das neu entstehende Hotel und die damit neuen Arbeitsplätze subventioniert sein sollen.

    Ich weiß nicht warum die Gastronomie, die dann dort ensteht, subventioniert sein soll.

    Ich weiß nicht warum das Stadionpersonal einen Subventionierten Arbeitsplatz darstellt.

    Hier sollte man den Unterschied kennen zwischen Subvention und Investition!!!!!!!!!!

    Sonst wäre jeder Arbeitsplatz bei einem staädtischen Kindergarten nach Ihrer Definition ein subventionierter Arbeitsplatz!

    Die ewig gestern werden keine Chance haben, und das ist auch gut so!!!

  • Lothgaßler

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    Es würde mich auch freuen, wenn ein Fussballstadion ein Geschäft wäre, dass sich von selber tragen könnte. Das ist es aber absehbar nicht, und das sehen alle privatwirtschaftlichen Investoren so, denn die meiden dieses Projekt.

    Die Aufzählung von Dienstleistungen, die mit dem Betrieb dieses Stadions in Verbindung stehen werden bzw. können, ist arg bemüht und scheint mir im Detail auch nicht von Substanz zu sein: Eine ganze Stelle für die Event-Macher wegen des absichtlich nur auf Fussball zugeschnittenen Stadions?! Der Event-Macher plant dann wohl die gesamte Bundesliga mit.

    Das profit-center Hotel könnte auch anderswo stehen, das Stadion ist eher kein Argument um dort zu nächtigen. Viel eher dürfte die Autobahnnähe und die großzügige Parkierung ein Argument fürs Übernachten sein.

    Die Aufzählung der Dienstleistungen zeigt zudem, an dem Stadionbau hängt ein Rattenschwanz von Aufwändungen, die finanziert sein wollen, soll das Stadion überhaupt als „Eventstandort“ eine Rolle spielen.
    Ein verdreckter Betonbau wird außerhalb der seltenen Spieltage keine Leute anlocken und potenzielle Hotelgäste zum Weiterfahren animieren. Ein weiterer Fastfoodtempel oder ein Fanshop sind nicht wirklich „Magneten“. Sportärzte, eine Zweigstelle des DFB usw. würden ohne Stadion auch ihre Praxen bzw. Büros unterhalten, aber eben andernsorts.

    Damit wird deutlich: Wenn das Stadion sich nicht selber trägt, dann ist jeder Zuschuss eine Subvention. Die kommt dann neben dem Stadionbetreiber auch den in/ an diesem Stadion Gewerbetreibenden zu Gute. Je schlechter das Stadion läuft, desto mehr Zugeständnisse an potenzielle Mieter müssen gemacht werden. Womöglich wollen alle die Konditionen des SSV Jahn (der hat nix und kann nix zahlen).
    Diese Art von Wirtschaftsförderung führt in die Verschuldung.

    Zum Lebenszyklus des Fussballstadions lässt sich noch anmerken:
    Das alte Jahnstadion hat nur dank gerniger Bausubstanz und ständiger Nachbesserungen bis heute durchgehalten. Die gemachten Investitionen sollten nicht vergessen werden. Darin verbirgt sich nicht nur das ausgegebene Kapital, sondern auch der entgangene Zinsgewinn (das Geld hätte auch sinnvoller eingesetzt werden können).
    Das Jahnstadion muss abgerissen werden, auch das gehört zum Zyklus.
    Vom Jahnstadion wird so gut wie nichts wieder verwendet werden können. Das Gerümpel muss also entsorgt bzw. aufbereitet werden.
    Das neue Stadion (es sollte nicht Jahnstadion getauft werden, der Jahn hat nichts damit zu tun) wird ein moderner Zweckbau. Je nachdem wie viel Geld ausgegeben wird, wird der Zweckbau 20 oder 50 Jahre durchhalten, jedoch sicher keine 100 Jahre und mit steigendem Baualter wird die Unterhaltslast steigen.

    Die Jahre werden zeigen, welche Summen die REWAG an die RBB überweist und die RBB wegen des Stadions ausgeben muss. Entsprechende Transparenz und selbstkritische Reflexion im Stadtrat täte der Glaubwürdigkeit dieses Gremiums gut.

  • Revolution

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    Nur zur Info:

    1. Die GmbH&Co. KGaA des Jahn veröffentlicht – wie auch jede andere GmbH – im Bundesanzeiger der
    elektronisch (also Internet) abgerufen werden kann. Es wird sich hierfür genau an die gesetzlichen
    Bestimmungen gehalten.

    2. Die Umfrage wurde höchstwahrscheinlich stichprobenartig durchgeführt. Ist ganz normal.

    Was das Stadion betrifft: Bin absolut dafür! Es wird Zeit, mal wieder was für den Fußball in Regensburg zu tun. Jede andere Sportart hat in Regensburg in den letzten Jahren mehr Aufmerksamkeit erhalten.

    Was die finanzielle Situation des Jahn betrifft: Der Jahn hat sehr viele Schulden abgebaut und hat auch sehr viel geschafft in den letzten 2 Jahren. Wer sich mit dem Thema auseinandersetzt und nichtnur seine „Stammtischparolen“ schreibt hat, wird dies erkennen.

  • Nordman

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    Ja, früher gab es mal eine Kampagne.

    Stoppt Strauß, da ging es um die WAA, das wurde vom Mop geschafft.

    Heute muss „Stoppt Schaidinder und den Stadtrat“ heißen.

    Wenn der Jahn ein Stadion braucht, soll er sich eins bauen.
    Da aber der Jahn ständig vom Pleitegeier umkreist wird und nur über dessen Flughöhe die momentane Finanzsituation erkannt werden kann sollte man den Pleitefußball, entschuldigung Profifußball einstampfen.
    Damit meine ich nicht den unentgeltlichen Breitensport, den haben unsere Jugendlichen bitter nötig.
    Bei Geldzahlung im Sport ist sofort der öffenliche, verdeckte Geldfluß zu stoppen, das vom Sport erwirtschaffte Geld kann der Verein gerne ausgeben, aber keine öffentlichen Mittel, egal wie diese bezeichnet werden.

    Da werden wieder Millionen mit Gewalt vernichtet und keiner trägt die Verantwortung, der Steuerzahler trägt die Kosten.

  • Regensburger

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    Herr Pragmatiker, oder soll ich besser sagen Herr Polemiker!

    Wenn es nach einigen Regensburger Schildbürgern gehen würde, dann könnten wir wohl in Regensburg noch die Originalzustände des Mittelalters erleben.

    Immer nur jammern, nichts passt, es soll Alles so bleiben wie es ist, es darf Alles nichts kosten, sparen und lieber in den Länderausgleich einzahlen und bloß nichts Neues in Regensburg schaffen!

    Eine Stadt wie Regensburg braucht ein neues Stadion, keine Frage!
    …und der Stadtrat hat auch endlich erkannt, dass man handeln muss.

    Natürlich könnte man in Regensburg auch ohne Theater, Sportstätten und sonstigen Einrichtungen die dem Bürger das Leben in Regensburg angenehmer machen verzichten,
    …aber wer will das schon, vielleicht ein paar Leute denen Verdruss ein Lebenselixier ist.

  • Regensburger

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    STOPPT NÖRGLER UND MIESMACHER!

    …wäre auch nicht schlecht!

  • Bert

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    Ohne das Bauteam Tretzel wäre der Jahn schon lange pleite.
    Man kann es auch so ausdrücken: Der SSV Jahn gehört Tretzel.

    Der Neubau eines Stadions nützt weder den Fans (dann wird Fußballschauen teurer), noch dem Jahn (woher sollen plötzlich Zuschauer kommen, wenn schon das alte Stadion kaum voll wurde. Spielt der Jahn dann besser?).

    Er sorgt aber dafür, dass das tolle Baugrundstück in Prüfening frei wird und ich trau mir wetten, dass dort Tretzel zum Zug kommen wird.

    Es wurde nie wirklich ernsthaft geprüft, ob man das alte Stadion nicht ertüchtigen und erweitern könnte. Es wurde lediglich immer behauptet, dass das nicht ginge. Es wurde immer darüber gejammert, dass man jetzt schon wieder 50.000 oder 100.000 Euro ausgeben müsse, um das Stadion mal kurzfristig auf DFB-Standard zu bringen. Und jetzt hat man die Lösung: Ein Stadion für 40 Millionen bauen, um alle paar Jahre ein paar 100.000 zu sparen…und die 500.000 pro Jahr an Kosten, ja, die werden sich schon irgendwie, irgendwo lohnen…

    Vielleicht kostet es auch mehr, vielleicht kostet es auch weniger. Das weiß ja keiner, weil es anscheinend fast dem kompletten Stadtrat scheißegal ist, was es kostet. Da fragen die Backpfeifen von Artzinger bis Hartl ja nicht einmal nach. Händchen in die Höh, damit mich die Fußballfans (von denen ja angeblich alle für diesen Neubau sind) wählen. Hirn aus, Motorik an.

    Wenn ich mir vorstelle, wie manchmal bei Ausgaben, die ein Prozent oder weniger ausmachen pseudokompetent im Stadtrat herumdiskutiert wird, dann wird mir bei sowas richtig schlecht. Würde der Fußball in Regensburg abkacken, wenn man mal drauf warten würde, was das tatsächlich kosten soll???

    Dass es da weniger um Fußball, sondern um Grundstücksgeschäfte geht, ist mit Händen zu greifen. Gratulieren kann man dem Bauteam Tretzel und dem Genralunternehmer fürs neue Stadion. Den Fußballfans nutzt das nichts. Und wenn Tretzel irgendwann keinen Bock mehr hat, dem Jahn seine Euros in den Hintern zu blasen, ist es mit dem viel gefordertzem Profi-Fußball eh Essig.

    Wer braucht dann noch ein Stadion?

  • ProEntwicklung

    |

    ja genau – typisch regensburg.
    immer dagegen sein, jawohl, das ist die oberpfälzer mentalität wie man sie kennt.
    gegen jeden fortschritt, gegen alles, was neu ist.

    oh man, wie mich dieses gehabe nervt.

    ohne euch laberbacken wäre man wirklich besser dran.

    grabt euch einfach ein in euer mitelalterdenken!

    man könnt ich bei so manchen beiträgen hier das kotzen anfangen!

    ist euch wirklich soooo langweilig? sucht euch ein hobby.

