Kruzifix-Fans beschimpfen Uni-Dozenten

Ob nun Kreuze in Schulklassen hängen sollen oder nicht – in diese Diskussion will man sich die Universität Regensburg nicht einmischen. Ungeachtet dessen sind mittlerweile mehrere Dozenten an der Universität ins Visier besonders leidenschaftlicher Kruzifix-Befürwortern geraten.

Pressesprecher Alexander Schlaak bestätigt, dass mehrere Mitarbeiter am Physik-Institut „diskriminierende und beleidigende E-Mails und Anrufe“ erhalten haben. Schuld daran sei die Berichterstattung der Mittelbayerischen Zeitung, glaubt Schlaak.

Am Wochenende wurde in der Mittelbayerischen erstmals darüber berichtet, dass auf Wunsch eines Vaters das Kreuz in einer Schulklasse am Albertus-Magnus-Gymnasium abgehängt worden war. Der Mann sei aus dem englischsprachigen Ausland eingereist, habilitierter Physiker und arbeite bei der Universität, war weiter zu erfahren. Kurz darauf ging der Ärger an der Uni los.

„Es war völlig unnötig, Herkunft und Beruf des Mannes offen zu legen“, kritisiert Schlaak den MZ-Bericht. „Da wurden gewisse Personengruppen geradezu darauf hingestupst, wo sie anrufen können.“ Durch die Anrufe und E-Mails sei nicht nur der Betrieb an der Universität gestört und völlig unbeteiligte Personen zum Teil erheblich belästigt worden. „Wir bemühen uns seit Jahren, die besten Köpfe aus aller Herren Länder zu bekommen.“ Für den Ruf der Universität sei all das, was jetzt schon passiert sei, „nicht gerade förderlich“.

An der Schule selbst hat die Kreuz-Causa kaum zu Aufregung geführt.

Stattdessen folgten die Reaktionen nun recht prompt. Bürgermeister Gerhard Weber philosophierte in einer Presseerklärung darüber, ob hier nicht Ausländer das „Gastrecht (…) überstrapazieren“ würden (Mehr darüber).

Der „Gesprächskreises ChristSozialer Katholiken (CSK)“ reagierte gestern mit einer Pressemitteilung, in der mehrfach Beruf und Arbeitgeber des betroffenen Vaters genannt werden und wo sich CSK-Sprecher und Landtagsabgeordneter Thomas Goppel in scharfen Worten über den Egoismus des Mannes auslässt. Goppel: „Von einem promovierten und habilitierten Wissenschaftler erwarte ich – vom Physiker und Naturwissenschaftler zumal – mehr Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Besorgnissen der Allgemeinheit und weniger Egoismus; wenigstens das Mindestmaß, um das es hier geht.“

Der Erfolg: Unter den Anrufern und E-Mail-Autoren sollen sich nach Informationen unserer Redaktion auch CSU-Funktionsträger befinden.

Bitte unterstützen Sie eine unabhängige Berichterstattung in Regensburg.

 
Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14750900000000063363
BIC: GENODEF1R01

Kommentare (64)

  • insideUR

    |

    Vielen Dank für Ihren Artikel.
    Sie dürfen meinen Kommentar zu „Kreuzbraves Haberfeldtreiben“, der mehr oder weniger zeitgleich zu Ihrem Artikel erschienen ist, auch gerne hierhin verschieben…

  • Jörg Marienhagen

    |

    Genau das war zu erwarten gewesen. Und ein solches Kesseltreiben war die Absicht der fundamentalistischen Hetztiraden,denen die MZ zu medialer Wirksamkeit verholfen hat.

    Die Geschichte des Kreuzes im Abendland und anderswo ist eben keine Geschichte der Toleranz und Nächstenliebe, wie uns so gefühlig suggeriert werden soll.

    Die Geschichte des Kreuzes ist immer auch die Geschichte der Kreuzzüge, eine Geschichte von vielfachem Mord und Terror, an Juden, an Muslimen, an Andersgläubigen.

    Die Geschichte des Kreuzes ist untrennbar verbunden mit den brennenden Scheiterhaufen vergangener Jahrhunderte.

    Aber letztlich war das Kreuz eben nicht siegreich. Die Gedanken eines Giordano Bruno konnte man nicht verbrennen. Sie wirkten und wirken fort.

    Einen schwachen Nachhall der Wut über diese Niederlage erleben wir dieser Tage in den Hasstiraden der Wanner und Konsorten.

    Aber auch das hilft nichts! Das Mittelalter ist vorbei, auch in Regensburg und kommt nicht wieder.

    Gott sei Dank!

  • Blah

    |

    Goppel: „Von einem promovierten und habilitierten Wissenschaftler erwarte ich – vom Physiker und Naturwissenschaftler zumal – mehr Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Besorgnissen der Allgemeinheit und weniger Egoismus; wenigstens das Mindestmaß, um das es hier geht.“

    Ha ha ha. Mehr Fingerspitzengefühlt gegenüber einer Bevölkerungsgruppe, die glaubt, dass der unsichtbare Superherrgott sich selbst auf die Welt bringen liess und sich dann selber kreuzigen liess – um seine eigenen Geschöpfe von einer Sünde zu erlösen, die sie ohne Ihn gar nicht hätten. Warum darf man das nicht irrsinnig nennen?

    Im übrigen ist der Vater sehr, sehr diskret vorgegangen und hat nur ein Grundrecht eingefordert. Dass der Freistaat Bayern in einem permanenten Verfassungsbruch lebt und in allen Klassenzimmern Kreuze aufhängen lässt (die dann aber sofort wieder abgehängt werden müssen) ist schon peinlich genug; aber dass sich Politiker immer noch an solchen Debatten beteiligen ist erbärmlich.

    Im übrigen stelle ich hier mal folgende, ganz einfache Frage: Warum soll überhaupt in einem Klassenzimmer ein Kreuz an der Wand hängen? Was bringt das? Wer hat etwas davon?

  • wurzellicht

    |

    Der bund für geistesfreiheit regensburg lädt alle ein,

    die sich mit dem Freigeist, der im Albertus Magnus Gymnasium das Kreuz hat abhängen lassen, solidarisch erklären wollen, am Donnerstag, 18.11. 18 Uhr ins freigeistige Zentrum in der Hemauerstraße 15 zu kommen.

    Nach mehreren Telefonaten mit der MZ wird es einen Gesprächstermin mit Herrn Pöllmann geben. Er ist der vorgesetzte Redakteur von Herrn Wanner.

    Unsere Solidarität und Unterstützung wird dringend gebracht! Dieser Hetze dürfen wir nicht tatenlos zusehen!

  • Dolittle

    |

    Wo bleibt das Mindestmaß an Fingerspitzengefühl des Herrn Göbbel – äh – Goppel?

  • StuhloderSessel

    |

    Thomas Goppel und seine Organisation sind offene Unterstützer der rechtsradikalen Zeitung „Junge Freiheit“.
    Ähnliche Hetzkampagnen wurden von Goppel und seiner Gruppe in den letzten Jahren gegen diverse demokratisch gesinnte Universitätsangestellte u.A. gefahren.
    Ein (nicht zu kleiner) Teil der Regensburger CSU ist dieser Bande eng verbunden (Wellnhofer-Clique).
    Ein Anruf beim Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, würde z.B. Licht ins Dunkel bringen…

  • Insider

    |

    Jetzt wird es ja immer lustiger. Kaum passt es nicht, dass es in der CSU Aktivisten gibt, die sich für die Kath. Kirche einsetzen, soll es die „Welnhofer-Clique“ sein. Schon vergessen, dass es die erzkonservativen Kreise in der kath. Kirche (z.B. Herr Wachter) waren, die Rieger, Gugau, Renter und auch Fürst zur Mehrheit in der CSU in Regensburg verholfen haben? Wenn Herr Aigner die Namen der entspr. CSU-Mitglieder nicht nennt, wird das schon seinen Grund haben, so wie damals bei dem Rieger-Unterstützer, der bei einem Empfang der Stadt einen Artikel der Neuen Freiheit gegen Ausländer verteilt hat. Da wurde schnell ein Bundeswehrarzt daraus gemacht, damit man nicht erkennt, wer es war. Auch schon vergessen, dass das Rieger-Lager immer wieder kräftigen Nachwuchs von einer Kath. Studentenverbindung erhält?

  • Jakob Spitzauer

    |

    Gerade zu heuchlerisch erscheint dazu die Frage an den Staatsminister für Unterricht und Kultus Spaenle im dem heute erschienenen Interview in der MZ, ob die ganze Diskussion nicht etwas zu ‚aufgeheizt‘ erscheint…

    Ich würde darin sogar eine Art Eigenlob erkennen: Ziel erreicht. Vier-Fünf Tage lang Öl ins Feuer gießen muss ja was bringen.

    Laut dem Bayern2-Pressespiegel wird mittlerweile sogar in Polen darüber berichtet!

  • Amused

    |

    Wenn man von aussen auf den Mikrokosmos Regensburg blickt, ist die Spaltung zwischen wirtschaftlich attraktivem und international ausgerichtetem High-Tech-Standort und reaktionär-katholischer Provinz mit Protagonisten die selbst der beste Kabarettist nicht besser hätte erfinden können sehr unterhaltsam. Aber bei genauerer Betrachtung nur noch zum weglaufen…

  • Veits M.

    |

    Womit verlangte der Vater die Abnahme des Kreuzes? Mit Recht!

    Die Apologeten der „christlich-jüdischen Leitkultur“ beweisen in erschreckender Weise ihr Ausgrenzungsverhalten.

    Im Übrigen:
    Das Anprangern durch die MZ ist kein Einzelfall.
    Sie wird immer mehr selbst zum „Fall“.
    Darüber ist zu sprechen – da hilft kein gleich-gültiges Wegschauen!

  • Lang

    |

    Der IHK-Präsident sollte sich zur Beschädigung des Rufes Regensburgs unter Wissenschaftlern äußern – und persönlich Verantwortung für sein ehrloses Treiben als MZ-Chef übernehmen!

  • Münchner

    |

    Es ist doch nimmer wieder amüsant für mich als Ex-Regensburger, wie es bisweilen in dem Provinzsüppchen kocht.

    Da wird in einer Schule ein Kreuz abgehängt, die Lokalzeitung schreibt drüber (v.a. weil es in der „großen“ Politik gerade einen guten Anlass gibt), und alle regen sich wahnsinnig auf.

    Kleiner Hinweis für alle, deren tägliche Lektüre nur selten über den Tellerrand reicht: Auch die „Süddeutsche Zeitung“ hat einen großen, kritische Artikel drüber gemacht. So weit das Thema „Hetze“. Und wenn ihr weiter so einen albernen Aufstand macht, schafft ihrs noch bis in den Spiegel – allerdings wahrscheinlich unter dem Motto „Provinzposse“.

