„Im Wolbergs nichts Neues.“ Staatsanwaltschaft fordert Haftstrafe für Regensburgs Ex-OB
Plädoyers im Korruptionsprozess gegen Ex-OB Wolbergs vor dem Landgericht München I. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe, Strafverteidiger Witting einen Freispruch. Was die objektiven Fakten betrifft, ist man sich weitgehend einig. Uneins ist man sich darin, wie viel Wolbergs von dem korruptiven Spendensystem des Bauträgers Volker Tretzel wusste.

Resigniert: Joachim Wolbergs mit seinem Strafverteidiger Peter Witting. Foto: as
„Aber egal. Das war’s.“ Mit diesen resignierten Worten beendet Joachim Wolbergs sein Schlusswort im Sitzungssaal 162 des Landgerichts München I. Mittwoch, kurz nach 16 Uhr. Nach zehn Verhandlungstagen haben nun nur noch die Richter das Wort. Kommende Woche fällt voraussichtlich das Urteil – in der Neuauflage des Korruptionsprozesses gegen den früheren Regensburger Oberbürgermeister.
Die Plädoyers könnten gegensätzlicher kaum sein. Die Staatsanwaltschaft fordert für Wolbergs wegen neun Fällen der Vorteilsannahme zwei Jahre und sechs Monate Haft. Ohne Bewährung. Strafverteidiger Peter Witting verlangt Freispruch.
Weil BGH das Urteil aufhob: Neuauflage der Verhandlung von 2019
Für zwei bereits rechtskräftige Verurteilungen wegen Vorteilsannahme – verschleierte Spenden des Bauträgers Volker Tretzel in den Jahren 2015/16 – hält Witting höchstens eine Verwarnung mit Strafvorbehalt für angemessen. Vergleichbar mit einer Geldstrafe auf Bewährung.
Am Landgericht Regensburg war Wolbergs vor knapp neun Jahren noch straffrei ausgegangen. Einer der Gründe, warum der Bundesgerichtshof diese Entscheidung Ende 2021 aufhob – und zur Neuverhandlung nach München verwies. Das Regensburger Urteil sei zu milde. Voller Rechtsfehler.
„Im Wolbergs nichts Neues.“ So fasst Oberstaatsanwalt Jürgen Kastenmeier zusammen, was sich seiner Ansicht nach beim Angeklagten seither getan hat. Seit bald zehn Jahren – im Juni 2016 wurden die Ermittlungen gegen den Kommunalpolitiker öffentlich – erzähle Wolbergs dasselbe Narrativ.
Staatsanwalt: Äußerungen von Wolbergs „abwertend, verstörend und unwahr“
Die Justiz höre ihm nicht zu. Staatsanwälte und Richter verstünden nichts von Kommunalpolitik. Wolbergs beschwöre die „Mär vom gefühlten Freispruch“ und von einer Klatsche der Staatsanwaltschaft vor der „Escher-Kammer“. Von einem Rachefeldzug, den diese Staatsanwaltschaft seitdem gegen ihn führe. Von erpressten, unwahren Geständnissen der Mitangeklagten. Und davon, dass er nie käuflich gewesen sei und sich nie auf einen Deal einlasse.
„Das ist alles abwertend, verstörend und unwahr“, sagt Kastenmeier. „Im Übrigen hat die Staatsanwaltschaft nie einen Deal angeboten.“
In einem Punkt sind sich Staatsanwaltschaft und Verteidigung weitgehend einig: Man streitet nicht darüber, was objektiv passiert ist.
Hohe Spenden, kriminell verschleiert
Geldzuwendungen des Bauträgers Volker Tretzel an den SPD-Ortsverein von Joachim Wolbergs in den Jahren 2011 bis 2016. Insgesamt 475.000 Euro. Gestückelt in 48 Einzelspenden zu 9.900 oder 9.990 Euro – knapp unter der Veröffentlichungsgrenze von 10.000. Wolbergs war während dieses Zeitraums zunächst dritter Bürgermeister, ab 2014 OB.
Unstrittig ist auch: Es gab Renovierungsarbeiten an einem Wochenendhäuschen und an einer Pächterwohnung in der Alten Mälzerei, für die viel zu wenig abgerechnet wurde. Leitende Angestellte Tretzels organisierten die Arbeiten. Von den zu niedrigen Rechnungen wusste Wolbergs nichts. Auch darin sind sich Staatsanwaltschaft und Verteidigung einig.
Bleibt die kostenlose Organisation der Arbeiten. Diese „Bauleitplanung“ beziffert die Staatsanwaltschaft auf 2.500 Euro. „Das war kein Freundschaftsdienst. Das ist Arbeitszeit, die man normalerweise bezahlt.“
Doch das ist nur ein Randaspekt. In erster Linie geht es um die verschleierten Spenden.
Wolbergs: Kriminell oder naiv?
Die Frage ist, was genau Joachim Wolbergs davon wusste – seine subjektive Wahrnehmung. Oberstaatsanwalt Kastenmeier ist überzeugt: Wolbergs war klar, dass sämtliche Spenden von Tretzel stammten, dass er sie auf mehrere Personen verteilte und so verschleierte.
„Herr Wolbergs wurde auf Jahre von Volker Tretzel in finanzielle Abhängigkeit gebracht und so korrumpiert.“ Der Bauträger habe sich das Wohlwollen des Oberbürgermeisters für künftige Projekte sichern wollen.
Kastenmeier spricht von „hoher krimineller Energie“, mit der dieses „korruptive System“ betrieben worden sei.