    PRO STADION FÜR REGENSBURG

    aus, ende, basta!

  • Britt

    |

    Wenn 40 Millionen plus minus irgendwas keine Rolle spielen, dann frag ich mich schon was die Sparhans-Rden im Stadtrat sonst immer sollen, wenn es um weit geringere Summen geht. Wenn’s fürs Stadion reicht, dann ist das ganze Spargelaber bei Dingen wie Sozialticket, Stadthalle, kostenlose Kindergartenplätze, Kulturförderung abseits des Theaters, sozialem Wohnungsbau etc. nichts als ein großes Rumgelüge. Danke SPD! Das sind Prioritäten, die man von Euch erwartet. Populistische Pfeifen!

  • Bernhard

    |

    Wer bespielt den das Stadion, wenbn der Jahn mit seinen halbkriminellen Strukturen mal den Bach runter geht? Hatten ja mit Nerb jahrelang einen entsprechend halbseidenen Vorsitzenden. Über die Finanzen weiß man meistens eh nix Genaues…sorry. Dieser Verein ist kein seriöser geschäftspartner.

  • Umlaufbahn

    |

    Für den Preis von 10 neuen SSV Stadien konnte sich die Europäische Gemeinschaft eine eigene Raumstation leisten. Deppenerde.

  • regensburger

    |

    @Bert

    Entschuldigung, aber so einen Käse hab ich schon lange nicht mehr lesen müssen.

    Dem Bauteam Tretzel gehört der Jahn???
    Ein neues Stadion bringt kaum mehr Zuschauer????
    Das alte Stadion runderneuern bzw. modernisieren???

    Schwachsinn, Schwachsinn, Schwachsinn ! ! ! !

    MIr war nicht bewusst, das es möglich ist, in wenigen Worten soviel Müll unterzubringen!

    Man merkt in jedem Satz, das sie null Ahnung haben, davon aber sehr viel!

    Ich will hier jetzt nicht Ihren ganzen Kommentar zerpflücken, aber nur so viel:
    Zeitung lesen bildet!
    Die Stadt hat die Hand auf dem alten Jahnplatz und nicht Tretzel.
    Ob Kindergarten, Schule oder gar eine verbindung der Kirchmeierstraße zur Prüfeninger Str.- Das sind die Zukunftspläne!

    Kein Mensch spricht von einer wohnlichen Bebauung durch die Fa. Tretzel.

    Aber Hauptsache mitreden! Auch wenn man keine Ahnung hat.
    Bitte besuchen sie demnächst wieder Ihren Stammtisch, da schätzt man solche Gespräche die weit weg von Fakten sind.

  • Dubh

    |

    @ mkJV

    22. Dezember 2011 um 9:22 Uhr
    <>

    mkJV
    23. Dezember 2011 um 9:35 Uhr
    <>

    Revolution
    23. Dezember 2011 um 12:39 Uhr
    <>

    65% Pro-Stimmen bei einer Wochenblatt online Umfrage bedeutet also 65% der regensburger
    BürgerInnen sind für einen Stadionneubau?
    Und diese Wochenblattumfrage ist wohl eine repräsentative Stichprobe?

    Mein lieber Herr Gesangsverein, bei solchen Rechenkünsten und Statistikkenntnissen der Befürworter wundert einen schlicht nichts mehr.

    Das trägt sich ganz von selbst, klar, und wenn Ihnen Ihr Bänker mitteilt, Ihr Dispo kostet 17%, dann meinen Sie, Sie kriegen was.

    Fußball ist ohne Zweifel für manche das einzige kulturelle Ereignis zu dem sie Zugang haben, für manchen wiederum ist es Schlammcatchen.

    Was nun öffentlich zu fördernde Kultur ist, und was reines Geschäft – Ihnen erschließt es sich nicht – obwohl sie ein anscheinend Kind haben.

    Das allerdings ist traurig!

    mkJV
    22. Dezember 2011 um 14:51 Uhr
    <>

    Einen Hauch von Ahnung zu den m² Preisen da, und daraus resultierenden Mietpreisen?
    Meinen Sie die Stadtbau stellt da günstige Mietwohnungen hin?

    Na, dann schaun wir mal, ob ihr jetzt 5-jähriger später noch eine bezahlbare Wohnung in Regensburg findet, falls er nicht lange vorher absäuft, Schwimmen eine Kulturtechnik, die jeder beherrschen sollte lernt er ja offensichtlich nicht, trotzdem sollen ja Pubertierende zu abstrusen Mutproben neigen.
    Wie es mit dem kostenfreien Schulbesuch aussieht, gar weiterführender Schulen, weiß man auch nicht – braucht er aber vermutlich alles nicht, den ganzen Sozial- und Bildungsquatsch, Hauptsache ein neues Stadion, dass er da aufs Klo gehen kann – Schulen sollen ja oft heutzutage schon keine zumutbaren mehr haben – wen schert das – Sie jedenfalls nicht.

  • Regensburger

    |

    Der Jahn ist ein Marke, ein bedeutender Werbeträger für die Stadt Regensburg und die Stadt Regensburg hat Wachstum.

    „Wutbürger“ sind auch Werbeträger, immer gegen Alles sein und immer nur auf Verhindern aus.
    So kann man auch seine Stadt ins Gerede bringen, wenn auch nur negativ!

    …und übrigens möchte ich einigen Schreibern hier, die den Jahn nur anschwärzen wollen raten, sich mal ins alte Jahnstadion zu bewegen damit sie auch wissen, worüber sie sprechen. Ein Besuch auf der Geschäftsstelle kann dabei nicht schaden.

    Erst informieren, dann reden!

  • Ratisbona

    |

    War ja klar dass sich das vor allem im Internet hyperaktive Regensburger Bremservolk mal wieder nicht zurückhalten kann.

    Ein neues Stadion ist notwendig, das ist Fakt.

    Ich will nicht wissen wieviele der Stadiongegner sich eventuell mal ein Spiel angesehen hätten, aber nein es war ihnen zu kalt, es hat geregnet oder sie wollten einfach nicht in diese „Bruchbude“ gehen.
    Aber nein. In Regensburg geht man ja nicht zum Fußball. Lieber geht man zum Eishockey. Die stehen finanziell ja viel besser da. Wie bitte die waren insolvent? Das ist mir neu. Naja wenigstens spielen sie noch im alten Eisstadion. Ach nein da sind ja jetzt Parkplätze. Aber wo spielen die denn dann? Und wer hat das ganze bezahlt?
    Naja dann geht man hald zum Baseball. Ist ja der Volkssport Nummer 1 in Deutschland. So populär, der ideale überregionale Werbeträger. Achja, die spielen übrigens auch nicht gerade in einer Bruchbude(unabhängig davon wer das bezahlt hat)

    Der Fußball dagegen ist dem Regensburger Volk egal. In welcher Liga spielen die überhaupt?

    Nunja um den ganzen bitteren Sarkasmus mal abzukürzen(die bitteren tatsachen tun ja fast schon weh).
    Der Jahn spielt in der 3. Profiliga Deutschlands und überwintert derzeit auf dem ersten Tabellenplatz.
    Das alles trotz einem harten Sparkurs der erst kürzlich für positive finanzielle Nachrichten sorgte.
    Mit Markus Weinzierl hat man einen Trainer gefunden, der über die Jahre es immer wieder geschafft hat aus Spielern die auf dem Papier wenig wert waren eine starke konkurrenzfähige Mannschaft zu bilden. (wie gesagt, Platz 1; trotz Zweitkleinstem Budget der Liga)
    Es werden nicht auf Pump teure, bekannte Zweitligaspieler gekauft sondern junge, unbekannte, hungrige Talente geholt.
    Auch die Öffentlichkeitsarbeit hat sich stark verbessert. Man ist bemüht das Image und die Bekanntheit des Vereins aufzupolieren, hat potente Sponsoren gefunden.
    Und für diese hat es sich wohl auch gelohnt. Als Mitglied der Spitzengruppe war der Jahn mehrmals in der ARD Sportschau zu sehen.

    Aber dennoch hat man einen der niedrigsten Zuschauerschnitte der Liga. Das liegt unter anderem an dem maroden alten Stadion.

    Unabhängig davon ob man kein Interesse am Fußball hat oder lieber nach München in ein stimmungsloses Eventschlauchboot fährt: Das Stadion muss her. Es ist von hoher Wichtigkeit für den Verein, aber auch die Unternehmen und vor allem die Stadt selbst!

    Und zu argumentieren, dass für Kindergärten und Schulen wieder kein Geld da ist ist Schwachsinn.
    Die Liste is lang, ich nenne nur die Sanierung/Neubauten des Von-Müller und Goethe-Gymnasiums als Beispiel.

    Und wer sich von nichts überzeugen lässt und vom Stadtrat enttäuscht der soll meinetwegen die Linken wählen; oder vielleicht die Piratenpartei.
    Meinetwegen alles aber Fakt ist dass alle Fraktionen im Stadrat der Parteien die in den letzten Jahrzehnten die Politiklandschaft bestimmt haben, ob rot, grün, schwarz oder gelb plötzlich schon ewig einen Stadionneubau im Parteiprogramm stehen haben.
    Dass das nicht der Wahrheit entspricht ist hoffentlich jedem hier klar. Warum will also fast jeder Kommunalpolitiker sich den Stadionneubau auf die Fahne schreiben?
    Weil es für den Verein vonnöten ist? – Wohl kaum
    Weil es für die Zukunft der Stadt selbst als wichtig ist? – Schon eher.
    Weil es der Mehrheitswille der Wähler ist? – Natürlich; Die Politikermotivation Nr. 1.

    Aber meckert alle nur weiter. Macht eine Bürgerinitiative, einen Entscheid und scheitert.
    Das Stadion kommt. Und das ist auch gut so!