    Herr Wanner von der MZ, ein altgedienter Lokalredakteur, hat hier nur – aus seiner Haltung! – seine journmalistische Pflicht erfüllt. Nicht meine Meinung, aber korrekt.
    Jetzt mal ein Versuch, das neutral zu bewerten: Natürlich gibt es kein Verbot, zu beten an der Schule. Aber der Kreuzgegner hat auch den Fehler gemacht, sich der journalistischen Berichterstattung zu stellen (was ich auch ziemlich feige finde) – natürlich kriegt er dann ein Profil. Warum „mandelt“ er sich vorher überhaupt so wuf? Nimmt sein wohlbehütetes Kind einen Schaden, weil vorne ein Holzkreuz hängt? Damit tut er seinem Nachwuchs keinen Gefallen, im Leben muss man noch viel Schlimmeres ertragen.
    Und andererseits: Jetzt ist es weg, das Kreuz. Na und? Schließlich hat auch nicht jede Autowerkstatt oder Bäckerei ein Kreuz hängen – sind das jetzt unchristliche Orte?

    Was ich bei der ganzen Diskussion vermisse: die vielbeschworene Libaralitas Bavariae. Und ein gewisser Pragmatismus. Als ich noch am Gymnasium war – just an genau diesem Albertus-Ganus in Regensburg! – haben die, die beten wollten, gebetet. Und die die das nicht wollen, halt nicht. Wisst ihr was ich in der Zeit meistens gemacht hab? Meine Spicker angeschaut und die Vokabel noch mal runtergerasselt – denn nach dem Gebet kam das Ausfragen. Und das war so sicher wie das Amen!

    Regensburg, manchmal bist du saulustig!

  • Münchner

    |

    Tschuldigung, heißt natürlich Albertus-Magnus-Gymnasium, hab ich mich verschrieben. Nicht dass ich jetzt noch Hiebe wegen Verunglimpfung eines Heiligen bekomme!

  • Immanuel K. Anti

    |

    Das ist wahrlich das Schöne an Bayern, dass man sich einen feuchten Dreck um das schert, was Recht und Gesetz oder die Obrigkeit einem sagen. Einer der vielen Gründe, warum ich gerne hier lebe.

    Minister Spänle gibt uns im MZ-Interview zu erkennen, dass ihm das Bundesverfassungsgericht egal ist, wie er sich – wie „Schulbürgermeister“ Weber – lieber zu persönlichen religiösen Überzeugungen äussert, als für die eigene grottenschlechte Bildungspolitik geradezustehen.

    Das ist wahre bayrische Sturschädligkeit. Mia san mia. Vom Minister bis hin zum Heimatzeitungsschreiber.

    # „Das christliche Kreuz ist kein lediglich kulturelles Symbol und kein überreligiöses Symbol für Humanität oder Barmherzigkeit. Es ist das Symbol einer spezifischen Religion.“
    # „Art. 4 GG schützt davor, dass der Bürger in einem staatlich geschaffenen Pflichtraum (Schulpflicht) dem Einfluss eines bestimmten Glaubens ausgesetzt wird, ohne sich diesem entziehen zu können.“

    Und noch weitere saftige Details, zusammengefasst unter http://de.wikipedia.org/wiki/Kruzifix-Beschluss
    Wohlgemerkt, ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Man stelle sich vor, irgendein anderer würde diese Institution auch nur ansatzweise (!!!) in Frage stellen.

    Dass der Europäische Menschengerichtshof ebenso geurteilt hat? Egal. Hauptsache das Bier schmeckt. Und eingebrockt hat es uns ja letztlich ein Antroposoph. Dem Mann war leider mit Verbringung in die Psychiatrie nicht beizukommen, aber da er einer Minderheitenreligion angehört und sein Schreibstil nicht gerade der beste ist, wird sich auch in Zukunft kein Verleger für seine Memoiren finden und die Bedeutung des Symbols „Kruzifix“ wird weiterhin am Stammtisch definiert.
    http://www.dreigliederung.de/religionsfreiheit/kruzifixbuchausschnitt02.html

    Im Klassenzimmer meines Kindes hängt das Kruzifix übrigens hauptsächlich deshalb noch, weil ich weiss, dass ich meine atheistische Einstellung am besten durch positives Vorbild vermittle. Und da wir ja in einer Stadt leben, die genügend geschichtliche Zeugnisse bietet, kann ich wohl auch vermitteln, warum religiöse Toleranz eines der höchsten Güter ist. Die Geschichte des Neupfarrplatzes habe ich schon erzählt… (Keine Angst, ich werde auch erzählen, was mir bekennende Christen aus der DDR berichtet haben).

    Die Reaktionen, die jetzt zu beobachten sind, sind exakt das, was ich erwartet habe, hätte ich in der Schule angerufen. (Einfach nach „Regensburg Kruzifix“ googeln). Letztlich wird sich das aber im Laufe der Jahre selbst erledigen. Heutzutage findet der Ethikunterricht – zumindest in der Stadt – ab der Grundschule selbstverständlich am Vormittag statt (ich musste noch umständlich diskutieren und die Schulordnung zitieren, dann bis zur Oberstufe Nachmittagsunterricht in Kauf nehmen. Im Umland ist das noch immer so, aber mit höflicher Bestimmtheit findet sich plötzlich ein Ethiklehrer und all die Kinder, die man zuvor in der evangelischen Religionslehre geparkt hatte, bekommen plötzlich Ethikunterricht). Unter meinen Freunden ist es eher die Ausnahme, dass Kinder nach der Geburt getauft werden, zumeist unter Druck von Verwandten. Die kleinen werden – jetzt in der dritten Generation – mehr in der Bravo als in der Bibel lesen, das Klassenzimmer mit Postern von Lady Gaga schmücken und an Auflage hat der Ikea-Katalog die Bibel weltweit schon überholt. Der Schulgottesdienst ist keine religiöse Feier mehr und die Teilnahme ist freiwillig.

    Der Sohn des Wissenschaftlers wird sich seinen Teil denken, vielleicht wird er – wie Christine Schanderl – als Erwachsener aktiv an der Demokratisierung unserer Heimat teilnehmen, vielleicht wird er dann seinen Kindern als erfahrener Bayer vermitteln, dass man manche Dinge besser hinterfotzig hintenrum schön langsam angeht. Traditionen schafft und ändert man schließlich selbst.

  • Demokrat

    |

    Lieber Münchener „Ex-Regensburger“,

    „Aber der Kreuzgegner hat auch den Fehler gemacht, sich der journalistischen Berichterstattung zu stellen (was ich auch ziemlich feige finde)…“

    => Vermutlich meinst Du damit, er hat den Fehler gemacht, sich NICHT zu stellen.

    Wieso denn bitte soll es „feige“ sein, nicht mit der Presse zu reden? Ja, wieso denn? Bloß, weil der gute Mann ein gesetzlich verbrieftes Grundrecht eingefordert hat?

    Lieber „Ex-Regensburger“: Mit „Libaralitas Bavariae“ hat es zu tun, wenn bei Dir unten in München auf dem Nockerberg ein einzelner Kabarettist Politiker veräppelt und diese sich darüber aufregen.

    Der Ausdruck „Libaralitas Bavariae“ hingegen ist nicht angebracht, wenn hier in Regensburg ein halbdutzend angeblich der demokratischen Verfassung verpflichteter Politiker gemeinsam mit der ihnen wohlgesonnenen Presse über einen einzelnen Bürger herfallen und diesen öffentlich mobben.

    Das nämlich ist feige.

  • Blah

    |

    Fordere hiermit alle Eltern von Kindern des AMG auf, einen solchen Antrag zu stellen.

    Macht das AMG zum ersten GG-konformen Gymnasium Bayerns und unterstützt den Antragsteller (das Mobbing und die Hetze gegen Vater und Kind sind wirklich unglaublich).

    Was machen eigentlich die Sozialkunde und W/R-Lehrer, die da irgendeinen Scheiß über das GG erzählen müssen und gleichzeitig hängt hinter ihnen das Kreuz an der Wand – das Symbol dafür, dass die Wahnvorstellungen eine Sekte über dem Rechtsstaat stehen?

  • Demokrat

    |

    Wer wissen will, was wahrer Fundamentalismus ist, der möge hier

    http://www.kath.net/detail.php?id=28933

    die Kommentare lesen.

    Und ich dachte immer, die religiösen Fanatiker säßen in Teheran oder in irgendwelchen afghanischen Höhlen.

  • Münchner

    |

    @Demokrat: Richtig. War ein wenig hastig geschrieben, sorry.

    Sein Grundrecht mag ihm verbrieft sein, aber wenn er das im Alleingang durchsetzt, muss er damit rechnen, dass die Frage nach dem Warum kommt. Und dann sollte man auch Mann sein, seine Argumente auf den Tisch legen. Sicherlich keine verpflichtende Angelegenheit, aber so funktioniert nun mal Kommunikation.
    Das ist einfach taktisch sehr unklug, da hätte er ewaigen Kontrahenten sauber die Argumente wegnehmen können.
    Das Verhalten der Lokalpolitiker billige ich in keinster Weise – die sind für mich ein elementarer Bestandteil der Provinzposse.

  • Demokrat

    |

    @Münchener

    „Sein Grundrecht mag ihm verbrieft sein, aber wenn er das im Alleingang durchsetzt, muss er damit rechnen, dass die Frage nach dem Warum kommt.“

    Richtig, lieber Münchner, aber er hat natürlich auch das Recht, darauf nicht zu antworten. Grundrechte gelten für jeden, egal ob der- oder diejenige Dir oder mir sympatisch sind, ob’s Deutsche, Österreicher oder Australier sind, und ob’s der Presse passt oder nicht, dass ihr da jemand partout kein Interview geben will.

    Das, was die MZ in R allerdings mit diesem Mitbürger und seiner Familie treibt, nennt man im Alltagsleben: schlechter Stil. Oder auch: erbärmlich, arglistig, hundsgemein. Eine Hexenjagd eben.

    Warum? Naja, deswegen: Die Presse hat NICHT das Recht, den Namen irgendwelcher Privatpersonen in die Öffentlichkeit zu zerren, wenn die das nicht wollen. Das nennt sich „Recht auf Privatheit und Anonymität“. Der Gesetzestext lautet:

    „Im Rahmen des Rechts auf Privatheit und Anonymität ist ein absoluter Schutz der Intimsphäre gewährleistet. Das Bayerische Oberste Landesgericht definiert die Intimsphäre als den personellen Zustand, in welchem der Mensch frei von allen sozialen Anforderungen sei (NJW 1979, 2624, 2625).“

    So ist das. Einzige Ausnahme, und selbst die gilt nur in bestimmten Fällen: die Berichterstattung über schwere Straftaten (die hier natürlich nicht vorliegen).