Oberstaatsanwalt Jürgen Kastenmeier (re.) geht davon aus: Joachim Wolbergs wusste Bescheid. Foto: as
Ganz anders argumentiert Strafverteidiger Witting. Vermutlich habe Tretzel mit den hohen Spenden das Wohlwollen von Wolbergs gewinnen wollen. „Doch woher wissen wir, dass Wolbergs diese Motivation erkannt hat?“
Naivität, Gutgläubigkeit, ja Dummheit – all das könne man Wolbergs vorhalten. Aber eine bewusste Absprache? Korruption? Vorteilsannahme – die „kleine Schwester “ der Bestechlichkeit?
Tretzels Geständnis: Keine Befragung des Belastungszeugen möglich
Volker Tretzel hatte Wolbergs vor drei Jahren massiv belastet. Im Rahmen eines „Deals“ zwischen Gericht, Staatsanwaltschaft und Verteidigung ließ der Unternehmer über seine Anwältin das verschleiernde Strohmannsystem beim Spenden gestehen.
Er habe sich damit das Wohlwollen des (künftigen) Oberbürgermeisters sichern wollen – und sei davon ausgegangen, dass Wolbergs das erkannt habe.
Das „Riesenproblem“ im Prozess gegen Wolbergs: Eine Konfrontation mit dem Zeugen Tretzel ist nicht möglich. Er erschien nicht vor Gericht. Aus gesundheitlichen Gründen. Einem Antrag Wittings, stattdessen Tretzels damalige Strafverteidigerin als Zeugin zu laden, folgte die Kammer nicht.
Verteidiger: „Anscheinend muss es schnell gehen für das Gericht. Steht vielleicht Urlaub an?“
„Das verstehe ich überhaupt nicht“, kritisiert Witting. Auch den am Ende aufgebauten Zeitdruck nicht. „Aber es muss anscheinend schnell gehen für das Gericht. Steht vielleicht Urlaub an?“
Die Vorstellung, dass Wolbergs nun – nach zehn Jahren, die das Verfahren sich hinzieht – nach dem Willen der Staatsanwaltschaft ins Gefängnis solle, „setzt dem Ganzen die Krone auf“, sagt Witting.
„Seine Existenz ist zerstört.“
Welche Strafzwecke verfolge man hier noch? Wolbergs sei finanziell und gesundheitlich ruiniert. „Er ist ein Exot im Stadtrat.“ Seine Frau beschreibe ihn als einsamen Menschen ohne Freunde, der sein Leben dahinfriste. „Seine Existenz ist zerstört.“
Wolbergs hält sich im Schlusswort vergleichsweise kurz. „Eigentlich bin ich auf 180. Aber das darf man ja nicht. Ich soll ja reuig und geständig sein.“ Doch das sei er nicht. Weil es nichts zu gestehen gebe.
Das Geständnis von Tretzel nennt er falsch. Dessen Anwältin habe sich bei ihm entschuldigt, aber ihr Mandant könne nicht mehr. Immer wieder konfrontiert Wolbergs Oberstaatsanwalt Kastenmeier mit Fehlern, die die Staatsanwaltschaft gemacht habe – mit Vorwürfen, die inzwischen weggefallen sind.
Dem Gericht hält er vor, sich nicht wirklich mit der Sache befasst zu haben. „Es muss ja zügig gehen.“ Dann bricht er ab. „Aber egal. Das war’s.“ Am Mittwoch folgt nun das Urteil.
Trackback von deiner Website.




Lieschen Müller
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Hier sind die Daumen fest gedrückt, dass er demnächst mit 70 % zum Gefangenensprecher in der JVA gewählt wird.
Lilith
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Ich bleibe dabei: es ist ein Unding und absolut widerlich, was hier mit Joachim Wolbergs gemacht wird! Hier wurde nicht nur eine Karriere bewusst zerstört, sondern auch in Kauf genommen, dass ein Mensch und eine Existenz zerbricht.
Und der Wolli ist nicht käuflich. Er war es auch nie.
Daniela
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@ Lilith
7. Mai 2026 um 11:58 | #
Ich weiß nicht, soviel Naivität und Gutgläubigkeit bei einem jahrelang tätigen Politiker?
Sorry, er hatte Vorteile, die andere nicht bekommen.
Womit sich die Frage stellt, ab wann ist es Korruption, ab 100 € 1000 €, 5000 € …?
Ich persönlich denke immer wieder, er hätte sich politisch zurückziehen können. Möglicherweise, wäre es dann ruhiger für ihn geworden. Er stellte sich jedoch immer weiter der Öffentlichkeit, eben auch auf kommunalpolitischer Ebene.
Natürlich, mediale Aufmerksamkeit hätte, solange der Prozess dauert, bestanden.
Aber irgendwann ist es halt dann auch wieder ruhiger.
Obwohl ich persönlich denke, er hat in den letzten Jahren darunter gelitten, viel verloren. Bewährung könnte man akzeptieren.
Wir werden sehen, wie das Urteil ausfällt.
Als Mensch Wolbergs wünsche ich ihm, für die Zukunft alles Gute und die Möglichkeit für sich in ein halbwegs ruhiges Leben zurück zu kehren. Er möge es schaffen, sich politisch zurück zu nehmen, denn falls die Verurteilung kommt, ist er ein – grbranntes Kind -.