  • Umlaufbahn

    |

    Wieviel kostet eigentlich so ein Bundespolizeieinsatz pro Spiel?
    30 000€? auch mal 300 000€ oder mehr?
    Ausser bei den seltenen Castortransporten hätte die ja sonst kaum was zu tun und hockten nur in der Kaserne rum. Profifußball als ABM Maßnahme?

  • frage

    |

    oh ja, wenn man mit dem argument kommt dann machen wir doch einfach folgendes: wir verbieten ab sofort alle grossveranstaltungen, verbieten auch gleich alle demonstrationen und weil wir schon dabei sind, dann streichen wir auch alle sozialen leistungen und kulturellen zuschüsse. ein drittel unseres bip sind mittlerweile soziale leistungen, d.h. jeder dritte der arbeitet, arbeitet nur für soziale leistungen die nicht mal seine eigenen sind. was könnten wir uns geld sparen.

    ausserdem verbieten wir alle baufirmen, ob gross oder klein. alle spekulationen und eigentlich könnten wir alle wieder in höhlen leben.

    wir können auch das mensch sein aufgeben und uns einfach wie tiere verhalten. die regeln alles mit gewalt.

    im ernst: soll das ein argument gegen ein stadion sein? der bundespolizei einsatz? wird der grösser oder kleiner ob man in einem alten stadion, auf dem feld oder in einem neuen stadion spielt?

  • Pragmatiker

    |

    Genau: richtig lesen. Dann würden Sie sich mit solch absurden Erwiderungen nicht lächerlich machen…

  • Pragmatiker

    |

    NOCH nicht. Aber etwa 2013 dürfte es wieder soweit sein… ich erkenne gewisse Regelmäßigkeiten (2005….2008….2010…. na?). Vielleicht auch schon 2012, nach dem Abstieg.

  • Pragmatiker

    |

    … wobei, das dürfte selbst der SSV nicht schaffen, bereits während der laufenden 2.BL-Spielzeit abzusteigen… also wohl doch erst 2013. Was meinen Sie? Geben Sie doch mal einen Tipp ab.

  • Pragmatiker

    |

    „Ein neues Stadion wird sich aber selbst tragen!!!!!!!!!!!!!“

    Gratuliere. Solchen Blödsinn glauben nicht mal die Stadions-Befürworter im Stadtrat. Bitte, informieren Sie sich doch erst mal wenigstens rudimentär, ehe Sie hier Ihren Fantasien freien Lauf lassen.

    Ansonsten spricht Ihr Redebeitrag für sich: „Mami, ich will aber ein Fußballstadion, sonst esse ich meinen Brei nicht!!“ (fußaufstampfmithochrotemKopf)

  • Pragmatiker

    |

    Bitte sachlich bleiben, Herr „Frage“. Demos sind ein verfassungsgemäßes Grundrecht.
    Fußballspiele, ähem, hingegen bisher nicht.

    So dumm finde ich den Beitrag von „Umlaufbahn“ übrigens nicht. Angeblich soll das Neue ja ein reines Fußballstadion werden, sprich: ohne kostensenkende Sekundärnutzung. Und somit müssten viel mehr Fußballspiele als bisher statttfinden, um das Defizit wenigstens halbwegs im Rahmen zu halten. Ach so, das Defizit ist egal, zahlt ja der Bürger? Na dann…

  • Pragmatiker

    |

    Ihr Beitrag, lieber „Ratisbona“, erinnert mich an meine aktive Zeit im Vorstand eines ebenfalls nicht kleinen Regensburger Vereins. Da argumentierten meine Vorstandskollegen ähnlich:

    „Mir woin des hom, und aus!!! Mia san wichtg, ois andere interessiert uns ned!! Und wenst etzad ned dei Mai hoidstd, dann schleich de!!“

    Ich habe den Laden dann angewidert verlassen. Mit derlei Vereins-Dumpfbacken kann man keine sachlichen Diskussionen führen. Man ist für sie – oder gegen sie. So sehen sie es zumindest – und das ist weniger aufgeklärtes Deutschland 2011, sondern Keulenträgertreffen damals im Germanenwald.

  • Pragmatiker

    |

    Nicht nur populistisch, sondern leider dazu dumm wie Bohnenstroh. Ich hatte neulich mal ein vertieftes Gespräch mit einem der führenden SPD-Männer – und ich kann’s immer noch nicht glauben, was für krass unterbemittelte Leute die Entscheidungen für 140.000 Regensburger Bürger treffen. Die sind ja oftmals sogar gutwillig, stoßen aber geistig leider so dermaßen an Grenzen, dass alles zu spät ist. Nehmen Sie einen x-beliebigen Vereinsvorstand und stellen Sie sich vor, es sei der Stadtrat. Bloß ist das nicht Vorstellung, sondern traurige Realität.

    Sie können es gerne ausprobieren: Rufen Sie mal beim Hartl Norbert, bei Wolbergs Joachim oder bei irgendeinem leitenden CSUler des Stadtrats an und fragen Sie nach einer Langzeit-Kalkulation in punkto Jahnstadion (und lassen Sie sich die konkreten Zahlen geben!). Sie werden das kalte Grausen kriegen bei soviel Chuzpe (ich behaupte allerdings: es ist blanke Ahnungslosigkeit). Denn Sie werden höchstens Hausnummern (vermutlich aber gar nichts) bekommen.

  • Pragmatiker

    |

    Naja, wenn das Neue und Fortschrittliche schlappe 40 Millionen kostet, wird es wohl erlaubt sein, mal ein paar ernste Nachfragen zu stellen… wenn’s der Stadtrat schon nicht macht.

  • Ratisbona

    |

    Lieber Pragmatiker
    Es muss wohl für meinen Beitrag sprechen wenn sie ausser dieser wahnsinnig interessanten Anekdote aus ihrem eigenem Leben nichts dazu zu sagen haben insbesondere auf kein Argument o.ä. eingehen.
    Aber hauptsache man kann seinen Senf dazu geben, nochmal unterstreichen, dass man dennoch anderer Meinung ist.
    Achja und falls sie doch nicht dagegen sind, aber auch nicht dafür – wie sie ja schreiben – dann müssen sie mir mal die dritte(oder gar noch mehr) Möglichkeit erklären.

    In diesem Sinne Frohe Weihnachten.

  • Ratisbona

    |

    Kleiner Nachtrag:
    Und wenn sie mir schon mangelnde Sachlichkeit unterstellen (so siehts zumindest aus) dann bitte anhand von Beispielen!

  • frage

    |

    sie haben recht. ich hab mich hinreissen lassen. ich würde mich zwar freuen wenn ein stadion in regensburg endlich käme, allerdings geht für mich keine welt unter wenn dem nicht so ist (im gegensatz zu manch anderem wenn eines kommt).

    es ging im kommentar allerdings um den einsatz der bundespolizei. darauf hab ich mich bezogen. im gg steht nämlich nicht, das bei einer demonstration (genauso wie bei fussballspielen) der einsatz der bundespolizei notwendig ist. man macht das aus sicherheitsvorkehrung. auch kann man es dem veranstalter durchaus auferlegen, dass er für die sicherheit selbst sorgen muss (steht in der politik derzeit sogar zur debatte das sich die fussballvereine an den kosten beteiligen müssen, kommt das, gilt dieses gesetz dann ebenso für demos, nur mal so als hinweis – wird gerne unter den tisch gekehrt). also steht zur abwägung: ist das ganze von allgemeinem interesse, dann hat man die möglichkeit diese sicherheitsleistung in anspruch zu nehmen. auch als veranstalter. nur darum ging es.

    der jahn wäre hauptnutzer des stadions. gehören würde es aber der stadt. somit können dort auch andere veranstaltungen stattfinden. müssen aber nicht.

    frohe weihnachten. mich wird das thema ausserhal von rd nicht tangieren. ich hoffe sie machen es sich nicht so schwer und grübeln darüber in ihrer freizeit nach. es wird nämlich nicht hier entschieden ob eines kommt oder nicht. egal wie sehr sie sich darüber ereifern.

  • Pragmatiker

    |

    Ihnen ebenfalls ein erholsames Fest.

    Auch bei mir wird sich natürlich nicht wirklich was ändern, falls das neues Stadion kommt – und es sieht ja ganz danach aus (höchstens, dass es bei mir im Garten künftig sogar ruhiger wird, da ich im akustischen Einzugsbereich des bisherigen Stadions wohne, und an den SSV-Spieltagen wird da bisher schon öfters mal die tolerable Lautsprecher-Lautstärke überschritten…). Ich ereifere mich übrigens nur im direkten Kontakt, nicht vor der Internet-Mattscheibe (also passen Sie lieber auf, wenn wir uns mal in der Stadt begegnen…)

  • Pragmatiker

    |

    Naja, Ihr gesamter Beitrag ist unsachlich, wo soll ich da anfangen. Ich wollte mir eigentlich die Zeit sparen, aber bitte:

    „Ein neues Stadion ist notwendig, das ist Fakt.“

    => Beleglose subjektive Behauptung.

    „Ich will nicht wissen wieviele der Stadiongegner sich eventuell mal ein Spiel angesehen hätten, aber nein es war ihnen zu kalt, es hat geregnet oder sie wollten einfach nicht in diese “Bruchbude” gehen.“

    => Unterstellung. Woher wissen Sie, wieviele der hier Mitdiskutierenden wann wie oft aus welchen Gründen im alten Jahnstadion waren? Sie mutmaßen, wissen es aber nicht.

    „Aber nein. In Regensburg geht man ja nicht zum Fußball. Lieber geht man zum Eishockey. “

    => „Man geht“ – Platitüde ohne tieferen Sinn oder gar konkreten Belegen.

    „Die stehen finanziell ja viel besser da. Wie bitte die waren insolvent? Das ist mir neu. Naja wenigstens spielen sie noch im alten Eisstadion. Ach nein da sind ja jetzt Parkplätze. Aber wo spielen die denn dann? Und wer hat das ganze bezahlt?“

    => Äh… was hat jetzt der EVR mit dem neuen SSV-Stadion zu tun? Richtig: Nichts.