    Und dagegen, gegen dieses Recht auf Anonymität, hat der MZ-Redakteur Wanner klar und völlig grundlos verstoßen, und mit ihm sein vorgesetzter Chefredakteur, der ja V.i.S.d.P. ist: Wanner/MZ hat nicht nur die Schule und Klasse genannt, in der das 12-jährige Kind sitzt, sondern auch den Beruf und Arbeitsort des Vaters, und dass dieser kürzlich aus dem Ausland zurückgekehrt ist. Und jetzt rate mal, wieviele der ca. 20 Kinder dort einen Vater mit diesem Beruf haben, der zudem soeben aus dem Ausland zurückgekehrt ist…

    Der Vater und seine Familie könnte die MZ sogar auf Schmerzensgeld verklagen:

    „Der BGH gewährt dem in seinem Persönlichkeitsrecht Verletzten entgegen der Anordnung des Gesetzgebers in § 253 BGB eine billige Entschädigung in Geld auch für den immateriellen Schaden (Schmerzensgeld).“

    Ich würde es tun. Inzwischen ist das Kind eh in den Brunnen gefallen (will sagen: weiß „dank“ der Indiskretion des Herrn Wanner und seines Sensationsblattes es eh fast jeder, wer dieser Vater ist). Vielleicht kapiert dann endlich so mancher Sensationsjournalist, dass beileibe nicht alles erlaubt ist, was bei BILD und Konsorten leider üblich ist.

    Als seriöser Journalist hingegen würde ich mich für solche „Kollegen“ in Grund und Boden schämen. Ich bin mir sicher, dass es so mancher, selbst bei der MZ, insgeheim tut.

  • sven

    |

    es ist hat bisher geheissen, das der vater am katholisch orrientierten morgenandachtskreis anstoss genommen hat, und deshalb das kreuz mitabgehängt wurde.

    wenn man die sache genau betrachtet, bis hierhin alles ganz normal-

    was stutzig macht ist dann das es heisst dem vater wurde geraten sch in der erlternversammlung nicht zu erkennen zu geben.

    soweit so gut ( das legt zwar nahe das der ratgeber wusste, das es fundamentalistsch eingestellte eltern in der betreffenden klasse geben würde, ist aber rene vermutungung)

    dann sind 6 elternteile unzufrieden, von denen 4 (also wiederum vermutet, ernsthaft 2) personen sich in ihrem lebensgefühl eingeschränkt fühlen, was dazu führt, das man einen brief an die schule verfasst, in dem man diesem gefühl ausdruck verleiht.

    bis jetzt wurde alles ganz normal abgewickelt.

    plötzlich taucht ein schmierlapp von der presse auf, und kocht die ganze sache, die so ganz still und leise überall im bayernlande so einfach funktioniert hat, zum superheissen aufreger hoch.

    was ich diesem menschen privat wünsche, liegt für die leser auch im bereich der vermutungen-
    also hoffen wir das beste.

    was ich mir privat wirklich wünsche, ist das möglichst viele schüler in regensburg entdecken, das sie sich von dem kreuz im klassenzimmer gestört fühlen, und sich von ihren eltern die nötige rückendeckung holen.
    – idealerweise mit abhängbestätigung als kopie an die MMC und das büro von bischof müller

  • Demokrat

    |

    Stimmt, es sind anscheinend 32, nicht 20 Kinder, wie von mir fälschlicherweise geschrieben.
    Was aber nix am sonst Geschriebenen andert; trotzdem bleibt die Familie gut identifizierbar.

    Abgesehen davon: Es ist schnurzegal, ob 2, 4, 6 oder 31 von 32 Eltern mit der Abhängung des Kreuzls unzufrieden sind. Genauso schnurzegal ist es, ob irgendeine Gruppe dafür oder dagegen ist, dass Frauen vor dem Gesetz gleichberechtigt sind oder es nicht gut findet, dass man seine Meinung frei äußern darf. Gesetzlich verbriefte Rechte sind nicht per Abstimmung im kleinen Klüngelkreis abschaffbar. Das müsste dann schon in letzter Instanz das BVG in Karlsruhe erledigen. Und das BVG hat genau dies 1995 auch gemacht. Das Urteil: Kruzifix abhängen geht klar. Und ans Gesetz müsst auch Ihr Euch halten, Ihr damit anscheinend unzufriedenen 2 oder 4 oder 6 Eltern.

  • wurzellicht

    |

    Leider sind die Leute von der MZ zu dem vereinbarten Termin nicht erschienen. Sie hatten eine private Unterredung in kleinem Kreis mit dem bfg Vorstand erwartet und dann abgesagt, nachdem ich hier den Termin öffentlich gemacht habe.

    Wir lassen uns nun auf die Bedingungen der MZ ein, um dem Kind und dem Vater mit unserer Sicht der Dinge den Rücken zu stärken.

    Ich bedaure es sehr, dass die Redakteure von der MZ nicht genügend Mum haben, sich bei einem öffentlichen Termin der Kritik an ihrem Vorgehen zu stellen.

    Es sind einige Massnahmen in Angriff genommen worden. Wahrscheinlich wird demnächst mehr dazu öffentlich gemacht werden können.

    Vielen Dank an Alle die gekommen sind!

  • wurzellicht

    |

    Natürlich wollen wir nicht nur dem Kind und dem Vater den Rücken stärken, sondern der ganzen Familie!

  • Amethyst

    |

    Das Kreuz ist ein Siegeszeichen,

    davor der Feind erschrickt,

    wenn er es nur anblickt!

    Und die Feinde haben sich jeher schön blöde mit ihren dummschwätzerischen Ansichten selber in die Rutschbahn zur ewigen Verdammnis geschwafelt! Selber schuld!

  • Veronika

    |

    Jetzt haben wir das Problem: Nach Islamisten, gibt es nun auch noch „Katholizisten“! Also wie man die Uni Regensburg kennt, wird sich dort niemand einschüchtern lassen, und das ist gut so! Übrigens: Im Vatikan berät man in diesen Tagen über Religionsfreiheit. Vielleicht sollte dies in Deutschland – auf der Basis des der Bundesrepublik Deutschland gegebenen Grundgesetzes auch einmal richtig geschehen. Art. 140 GG wäre dann endlich mal herauszunehmen, und die Sache wäre erledigt.

  • Veronika

    |

    Fast hätte ich es vergessen: Es ist ja (in Deutschland) scheinbar wieder mal die „richtige Zeit“, um zu den christlich-abendländischen Werten zurückzukehren/ „zurückgekehrt zu werden“, schliesslich ist das Geld weg, die Zukunft sieht für die Mehrmal der dt. Staatsbürgerinnen und -bürger sehr „bescheiden“ aus, da scheint es mal wieder …
    Um Gottes Willen? Nun ja, die Deutschen werden (hoffentlich) nie mehr so etwas anrichten können, wie diese „im Namen des Glaubens“ in der Geschichte schon öfter gemacht haben.

  • Alexander Holz

    |

    Der Kommentar wurde von der Redaktion gelöscht.

  • Amethyst

    |

    @ Veronika:

    Liebe Veronika,
    Wäre es Ihnen angenehmer, wenn die gottlosen „Braunen“ in Deutschland wieder das Sagen hätten?
    Sind Sie so Eine?
    Damals, im Nazi-Regime wurden in Deutschland ebenso die Kreuze verboten; die Folgen kennen Sie ja hoffentlich…
    Es hört sich fragwürdig an, was Sie da „absondern“!

    Das Kreuz Christi ist ein Symbol für den Sühnetod Christi, der aus Liebe zu den Menschen, GOTT gehorsam war, bis zum Tod am Kreuz!
    Er liebt auch Sie, Veronika!

    Tipp:
    Wer sich in einem christlichen Land, wie Deutschland, am Kreuze Christi, dem Symbol der Liebe zu uns Menschen, stößt, sollte vielleicht einen Staat bevorzugen, wo das Christentum keine Rolle spielt und brutal und menschenverachtend niedergemacht wird.

    Wie wäre es mit Nordkorea, Saudi-Arabien, Afghanistan?
    Oder doch lieber der Irak, wo täglich Christen (Männer, Frauen, Kinder) bestialisch zu Tode gebracht werden?

    „Gute“ Reise, Veronika!

  • Blah

    |

    Wenn man bedenkt, wie viele Menschen in den letzten 1500 Jahren im Namen Christi bestialisch zu Tode gebracht wurden, sollte man froh sein, wenn alle Kreuze abgehängt werden.

  • sven

    |

    @Alexander Holz
    20. November 2010 um 17:35 Uhr

    Der Kommentar wurde von der Redaktion gelöscht.
    sie haben es geschafft,-
    wozu noch halbverklausuliert nur berichten um welche klasse es geht, und wo der vater arbeitet-
    nein da schreiben wir doch gleich den vollen namen ins posting.

    wenn irgendwann irgendjemand langweilig ist braucht er so nur noch 2 klicks und kann seinen ganzen im leben angestauten frust an dem vater auslassen.
    es ist ja für einen christlichen zweck.

    sie sollten sich sowas von schämen

    und haben sie sich schon einmal überlegt, wie das in das bild von nächstenliebe passt, welches die gemeinschaft, die sie zu verteidigen glauben zumindest meinen kenntnissen nach vertritt?
    eventuell hilft es ja, wenn sie mal mit jemanden reden- ihr glaubensfachmann könnte da eventuell erhellende gleichnisse erzählen

  • Amethyst

    |

    @ Blah.

    Ihr User-Name sagt eigentlich alles aus; welches geistiges Würstchen sie sind!

    @ ALLE:

    Packen wir schon wieder das finstere Mittelalter aus?
    Wir leben aber jetzt und hier, im Jahre des HERRN A. D. 2010!

    Heute werden die Christen in über 50 Staaten verfolgt, gefoltert und bestialisch getötet,
    nur weil sie an Christus glauben! (Quelle: opendoors…)

    Sie hier alle, die das Kreuz verhöhnen und bekämpfen, tragen ebenso das Blut dieser frommen, friedlichen Menschen, an den Händen!
    Das Kreuz Christi ist ein Symbol für den Sühnetod Christi, der aus Liebe zu den Menschen, GOTT gehorsam war, bis zum Tod am Kreuz!

    Warum das Mittelalter bemühen, wo doch in der Gegenwart die Islamisten täglich Menschen brutal töten?