Nocheinregensburger
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Der Mensch Wolbergs kann einem leid tun. Nur er ist nicht unverschuldet in diese Situation gekommen. Jede im öffentlichen Dienst tätige Person wird darüber aufgeklärt, dass Vorteile, die mit dem Amt, der Funktion zusammenhängen können nicht angenommen werden dürfen Im Zweifel ist die Genehmigung des Dienstvorgesetzten einzuholen. W war als 3. Bürgermeister und später als Oberbürgermeister Teil des öffentlichen Dienstes und hätte sich an die Spielregeln halten müssen. Ein Müllwerker, der 2 Euro annimmt, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen. Ist der Betrag höher erfolgt auch eine Strafanzeige. Warum soll ein Bürgermeister oder Oberbürgermeister anders als ein Müllwerker behandelt werden? W hat hoch gespielt und aufgrund von Überheblichkeit oder Dummheit verloren. Auch wenn die Staatsanwaltschaft 2 Jahre und 6 Monate gefordert hat, wird er nicht ins Gefängnis müssen, das Urteil darunter bleiben wird.
Thomas Mayr
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Zunächst @Lieschen Müller: Es ist ein Zeichen von niederträchtigem Charakter, wenn man auf jemanden, der am Boden liegt, noch draufhaut oder sich süffisant lustig macht.
„Es hat von mir nie eine Verschleierung gegeben, es hat nie, nie nie von mir eine Entscheidung gegeben für irgendeinen, der gespendet hat.“
Wer Joachim Wolbergs kennt, weiß, dass das die Wahrheit ist. Und man weiß auch, dass er sich nie persönlich bereichert hat. Das ist so. Wer ihn kennt, der weiß auch, dass er sich für Schwächere einsetzt und sich um die kümmert, die ihn um Hilfe bitten.
Ich halte es für einigermaßen skandalös, im neu aufgezogenen Münchner Prozess den seltsamen Staatsanwalt aus dem ersten Prozess heranzuziehen. Ein Staatsanwalt, der sich durch den Wolbergs-Prozess zum Oberstaatsanwalt aufgeschwungen hat und der von einer „hohen kriminellen Energie“ des ehemaligen SPD-Politikers und einem komplexen „korrupten Geflecht“ schwadroniert. „Korruptes Geflecht“? Im Verfahren gegen einen früheren CSU-OB-Kandidaten forderte er lediglich eine Geldstrafe. Es drängt sich einem der Anschein auf, dass es dem Oberstaatsanwalt um Persönliches geht. In einem Justiz-Podcast schilderte er beispielsweise, dass er in
seiner 20-jährigen Karriere als Staatsanwalt und Richter schon mit Mördern und Drogendealern zu tun hatte, aber niemals sei ihm selbst derart viel Hass entgegengeschlagen wie von Joachim Wolbergs. An anderer Stelle spricht er von “maßloser Selbstüberschätzung” des Ex-OB Joachim Wolbergs. „Hass“ und „Selbstüberschätzung“ – da geht’s nicht mehr um die Sache, da geht’s um eine persönliche Fehde. Dieser Oberstaatsanwalt ist in diesem Prozess untragbar. Und by the way: Die Staatsanwaltschaft ist verfassungsmäßig nicht Teil der Judikative. Sie ist Exekutive – wie die Regierung des Freistaates Bayern. Und welche Rolle spielt das Gericht? Ich vertraue auf unseren Rechtsstaat! Dennoch stellen sich mir spontan zwei Fragen: Warum wird es abgelehnt, weitere Zeugen zu hören? Warum werden Beweisanträge abgeschmettert? Warum wird dem nicht nachgegangen, wenn sich ein vermeintliches Geständnis aus dem ersten Prozess als offensichtlich falsch herausstellt? Es bleiben zu viele Fragen offen. Der Prozess wird der Gerechtigkeit nicht mehr gerecht! Wolbergs‘ Leben wurde auf den Kopf gestellt. Er ist politisch erledigt. Er ist bestraft genug. Mehr als genug.
Ulrich Kögler
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@Lieschen Müller:
Schämen Sie sich
Realist
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@Lieschen Müller
Ich denke ich spreche hier fast allen Leuten aus dem Herzen wenn ich Ihnen antworte: Welche primitiven Gedankenstrukturen, Lieschen Müller, spielen sich eigentlich in Ihrem Kopf ab um so etwas zu schreiben.
Schlimm…Schlimm finde ich leider auch dass RD so einen Post veröffentlicht.
Und Herr Aigner, sollten Sie meinen Beitrag nicht veröffentlichen, weil er für Sie zu beleidigend ist, nehmen sich doch bitte den Beitrag von der Müller raus. So einen Beitrag hat das Forum nicht verdient. Ist für mich menschenverachtend was die schreibt…Sorry
Samson
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Hans Schaidinger?
Was ist mit ihm?
Thomas
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Ich als Angestellter darf nichts über 10 Euro annehmen, aber beim OB sind Freundschaftsdienste für 2500 Euro total okay.
Ja neh, is klar. Der is halt einfach nur naiv und dann ist das doch total in Ordnung für einen OB.
Auch gestückelte Spenden, konnte er doch nicht wissen, ob damit was bezweckt werden soll. Also total in Ordnung.
Ich mach Morgen dann mal um 11 Uhr Feierabend. Bin ich naiv, weil hat mir ja so deutlich keiner gesagt. Also total in Ordnung wird mein Chef bestimmt sagen. ;)
Arno Nym
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@Samson Schaidinger? Verfahren wurde eingestellt. Abgeschlossen.
@ Thomas Mayr Schade dass sie immer noch so verblendet sind um zu sehen was hier gelaufen ist und wie es nach aussen wirkt. Sie halten Herrn Wolbergs für unschuldig? Er hat sich nicht so verhalten. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. hiess es früher.