    „Naja dann geht man hald zum Baseball. Ist ja der Volkssport Nummer 1 in Deutschland. So populär, der ideale überregionale Werbeträger. Achja, die spielen übrigens auch nicht gerade in einer Bruchbude(unabhängig davon wer das bezahlt hat)“

    => Welcher der hier mitdiskutierenden Stadion-Gegner hat sich FÜR ein Baseballstadion ausgesprochen, das der Steuerzahler mitfinanzieren muss? – Richtig: Keiner.

    „Der Fußball dagegen ist dem Regensburger Volk egal. In welcher Liga spielen die überhaupt?“

    => Pure Polemik.

    „Der Jahn spielt in der 3. Profiliga Deutschlands und überwintert derzeit auf dem ersten Tabellenplatz.
    Das alles trotz einem harten Sparkurs der erst kürzlich für positive finanzielle Nachrichten sorgte.
    Mit Markus Weinzierl hat man einen Trainer gefunden, der über die Jahre es immer wieder geschafft hat aus Spielern die auf dem Papier wenig wert waren eine starke konkurrenzfähige Mannschaft zu bilden. (wie gesagt, Platz 1; trotz Zweitkleinstem Budget der Liga)“

    => Äh,,… es geht den Stadiongegnern nicht um Fußballtrainer oder um irgendwelche Erfolge des SSV, sondern um ein Stadion, das vom Steuerzahler auf Pump mitfinanziert wird und sinnvolleren Projekten (etwa der Breitensportförderung) ne Menge Geld abgraben wird. Endlich klar? Vermutlich nicht, wurde hier ja erst ca. 40 millionenmal verdeutlicht…

    „Es werden nicht auf Pump teure, bekannte Zweitligaspieler gekauft sondern junge, unbekannte, hungrige Talente geholt.“

    => Na, wenn der SSV so wahnsinnig seriös wirtschaftet, wieso tut er das dann nicht auch beim Thema Stadion (und zahlt es selber)?

    „Auch die Öffentlichkeitsarbeit hat sich stark verbessert. Man ist bemüht das Image und die Bekanntheit des Vereins aufzupolieren, hat potente Sponsoren gefunden.“

    => Schön, wenn man „bemüht“ ist – tut aber nichts zur Sache (nochmal, zum 40.000.001-ten Male: sehr viel öffentliches Geld für ganz wenige Profifußballfans).

    „Und für diese hat es sich wohl auch gelohnt. Als Mitglied der Spitzengruppe war der Jahn mehrmals in der ARD Sportschau zu sehen.“

    => Schön für Sie. Tut ebenfalls rein gar nichts zur Sache.

    „Aber dennoch hat man einen der niedrigsten Zuschauerschnitte der Liga. Das liegt unter anderem an dem maroden alten Stadion.“

    => Muss ja schon echt treue Fans haben, der Jahn… die sind anscheinend aus Zucker.
    (und wenn’s wirklich so wäre: Muss der Steuerzahler ein paar Fußballfans ein Luxus-Stadion finanzieren?)

    „Unabhängig davon ob man kein Interesse am Fußball hat oder lieber nach München in ein stimmungsloses Eventschlauchboot fährt: Das Stadion muss her. Es ist von hoher Wichtigkeit für den Verein, aber auch die Unternehmen und vor allem die Stadt selbst!“

    => Dauernde Widerholung macht Ihr „Räbähh – will aber Stadion haben, Mama!“ – nicht überzeugender.

    „Und zu argumentieren, dass für Kindergärten und Schulen wieder kein Geld da ist ist Schwachsinn.
    Die Liste is lang, ich nenne nur die Sanierung/Neubauten des Von-Müller und Goethe-Gymnasiums als Beispiel.“

    => ??? Sorry, was meinen Sie damit? Dass es gut für Regensburg ist, jetzt durch einen Stadionbau noch mehr Schulden anzuhäufen? Werfen Sie doch bitte mal einen Blick in den Haushaltsplan, Stichpunkt „Schuldenstand/Schuldentilgung“.

    „Und wer sich von nichts überzeugen lässt und vom Stadtrat enttäuscht der soll meinetwegen die Linken wählen; oder vielleicht die Piratenpartei.“

    => Hm, vielleicht macht das ja tatsächlich der eine oder andere… das würde ich dann „Demokratie“ nennen.

    „Meinetwegen alles aber Fakt ist dass alle Fraktionen im Stadrat der Parteien die in den letzten Jahrzehnten die Politiklandschaft bestimmt haben, ob rot, grün, schwarz oder gelb plötzlich schon ewig einen Stadionneubau im Parteiprogramm stehen haben. Dass das nicht der Wahrheit entspricht ist hoffentlich jedem hier klar.“

    => Ja? Also ist alles, was bei all diesen Parteien im Programm steht, per se gut? Oder das, was nicht drin steht, aber jetzt verfochten wird? Oder was? Ihre Logik erschließt sich nicht.

    „Warum will also fast jeder Kommunalpolitiker sich den Stadionneubau auf die Fahne schreiben?
    Weil es für den Verein vonnöten ist? – Wohl kaum / Weil es für die Zukunft der Stadt selbst als wichtig ist? – Schon eher. / Weil es der Mehrheitswille der Wähler ist? – Natürlich; Die Politikermotivation Nr. 1.“

    => Dass es populär ist, das Geld anderer aus dem Fenster zu schmeissen, ist klar. Und dass Leute wie Sie dann nach noch mehr Geld schreien, ebenfalls.

    „Aber meckert alle nur weiter. Macht eine Bürgerinitiative, einen Entscheid und scheitert.“

    => Das ist ja das Traurige, dass Egoisten und Randgruppen wie Sie im aktuellen Stadtrat eine Mehrheit haben. Ich hoffe, das ist nach der nächsten Wahl anders.

    „Das Stadion kommt. Und das ist auch gut so!“

    => Ersteres steht zu befürchten, für letzteres haben Sie bisher jeden Nachweis vermissen lassen.

  • Pragmatiker

    |

    Immobilien? Bitte, gerne – wie weiter oben bereits erwähnt:

    Oberpfälzer Krankenhaus, erbaut 1983: Lebensdauer 24 Jahre.
    Oberpfälzer Universität, erbaut um 1968: Lebensdauer 30-40 Jahre (danach Totalsanierung nötig, deren Kosten die Baukosten weit überschreiten).

    Oberpfälzer Fußballstadion: Lebensdauer ???

  • Ratisbona

    |

    Sehr amüsant, das muss man ihnen lassen.

    “Ein neues Stadion ist notwendig, das ist Fakt.”

    => Beleglose subjektive Behauptung.

    –>Belege weiter unten im Kommentar. Zumindest nach meinem Verständnis. Aber schließlich ist es mein Kommentar der meine Meinung darstellt. Und nur weil sie dem nicht folgen können/wollen würde ich es nicht sofort als beleglos abstempeln.

    “Ich will nicht wissen wieviele der Stadiongegner sich eventuell mal ein Spiel angesehen hätten, aber nein es war ihnen zu kalt, es hat geregnet oder sie wollten einfach nicht in diese “Bruchbude” gehen.”

    => Unterstellung. Woher wissen Sie, wieviele der hier Mitdiskutierenden wann wie oft aus welchen Gründen im alten Jahnstadion waren? Sie mutmaßen, wissen es aber nicht.

    –>Was jetzt? Unterstellung oder Mutmaßung? Da besteht für mich ein beträchtlicher Unterschied. Ich halte es für letzteres. Außerdem habe ich mit keinem Wort behauptet dass dies fakt wäre(die Formulierung „Ich will nicht wissen wie viele…“ dürfte das eigentlich ausdrücken) und wenn sie es so genau nehmen: Können sie mir das Gegenteil behaupten?

    “Die stehen finanziell ja viel besser da. Wie bitte die waren insolvent? Das ist mir neu. Naja wenigstens spielen sie noch im alten Eisstadion. Ach nein da sind ja jetzt Parkplätze. Aber wo spielen die denn dann? Und wer hat das ganze bezahlt?”

    => Äh… was hat jetzt der EVR mit dem neuen SSV-Stadion zu tun? Richtig: Nichts.

    –>Dann denken sie mal ganz scharf nach. Wer hat die Donau Arena bezahlt? Und welcher Sportverein ist der Hauptnutzer? Inwiefern war er an den Kosten beteiligt?
    Sind sie denn damals gegen die Donau Arena auf die Straße gegangen(weil diese Internetseite gibt es ja erst seit 2008). In diesem Zusammenhang würde mich auch generell interessieren ob sie sich überhaupt aktiv gegen ein Stadion engagieren. Oder nur im Internet dagegen hetzen bzw. vllt wütende Leserbriefe an die MZ schreiben?

    “Es werden nicht auf Pump teure, bekannte Zweitligaspieler gekauft sondern junge, unbekannte, hungrige Talente geholt.”

    => Na, wenn der SSV so wahnsinnig seriös wirtschaftet, wieso tut er das dann nicht auch beim Thema Stadion (und zahlt es selber)?

    –>Falls das ihr Ernst ist, ist es sehr bedauerlich…

    “Der Jahn spielt in der 3. Profiliga Deutschlands und überwintert derzeit auf dem ersten Tabellenplatz.
    Das alles trotz einem harten Sparkurs der erst kürzlich für positive finanzielle Nachrichten sorgte.
    Mit Markus Weinzierl hat man einen Trainer gefunden, der über die Jahre es immer wieder geschafft hat aus Spielern die auf dem Papier wenig wert waren eine starke konkurrenzfähige Mannschaft zu bilden. (wie gesagt, Platz 1; trotz Zweitkleinstem Budget der Liga)”

    => Äh,,… es geht den Stadiongegnern nicht um Fußballtrainer oder um irgendwelche Erfolge des SSV, sondern um ein Stadion, das vom Steuerzahler auf Pump mitfinanziert wird und sinnvolleren Projekten (etwa der Breitensportförderung) ne Menge Geld abgraben wird. Endlich klar? Vermutlich nicht, wurde hier ja erst ca. 40 millionenmal verdeutlicht…

    –> Nur komisch, dass jeder zweite Stadiongegner hier von irgendwelchen desaströsen Zuständen wenn nicht sogar kriminellen Machenschaften beim Jahn schreibt.
    Also bin ich der Meinung sollte man dies richtig stellen und diese Personen mal aufklären wie die Tatsachen wirklich stehen!