    Warum sagt da kein Kritiker etwas gegen? Dürfen die Islamisten das?
    Die Medien schweigen auch!
    Neulich wurden im Irak in einer christl. Kirche über 50 Menschen brutalst abgeschlachtet, bei der Feier einer friedlichen Heiligen Messe!
    Wo bleibt der Aufschrei der Anständigen, auch in Deutschland?

    Gilt das Menschenleben eines Christen heute gar nichts mehr?
    Das Christentum ist die meist-verfolgte Religion unserer Erde!
    Wo bleibt der Schutz der Menschenrechte, wenn es um verfolgte und unterdrückte Christen in der Gegenwart geht?

    Aus den Kommentaren der Kreuz-Gegner hier hört man Vieles heraus – nur die LIEBE nicht!

    Schämen Sie sich!

    Wer sich in einem christlichen Land, wie Deutschland, am Kreuze Christi, dem Symbol der Liebe zu uns Menschen, stößt, sollte vielleicht einen Staat bevorzugen, wo das Christentum keine Rolle spielt und brutal und menschenverachtend niedergemacht wird.

    Wie wäre es mit Nordkorea, Saudi-Arabien, Afghanistan?
    Oder doch lieber der Irak, wo täglich Christen (Männer, Frauen, Kinder) bestialisch zu Tode gebracht werden?

    “Gute” Reise!

    Das Kreuz ist ein Siegeszeichen,
    davor der Feind erschrickt,
    wenn er es nur anblickt!

  • Immanuel K. Anti

    |

    @Amethyst

    Mit Vergnügen lese ich Ihre drolligen wie auch trolligen Ausführungen.

    Es ist einfach immer um Kotzen, wenn Menschen von anderen getötet werden. Es macht nur einen geringen Unterschied, auf welche Art und unter welchen Umständen das geschieht. Nur für Sie ergeht hiermit ein Aufschrei dagegen.

    Gleichwohl zum Kotzen ist es, wenn unter dem Deckmantel der Liebe Beleigigungen ergehen und man seine Mitmenschen des Landes verweist. Ich bin durchaus der Überzeugung, dass ich es mit Ihnen im selben Land, ja sogar in derselben Stadt aushalten kann. Ich schicke Sie nicht nach Irland, nur weil mir Ihre Ansichten nicht passen.

    Wofür Sie hier Islamisten ins Spiel bringen kann ich nicht nachvollziehen. Es geht hier um Widersprüche zwischen einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes und der bayrischen Praxis.

    Auch kann ich hier nirgendwo eine „Verhöhnung“ des Kreuzes finden. Sollten Sie doch mal eine brauchen, stellt die abendländische Kulturtradition eine bemerkenswert große Vielzahl von Schriften, Bildern, Filmen und Tonträgern zur Auswahl. Die sind nämlich mittlerweile legal. Und bleiben es hoffentlich auch.

    Bitte verbringen Sie den Sonntag in Liebe und denken Sie darüber nach, wo die Bergpredigt auf mich angewendet werden könnte.

  • Blah

    |

    Das Verhalten und die Kommentare der „Pro-Kreuz“-Fraktion in diesem Streit hat schon früher jemand für uns zusammengefasst.

    In seinem Durchschnitts-‚Organ‘ ist der deutsche Katholizismus mies bis dreckig, in seinen Methoden dumm bis dreist.

    – Heinrich Böll (1917-1985), dt. Schriftsteller

  • Peter Hartmann

    |

    Grüss Gott wenn das Wort Gott man noch erwähnen darf.Jetzt kommt wieder Zeit wo überall in den Kaufhäusern alles mit Weihnachtsgeschenken vollgepackt ist.Aus jedem Radio Weihnachtslieder erklingen usw.Das Weihnachtsfest hat doch mit der Geburt Christi zu tun.Dann dürfen die Kreuzgegner unter den Tannenbaum auch keine Krippe aufstellen,das ist auch ein christliches Symbol.
    Was beim Nichtrauchergesetz immer behaupet wird,eine Minderheit wo beim Wählen war hat einer mit dem bisherigen Gesetz Zufriedenen ihren Willen aufgezwingt.
    Das Volk hat entschieden und das ist gut so.
    In Regensburg liegt der Fall anders
    Hier zeigt sich aber das eine Minderheit anschaft wo der Zug entlangfährt.
    Und wenn im Grundgesetz der Artikel steht in staatlichen Schulen würden die Kreuze abgehängt ,dann muss man sich fragen ,welche Glaubensrichtung die Richter angehören.Wahrscheinlich Atheisten oder ehemalige SED- Mitglieder.
    Deutschland schaft sich wirklich ab.

    Freundlichen Gruss

  • Lothgaßler

    |

    Halleluja!
    Sind wir hier im Religionskrieg?

    Nichts scheint die Gemüter mehr zu erhitzen als eine vergleichsweise unspektakuläre Maßnahme.
    Wenn das Kreuz wieder an die Wand kommen würde, wäre dann der Frieden wieder hergestellt?
    Wenn ja, dann ein Vorschlag:
    Die Nicht- oder Andersgläubigen dürfen auch ein Symbol oder einen Spruch im Klassenzimmer aufhängen.
    Die Nichtgläubigen: ein Bild mit dem Spruch „Es gibt keinen Gott!“
    Die Moslime: eine Seite aus dem Koran.
    Alle Anderen: was Sie wollen.

    Das wäre alles durch das Grundgesetz abgedeckt uns fürchterlich politisch korrekt.

    Was würde dann wohl passieren: Christliche Toleranz, oder Mord und Totschlag?
    Bei den schrillen Äußerungen fürchte ich, es ist nicht weit her mit der Toleranz.

    Eins bitte nicht (mehr) machen: auf die christlichen Wurzeln unserer Kultur verweisen.
    In unserer Kultur ist alles drinnen, was der Kontinent in den Jahrtausenden zu bieten hatte.
    Einschließlich jener Grundwerte, die nicht allein das Christentum für sich reklamieren kann.
    Einschließlich der Grundwerte, die uns die Freiheit geben uns nicht zu einer Religion bekennen zu müssen.
    Einschließlich der Erkenntnis, dass sich die Christen untereinander nicht grün waren und immer noch nicht grün sind.
    Einschließlich der Erkenntnis, dass die Trennung von Kirche und Staat ein Segen für uns alle ist.
    Einschließlich der unchristlichen Traditionen und Sitten, die lediglich christlich überprägt worden sind.

  • Amethyst

    |

    @ An ALLE:

    Haben Sie bemerkt, wie hasserfüllt und intolerant die Kreuz-Gegner hier sind?
    Das lässt tief blicken, in die Seelenzustände dieser herzlosen Menschen, die es augenscheinlich gutheißen, wenn Einheimische in Ihren Menschenrechten beschnitten und Christen in der Welt von Islamisten brutalst abgeschlachtet werden! (Irak, fast täglich!)

    Zumindest hat es keiner von diesen zwanghaften, neurotischen GOTT- und Kirchenhassern es für nötig befunden, sich sachlich über die gegenwärtigen Todesgefahren und
    Folter-Mordfälle an Christen, die nur die LIEBE GOTTES verkünden wollen,
    kritisch zu äußern!
    (Meine Quellenangaben wurden hier leider gelöscht)

    Sonderbar, dass diesen Heuchlern, das finstere Mittelalter näher ist, als die aktuellen schrecklichen Qualen mehrfach vergewaltigter Christen-Kinder im Irak, welche auf dem Schulweg abgefangen, missbraucht und mit dem Schwert geköpft wurden!

    Dazu sagen die Schreiber, wie

    Blah, Lothgaßler, Veronika, Jörg Marienhagen, Veits M., Demokrat, Wurzellicht, Sven oder Immanuel K. Anti.

    kein Sterbenswörtchen zu diesem Sterben und Töten!

    Phhhhhh!!!!

    Was hat Sie nur so verbittert und verblendet?

    Zählt das Leben von Christen nichts mehr?
    Das Christentum hat Europa erst möglich gemacht und gehört unauslöschlich zu unserer europäischen Kultur!
    Es gibt gegenwärtig keine friedlichere und zugleich stärker verfolgte Religion,
    als das Christentum!
    Die Zeitgeistverdorbenheit und Gleichgültigkeit der „Satten“ machen einen Werteverfall möglich, der nicht folgenlos bleiben kann!

    Liebe Freunde,
    die Folgen werden schrecklich werden, wenn wir uns weiterhin selbst abschaffen!

    Noch Etwas:
    Die Welt mag doch gerne „Helden“, nicht wahr?

    Ist Jemand, der
    die Sünde,
    den Tod und
    den Satan
    besiegt hat,
    nicht der größte Held?

    Das Kreuz Christi ist ein Symbol für den Sühnetod Christi, der aus Liebe zu den Menschen, GOTT gehorsam war, bis zum Tod am Kreuz!

    Das Kreuz ist ein Siegeszeichen,
    davor der Feind erschrickt,
    wenn er es nur anblickt!

    Warum bist Du ein Feind?
    Kannst Du die unbeschreibliche, reinste Liebe GOTTES nicht ertragen?
    Freund, so lange man lebt, ist die Hinwendung zu Gott, dem Urquell der wahren LIEBE,
    immer möglich!
    Aber – es gibt auch ein ZU SPÄT…..

  • StuhloderSessel

    |

    @blah
    es leben die Ansichten eines Clowns! (Danke für`s Zitat)

    @Amethyst
    Phhhhhhh! (mit sieben h; einem h mehr als bei Ihnen…). Und, vorsicht bei Ihren Internet-Postings. Sie werden verfolgt! Etwas mehr Klandestinität sei angeraten. In Deutschland muss MANN sich nämlich (mit h) verstecken, wenn MANN Kreuze in staatliche Einrichtungen hängen will… Schweinerei! Fast so übel wie in Paris 1789!

    ;-)

  • Amethyst

    |

    @ StuhloderSessel:

    Viel, viel perfider gehen heute die morallosen, atheistischen, stolzen, herzlosen Personen vor, um die Menschen von GOTT und seiner unbeschreiblichen Liebe, die in der jenseitigen Wirklichkeit, uns allen gewahr wird, fernzuhalten!

    Viel dämonischer und trickreicher, nicht so offen, wie im Dritten Reich oder
    1789 in Frankreich…

    Mich täuschen diese geistigen und geistlichen Irrlichter nicht!
    Wer das wahre Licht kennt…

  • Roland Hornung

    |

    @ Amethyst

    KEIN vernünftiger Mensch zweifelt an Ihren Aussagen, was die Verfolgung von Christen durch Moslems
    betrifft, durch einen TEIL des Islam, nicht durch alle Moslems. Ich weiß auch, dass das furchtbar und abso lut widerlich und abzulehnen ist.
    Ich kenne sogar Betroffene persönlich, es ist schlimm, und wird hier in Europa kaum oder nur ungern wahrgenommen :-(

    Insofern stimme ich Ihnen voll zu.