Sie vermuten eine Privatfehde vom Staatsanwalt? Noch trauriger. Auch Whataboutism ist hier nicht angebracht.
Viele in Regensburg haben der Politik und dem Image der Politiker in Regensburg geschadet. Herrn Wolbergs hat es erwischt. Das mag ihnen nicht gerecht erscheinen aber es ist das Recht. Derartige “Geschenke” darf man nicht durchgehen lassen, wenn die Politik auch nur den Anschein wahren will nicht käuflich zu sein. Wäre schön, wenn das die Brücke auch mal einsehen würde und die Urteile mehrere Gerichte akzeptiert.
Günther Herzig
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@Lieschen Müller
7. Mai 2026 um 11:16 | #
Das ist nichts anderes als geschmacklos.
Robert
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Kommentar gelöscht. Einige Punkte sind falsch.
Burgweintinger
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Scheisse! Und ich Idiot habe den Thomas Mayr gewählt. Wenn ich gewusst hätte, dass er immer noch so ein Wolbergsjüngling ist, dann hätte er niemals meine Stimme bekommen.
Wolbergs hat sich sein WE-Häusschen renovieren lassen, usw, natürlich ist er korrupt und natürlich nimmt das Einfluss auf seine (politischen) Handlungen und wenn es nur (was ich nicht glaube) unbewusst ist. Müllwerker im öffentlichen Dienst trauen sich keine Tafel Schokolade an Weihnachten anzunehmen, weil Konsequenzen, und hier soll man eine Auge zudrücken, weils der Wolli ist,. der jedem hilft, wenn er gefragt wird? Geht’s noch? Hoeneß hat auch eine soziale Ader und hilft vielen, die ihn fragen, so what? Musste auch in den Knast! Natürlich muss Wolbergs verurteilt werden und das Gericht wird hier auch das richtige Strafmaß festlegen, ich vertraue auch auf unseren Rechtsstaat!
Mrs Universa
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Wer Joachim Wolbergs’ Vater kannte, weiß, dass dieser ein Ehrenmann bis ins Mark war. Dazu hat er auch seine Kinder erzogen – und der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!
Sample
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@Thomas Mayr:
Dieser Kommentar ist ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie persönliche Loyalität jede sachliche Distanz verdrängen kann.
„Ich kenne ihn, also kann es nicht stimmen“ ist kein Argument, sondern reine Gefolgschaft. Viele Menschen setzen sich privat für andere ein und können trotzdem politisch oder rechtlich Fehlentscheidungen treffen. Genau deshalb entscheidet darüber nicht das persönliche Umfeld, sondern ein Gericht!
Besonders problematisch finde ich die Unterstellungen gegenüber dem Oberstaatsanwalt. Ihm persönliche Motive, Karriereinteressn oder gar eine „Fehde“ zu unterstellen, ohne dafür belastbare Belege zu liefern, ist schwach. Wer vom Rechtsstaat spricht, sollte akzeptieren, dass Verfahren auf Grundlage von Beweisen geführt werden und nicht nach Sympathie oder Antipathie.
Und ehrlich gesagt erwarte ich gerade von einem Lehrer mehr Differenzierung und mehr Verantwortungsbewusstsein in der öffentlichen Sprache. Stattdessen besteht der Kommentar aus Mutmaßungen, Emotionalisierung und pauschalem Misstrauen gegenüber Justiz und Gericht, sobald das Ergebnis nicht zur eigenen politischen oder persönlichen Überzeugung passt.
Man kann Mitleid mit der persönlichen Situation von Wolbergs haben. Man kann auch einzelne Aspekte des Verfahrens kritisieren. Aber dieses pauschale Narrativ vom edlen Opfer und der angeblich persönlich motivierten Staatsanwaltschaft wirkt eher wie ein (politischer) Freundschaftsdienst als wie eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Verfahren.
Regensburger
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Eines steht jedenfalls fest: Den beteiligten Staatsanwälten hat der ganze Vorgang nicht geschadet. Der ehemalige SPD-Kassier Goger ist mittlerweile leitender Oberstaatsanwalt, Kastenmeier hat es auch zum Oberstaatsanwalt gebracht. „Gute Taten“ hat die CSU immer schon belohnt …
Schimmelkeks
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@Thomas Mayr
Zum Oberstaatsanwalt muss sich vermutlich nicht “aufgeschwungen” werden, schon gar nicht durch einen Prozess gegen einen Ex-OB aus der ostbayerischen Provinzmetropole. Hier arbeitet die Zeit mit – siehe “20-jährige Karriere”.
Wie es bei Oberstudienräten halt auch ist. Früher oder später wird jeder Studienrat/jede Studienrätin, ob mit oder ohne besondere Leistung, “Ober”.
(Danke an dieser Stelle allen Lehrkräften für ihre hoffentlich gute Arbeit!)
Und “politisch erledigt”? Fraktionsvorsitz, wieder in den Stadtrat hochgewählt, Aufsichtratsposten, ultratreuer Fanclub, Bühne, Publikum, SUV…
Das Ende dieser Opfererzählung wünscht man sich sehnlichst herbei.
Darauf jetzt erstmal eine Brez’n.
Brennerjosef
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“Wer Wohlbergs persönlich kennt” ist kein. juristisch verwertbares Argument. Das nicht anerkennen wollen von Kritik und Fehler spricht da auch mehr Bände, als das persönlich kennen.