    “Unabhängig davon ob man kein Interesse am Fußball hat oder lieber nach München in ein stimmungsloses Eventschlauchboot fährt: Das Stadion muss her. Es ist von hoher Wichtigkeit für den Verein, aber auch die Unternehmen und vor allem die Stadt selbst!”

    => Dauernde Widerholung macht Ihr “Räbähh – will aber Stadion haben, Mama!” – nicht überzeugender.

    –> Mein absoluter Favorit. Meinen gesamten Beitrag in voller Gänze als unsachlich abstempeln (belegt durch beispiele die größtenteils auf ihrer eigenen Meinung basieren) und nun mit solch billigen, tatsächlich unsachlichen Sätzchen arbeiten. Das entlockt mir sogar einen Smiley. :-)

    “Und zu argumentieren, dass für Kindergärten und Schulen wieder kein Geld da ist ist Schwachsinn.
    Die Liste is lang, ich nenne nur die Sanierung/Neubauten des Von-Müller und Goethe-Gymnasiums als Beispiel.”

    => ??? Sorry, was meinen Sie damit? Dass es gut für Regensburg ist, jetzt durch einen Stadionbau noch mehr Schulden anzuhäufen? Werfen Sie doch bitte mal einen Blick in den Haushaltsplan, Stichpunkt “Schuldenstand/Schuldentilgung”.

    –> Wo bitte finden sie hier etwas zum Thema Schulden? Ich habe lediglich das dauernd angeführte Argument „Und für Schulen ist wieder kein Geld da“ angesprochen. Eine Beurteilung über Schulden finden sie aus gutem Grund in meiner gesamten Argumentation nicht.

    “Warum will also fast jeder Kommunalpolitiker sich den Stadionneubau auf die Fahne schreiben?
    Weil es für den Verein vonnöten ist? – Wohl kaum / Weil es für die Zukunft der Stadt selbst als wichtig ist? – Schon eher. / Weil es der Mehrheitswille der Wähler ist? – Natürlich; Die Politikermotivation Nr. 1.”

    => Dass es populär ist, das Geld anderer aus dem Fenster zu schmeissen, ist klar. Und dass Leute wie Sie dann nach noch mehr Geld schreien, ebenfalls.

    –> Das ist mal eine hohe Meinung von der Demokratie. Sinn und einzige Motivation der Politiker ist es das Geld anderer Leute rauszuschmeißen. Was für eine Staatsform hätten sie denn gern?

    “Aber meckert alle nur weiter. Macht eine Bürgerinitiative, einen Entscheid und scheitert.”

    => Das ist ja das Traurige, dass Egoisten und Randgruppen wie Sie im aktuellen Stadtrat eine Mehrheit haben. Ich hoffe, das ist nach der nächsten Wahl anders.

    –> Ach, nun bin ich ein Egoist? Danke, das ist eine sachliche, unabhängige und sehr objektive Einschätzung von ihnen. Und das Randgruppenargument belegen sie an welchen Zahlen…? Außer den Umfragen natürlich, die sie selbst nicht akzeptieren. Ansonsten ist das ganze das was sie ja so bei mir kritisiert haben: Eine Mutmaßung(und keine Unterstellung, sei hier nochmal gesagt)

    Und es interessiert mich wirklich immer noch brennend was sie denn bei den nächsten Wahlen wählen wollen (und ja auch hoffen dass die Mehrheit wählt). Ihr erster Beitrag auf dieser Seite lässt ja nicht mehr viel Möglichkeiten zu.
    Da wären ja fast nur noch die Parteien vom äußeren linken und rechten Rand und diejenigen die nicht mal ein vollständiges Parteiprogramm besitzen. Und in einer Stadt die von so einem Stadtrat regiert wird möchte(und werde, da bin ich mir sehr sicher) ich persönlich nicht leben.

  • Mausdoudschmatzer

    |

    @Pragmatiker 24. Dezember 2011 um 16:21 Uhr
    @Ratisbona 24. Dezember 2011 um 23:12 Uhr

    Kein Mensch liest diesen unübersichtlichen, seitenlangen Unsinn. Was ihr da treibt dient nicht mehr der Sache.

    In der Oberpfalz sagt man zu solchen Typen: Mausdoudschmatzer (Hochdeutsch: Maustotschwätzer)

    Vorschlag an r-d: Kommentare, die größer als z.B. 15 Zeilen haben sind zu canceln, weil nicht mehr nachzuvollziehen. Auch sollten mehr als 1-2 Links reichen.

    Bereits vor 40 Jahren stand an den Telefonhäuschen der Deutschen Bundespost: Bitte fasse dich kurz.

  • Pragmatiker

    |

    Vollkommen Ihrer Meinung. Aber was soll man machen, wenn man in einer ellenlangen Eloge bezichtigt wird, man würde auf Argumente nicht eingehen? – Vorschlag?

  • Pragmatiker

    |

    Soso, (um nur mal zwei Beispiele von vielen zu nennen) die Piraten und die ÖDP bezeichnen Sie als „rechten und linken Rand“?
    Interessant.

  • Ratisbona

    |

    Die Bedeutung der Worte „fast nur“ ist ihnen bekannt oder?

    Zur Piratenpartei: Eine super Wahl: Alles schlechte abschaffen, Geld für alle, wie mans bezahlt, egal und auch in anderen wichtigen Punkten kein Programm.

    letztendlich dürfen sie wählen was oder wen sie wollen, das würde ich ihnen nie absprechen

    Natürlich haben sie sich nur zwei Sachen aus meinem Beitrag rausgepickt, sie wollten sich ja kurz fassen.
    Daher verstehe ich es voll und ganz, dass sie lieber zwei Einzelheiten zum kritisieren rauspicken anstatt auf kritische Kommentare einzugehen.

    Naja dann seh ich hiermit diese Diskussion als beendet an. :-)

  • Ratisbona

    |

    Wens nicht interessiert, der braucht es nicht zu lesen.

    Und natürlich is es bequemer sich immer die Dinge rauszupicken auf die man eine Antwort hat. Wenn man aber eine kritische Diskussion führt dann sollte man auch in der Lage sein zu Argumenten der Gegenseite Stellung zu nehmen.

    Und einem Nachrichtenportal hier vorzuschlagen Kommentare die ja die Meinungen der Leser wiedergeben in der Zeilenzahl einzuschränken grenzt an Zensur!

  • Pragmatiker

    |

    @Mäuseletalmacher: Was haben Sie denn Konstuktiv-Knappes zur Debatte beizutragen, außer über die Diskussionskultur zu nörgeln?

  • Pragmatiker

    |

    Ich möchte ja Mitleser Mäuseletalmacher nicht unnötig aufregen…

  • Ratisbona

    |

    Dachte ich mir schon.

  • mkJV

    |

    Herr DUBH,

    Sie sind ja lustig! Machen Sie sich keine Sorgen um mich habe nicht nur 1 Kind sondern sogar drei Kinder! Habe auch keine Angst, dass sich meine Kinder später mal die Miete nicht mehr leisten können, müssen Sie auch gar nicht, können alle in einer ETW leben, wenn Sie möchten…

    Noch einen Satz: Herr DUBH, wer Ihre Interessen nicht teilt, ist nicht automatisch dumm. Sie haben sich mit Ihren Kommentaren einfach selbst am meisten geschadet.

  • mkJV

    |

    Herr Pragmatiker,

    Sie sind anscheinend zu schlau, sonst wären Sie in der Politik…

  • mkJV

    |

    Herr Pragmatiker,

    warum sind Sie so gehässig? Keine Geschenke zu Weihnachten bekommen? Haben Sie vorher all Ihre Bekannten(von „Lieben“ will ich gar nicht schreiben) mit Ihrer Art vergrault?
    Ich wünsche Ihnen trotzdem einen guten Rutsch!

  • Dubh

    |

    3 Kinder, ah ja!
    Und alle drei können später in einer (?!) ETW mietfrei wohnen, deswegen brauchen sie keine ordentlichen Schulen und keine gute Ausbildung?

    Und weil ja selten Spiele im neuen Stadion wären, gucken sie den Rest ihrer Zeit Fußball im TV?
    Genau so stellen sich wohl alle verantwortungsvollen Eltern die Zukunft ihrer Kinder vor.

    „Noch einen Satz: Herr DUBH, wer Ihre Interessen nicht teilt, ist nicht automatisch dumm.“

    Stimmt, automatisch nicht.
    Allerdings kennen Sie meine Interessen nicht, ich schrieb nur, dass üblicherweise Menschen mit Kindern großes Interesse an Schulen und Bildungseinrichtungen in bestem Zustand und mit guter Ausstattung haben, und solche einem neuen Fußballstadion allemal vorzögen, zumal wenn da seit Jahren einiges grob im Argen liegt, wie in Regensburg, u.a. die BOS beispielsweise.

    Aber derartiges interessiert einen Vater von 3 Kindern selbstverständlich überhaupt nicht, weil der geht ja davon aus, dass sich seine Kinder ihr Leben lang für nichts anderes als er interessieren werden, geschweige denn müssen.

    Das ist sträflich dumm und verantwortungslos.

    „Sie haben sich mit Ihren Kommentaren einfach selbst am meisten geschadet.“
    Tatsächlich? Inwiefern denn?

  • Pragmatiker

    |

    Aha, ein weiterer total konstruktiver Beitrag, garantiert ganz weit weg vom eigentlichen Thema „Wir schmeissen das Geld anderer zum Fenster raus.“

  • Pragmatiker

    |

    Mit welcher „Art“? Und warum bringen Sie weiterhin keine Argumente für ein Fußballstadion, sondern nur blöde Bemerkungen in Richtung Stadiongegner?

  • ben2012

    |

    die mehrheit der regensburger ist gegen das neue jahnstadion auf kosten der steuer- und gebührenzahler . die strom- und buspreise steigen auch 2012 und in den nächsten jahren weiter wegen unsinniger Maßnahmen. schluß mit dem unsinn

  • Ratisbona

    |

    Juhuuuuu
    Mal wieder einer der mit Mehrheiten kommt ohne Zahlen und vor allem Quellen zu nennen :)
    Und dann noch den RVV und Stromanbieter dazupacken; passt ja perfekt zum thema….

