Joseph-Stiftung startet Wohnbebauung auf Zuckerfabrik-Areal

Kirchlicher Bauträger zufrieden mit Schritt nach Regensburg / Über 60 Prozent der Eigentumswohnungen verkauft „Nach dem langen Winter geht’s jetzt endlich los“, sagt Hans-Jürgen Strey von der Bamberger Joseph-Stiftung. Der Bereichsleiter Bauträgerobjekte des Wohnungsunternehmens des Erzbistums Bamberg schaut zufrieden in seine erste Regensburger Baugrube. Seit letzter Woche liegt die Bodenplatte im CANDIS-Quartier, der ehemaligen Zuckerfabrik. Darauf entsteht ein dreistöckiges Gebäude mit 18 Eigentumswohnungen. Für Juni rechnet Strey mit dem Spatenstich zweier weiterer Gebäude auf dem CANDIS-Areal. Hier baut die Stiftung 48 öffentlich geförderte Mietwohnungen. „Wir bereuen unseren Schritt nach Regensburg nicht“, sagt Strey. Zwar verwaltet die Joseph-Stiftung seit über 30 Jahren rund 900 Wohnungen des Wohnungsbau- und Siedlungswerks der Diözese Regensburg in der Oberpfalz. Doch als Bauträger engagiert sie sich in der oberpfälzer Hauptstadt zum ersten Mal. Mit Hilfe des Immobilienbüros RE/MAX sind schon über 60 Prozent der Eigentumswohnungen verkauft. Im Angebot stehen aktuell noch Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen mit Flächen zwischen 57 und 73 Quadratmetern. „Gerade für ältere Menschen sind diese Wohnungen gut geeignet“, betont Strey. Denn das Gebäude ist barrierefrei ausgelegt und von der Tiefgarage ab mit Aufzügen erschlossen. Modernster Energiestandard sowie hochwertige Ausstattung und Gestaltung der Wohnungen wie der Außenflächen verstehen sich von selbst. „Auch die Lage ist ideal“, so Strey. Vom Westende der ehemaligen Zuckerfabrik bis zum Dom sind es nur zwei Kilometer. Viele Buslinien erschließen das Areal. Fertig wird das Gebäude bis Spätsommer 2014. Ihrem sozialen Auftrag kommt die Joseph-Stiftung mit dem Bau der geförderten Mietwohnungen nach. „Breite Bevölkerungsschichten sollen bezahlbaren Wohnraum finden – gerade in einer Boomstadt wie Regensburg“, betont der Bereichsleiter. Insgesamt rund 3.000 Quadratmeter Wohnfläche bieten die 48 Wohnungen, die ab Frühsommer entlang der Straubinger Straße entstehen. Auch sie bekommen Tiefgaragen. Fertigstellung ist Ende 2014. Froh zeigt sich Hans-Jürgen Strey, dass es der Stiftung gelungen ist, wesentliche Teile der Wertschöpfung vor Ort zu behalten. Das eingesessene Regensburger Bauunternehmen Rödl+Herdegen errichtet die Rohbauten beider Projekte.

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