Die Person Wohlbergs war für mich nie eine Lichtgestalt. Wenn ich Ihn persönlich auf einer Demo oder Veranstaltung getroffen habe, wirkte er auf mich verbohrt und nett ausgedrückt seehr von sich selbst überzeugt.
Das jetzige Überhöhen als Opfer verstehe ich absolut nicht.
Diese Verhandlung jetzt wäre vermeidbar gewesen. Wenn Wohlbergs nicht unbedingt eine neu Verhandlung seines, für Laien und neutrale Beobachter, gesehene glimpflich gelaufenen mit milden Urteils, des ersten Prozess wollte.
Wobei er da eigentlich schon wieder ein Versprechen gebrochen hatte, er wollte sich ja eigentlich zurück ziehen.
Justmy2cent
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bei dem genannten Müllwerker geht es bei Kündigung ins bürgergeld. für jw scheint es materiell bzw existenziell weniger dramatisch
Beobachter
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Der Kommentar von Sample trifft den Nagel auf den Kopf. Vom ersten bis zum letzten Buchstaben: Besser kann man es nicht ausdrücken, Sie sprechen mir aus der Seele!
Was sich eine gymnasiale Sozialkunde-Lehrkraft hier öffentlich herausnimmt, empfinde ich geradezu als unanständig.
Bitte Herr Mayr, unterlassen Sie dieses gefährliche und undifferenzierte Rechtsstaats-Bashing. Sie müss(t)en es doch besser wissen, jedenfalls möchte ich das hoffen.
Charlotte
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Herr Mayr,
es ist ja nicht so, dass mich ihre Gesinnung und deplatzierten Ausführungen noch überraschen, trotzdem bin ich immer wieder fassungslos, dass sie als Stadtrat, wenn auch nur mit einer Handvoll Stimmen, wieder gewählt wurden.
Treten sie – am besten sofort – von ihrem Stadtratsmandat zurück, sie sind untragbar für ein öffentliches Amt. Ich möchte mich nicht länger fremdschämen müssen für einen Stadtrat, der bestehende Urteile und rechtsstaatliche Prozesse derart mit Füßen tritt und offen in Frage stellt, der verbal sich nicht im Griff hat und Realitäten fast pathologisch ausblendet.
Wer Vorteilsnahme im Amt und mögliche Korruption über Jahre hinweg relativiert oder öffentlich entschuldigt, beschädigt das Vertrauen in politische Verantwortung und rechtsstaatliche Prinzipien. Gerade im Zusammenhang mit dem erneuten Prozess gegen Joachim Wolbergs zeigt sich, wie wichtig Integrität, Transparenz und die klare Trennung zwischen politischen Entscheidungen und persönlichen beziehungsweise wirtschaftlichen Interessen sind.
Es fehlt Ihnen offenbar genauso wie Herrn Wolbergs an einem grundlegenden Verständnis dafür, welche Maßstäbe für Personen gelten müssen, die ein öffentliches Amt ausüben. Bürgerinnen und Bürger müssen darauf vertrauen können, dass mit Steuergeldern verantwortungsvoll, neutral und frei von Einflussnahmen umgegangen wird – nicht zugunsten einzelner Interessengruppen oder Lobbyisten.
Wer über nahezu ein Jahrzehnt hinweg Fehlverhalten reflexartig verteidigt, Kritik an rechtsstaatlichen Verfahren delegitimiert und Andersdenkende oder die Justiz angreift, trägt zur weiteren Spaltung und zum Vertrauensverlust in politische Institutionen bei. Dieses Verhalten halte ich für inakzeptabel und politisch unwürdig.
Charlotte
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@ Burgweintinger
Jetzt ist es leider zu spät mit der Wahl von Herrn Mayr. aber es ist doch seit Jahren offensichtlich und seit Jahren äußerst er sich genau so wie jetzt auch. Dramatisch ist ja nur, dass die Brücke und Herr Mayr es sogar in die jetzige Regierungskoalition dadurch geschafft hat. Ich verstehe die restlichen Parteien der neuen Koalition bis heute nicht, warum man die Brücke und seine Stadträte überhaupt als Partner angesprochen hat. Wie soll man nach diesen Aussagen und der eventuellen Verurteilung von Herrn Wolbergs vermitteln, dass die Grünen, die SPD, Volt oder die ÖDP und vor allem der Oberbürgermeister Thomas Burger eben nicht die Meinung der Brücke Fraktionsmitglieder teilt. Ich halte das für brandgefährlich. Dieses Bashing von Justiz und Urteilen kennt man eigentlich nur von der AFD.
Mr. T.
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Die gefühlte Ungerechtigkeit entsteht vor allem deswegen, weil die Schwarzen, die das System jahrelang schamlos betrieben haben, mit weißer Weste aus der Affäre ziehen, und derjenige, der blauäugig das System übernommen hat, mit ihm untergegangen ist. Während andere sich noch straflos die Taschen vollgestopft haben, hat Wolbergs persönlich nicht nennenswert finanziell profitiert – von der Unterstützung seiner Wahl abgesehen. Seine Motivation war wohl auch nicht eine gewisse kriminelle Energie, er hat wohl gemeint, ohne so ein System klappt es nicht.
Wolbergs hätte nur eine andere Strategie fahren müssen, als er gemerkt hat, dass das System wackelt. Er hätte die Bauträger und Vorgänger ans Messer liefern können, natürlich seinen Posten verloren, aber er wäre als eine Art geläuterter Märtyrer in die Regensburger Geschichte eingegangen. Er hat sich leider für die Verteidigung nach vorne entschieden, ist immer weiter auf den brennenden Baum geklettert und hat seine Fallhöhe maximiert. Das Fallkissen der kleinen Riege der Wolbergstreuen kann ihn dabei nicht politisch retten.