    ABER: Das ist hier NICHT das Thema – hier geht es um dass AMG und ein abgehängtes Kreuz in einem
    Klassenzimmer.

    Se können ein neues Thema bei Herrn Aigner initiieren, in welchem ein sehr intoleranter Teil des Islam beschrieben wird und dann können wir darüber dort, bei jenem Thema, diskutieren.

    Viele Grüße von Roland Hornung

  • Blah

    |

    Warum liebt Gott eigentlich die verfolgten Christen im Irak nicht so sehr?

    Und – wenn man die Argumente der Kreuzaufhänger ernst nimmt – warum passen sich die Christen im Irak nicht einfach der Meinung der Mehrheit an oder verlassen das Land?

    Auch in Nordirland haben viele Kinder von Christen schwer gelitten – nachzulesen auf tausenden von Seiten. Die Vertreter der uns so sehr liebenden Himmelsfee waren auch dabei.

    Hiermit äussere ich mich sachlich über die gegenwärtigen Todesgefahren und
    Folter-Mordfälle an Christen. Ich verurteile diese und finde besonders bedauerlich, dass diese Art von Gewalt wahrscheinlich auf unterschiedliche Ansichten über eine unsichtbare Himmelsfee zurückzuführen sind.

    Aber wenn man in einem Land lebt – sie wissen schon – dann sollte man die LIEBE GOTTES nur dann verkünden, wenn die Mehrheit das auch hören will.

    Das Christentum hat Europa durch diverse Massaker und Verbrennungen erst möglich gemacht und gehört unauslöschlich zu unserer europäischen Kultur, genauso wie die Phrenologie und die Ansicht, dass Sklaverei etwas gutes ist.

    Es gibt gegenwärtig keine friedlichere und zugleich stärker verfolgte Religion, als das Christentum! Ganz im Gegensatz zu früher, als „das Christentum“ noch absolute Macht und Herrschaft ausübte und jeden Andersdenkenden langsam auf dem Feuer geröstet hat.

    „Ist Jemand, der
    die Sünde,
    den Tod und
    den Satan
    besiegt hat,
    nicht der größte Held?“

    Kapieren sie es doch endlich: manche Leute glauben nicht, dass jemand den Tod besiegt hat. Die glauben auch nicht daran, dass es einen Satan gibt. Und die finden vielleicht, dass das Konzept der „Sünde“ völlig inhuman, logisch unhaltbar und lächerlich ist.

    Es gibt auch Menschen, die verstehen die Aussage „Das Kreuz Christi ist ein Symbol für den Sühnetod Christi, der aus Liebe zu den Menschen, GOTT gehorsam war, bis zum Tod am Kreuz!“ einfach nicht. GOTT lässt sich selbst von einer Jungfrau auf die Welt bringen, gehorcht dann sich selbst, liebt die Menschen ganz doll, lässt sich dann selbst ans Kreuz schlagen. Dadurch hat er die Menschen von irgendwas erlöst, das er ihnen zuvor gegeben hat. Und nur Menschen, die an diese Geschichte glauben, werden nach ihrem Tod wieder aufstehen. Seitdem er auf diese Weise uns alle erlöst hat, lässt er sich nicht mehr blicken.

    Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass man einen Menschen respektieren muss, der so eine offensichtlich vollkommen unsinnige Geschichte für „WAHR“ hält?

  • Veits M.

    |

    @ Blah

    „Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass man einen Menschen respektieren muss, der so eine offensichtlich vollkommen unsinnige Geschichte für “WAHR” hält?“

    Ihr vorstehender letzter Satz bringt – unfreiwillig? – das Dilemma auf den Punkt.

    Wo die positive wie negative Glaubensfreiheit nicht akzeptiert und mit ihr der Mensch nicht respektiert wird, beginnt das allseitige „Übel“.

    Ansonsten wird „vergessen“, dass die Republik auf dem Grundgesetz aufbaut; mit dem einschlägigen Urteil des BVerfG hat die negative Religionsfreiheit des Vaters (wahrgenommen für sein KInd) in der fraglichen Schul-Konstellation „Vorfahrt“.

    Diese verfassungsrechtlichen Strukturen weisen den Weg … in die Freiheit des Einzelnen. Wo sich die Freiheiten touchieren, sind diese abzuwägen; das hat das BVerfG getan. Das Urteil hat Gesetzeskraft – solange es nicht aufgehoben wird.

    Die – verbale – Friedlichkeit einer Gesellschaft entscheidet sich entlang der Einhaltung ihrer Gesetze.

  • Lothgaßler

    |

    @ Amethyst:
    Ich nehme Ihnen Ihren Eifer und Ihre Empörung nicht ab, Sie tragen viel zu dick auf.

    Wird Gott gelästert, wenn das Kreuz von der Wand genommen wird? Nein!
    Wird das Christentum verfolgt, wenn das Kreuz von der Wand genommen wird? Nein!
    Bin ich Gotteslästerer oder Christenverfolger? Nein!

    Davon einmal abgesehen erfolgt in den Schulen Bildung hauptsächlich im Unterricht. Ständig können und sollen auch Themen der Zeit und der Gesellschaft in den Unterricht einfließen. Dazu zählt Religion und Religionsausübung, Rechte und Pflichten sowie Toleranz zwischen den Volks- und Glaubensgruppen dazu.
    Wenn ein Glaubenssymbol einfach nur so an der Wand hängt, dann bewirkt es gar nichts.

    Wenn also die Christenverfolgung in dem Ausmaß stattfindet das Sie hier beschreiben, dann bereiten Sie das Thema doch einfach so auf, dass Sie damit Schulen ansprechen können, um dort das Thema in den Unterricht (Sozialkunde, Religion) einfließen zu lassen.
    Lehrer sind für gut (das wäre allerdings die Bedingung) aufbereitetes (d.h. auch ohne Übertreibung und Hetzerei) Material dankbar.

    Auf gehts Amethyst, tu was für die Bildung und schreib hier keinen Rosenkranz!

  • Lang

    |

    Falls „Gottesstreiter“ in Rheine inzwischen aufgegeben haben (vgl. 21. November 2010 um 21:49 Uhr)
    liegt das an der Verständigungsbereitschaft von Kirchen- und Justizverwaltung – auch hier waren Schulltg. und Kirchensprecher auf gutem Weg vor der Kampagne von MZ und Nachläufern.und ließen sich dadurch nicht aufhetzen.

    Volle Übereinstimmung mit M.Veits 22. November 2010 um 9:52 Uhr:

    ´ “Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass man einen Menschen respektieren muss, der so eine offensichtlich vollkommen unsinnige Geschichte für “WAHR” hält?”

    Ihr vorstehender letzter Satz bringt – unfreiwillig? – das Dilemma auf den Punkt.

    Wo die positive wie negative Glaubensfreiheit nicht akzeptiert und mit ihr der Mensch nicht respektiert wird, beginnt das allseitige “Übel”. ´

  • Amethyst

    |

    @ Lothgaßler:
    Meine Quellenangaben und Links werden hier, aus welchen Gründen auch immer, gelöscht.

    @ ALLE:

    Liebe Leser und Schreiber!

    Ist es nicht etwas asozial anzusehen, wenn man in einem christlichen Deutschland, die christlichen Symbole der Liebe GOTTES zu uns, auszulöschen versucht, aber gleichzeitig alle Annehmlichkeiten des christlichen Staates gierig „einfahren“ will?

    An Weihnachten, Ostern , Pfingsten, usw… dürfen auch die Atheisten, Moslems und andere Fremdgläubige, diese bezahlten „Urlaubstage extra“ genießen, ohne gerechten Grund!!!

    1. Atheisten, Moslems und andere Fremdgläubige glauben nicht an Christus!

    2. Atheisten, Moslems und andere Fremdgläubige zahlen keine Kirchensteuer,

    von der auch Altenheime oder die Kindergärten mitfinanziert werden, wo auch heute überwiegend Atheisten-Patch-Work-Family-Kinder und Moslem-Nachwuchs betreut wird!
    Von den gläubigen, friedlichen, oft auch (ungewollt) kinderlosen Kirchenmitgliedern finanziert!
    Das ist gelebte, christliche Nächstenliebe!
    Auch dafür steht das Kreuz, meine Lieben.

    Wenn ich jetzt nach der kalten Logik der hier versammelten atheistischen Kreuz-Gegner argumentieren müsste, wäre die Erkenntnis jene, dass die besagten Ungläubigen diese Tage nacharbeiten müssten oder vom Lohn/Gehalt abgezogen werden sollten.
    Auch Weihnachtsgeld dürften die Arbeitgeber nur an kirchensteuerzahlende Beschäftigte zahlen, die wirklich gläubig sind und Weihnachten ernsthaft feiern, mit Kirchgang und allem!

    Na, wie schmeckt Euch das?

    Merken Sie etwas?

  • smalonius

    |

    Ein Folterinstrument als Symbol der Liebe?

    Man stelle sich vor, Jesus hätte sein Ende an einem Galgen statt an einem Kreuz gefunden. Dann würden heutzutage überall Galgen herum hängen. Und nur wenige Gläubige würden verstehen, warum Ungläubige – oder auch der eine und andere Christ – so etwas als unpassend, als geschmacklos, wahrnehmen könnten.

    Und überhaupt: ein „eifersüchtiger und zorniger“ Gott, der seinen Sohn ans Kreuz nageln läßt, um die Menschheit zu erlösen, obwohl einem „wahrlich allmächtigen“ Gott ein Fingerschnippen genügt haben sollte? Ein „lieber“ Gott, der seine Kinder in der Sintflut ersäuft?

    Das passt nicht mehr ins 21. Jahrhundert.

    Zur allgemeinen Erbauung – für die Star-Wars-Generation:

    http://212.227.42.12/extern/pics/jaysus.gif

  • Immanuel K. Anti

    |

    @Amethyst

    Religiös motivierte Menschenrechtsverletzungen sind mir bekannt, sie sind z.B. bei Human Rights Watch, Amnesty International oder der Deutschen Gesellschaft für bedrohte Völker dokumentiert. Vielleicht sehen Sie einmal dort nach, dann finden Sie womöglich auch Nachweise, dass es sich hier um Verhaltensweisen handelt, die sich nicht so einfach einer ganz bestimmten Religion zuschreiben lassen. Diese Gleichung ist nämlich bei weitem zu einfach.

    Zu den Feiertagen: Diese wurden von den Christen übernommen und christlich umgedeutet. Interessanterweise gibt es Feiertage überall auf der Welt.