  • Dubh

    |

    Wahrscheinlicher ist es allerdings um einiges, als eine Mehrheit ALLER RegensburgerInnen aus einer Wochenblatt online Umfrage abzuleiten.

    65% von „keine Ahnung wie viele abgestimmt haben“ wäre nämlich „keine Ahnung wie viele“……………wenn Sie folgen können.

    Eine repräsentative Stichprobe ist eine solche online Umfrage sowieso nicht.

    Ausgehend von den durchschnittlichen Besucherzahlen kommt man allerdings lediglich auf ca. 3% ALLER RegesburgerInnen, die Interesse am Neubau haben könnten – Konjunktiv!
    Weit weg von ner Mehrheit, nicht wahr?

    Selbst wenn noch andere die nicht ins Stadion gehen dafür wären.
    Ne Steigerung um 100% wären dann immer erst 6% ALLER RegensburgerInnen………………..

    Aber einfaches Rechnen ist die Sache der Stadionbefürworter ja offensichtlich nicht.

  • mkJV

    |

    Ja führen Sie doch ein Bürgerentscheid durch! Dann werden Sie sehen, Herr Dubh, wie klar die Verhältnisse sind, und zwar nämlich für ein Stadion!

  • mkJV

    |

    Herr Dubh,

    selbstverständlich jeder ein einer (!) ETW. Ein neues Stadion steht nicht im Widerspruch mit der Sanierung von Schulen. Wer glaubt und vor allem den Irrsinn verbreitet, dass durch die Investitionsmaßnahme „Stadion“ kein Geld für den Neubau/Sanierung von Schulen da ist, ist auf dem Holzweg und vor allem durch durch das hinausbellen dieser Unwahrheit einfach nur ein Populist!
    Wenns nach Ihrer Logik geht, dürfte jetzt nicht das Lappersdorfer Gymnasium gebaut werden, mit dem Sanierungsbegin des Albertus Magnus Gymnasium in diesem Jahr dürfte auch nicht begonnen werden, ich glaube auch die Killermannschule in Prüfening wird gerade neu gebaut…
    Also mal den „Ball “ flach halten mit Ihren Pauschaläußerungen.

  • Ratisbona

    |

    Dann kommen sie mit Zahlen.
    Ich selbst(und glaube auch niemand anders) habe behauptet, dass die Umfrage vom Wochenblatt repräsentativ gewesen wäre.
    Aber es ist mehr als Behauptungen über klare Mehrheiten aufzustellen ohne irgendwelche Zahlen oder Quellen zu nennen.

  • Dubh

    |

    „Wer glaubt und vor allem den Irrsinn verbreitet, dass durch die Investitionsmaßnahme “Stadion” kein Geld für den Neubau/Sanierung von Schulen da ist, ist auf dem Holzweg und vor allem durch durch das hinausbellen dieser Unwahrheit einfach nur ein Populist!“

    Tja blöd jetzt, dass genau das ein gewisser Herr Schaidinger samt Anhängern das schon seit Jahren – und bereits völlig ohne Stadion – behauptete!

    Das war laut Ihnen also die Unwahrheit?

    Oder wurde von den fahrlässig verpulverten Milliarden der Bayern LB was „wiedergefunden“ und nun muss man das wieder loswerden?

  • mkJV

    |

    Noch eins Herr Dubh,

    ich kann Ihrer Zahl nicht ganz folgen, helfen Sie mir: Sie nehmen bei Ihrer Rechnung 3% an, von was 3% von Einwohner der Stadt Regensburg? Also Sie beziehen in Ihre Rechnung auch den dreijährigen mit ein? (in Deutschland haben wir ca. 61 bis 62 Mio Wahlberechtigte, das sind ca.75% der Einwohner)
    Sie gehen davon aus, dass bei jedem Spiel immer die gleichen Zuschauer drin sind?
    Herr Dubh, bitte starten Sie einen Bürgerentscheid, um endlich Klarheit zu bekommen. Akzeptieren Sie einfach die Mehrheit, auch wenn Sie sich ein anderes Ergebnis wünschen.

  • mkJV

    |

    Mir ist völlig egal, was Herr Schaidinger von sich gibt oder mal behauptet hat, entscheidend sind Tatsachen, und Tatsachen sind der Neubau Gymnasium in Lappersdorf, Sanierung AMG, Neubau Killermannschule etc., aber darauf gehen Sie nicht ein, sondern kommen mit irgendeinem Schmarrn um die Ecke…

  • Dubh

    |

    Zahlen?
    Besucherzahlen und RegensburgerInnen, steht doch da.

    Finden Sie selber nicht zu den Statistik Seiten von Jahn und Stadt, oder MZ, falls Sie die Besucherzahl der letzten Spiele wissen wollen – wird nicht mehr, im Gegenteil…………..Das schrieben sie doch selbst, dass der Jahn einen der niedrigsten Zuschauerschnitte der Liga hat.

    Ich nahm den der letzten Saison
    Wahlberechtigte waren es zuletzt 102.201

    Ich nahm einige mehr, schließlich muss man nicht volljährig sein, um ins Stadion gehen zu dürfen. Das ist aber egal, so oder so, es werden gerundet nur 3%!

    Können sie die Prozente jetzt selber nachrechnen?

    Zahlen, so detailliert wie Sie welche angeben für Ihre Behauptungen?

    Ratisbona
    23. Dezember 2011 um 18:19 Uhr

    „Aber dennoch hat man einen der niedrigsten Zuschauerschnitte der Liga. Das liegt unter anderem an dem maroden alten Stadion.
    Unabhängig davon ob man kein Interesse am Fußball hat oder lieber nach München in ein stimmungsloses Eventschlauchboot fährt: Das Stadion muss her. Es ist von hoher Wichtigkeit für den Verein, aber auch die Unternehmen und vor allem die Stadt selbst!……
    ………….Warum will also fast jeder Kommunalpolitiker sich den Stadionneubau auf die Fahne schreiben?
    Weil es für den Verein vonnöten ist? – Wohl kaum
    Weil es für die Zukunft der Stadt selbst als wichtig ist? – Schon eher.
    Weil es der Mehrheitswille der Wähler ist? – Natürlich; Die Politikermotivation Nr. 1.“

    Na dann mal her mit den gesicherten Zahlen zu all diesen Behauptungen!

    Sonst sind wir halt schlicht wieder nur bei: „Mammma, ich willlllllll aber!!!!!!!!! Sonst halt ich die Luft an bis ich blau bin!!!!!!!!!!!!!!!

    Da treffen sich offenbar die Mentalitäten von diversen Stadträten und leider ausgesprochen wenigen Fans, wer am lautesten brüllen kann hat gewonnen!
    5- jährige mit ausgiebigem Brüllvermögen und interessanten Statistikkenntnissen.

  • Pragmatiker

    |

    Ich habe ja das Gefühl, ausser Ratisbona, mkJV und noch zwei, drei anderen sind nicht allzuviele FÜR ein neues Stadion….

  • Pragmatiker

    |

    Interessante Logik: Ein verschwenderischer Luxusneubau für eine fussballverrückte 3-Prozent-Minderheit ist genauso wichtig wie bitter nötige Bau- bzw. Sanierungsmaßnahmen für Bildungseinrichtungen, von denen alle (= 100 %) profitieren. Schon verquer, wie manche Leute „denken“.

  • Rolf

    |

    Einige Kommentare könnten genauso von den Herren Statler und Waldorf sein, aber die konnten wenigstens noch über ihren Sarkasmus lachen.

  • Ratisbona

    |

    @Dubh
    Sie können nicht die Zuschauerzahlen mit den Befürwortern des Stadions gleichstzen!
    Und mkJV hat Recht: Machen sie ihren Bürgerntscheid. Ansonsten kommen sie nicht mit Zahlen. Ich sage nicht dass eine Mehrheit der Bürger für den aussprechen würde. Die Mehrheit interessiert sich nicht dafür, wie bei den meisten Volksabstimmungen! Jedoch glaube ich dass falls sie erstmal die Unterschriften für einen Entscheid gegen den Bau zusammenbringen die Mehrheit derer die ihre Stimmung abgeben dafür sind!
    Und das Gegenteil können sie mir nur durch einen solchen Entscheid beweisen. Aber da jeder der Gegner hier eh nur gern stänkert und nichts in bewegung setzt wird es dazu vermutlich gar nicht kommen!

    @Pragmatiker
    Und wieviele sind dagegen?
    Sie und Dubh und 2,3 andere? Weil andere schreiben auch nicht wirklich dagegen.

  • mkJV

    |

    Herr Pragmatiker, aber nur auf dieser Seite haben sie die Mehrheit und vielleicht noch in der Wollwirkergasse…, in der Apotheke bereits nicht mehr…

  • mkJV

    |

    Herr Pragmatiker, Sie sind doch derjenige, der hier einfach Dinge behauptet und wenn man diese Dinge mit Fakten widerlegt einfach ignoriert. Sie behaupten doch, dass kein Geld für Bildungseinrichtungen da ist durch den Bau eines Stadions, dies wird durch Beispiele widerlegt, aber das ignorieren Sie einfach. Überlegen Sie mal die Investitionen in den letzten 10 Jahre für Bildungseinrichtungen (Neubau Fachhochschule, Neubau Grundschule Burgweinting etc.) Ich möchte hiermit zwei Dinge zum Ausdruck bringen: Erstens ich bin für jede dieser Maßnahmen und auch für weitere solcher Maßnahmen, da wie Sie bereits des öfteren versucht haben deutlich zu machen, dass diese Sanierungen und Maßnahmen wichtiger sind als der Bau eines Stadions, aber es geht hier nicht um entweder oder, sondern beides ist umsetzbar! Wir jammern wirklich auf einem sehr hohen Niveau! Ich bin in den (fetten) 80ger Jahren in die Schule gegangen, da hat es reingeregnet, damals hieß es es sei kein Geld da, aber in jedem Kuhkaff wurden für den „Breitensport“ Freibäder gebaut, die im Anschluss nicht ausgelastet waren und den Kommunen viel Geld gekostet haben bis hin zur Stilllegung und Rückbau…
    Auch die BOS wird umgesetzt werden, also sehen Sie doch mal die positiven Dinge…

  • Pragmatiker

    |

    „sehen Sie doch mal die positiven Dinge…“

    Ich kann nichts Positives daran sehen, wenn Großprojekte auf Pump finanziert werden. Unsere Kinder werden vor einem Schuldenberg stehen.