Ich zweifle genauso wenig an den ihm zugeschrieben positiven Charaktereigenschaften, wie daran, dass er sich korrumpieren ließ.
Justmy2cent
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nicht, dass ich nicht einiges in juristerei und Rechtsstaatlichkeit kritisch sehe.
aber in diesem Fall sähe ich eher kritisch, wenn das Urteil zu milde ausfällt.
weniger privilegierte scheinen den Gerichten oft nicht “bereits gestraft genug” und wandern dementsprechend konsequent in den bau
Hindemit
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Es wurden auf Seiten der Verteidigung (meine hier die aggressiv-offensive, oft respektlose Strategie von Wolbergs/Witting) wie auf Seiten der Ermittlungsbehörden Fehler gemacht.
Herrn Mayr halte ich für einen aufrichtigen und loyalen Stadtrat, der seinen Freund und Fraktionskollegen öffentlich verteidigt. Joachim Wolbergs sehe ich zwiegespalten. Seine klar antifaschistische und sozialpolitische Grundausrichtung imponierte mir in der Vergangenheit. Allerdings hat er sich in den letzten 10 Jahren in eine Art Don Quijote-Position verrannt. Er schadet sich zunehmend selbst. Hunderttausende € an gestückelten Spenden und die Geständnisse der verurteilten Bauträger lassen sich nicht wegdiskutieren. Die Dimension seines Wahlkampfbudgets überstieg jede Verhältnismäßigkeit, er hatte das gar nicht nötig. JW hätte damals bessere Berater gebraucht, aber womöglich hätten die ihn nicht erreicht. Meiner Meinung nach ist die Vorteilsannahme unstrittig, allerdings halte ich ihn für bestraft genug. Er sollte sich aus der Politik zurückziehen und einen Neuanfang wagen. Dafür wünsche ich ihm alles Gute.
Justmy2cent
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eine (weitgehende) antifaschistische und sozialpolitische Grundausrichtung ist tatsächlich eher selten in der SPD
Roche-Dirac
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@Charlotte
8. Mai 2026 um 11:34 | #
Sie haben einen Punkt angesprochen, der mich auch etwas umtreibt.
Ich zitiere mal:
“…
Ich verstehe die restlichen Parteien der neuen Koalition bis heute nicht, warum man die Brücke und seine Stadträte überhaupt als Partner angesprochen hat. Wie soll man nach diesen Aussagen und der eventuellen Verurteilung von Herrn Wolbergs vermitteln, dass die Grünen, die SPD, Volt oder die ÖDP und vor allem der Oberbürgermeister Thomas Burger eben nicht die Meinung der Brücke Fraktionsmitglieder teilt. Ich halte das für brandgefährlich.
…”
Ja, wie können die anderen Fraktionen und Stadträte in der neuen Regensburger Stadtkoalition damit umgehen, dass sie es mit Brücke-Stadträten und wohl auch mit einem kommenden 3. Bürgermeister von der Brücke zu tun haben werden, die Wolbergs derartig die Stange halten? Wie wird das gehen?
Diese ganze Brücke-Organisation hat für mich was sektenartiges. Wer an Wolbergs Meinung auch nur leise zweifelt, hat da wohl nix verloren.
Ganz offensichtlich haben sich auch schon einige lokale Verschwörungstheorien rund um den Fall Wolbergs gebildet, siehe CSU-Staatsregierung-gelenkte Ermittlungen, plötzliche(?) Beförderungen von Staatsanwälten etc. pp.
Diese Mythen werden wohl noch in 20 oder 30 Jahren im Regensburger Raum herumschwirren. Leider.
KW
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Roche-Dirac, bin voll bei Ihnen. Der Wolbergsche Wahlverein ist definitiv eine Sekte. Die klassischen Sekten-Merkmale sind klar erfüllt:
Der Sektenführer ist ein extrem manipulativer Mensch der sich selbst als eine Art unfehlbare Gött:In sieht.
Alle in dem Wahlverein tätigen Menschen sind, mangels mentaler Abwehrkräfte, hoffnungs- und bedingungslos dem falschen Charme und der manipulativen Art ihres Führers erlegen.
Das ist absolut offensichtlich und daher ist die Brücke bzw. die dort Mitarbeitenden auch nicht wählbar und im Prinzip auch nicht koalitionierbar.
Das würde sich erst ändern wenn Wolbergs austritt, aber dann würde die Brücke innerhalb kürzester Zeit zerfallen.
P.S. hab ihn mal gewählt aber schon damals mit ungutem Gefühl
P.P.S Wünsche ihm auch keinen weiterne Knastaufenthalt aber dass er sich endlich komplett aus der Öffentlichkeit zurückzieht zum Wohle der Stadt
Daniela
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@ Roche-Dirac
8. Mai 2026 um 18:54 | #
@Charlotte
8. Mai 2026 um 11:34 | #
Interessanter Punkt, von dieser Sichtweise habe ich das noch gar nicht gesehen.
Vielleicht sollte J.W. doch überlegen, sich gänzlich aus dem politischen ‘Geschäft ‘ raus zu ziehen. So könnte das durchaus in einem Desaster für die Brücke enden.