    Dass Sie dann anfangen zu sprechen wie ein Arbeitgeberpräsident ist wiederum amüsant. Dass Sie offenbar die Menschen in verschiedene Leistungsklassen einteilen. Ich bin kein Wirtschaftswissenschaftler, bin aber überzeugt davon, dass Erholungsphasen unterm Strich die Produktivität steigern. Darum gibt es Feiertage in jeder Gesellschaft.

    Wann gearbeitet wird und wie das vergütet wird, wird nicht von geistlichen Würdenträgern bestimmt. Das ist je nach Branche unterschiedlich. Friseure habe traditionellerweise am Montag frei, Bauarbeiter und Beamte Sa/So, Ärzte müssen auch mal Nachts und am Wochenende usw. Der Rest steht im Arbeitsvertrag, der ist Verhandlungssache. Nebenbei gesagt bin auch ich gegen am Sonntag geöffnete Geschäfte, denn wenigstens an einem Tag in der Woche sollte es noch möglich sein, Familienleben zu pflegen.

    Das „Weihnachtsgeld“ nennt sich heute „dreizehntes Monatsgehalt“ und ist überwiegend abgeschafft, einfach weil es steuerlich und wirtschaftlich für die Unternehmen günstiger ist, das Geld über das Jahr verteilt auszuschütten.

    Mein Kind war in einem städtischen Kindergarten, heute ist es an einer staatlichen Schule. Der Kindergarten finanziert sich zum Teil aus Gebühren, zum Teil aus staatlichen Mitteln. (So ist das übrigens auch bei kirchlichen Einrichtungen).

    Kirchliche Krankenhäuser finanzieren sich aus den Krankenkassenbeiträgen. Sie sind vermutlich finanziell etwas besser gestellt, da es den dortigen Angestellten nicht erlaubt ist, sich gewerkschaftlich zu organisieren. Auch gibt es einen Fundus von Nonnen, die dort qualifizierte Arbeit verrichten, ohne Tariflohn zu erhalten. (Zumindest war das früher so, bei meinen letzten Besuchen in kirchlichen Krankenhäusern sind sie mir nur noch vereinzelt begegnet).

    Zu den Altenheimen kann ich wenig beitragen, aber Beerdigungen besuche ich meist auf dem städtischen Friedhof. Wenn Sie das städtische Museum besuchen würden, könnten Sie sehen, dass Begräbnisriten seit Anbeginn der Menschheit üblich sind. Auch das ist keine Erfindung des Christentums.

    Zu guter letzt: Ja, ich merke etwas.
    Nämlich, wie Sie Ihre Abneigung gegen Andersgläubige offen zur Schau stellen, dass Sie Ihr Glaube nicht friedlich und entspannt macht und Sie eine Diskussion über ein Glaubenssymbol im öffentlichen Raum dazu nutzen, über andere zu richten.

    Es juckt mir in den Fingern, meine Schulbibel hervorzukramen und ihnen ein paar Zitate daraus unter die Nase zu reiben. Aber das wäre obszön. Ich bin ja ein Unläubiger.

  • J. Brandl

    |

    GEMEINSAM FÜR EIN LIBERALES REGENSBURG
    Stop den Brandstiftern
    In welches Fettnäpfchen tritt Regensburgs Presse und Teile der Politik eigentlich nicht?
    Eltern fordern ein legitimes Recht ein : Durch das Grundgesetz abgesichert, durch das Bundesverfassunsgericht bestätigt verlangen sie ,dass das Kreuz im Unterrichtsraum ihres Sohnn abgehängt wird.
    Was passiert dann?
    Auftakt: .Ein Journalist heizt mit 2 ganzseitigen Artikeln ( in denen nachweislich viel Unwahrheit steht) ohne Zustimmung von Eltern und sicher nicht im Sinne der Schule die Stimmung an, befrägt einseitig Bürger und Mandatsträger (Bürgermeister, Landtagsabgerordnete, Stadträte und sammelt dazu noch weitere Hetztiraden von der Strasse ein).
    Manipuliert und sugeriert einen abgedruckten Brief dahingehend ,dass er einen von wenigen Eltern unterschriebenen Brief mit „die Eltern“ abdruckt wo er im Text weiter oben , die Zahl von 32 Eltern nennt.
    Was geschieht dann
    -Ein 2. Bürgermeister stellt das „Gastrecht“ immerhin für einen ordentlichen Professor in Frage (so viel zum Thema wie bekommen wir hochqualifizierte Menschen nach Deutschland .) Übrigens ein Professor, der in Deutschland geboren wurde hier aufgewachsen ist studiert und promoviert hat.
    -Ein 3. Bürgermeisterwill zwar nicht gleich das Gastrecht in Frage stellen aber solidarisiert sich ebenfalls mit den Kreuzbefürwortern.
    -Eine Landtagsabgeordnete der SPD zeigt sich empört.
    -Stadträte der ÖDP und CSU : berufen sich auf alte christliche Elitegymnasien, Kaderschmieden zur Gewinnung von Priestern, beschwören den Untergang Deutschlands (immer wenn die Kreuze abgehängt wurden…)
    -Befragte Bürger setzen islamische Terroristen und Atheisten auf eine Stufe, die die brave Mehrheit terrorisieren.
    Ein bayrischer Kultusminister schaltet sich ein und bittet um Glättung der Wogen aber, so auch er, bessere wäre es schon, wenn wir hier in Bayern….
    6. Der –Rest der Woche gibt´s auf allen Teilen der MZ Berichte am Thema vorbei.
    7. Anerkennen muss man, dass einzig die Schulleitung/die Schule durchgängig richtig und besonnen agiert hat.
    Wie nennt man sowas : Dialog der Kulturen.
    Es gehen die Tage ins Land und man wartet eigentlich auf eine Widerruf auf eine ordentliche Aufarbeitung der Sache oder zumindest auf eine Richtigstellung der komplett irrsinnigen Teile der Story. Eine Woche später gibt´s zwei Seiten Leserbriefe und sonst Fehlanzeige..
    Was wirklich fehlt ist ein Wort des Bedauerns seitens der MZ dass man auf dem Rücken einer Familie eine völlig verquere Religionsdebatte (absichtlich ?) vom Zaun gebrochen hat. Einen Medienhype weit über Regensburgs Grenzen hinaus ausgelöst hat der nur Feindschaften erzeugt und Trittbrettfahrer animiert ihr unappetitliches Süppchen zu kochen und den Rest der Republik wieder einmal fragen lässt was treiben die da eigentlich in Regensburg.
    Wichtig ist, dass man jetzt wieder aufeinander zugeht und die Aussöhnung sucht .
    Sonst bleiben nur Verletzte zurück – wem nützt das, nur den Schwarfmachern

  • Wacke

    |

    @amethyst
    Werter User,

    Ihre Argumentation hinkt gewaltig uns Sie „schießen sich selbst ins Knie“ damit. Zum Ersten: Wir leben in keinem christlichem Staat. Die Bundesrepublik ist ein säkularer Staat mit einem Grundgesetz, in dem die Rechte und Pflichten aller definiert sind und der selbst mit seinen gestezen auf den Menschenrechten basiert. Dazu gehört der weltanschaulich neutrale Staat genauso wie dei Religionsfreiheit – Freiheit auch von Religion.

    Sie vereinnahmen gleich alle Annhemlichkeiten als christlich. Dem ist nun nicht so. Nicht umsonst bekämpft Herr Ratzimnger den „Relativismus“ so heftig, den unsere offene, pluralistische und demokratische Gesellschaft auszeichnet. Wenn Sie Annehmlichkeiten nur noch den „Verursachern“ zugestehen möchten, handeln Sie nicht nur zutiefst unethisch und menschenfeindlich, dann dürften doch aber wohl, mit Ihrer Logik weiter gesponnen, viele Gläubige gar nicht an „atheistischen“ Erfindungen und Errungenschaften, wie eben auch unserem Rechtsstaat, teilhaben?

    Weihnachten feiern Sie nach christlichem Ritus. Ich nicht. Ich könnte Ihnen jetzt die veiel ältere Geschichte der Sonnenwendfeiern erzählen usw. usw. Fest sollte man feiern, wie sie fallen. Je her feieren die Menschen in ihren Kulturen die Jahreszeiten. Für sehr viele menschen ist eben Weihnachten kein „christliches“ Fest, sondern ein Fest der Familie, der Freunde. Das wünschen Sie sich vielleicht anders, ist aber eben mal so. Über Ostern reden wir schon mal gar nicht.

    Beim Thema Kirchensteuern sind Sie entweder völlig falsch informiert oder aber eben blind. Bitte lesen Sie einfach erst einmal sich – das meine ich ernst – schlau. Die Kirchensteuer wird nur zu einem sher geringem Maße für soziale Zwecke ausgegeben. Ein Krankanhaus unter christlicher trägerschaft finanziert sich wie jedes andere Krankenhaus in Deutschland über die Kassen, Zuschüsse des Staates. Ich kann es langsam nicht mehr hören, dass nur die Christen besonders ethisch handeln. Es ist geheuchelt.

    Wenn ich meinen Patienten keine Schmerzmittel verschreibe, sondern nur für ihr Seelenheil bete, dann ist das inhuman und höchst verwerflich. Aber Mutter Theresa ist ja ach so gütig.
    Wenn ich Kondome auf einmal nur Prostituierten in Ausnahmefällen erlaube, dann ist das zutiefst menschenfeindlich.
    Wo bitte bleibt der Aufschrei der Christen, wenn im Iran homosexuelle Männer hingerichtet werden, wenn in Saudi-Arabien Menschen ermordet werden, die dem Glauben vollständig abgeschworen haben?
    Wo bleibt die Redlichkeit der Christen, wenn ein katholischer Pfarrer aus der Kirche ausgeschlossen wird, wenn er heiratet, wenn ein katholischer Mitarbieter eines Krankenhauses entlassen wird, weil er sich scheiden lässt? Aber noch nicht mal die Kraft haben Adolf Hilter, Ante Pavelic, Bennito Musselini, Franco, die ganzen Kinderschänder zu exkommunizieren? Um die weltliche Gerichtbarkeit braucht ihr euch nicht kümmern, das kann ein säkularer Rechtsstaat besser.

    Wewrter Amythyst, Ihr strahlt in Eurer Argumentation nicht gerade wie ein Edelstein. Ihr seid leider ziemlich ideologisch verbohrt. Niemand will Ihnen das Kreuz wegnehmen, Ihre Religion verbieten. Wir leben aber in einer Republik. Das iost etwas völlig anderes als eine Kirche. Es ist einöffentlicher, sozialer Raum. Mit gleichberichtigten Mitgliedern. Und die öffentliche Schule unterloiegt rechtsstaatlichen Prinzipien und nicht Wunschdenken. Religiöse Symbole haben von Staats wegen in öffentluchen Räumen nichts verloren. Das mag sie schmerzen, ist aber ein einfaches, gerechtes Prinzip.