    Nein, daran kann ich nichts Positives finden.

    PS: Die von Ihnen genannten Großprojekte aus den 80er Jahren („Freibäder in Kuhkäffern“) sind doch genau das Problem: Man übernimmt sich – und laboriert jahrzehntelang an den Folgen. Und wer zahlt’s? Leider alle – also nicht nur die Freibad- (Stadion- etc.) Befürworter, sondern eben JEDER Steuerzahler. Ist’s wirklich so schwer zu verstehen, dass ich und meine Nachkommen das lieber nicht haben möchten? Anscheinend – denn darauf sind Sie bisher, trotz jetzt 100 Meinungsbeiträgen in mehreren Wochen, nicht eingegangen.

  • frage

    |

    @Pragmatiker

    „PS: Die von Ihnen genannten Großprojekte aus den 80er Jahren (“Freibäder in Kuhkäffern”) sind doch genau das Problem: Man übernimmt sich – und laboriert jahrzehntelang an den Folgen.“

    Nein. Das Problem sind die Sozialausgaben in Deutschland. Die sind zu hoch. Und es kommt eine Antiautoräe Waldorf Generation nach, die das Ganze verschlimmern wird, weil nicht gelernt wurde das man nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten hat.

    Sie reden vom Steuerzahler. Der ist in Deutschland schon lange der Dumme. Er zahlt für Soziales, für Banken, für korrupte Politiker. Und wenn dann mal Projekte für den einfachen Mann von der Strasse auf den Weg gebracht werden, Projekte für seine Freizeitgestaltung (dazu gehören auch Bäder oder Stadien) dann wird genau von dem Schlag Leuten gejammert, die am wenigsten dazu beitragen durch Ihre Steuern.

    Bevor Stadien gebaut werden, hat die Stadt die soziale Infrastruktur mit den Neu- oder Umbauten bei Schulen gesorgt. Unsere Kinder werden also weiterhin Bildung auf hohem Niveau erhalten.

    Sie fragen immer nach den Vorteilen eines Stadions. Hier sind ein paar:
    – überregionale bessere Berichterstattung und somit Werbung für die Stadt,
    – U-Nationalspiele bzw. Frauennationalspiele sind in der Arena ebenfalls möglich.
    – Es kann auch einen Boom für das Vereinsleben in Regensburg auslösen (wie in vielen anderen Städten bereits geschehen).
    – Werbung für die Stadt und die Region, Talente (Judendlich) können in der Region durch Perspektive gehalten werden.
    – Das Freizeitangebot wird allegemein gehoben.

    Findet sich sogar ein Investor für das Stadion bzw. ein prominenter Namensgeber (BMW hat meines Wissens z.B. noch keine Namensrechte irgendwo erworben und wäre ein Kanditat) dann ist die Kostensache eh schnell geklärt.

  • Pragmatiker

    |

    Ich liste hier mal die Haupt-Argumente „pro Stadion“ auf:

    „überregionale bessere Berichterstattung und somit Werbung für die Stadt“

    Dass die regionale Berichterstattung für einen Regionalliga- (im besten Fall Zweitliga-) Verein nennenswerte „Werbung für die Stadt“ darstellen soll, erschließt sich mir nicht. Zumal diese Werbung mit 40 Millionen Euro teuer erkauft wäre. Das geht billiger.
    Ohnehin dürften als wichtige Werbeträger Regensburgs wohl eher die Steinerne Brücke, der Dom und die darin singenden Spatzen eine Rolle spielen – und nicht die drittklassigen Kicker der Stadt. Die (oder vielmehr deren Funktionäre) machten, zumindest bisher, eher Negativwerbung.

    „U-Nationalspiele bzw. Frauennationalspiele sind in der Arena ebenfalls möglich“

    Toll. Für 40 Millionen Euro wären noch ganz andere Dinge möglich – und zwar ohne Stadionneubau. Man könnte sich zum Beispiel für Olympische Spiele bewerben. Wäre ähnlich sinnvoll.

    „Es kann auch einen Boom für das Vereinsleben in Regensburg auslösen (wie in vielen anderen Städten bereits geschehen)“

    ??? Äh, bitte? Haben wir zuwenige Vereine, sprich: Brauchen wir einen zusätzlichen „Sportvereinsboom“? Und wie soll ein solcher durch einen Stadionneubau „ausgelöst“ werden? Diese Logik erschließt sich mir nicht.

    „Talente (Judendlich) können in der Region durch Perspektive gehalten werden“

    Mag sein oder mag nicht sein. Aber 40 Millionen Euro ist es wohl nicht wert, dass irgendwelche hoffnungsvollen Nachwuchsprofikicker der Zukunft ein oder zwei Jahre länger hier ihr Geld verdienen, ehe sie dann trotzdem nach München oder sonstwohin abwandern.

    „Das Freizeitangebot wird allegemein gehoben“

    Inwiefern? Indem man die alten Sitze im bisherigen Jahnstadion durch luxuriöse neue Sitze ersetzt, für 40 Millionen Euro?

  • Hanns P.

    |

    380 000 Euro fehlen zum Spatenstich für das Hospiz, so liest man in der Regensburger Presse.
    Aber in Regensburg werden zig Millionen für ein unsinniges Jahnstadion rausgeschmissen.
    Es ist eine Schande.

  • mkJV

    |

    Da war sie wieder, die geballte Polemik!

    Herr Polemiker, es kann ja sein, dass Sie und ihre Nachkommenschaft gegen ein Stadion ist, aber akzeptieren Sie halt den Willen der Mehrheit, und die Mehrheit ist für ein Stadion, wenn Sie sich so sicher sind, dass die Mehrheit nicht für ein Stadion ist, dann starten Sie einen Bürgerentscheid!
    Wahrscheinlich steht neben Ihnen ein Aschenbecher…

  • frage

    |

    das waren meine argumente. bitte stellen sie es nicht so da, als wären das die der allgemeinheit. wenn man zitiert sollte man entweder direkt unter dem kommentar schreiben oder aber wenigstens die quelle angeben (ausser sie sind ktg, dann ignorieren sie bitte meinen post).

  • frage

    |

    das hospiz wird auch später von den johannitern und einem verein geführt mit der absicht, eigenen gewinn zu erzielen. ist kein guter vergleich. noch dazu wird es gefördert von der oberpfalz. damit hat die stadt regensburg also rein gar nichts zu tun.

  • frage

    |

    eines wollte ich noch anfügen:

    „Toll. Für 40 Millionen Euro wären noch ganz andere Dinge möglich – und zwar ohne Stadionneubau. Man könnte sich zum Beispiel für Olympische Spiele bewerben. Wäre ähnlich sinnvoll. “

    dann hoffe ich, dass sie das jetzige jahnstadion nicht unter denkmalschutz stellen wollen. das war nämlich olympiastadion (auch wenn man es nicht glauben mag) bei den olympischen spielen 1972. 1972 war man also weiter als heute :d

  • Pragmatiker

    |

    Hätte ich gerne gemacht. Aber es geht nicht (sehen Sie unten nach, wenn Sie mir nicht glauben – keine Möglichkeit der direkten Antwort mehr).

    Und: Ihre Argumente sind die der Allgemeintheit. Denn es gibt keine anderen.

  • Pragmatiker

    |

    Na, dann auf zur nächsten Olympia-Bewerbung!

  • Pragmatiker

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    Aha, und das neue Jahnstadion wird also nicht mit Gewinnabsicht geführt? Mit was dann – mit Verlustabsicht?

  • frage

    |

    wow – sie ehren mich :D aber ich glaube nicht das meine bescheidene meinung gleichzusetzen ist mit der allgemeinen meinung bzw. argumenten. ich habe nämlich nicht die leiseste ahnung davon, wie viel geld in der stadt bleibt wenn das stadion gefüllt ist (und das war es die letzten jahre tatsächlich paar mal). dürften aber schon paar millionen sein wenn man alles zusammen zählt. unanhängig von den geldern direkt im stadion. auch kann ich nicht beurteilen, ob der jahn, der dom oder die steinerne brücke mehr bekanntheit hat. kommt wahrscheinlich drauf an, wen man die frage stellt. was ich aber weiss, dass der fussball in regensburg überregional hauptsächlich mit dem jahn in verbindung gebracht wird. daher ist er ein werbeträger regensburgs.

  • frage

    |

    hätte nix dagegen. bekannter als pjönjang ist regensburg mit sicherheit. kommt auch nicht von ungefähr. wurde schon einiges gemacht in der stadt.

  • frage

    |

    das eine hat einen privaten träger, das stadion einen öffentlichen.

  • frage

    |

    pyeongchang nicht pjönjang. sorry.

  • Pragmatiker

    |

    „Öffentlicher Träger“ heißt aber doch nichts anderes als dass das zu erwartende Defizit des Stadions von uns allen bezahlt werden muss. Also genau das, was die Besonnenen unter uns befürchten. Wenigstens sind Sie ehrlich…. oder war’s nur ein Versehen?

  • Dubh

    |

    Klar heißt es das, ganz wie bei den Banken und nicht nur bei denen.

    Schreibt er selbst, kapiert er aber nicht.

    Hauptsache es sind keine Sozialausgaben, denn die meint er anscheinend sind keine öffentliche Aufgabe – auf alle Fälle aber von Übel.

    Tja, da hat die neoliberale Propaganda doch vollen Erfolg gehabt.

    Die Fußball UltraFandumpfbacken sind halt auf der Höhe des Bildungsstandes, der dem Neoliberalismus lieb ist – die verarschen sich längst selber und merken es nicht.