Günther Herzig
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@Burgweintinger
7. Mai 2026 um 18:36 | #
Sie haben recht mit dem Hunweis auf Uli Hoeneß. Er hat aus seinen eigenen Mitteln ca. 50.000,00 € bezahlt. Sein Fehler bestand darin steuerlich nicht Bescheid gewusst zu haben, dass je Deal als Daytrader Steuern anfallen und nicht erst in einer bestimmten Periode, Monat oder Jahr. Seine soziale Ader zeigt sich auch in Benefizspielen, die er von der Insolvenz bedrohten Bundesligaclubs schenkte, z. B. dem FC St. Pauli.
Günther Herzig
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Die Summe ist falsch: nicht 50.000,00 sondern 50.000.000,00 €, treffen zu. Dass eine Haftstrafe zu verhängen war, entspricht der Rechtsprechung des BGH. Bei Steuerhinterziehung von mehr als 1 Mio scheidet eine Bewährung aus.
Mr. T.
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Den Fall Wolbergs entscheiden ein paar kleine Details vom Fall Hoeneß:
Bei Hoeneß ging es um Steuerhinterziehung.
Hoeneß hat Selbstanzeige erstattet, als Recherchen danach bekannt wurden.
Bei Hoeneß erscheint der Begriff “Verbotsirrtum” plausibler.
Hoeneß hat seine Strafe als gerechtfertigt akzeptiert.
Was beide eint, ist wohl die geringe kriminelle Energie ob des Ausmaßes ihrer Vergehen.
Thomas Mayr
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An all die Expertinnen und Experten in Sachen Recht, Bildung, Schulwesen, Moral, Haltung und Gemeinwesen! Sehr geehrte Damen und Herren @Arno Nym, @Burgweintinger, @Sample, @Schimmelkeks, @Beobachter, @Charlotte und @Roche-Dirac, ich habe Ihre Ratschläge und Diffamierungen zur Kenntnis genommen. Das ficht mich aber nicht an! Wenn Sie irgendwann das Rückgrat haben, Ihre Anonymität abzulegen, dann kontaktieren Sie mich gerne via eMail. Vorher nehme ich Sie alle nicht ernst; die von Ihnen aus der Distanz und Verborgenheit gezeigte Armseligkeit gegenüber anderen kostet mich eher ein müdes Lächeln. Schönen Sonntag noch!
Justmy2cent
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https://youtube.com/watch?v=wuPxBRzWmCY&is=KQq8uszQboWHJ9C-
oder erst wieder in 5 Jahren?
Günther Herzig
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@Mr. T.
10. Mai 2026 um 11:48 | #
Ich stimme Ihnen zu! Hoeneß hätte jeden Betrag bezahlt, wenn er richtig informiert gewesen wäre.
Ulrich Kögler
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@Thomas Mayr:
Vielen Dank, Ihren Ausführungen ist nichts hinzuzufügen!
Die genannten „Anonymen“ sollten sich schämen!
Sample
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@Mayr:
Ich musste kurz lachen. Herr Mayr, Ihr letzter Kommentar ist fast schon unfreiwillige Satire: Erst öffentlich gegen Staatsanwälte, Gerichte und Verfahren austeilen, dabei großzügig mit Unterstellungen, Motiven und persönlichen Verdächtigungen hantieren, aber sobald Widerspruch kommt, erklären Sie alle Kritiker zu „armseligen“ Gestalten.
Besonders auffällig ist ihre komplette Verweigerung jeder sachlichen Debatte. Kein einziges Argument wird entkräftet, keine Behauptung belegt, keine Unterstellung sauber begründet. Stattdessen stilisieren Sie sich zum aufrechten Kämpfer gegen „anonyme Feiglinge“. Das Problem dabei: Lautstärke ist kein Ersatz für Argumente und moralische Empörung keine Beweisführung!
Die eigentliche Ironie ist jedoch: Sie werfen anderen „Diffamierung“ vor, nachdem Sie selbst einem Oberstaatsanwalt persönliche Motive, Karriereinteressen und eine private Fehde unterstellt haben…selbstverständlich ohne belastbare Belege. Wer so argumentiert, sollte mit Begriffen wie Haltung, Moral und Rückgrat vielleicht etwas sparsamer umgehen.
Und ehrlich gesagt macht genau das Sorge: Sie werden künftig als gewählter Vertreter im Stadtrat sitzen. Umso bedenklicher ist es, wenn jemand auf öffentliche Kritik nicht mit Argumenten reagiert, sondern mit persönlicher Herablassung, Opferpose und pauschaler Verachtung Andersdenkender. Politische Verantwortung zeigt sich eben nicht darin, wie laut man Loyalität demonstriert, sondern wie souverän man mit Widerspruch umgeht.
Am Ende bleibt von Ihrem Beitrag vor allem eines übrig: Viel Empörung, viel Selbstgerechtigkeit und erstaunlich wenig intellektuelle Redlichkeit. Erinnert mich sehr an einen gewissen Joachim W.
Beobachter
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@Stadt-, Verwaltungs- und Oberstudienrat Mayr:
Die mit obigem Beitrag zur Schau gestellte Dünnhäutigkeit und Uneinsichtigkeit zeigt, dass Ihnen die Eignung zum (Kommunal-)Politiker vollkommen fehlt. Möglicherweise sind Sie auch einfach schon zu „abgehoben“.
Wenn Sie dieses Gesicht auch schon vor der Kommunalwahl so eindrucksvoll öffentlich gezeigt hätten, wäre nun Ben Peter im Stadtrat vertreten und könnte vernünftige Arbeit leisten. Schade eigentlich…
tom lehner
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Nebelkerzen von allen Seiten.
Der Oberstaatsanwalt “Geht davon aus das Wolberg Bescheid wusste”.