    Wussten Sie, dass Hippokrates kein Christ war?
    Das ließe sich unendlich fortführen.
    Um ethisch zu handeln, braucht man Werte. Wüsste nicht, warum eine Religion ein Quell für allgemein geltende Werte sein sollte. Da lohnt ein Blick auf die Geschichte unserer verbindlichen Werte.

    Beten Sie gut und versuchen Sie mal, ohne all die Annehmlcihkeiten auszukommen, die von gottlosen Menschen für unsere Welt durchgesetzt, erfunden, hergestellt worden. Ihr Leben wäre sehr arm, bitter, traurig und voller Ungerechtigkeit.

    Viele Grüße

    Merken Sie etwas?

  • Karl Murxi

    |

    Blah schreibt : „Wenn man bedenkt, wie viele Menschen in den letzten 1500 Jahren im Namen Christi bestialisch zu Tode gebracht wurden, sollte man froh sein, wenn alle Kreuze abgehängt werden.“

    Bevor Blah sich unerhört empört, sollte er sich mit den „Dingen“ in der Tat tiefgehender beschäftigen, statt der antikatholischen Indoktrination ohne Hinterfragen Glauben zu schenken… So sind ja die Opferzahlen der atheistischen Ideologie des Kommunismus keine Glaubensfrage sondern historisch belegt: 100 Millionen Menschen! Verbrechen des Kommunismus wie z. B. Folter, Repression, millionenfachen Massenmord sowie gigantische Bevölkerungsdeportationen sind umfangreich dokumentiert.
    Was mit der Oktoberrevolution begann, war auch die schlimmste Christenverfolgung der Kirchengeschichte. Beispielsweise wurden an einem der KGB-Hinrichtungsplätze – in Butovo bei Moskau – mehr als 1.000 Pfarrer hingerichtet. Zahllose Kirchen wurden vernichtet. In der Sowjetunion ging ihre Zahl um 86% zurück – von 51.413 auf 7.000. Die einst blühende deutsche Evangelisch-Lutherische Kirche in Russland wurde fast aller ihrer Geistlichen beraubt. 200 Pastoren brachte man um. 1937 wurde der letzte Pastor verhaftet, 1938 die letzte lutherische Kirche geschlossen. Über das Leiden der orthodoxen Kirche wurde erst 2003 eine Statistik veröffentlicht. Danach wurden 96.000 Geistliche, Diakone und Mönche erschossen.

    Auch die Inquisitionspropaganda wird von meist atheistischen Kreisen regelmäßig aufgewärmt: sie verkaufen Geschichtsklitterungen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Im Lichte der Geschichtswissenschaft erweise sich die Inquisition als ein Prozeßwesen, das an Genauigkeit und Fairneß seinesgleichen auch bei den Gerichtsverfahren unserer Zeit sucht.
    Aber setzen wir mal die Inquisition der Französischen Revolution gegenüber, die immerhin als Beginn der Moderne gilt, dann stellen wir fest, daß ein einziges Jahr der Französischen Revolution –die Terrorherrschaft von 1793– mehr Opfer hinterließ als alle vorausgehenden Jahrhunderte mit all ihren Inquisitionen zusammen. Auch mit den protestantischen Exzessen kann die Inquisition nicht mithalten: Das Genf des Calvin war von den Scheiterhaufen entzunden. Das lutherische Deutschland betrieb eine Hexenjagd als wäre es ein Nationalsport. Schlechte Nachrichten auch was das „finstere“ Mittelalter betrifft: So finster war es gar nicht. Das Mittelalter kannte für den einzelnen Menschen womöglich mehr konkrete Freiheiten, die „libertates“, als man heute besitzt, wo am Wahltag eine eher abstrakte Freiheit wahrnimmt, die dann in Zahlenverhältnissen untergeht.
    Zum Schluß: Sogar der Altkommunist und bekennender Atheist Gregor Gysi erklärte vor einiger Zeit, er habe Sorge vor einer gottlosen Gesellschaft. Er weiß bestimmt warum…

  • sven

    |

    @Karl Murxi
    22. November 2010 um 23:02 Uhr

    neben dem, das es hier um etwas anderes geht, als herauszufinden im namen welcher „grossen wahrheit“ im verlaufe der geschichte wem das leben genommen wurde, bin ich der meinung sie sollten ihr wertesystem mal auf die kompatibilität mit einem leben in deutschland im jahre 2010 überprüfen.

    wer sätze schreibt wie:
    zitat:
    Im Lichte der Geschichtswissenschaft erweise sich die Inquisition als ein Prozeßwesen, das an Genauigkeit und Fairneß seinesgleichen auch bei den Gerichtsverfahren unserer Zeit sucht.
    zitat ende
    disqualfiziert sich in meinen augen völlig.(nur weil bei den amerikanern waterboarding und all die anderen netten methoden der „wahrheitsfindung“ denen man sich so bedient von höchster stelle abgesegnet wareen, ist folter immer noch ein verbrechen)
    auch der satz:
    zitat:
    Das Mittelalter kannte für den einzelnen Menschen womöglich mehr konkrete Freiheiten, die “libertates”, als man heute besitzt, wo am Wahltag eine eher abstrakte Freiheit wahrnimmt, die dann in Zahlenverhältnissen untergeht.
    zitat ende
    entstammt einer mir unbekannten art zu denken.

    es geht um die vorgänge hier in dieser stadt 2010, wie im eintrag (den ich im übrigen grossartig finde) von
    J. Brandl am22. November 2010 um 21:22 Uhr sehr genau aufgelistet.

    ohne die hetzkampagne eines herrn wanner hätte nach dem brief der 2 elternpaare ein gespräch dieser mit dem vater stattfnden können, und wie in vielen solchen fällen ein gangbarer weg gefunden werden.

    nur damit kein falscher eindruck entsteht- auch ich glaube, und will niemanden in seinem glauben einschränken.
    allerdings hat man mr zu schulzeiten auch gesagt, das ich in der schule kenen „stoppt strauss“-button tragen durfte. meiner überzeugung was diesen herrn betraf hat das allerdings eher gestärkt.

    nachdem bewiesen worden ist, zu welchen konsequenzen es führt, wenn man geltendes recht in anspruch nimmt, sollten meiner meinung nach möglichst viele schüler und eltern ihr problem mit dem religösen symbol entdecken und seine entfernung fordern.
    dann haben sich derartige kesseltreiben auf einzelne familien nämlich ein für alle mal erledigt

    hierzu ein link:

    http://www.humanist.de/religion/kruzifix.html

  • Lothgaßler

    |

    @ Amethyst:

    Wach auf und erblick die Wahrheit!
    Die von Ihnen als christlich gehuldigten Feiertage haben weit zurückreichende Wurzeln. Damals beteten die Leute andere Götter und Geister an. Ein Rest davon schlummert ja auch heute noch im Christentum: Gott war nicht genug, deshalb wurde der Kreis der Anbetunswürdigen bis zum heutigen Tag stetig erweitert. Wieviele Heilige gibt es eigentlich, und welche Bitte richtet man an sie? Heiliger hilf in meiner Not bei Krankheit, schlechter Ernte, Unwetter. Für diese Bitten dürften früher andere „Heilige“ zuständig gewesen sein.

    Grundregeln für das menschliche Miteinander gibt es seit es Menschen gibt, und diese Regeln sind in allen Kulturen integriert, auch ohne 10-Gebote.
    Bei Ihrer Einstellung den nichtchristlichen und nichtgläubigen Mitmenschen gegenüber werden Sie erst einmal im Fegefeuer schmoren müssen. Damit das nicht passiert, sollten Sie einmal in ein wirklich fremdes Land reisen. Wie wäre es mit Indien, Japan, ein Land Schwarzafrikas, Ägypten? Keine Angst, Sie kommen lebend wieder zurück, werden andere Kulturen kennenlernen und werden die Welt etwas realistischer sehen.

  • Amethyst

    |

    @ Karl Murxi:
    Daumen hoch! Gut erklärt! You deserve a hug!

    @ Smalonius:
    Ich bin auch ein STAR WARS-Fan, aber eher von der alten Trilogie.
    Lieber Smalonius, erinnere Dich an das, was Yoda zu Luke Skywalker sagte:
    „Die dunkle Seite der Macht ist schneller, verführerischer … aber nicht stärker!“
    Verstehst Du?
    Alle Kreuz- und Kirchengegner hier sind schon zu sehr von der gottfernen Finsternis benebelt worden (dunkle Seite), dass Sie Gott nicht mehr erkennen wollen!

    Die größte List und Lüge des Satan ist es,
    den Menschen glauben zu machen, dass es ihn gar nicht gibt!
    Und die User und Schreiber hier kriechen dem Widersacher auf den Leim! Traurig!

    Ach noch ‚was, Smalonius, wir STAR WARS-Fans sollten mit gutem Beispiel „jediritterlich“ vorangehen und keine Blasphemie-Bilder verlinken. Wünsche Dir alles Gute und möge die MACHT mit Dir sein!

    @ J. Brande:
    Seit wann wird in einer Demokratie der Wille der Minorität (1 atheistisches Elternpaar) höher gewertet als der Wille der Majorität (Die gesamte Schulklasse und deren anständige Eltern)?

    @ Wacke:
    Lieber Wacke, Sie feiern an Weihnachten, dem Fest der Geburt JESU, Ihr und unser Erlöser, Ihren vollgefressenen Bauch und den Konsum-Terror?
    Schon klar…
    Sie sind sicher auch ein leichtes Opfer für Werbung jeglicher Art, so wertelos, christophob und gleichgültig, wie Sie sich geben!
    Lesen Sie das Buch von Sarrazin, wenn Sie in 15 Jahren nicht gezwungen werden wollen, 5x am Tag den Hintern in die Höh‘ zu recken, mit dem Kopf am Boden einer fußgeruchstinkenden Moschee!
    Ja, ja…..!
    Leute wie Sie sind es, die Deutschland abschaffen.
    Weihnachten dürfen Sie mit Sicherheit kein gutes Gewissen haben!

    @ Lothgaßler:
    Ich hoffe sehr, dass Sie und ich, nach unserem Ableben erst einmal ins Purgatorium gelangen, dem Ort der Reinigung.
    (Reinigung menschlicher Laster und schlechter Eigenschaften)
    Nichts Unreines kann in die Herrlichkeit Gottes eindringen.
    So freue ich mich auf die zärtliche Zusage Christi, dass es nur zu unserem Besten ist!

    DAS KREUZ IST EIN SIEGESZEICHEN;
    DAVOR DER FEIND ERSCHRICKT;
    WENN ER ES NUR ANBLICKT!