  • Ratisbona

    |

    :D :D :D :D :D

    weiteren Kommentar verkneif ich mir

    :D :D :D :D :D

  • mkJV

    |

    Oh Dubh,
    bin ich froh dass ich nicht so frustriert bin wie Sie! Ich hoffe, Sie tun sich nichts an! Begeben Sie sich in ärtzliche Behandlung!
    Ihre Intoleranz zeigt, dass Sie noch weniger auf dem Kasten haben als die ganzen Fußballdumpfbacken…
    Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihr weiteres Leben, vor allem Glück und Zufriedenheit!

  • frage

    |

    lol – mich amüsiert es, wie dubh immer wieder verstrickungen und verschwörungstheorien bastelt. ich bin für sozialausgaben. hab ich auch schon gesagt. aber ich bin auch dafür, dass diejenigen die das geld für die sozialausgaben verdienen, auch noch am leben teilhaben und sich in ihrer freizeit auch amüsieren dürfen.

    fussballdumpfbacke? wenn es denn sein muss bin ich das. aber wenigstens bin ich nicht intollerant und tu so, als würde ich tollerant sein. ich gönne jedem alles. darum gönne ich den fussballbegeisterten in regensburg auch ein neues stadion. ich würde den hilfsbedürftigen auch ein sozialticket gönnen. aber um das ging es im artikel nicht. sondern um ein stadion.

  • Regensburger

    |

    Lebensdauer des alten Stadions 90 Jahre +

    Regensburg braucht dringend ein neues Stadion
    ind damit basta!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Revolution

    |

    Ich möchte noch drauf hinweisen, dass für das kommende Jahr in Regensburg ein Rekordhaushalt verabschiedet wurde der zugleich eine Schuldentilgung beinhaltet und gleichzeitig den Bau des Fußballstadions.

    Was das Fußballstadion für Regensburg bedeutet kann objektiv durchaus bewertet werden.
    1. Werbefläche – Ein Stadion mit entsprechender Berichterstattung gewährleistet, vorallem im ARD 36-45 Millionen Zuschauer pro Spieltag. Wie man in Marketing-Vorlesungen erfährt kann man die Wirkung von Marketing nicht messen. Nichtsdestsotrotz werden dadurch alle Werbeträger im Stadion(die nichtnur die des SSV Jahn betreffen) vermarktet.
    2. Kosten für die Stadt Regensburg – Vor ner Zeit wurde mir zugetragen, dass die RBB(den die sind Besitzer) ab der 2ten Liga keine Zuschüsse mehr fürs Stadion benötigen würden. Ja es soll sogar was Positives rauskommen.
    Laut einem unserer führenden Politiker in Regensburg sollen außerdem die Namensrechte fürs Stadion sehr viel Geld bringen. Das allein entlastet schon. Übrigens kann der Vorabvertrag zwischen dem SSV und der Stadt online abgerufen werden.
    3. Bürgerbegehren – Ein Bürgerbegehren müsste in ganz Ostbayern abgehalten werden. Denn das umfasst den Einzugsbereich. Papi geht mit den Kindern ins Stadion und Mami shoppt. <– bedeutet Geld auch für die Stadt.

    Hier ende ich mit der Aufzählung da ich mich noch einem anderen Thema widmen möchte. Es bleibt zu sagen:

    Die Zusatznutzen eines Stadions und eines erfolgreichen Jahns sind manigfaltig. Alles greift ineinander was meine oben beschriebenen Ausführungen zeigen.

    Wirtschaftliche Situation des SSV Jahn:

    Der Jahn hat in den letzten Jahren die Schulden drastisch abgebaut, was zu einer Gesundung des Vereins geführt hat. Außerdem wurden die Querelen abgeschafft und es ist Frieden eingekehrt.
    Der Jahn hat durch seine Umstrukturierung die alten Probleme(Freindalwirtschaft,etc.) beseitigt und ihnen einen Riegel vorgeschoben, damit dies nicht nochmal passieren kann.
    Sobald jetzt noch die FIFA-Richtlinie in kraft tritt, die besagt, es darf nurnoch soviel ausgegeben werden wie eingenommen wird, wird der Jahn anderen Vereinen gegenüber sehr stark im Vorteil sein. Dies sieht man an den vielen Insolvenzen der letzten Jahre im Profifußballgeschäft bei denen die Vereine über ihren Verhältnissen gelebt haben. Beim Jahn hat vllt vor einiger Zeit nur 1 Euro gefehlt und man hätte Insolvenz anmelden müssen, allerdings hat es der Jahn geschafft innerhalb von 2 Jahren ca. 2,5-3,5 Mio Euro von diesem Euro wegzukommen und nicht mehr weit von der Schuldenfreiheit entfernt zu sein.

    Ich seh eigentlich im Stadion eine Chance für die Region, den Fußball in der Region und Unternehmen in der Region die, um nur eines von mehreren Beispielen zu nennen, die VIP-Logen für Konferenzen und entsprechende andere Veranstaltungen nutzen können.
    Ein Beispiel gefällig: DATEV, ein Unternehmen aus Nürnberg, nutzt die Allianzarena gelegentlich und lädt Kunden ein um ihnen Informationen und vieles mehr zukommen zu lassen. Dies wäre in Regensburg auch möglich.

  • Joachim Graf

    |

    Nur zur Klarstellung von Begriffen:
    Eine „Investition“ ist Geld, das man ausgibt, um (später) Gewinne zu machen.
    Eine „Sunvention“ ist Geld, das man ausgibt im Bewußtsein, dass nie ein Gewinn zu erwarten ist.
    Wer kann mir erklären, wo beim Luxus-Fußballstadium Gewinn rausspringen soll, wenn der Kapitaldienst, also Zinsen und Tilgung x Mio. und der Betrieb y Hunterttausender kosten?
    Nicht dass ich falsch verstanden werde: Ich fände eine neue Jahn-Arena auch wunderschön, aber leider nicht verantwortlich bezahlbar!

  • Karlheinz

    |

    @Revolution 5. Januar 2012 um 19:12 Uhr

    -die VIP-Logen für Konferenzen und entsprechende andere Veranstaltungen nutzen können-

    Rev0lution gibt gleich die Antwort

    -DATEV, ein Unternehmen aus Nürnberg, nutzt die Allianzarena-

    Also die VIPs vergnügen sich in MUC.

    Welche C-Promis möchten in ein neues Jahnstation?

    Lauter Träumereien auf Kosten der Steuerzahler.

  • Pragmatiker

    |

    „Ein Stadion mit entsprechender Berichterstattung gewährleistet, vorallem im ARD 36-45 Millionen Zuschauer pro Spieltag.“

    Aha. Sehr interessant. Das wären also, bei 38 Spieltagen in der Regionalliga, zwischen 1,4 und 1,7 Milliarden Euro an Werbeeinnahmen – nur für den SSV Jahn.

    Zum Vergleich: Der FC Bayern München hat einen Jahresetat von 0,05 Milliarden Euro, die Gesamtschulden aller Bundesligisten betragen derzeit etwa 0,5 Milliarden Euro.

    Der SSV Jahn könnte also in nur einer Spielzeit die gesamte Fußballbundesliga sanieren, und dazu einen dicken Milliardengewinn einstreichen. Toll.

    Hahahahahaha…. Sie sollten Bankdirektor werden, am besten bei der Hypo Alpe Adria.

  • Hias

    |

    In dem Beitrag ging es nicht um Werbeeinnahmen, sondern um Zuschauer, welche die Werbung erreicht.

  • Pragmatiker

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    Stimmt, sorry. Die Zuschauerzahl von angeblich 36-45 Mio. pro Spieltag ist aber genauso an den Haaren herbeigezogen.

    Die Realität sieht so aus: Durchschnittlich 3,14 Millionen Zuschauer verfolgten pro Spieltag die Bundesliga. Wohlgemerkt: die Bundesliga, nicht irgendwelche Regionalligen.

    Was soll diese Platzierung von irgendwelchen frei erfundenen Fantasiezahlen?

  • frage

    |

    stimmt auch nicht. regionalliga war mal. das heisst jetz 3 bundesliga. und 3,14 mio schauen die sportschau. es kommen aber noch die ganzen regionalsportschauen mit dazu. aber stimmt schon: 36 mio ist schon arg übertrieben :D . allerdings: ganz zu verachten sind ein paar millionen marketingkontakte auch nicht. und die sind es definitiv. bringt kein anderer zusammen.

  • Fortschritt

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    Ihr Wutbürger solltet erst mal denken bevor ihr Alles stoppen wollt.

    Lächerlich, der Stadion-Neubau ist in Regensburg überfällig.

    …und mit dem Verkauf des alten Jahnstadion-Geländes ist der halbe Neubau auch schon wieder finanziert.

    Man bräuchte eine Insel auf der man Wutbürger ausbürgert, da könnten Sie dann gegen Alles sein. Ob die es aber dann lange aushalten ist die andere Frage.

  • Regensburg Digital

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    […] Bisher haben doch, was das Fußballstadion anbelangt, sieben- und achtstellige Beträge in unbekannt… […]

  • Pragmatiker

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    … und schon wieder ein Kommentar, der zwar keine Argumente oder Fakten bringt, dafür aber Diffamierungen gegenüber Andersdenkenden.

    („mit dem Verkauf ist der halbe Neubau finanziert“? – Aha. Haben Sie diese Rechnung selbst ausgewürfelt? Und selbst wenn’s so wäre: Kommen die restlichen Millionen dann von Ihrem Privatkonto? Ja? Herzlichen Dank!)

  • Albert Speer ist Mr. Stadion | Regensburg Digital

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    […] Was das Ganze kosten soll ist nach wie vor ebenso unklar, wie Gesamtkosten des Stadions insgesamt. In einer Verwaltungsvorlage vom vergangenen Dezember war für den Projektsteuerer eine vage Summe von „über 200.000 Euro“ veranschlagt. […]

  • „Zum jetzigen Zeitpunkt seriös“ | Regensburg Digital

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    […] Beobachter ohnehin gewusst und was die Fachleute in der Verwaltung auch stets betont hatten: Bei allen bisherigen Beschlüssen hin zum Bau eines neuen Fußballstadions hatte der Stadtrat eigent… Alle bisher öffentlich genannten Zahlen basierten auf „groben […]

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