Ist das nun fundiert oder geht er nur davon aus? Wenn er es weiß kann er es sicherlich “Beweisen”.
Wolberg hat als dritter Mann in der Partei keine Ahnung von den gestückelten Parteispenden? Also mindestens 48 Spenden unter 10.000€. Plus die diversen Vergünstigungen. Ich persönlich “Gehe davon aus” das er es wusste.
Na und der Steuerhinterzieher T. ist die personifizierte und größte Nebelkerze von allen. Und bestimmt nicht erst seit Wolberg. Auch davon “Gehe ich aus”.
Kennt eigentlich jemand das Krankheitsbild das Herrn T. daran hindert vor Gericht auszusagen? “Morbus Vendetta Bavarie”?
Das ein Staatsanwalt auf “Stur” schaltet wenn das BGH “Seinen” Prozess inhaltlich mit “Voller Rechtsfehler” kassiert muß nicht verwundern. Vor allem nicht in so einem exponierten Fall.
Charlotte
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@Thomas Mayr
Wenn es nicht so ernst wäre, müsste man lachen. Aber das ist selbstverständlich nicht angebracht, weil es um Integrität, moralische Grundsätze und Vertrauen in die Politik geht. Sie zeigen erneut, dass sie und die Brücke nicht wählbar sind und schon gar nichts in einer Regierungskoalition zu suchen haben.
Wie sie auch im beruflichen Umfeld bei Lehrerkollegen, bei Schülern und bei deren Eltern noch ein Standing haben wollen, ist mehr als fraglich. Als Arbeitgeber und Auftraggeber in der privaten Wirtschaft wären sie auf jeden Fall unvermittelbar.
Mr. B.
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Zu Sample
10. Mai 2026 um 20:17 | #
Ein sehr guter Beitrag.
Daniela
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@Thomas Mayr
10. Mai 2026 um 12:15 | #
Ich bin schockiert Ihres Kommentars.
Mir stellte sich spontan die Frage, ob Sie etwas mit den Begriffen Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung anfangen können.
Zudem kommt Ihnen nicht in den Sinn, dass es bei Ihren Äußerungen durchaus geschehen kann, dass man die Gesamtheit der Brücke hinterfragt. Einige MitkommentatorenInnen haben diese Bedenken schon in deren Kommentaren zum Ausdruck gebracht. Aber dazu können Sie Ihre MitstreiterInnen bei der Brücke hinterfragen, ob diese sich möglicherweise in dem von Ihnen dargestellten “Licht ” sehen wollen, oder, ob man Ihnen raten könnte, sich mehr mit Ihrer eigenen Meinung zurück zu halten in öffentlichen Foren? Dann haben Sie eventuell ein Feedback aus den eigenen Reihen und somit auch einen Hinweis auf Fremdwahrnehmung und Aussenwirkung. Wer, wie Sie in der Öffentlichkeit steht, muss damit rechnen, dass er als Person in Wort und Tat bewertet wird.
Sie befinden sich in einem Forum, das die unterschiedlichsten Meinungen zu lässt, außer die Kommentare enthalten falsche Behauptung/en oder verstoßen gegen die Regeln im Forum.
Allein Ihre verbalen Angriffe auf Exekutive und Judikative lassen daran zweifeln, dass Sie Vertrauen in die Rechtssprechung in diesem Fall haben.
Möglicherweise schaden Sie sich selbst durch Ihre Äußerungen, andererseits sollten Sie überlegen, ob Sie nicht auch der Aussenwirkung der Brücke schaden.
nixda
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glaubt eine(r) der glühenden fürsprecher des W, dass das gericht die kommentarspalte von rd zur urteilsfindung heranziehen wird? denke, eher nicht. oder multifunktionsräte als gutachter geladen werden. auch mfr’s wissen (abgewandelt): die gerechtigkeit in ihrem lauf, hält weder ochs noch esel auf. also lasst das gericht in ruhe seine arbeit tun und ein urteil sprechen. und dann hinnehmen.
Mr. B.
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Zu Daniela
11. Mai 2026 um 11:10 | #
@Thomas Mayr
10. Mai 2026 um 12:15 | #
Wieder ein sehr guter Beitrag.
Fritz Amann
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Ich finde es furchtbar, wie Herr Wollbergs in den Mühlen der Justiz zermahlen wird, egal, ob schuldig oder nicht. Er bemüht sich, seine Unschuld zu beweisen, aber es interessiert niemanden mehr.
Merrsad
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@Fritz Amann: Gefühlt Hunderttausende (und wohl noch viel mehr) sehr mutmaßliche Straftäter – darunter sicher auch der eine oder odere Oberbürgermeister- haben in der deutschen wie internationalen Rechtgeschichte bis zum bitteren Ende, sprich Verurteilung, versucht, ihre “Unschuld” zu beweisen, sind in den so oft beschworenen Mühlen der Justiz gar schrecklich “zermahlen” worden, heißt überwiegend lediglich, sind qua Fakten- wie Beweislage dann halt zwangsläufig schuldig gesprochen worden. Und das wird unserem “Unschuldslamm” die nächsten Tage wohl auch blühen. Selbst wenn man noch so ein eingefleischter Jünger von ihm ist, er hat ganz genau gewußt, was er da sehenden Auges über die Jahre so alles Unrechtmäßige fabriziert hat. Stellt man das in Frage, begibt man sich ganz schnell auf dieselbe fatale Realitätsverlustebene wie der Herr W. Also bitte jetzt keine Tränen für ihn vergießen. Er schreibt sich übrigens Wolbergs – mit nur einem l.