    Leute, die sich am Kreuze Christi derart stoßen, haben oft ganz andere Probleme!
    GOTT helfe ihnen, den rechten Weg wiederzufinden!

    Gelobt sei JESUS CHRISTUS!
    In Ewigkeit!
    Amen!

  • Blah

    |

    @Amethyst

    Natürlich gibt es den Satan: ICH BIN ES

    Geniesse Feiertage von Christen. Hänge Kreuze ab. Verwende Kondome wann und wie es mir passt. Bekomme Weihnachtsgeld. Erschrecke nicht beim Anblick des Kreuzes. Verfolge Christen im Irak oder wie das Land heißt. Arbeite auch am Sonntag. Verführe Leute zum Atheismus! Bin mit Darth Vader befreundet. Habe manchmal einen vollgefressenen Bauch und mache Konsum Terror.

    Vor allem habe ich meine dunkle Kraft dazu benutzt, das Bundesverfassungsgericht unter meine Kontrolle zu bringen und die Kreuze an Bayerns Klassenzimmerwänden zu verbieten.

    Hoppla, ich muss weg. Noch schnell ein paar Dämonen losschicken, damit noch mehr besessene Kinder noch weniger beten.

    HAHAHAHAHA

  • Alexander Gruber

    |

    Woher weiß Herr Goppel, was die Allgemeinheit will?

  • Immanuel K. Anti

    |

    @Amethyst

    Schön, jetzt haben Sie es ja rausgelassen. Sie haben keine Ahnung, was im Inneren einer Moschee vorgeht. (vor dem Gebet waschen die nämlich ihre Füße und lassen die Schuhe draussen.)

    Sie sind offenbar nicht durch Argumente heilbar. Aus ihnen spricht purer Hass auf Fremdes und auf Andersgläubige. Das steht aber in alter christlicher Tradition, denn was der Zimmermannssohn gesagt hat ist ja egal, in hoc signo vinces.

    Exakt vor solchem Gedankengut wie dem Ihren möchte ich mein Kind im Klassenzimmer geschützt wissen.

    Sollte jemand nachlesen wollen, was unter „Siegeszeichen“ praktisch zu verstehen war und immer noch ist: ein paar Suchbegriffe für die Wikipedia wären Hypathia, Albigenser/Waldenser/Katharer, Wenden, Ghetto, Pogrom, Reconquista, Inquisition, Cortez, Ustascha, Jugoslawienkrieg, Waco, Timothy McVeigh, Lord’s Resistance Army.

    Pure Liebe. Tötet sie alle! Gott kennt die Seinen schon.

    Zur Entspannung ein Witz:
    „Was wäre, wenn die Römer Jesus ertränkt hätten?“
    „Dann würde jetzt in jedem Klassenzimmer ein Aquarium stehen.“

    Heiter ist es übrigens auch zu wissen, dass die Grabeskirche in Jerusalem von Muslimen verwaltet wird (sie bewahren den Schlüssel auf). Die verschiedenen christlichen Sekten (also ihre Priester und Mönche) hauen sich nämlich seit Jahrhunderten immer wieder gegenseitig derart auf die Fresse, dass es so besser für die öffentliche Ordnung ist. Weil sie sich untereinander so sehr verabscheuen, dass sie nicht einmal einfachste Renovierungsarbeiten gemeinsam koordinieren können, ist das Gebäude schwer baufällig.
    Schuld daran sind aber letztendlich die Römer. Denen sind die Pilgerscharen nämlich gehörig auf den Geist gegangen, so dass sie das Treiben dadurch unterbunden haben, dass sie den Hügel großflächig zugeschüttet haben. Hätten sie ihn abgetragen, wäre diese Stadt jetzt vielleicht ein wenig friedlicher. Aber nur vielleicht.

  • Amethyst

    |

    @ Immanuel K. Antichrist:

    Wissen Sie eigentlich, was der Name „Immanuel“ bedeutet?
    Ja?
    Und Sie schämen sich, angesichts Ihrer Hetze gegen Christen, nicht?
    Nein?
    Nun, Schamlosigkeit ist der erste Schritt zum Schwachsinn, sagte der Psycho-Analytiker!

    Sie schreiben u. a. dies:

    Die verschiedenen christlichen Sekten (also ihre Priester und Mönche) hauen sich nämlich seit Jahrhunderten immer wieder gegenseitig derart auf die Fresse, dass es so besser für die öffentliche Ordnung ist.

    CHRISTLICHE SEKTEN?

    Damit haben Sie sich einer gesitteten, sachlichen Diskussion selbst ausgeschlossen!

    Intoleranz gegenüber den christlichen Religionsgemeinschaften ist sicher nur eines Ihrer zahlreichen Probleme.
    Wenn Sie aber Ihr liebes Kind von einer christlichen Erziehung ausschließen, wird das üble Folgen haben. Das Naturgesetz bewirkt stets die Füllung eines gebildeten Leerraumes.
    Die Sehnsucht nach GOTT wohnt in jedem Menschen, tief, tief in seiner unsterblichen Seele, auch bei Atheisten!
    Möchten Sie, dass Ihr Kind sich für die Esoterik entscheidet oder für den Islamismus, der noch vom Satanismus getoppt wird, wenn der „Aufzug“ nach unten rasen soll!

    Wir leben in Deutschland, einem christlichen Land, und das ist gut so! Sehr gut!

    Irgendwann haben Sie vielleicht die Reife erlangt, dies zu verstehen, hoffe ich!

    DAS KREUZ IST EIN SIEGESZEICHEN;
    DAVOR DER FEIND ERSCHRICKT;
    WENN ER ES NUR ANBLICKT!

    Ich denke, dass die werten Leser und der geneigte User inzwischen begriffen haben, was mit Sieg gemeint ist.
    Oder auch nicht, wenn sie so hasserfüllte, atheistische, intolerante, hetzerische Väter hatten, wie der User Immanuel K. Anti einer ist!

    Gute Besserung!

  • Immanuel K. Anti

    |

    @Amethyst

    Ach…

    „Sekte“ hab ich im Lateinunterricht gelernt, als sequi und secare drankamen. Das ist ein durchaus neutraler Begriff.

    „So wurden die Protestanten als secta lutherana bezeichnet und auch im deutschen Sprachgebrauch sprach die katholische Kirche bis ins 20. Jahrhundert in manchen Texten von „Sekten“, wenn sie die evangelischen Kirchen meinte.“ sagt die Wikipedia und so hab ich das in einer bayrischen Schule gelernt.

    Die Äthiopisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche, welche die Grabeskirche in Jerusalem mitverwaltet, ist eine der vielen vielen christlichen Sekten, die es weltweit gibt. Das meine ich nicht abwertend. Oder würden Sie diesen Satz als Beleidigung empfinden?

    Ich habe darauf hingewiesen, dass es keinen Beleg dafür gibt, dass es die Menschen friedlich macht, nur weil sie der christlichen Religon anhängen, indem ich eine Reihe von nachprüfbaren Gegenbeispielen genannt habe. Sie sind ja selbst ein Beweis dafür, wie Sie Gebetshäuser als stinkend verunglimpfen, nur weil der darin praktizierte Monotheismus nicht der Ihrige ist.

    Immanuel heißt „Gott sei bei uns“, oder?

    „Hetze“ liegt mir fern und sieht anders aus, da gäbe es zum Beispiel die antisemitischen Schriften Martin Luthers, falls Sie Anschauungsmaterial suchen sollten.

  • Amethyst

    |

    @ Immanuel K. Anti:

    GOTT MIT UNS! wäre richtig gewesen, aber von Ihnen habe ich dazu keine richtige Antwort erwartet!

    Mit Martin Luther hab‘ ich es nicht so, da ich der einzigen, wahren, von Christus selbst gestifteten Ur-Kirche angehöre, der Heiligen Katholischen Kirche!

    Dank sei GOTT!

    Sagen Sie bitte, was bedeutet das „Anti“ in Ihrem User-Namen?

    Anti, also eine fortwährende Gegenhaltung, ständig im Widerstreit mit der normalen Welt – das wirkt etwas pubertär, wissen Sie?!

    Hassen Sie sich und Ihre deutsche Heimat so sehr, dass Sie sich so tatkräftig an der Abschaffung derselben beteiligen?

    WARUM?
    WARUM NUR?

    GOTT helfe Ihnen, vom falschen Wege, zurückzufinden, in das Vaterhaus der Katholischen Kirche!
    GOTT liebt Sie mehr, als Sie ahnen….

    Ja…..

    Beleidigen Sie den HERRN nicht weiter;
    Sie schaden nur sich selbst und beflecken Ihre Seele!

    Gute Nacht!

  • Blah

    |

    @Amethyst

    „Mit Martin Luther hab’ ich es nicht so, da ich der einzigen, wahren, von Christus selbst gestifteten Ur-Kirche angehöre, der Heiligen Katholischen Kirche!“

    Haben Sie auch nur den Funken einer Ahnung, wie die Entstehung der Heiligen Katholischen Kirche abgelaufen ist?

    Und woher wissen Sie eigentlich, dass das die WAHRE Kirche ist? Vielleicht machen Sie mit jedem Gebet den RICHTIGEN Gott immer noch wütender??

  • Immanuel K. Anti

    |

    @Amethyst

    Bitte nur weiter so, die Beschimpfungen, die Sie mir entgegenschleudern, bestärken so einiges an meiner Einstellung.

    Anti ist eine lateinische Präposition und Vorsilbe. Als ich an einem bayrischen Gymnasium argumentieren gelernt habe, hat man mir die Formel „These, Antithese, Synthese“ beigebracht. Das hat doch beileibe nichts mit pubertärem Geschrei zu tun, oder?

    Spaßeshalber kann ich Sie ja mal fragen, ob das „Meth“ in Ihrem Nick zur Glorifizierung der sehr schädlichen Droge „Methamphetamin“ dient.

    Martin Luther haben Sie es zu verdanken, dass Sie die Bibel heute in Ihrer Muttersprache lesen dürfen. Sie wissen bemerkenswert wenig über die Geschichte unseres Heimatlandes.

  • Wacke

    |

    @ Amethyst

    Sie feiern Weihnachten die Geburt Ihres selbst so bezeichneten Erlösers. Bitte, kein Problem. Lassen wir die interessante Suche nach dem wahren Geburtstag einer historischen Figur Namens Jesus …. Lassen wir die kulturhistorische und ethnologische Betrachtung der Feiertage um die Wintersonnenwende …. Sie müssten für derarte Betrachtungen erst einmal für eine Diskussion offen sein. Sind Sie es?

    Aber der Unterschied zwischen Ihnen und mir, oder Immanuel K.Anti und Blah ist der, dass Sie vereinnahmen wollen. Wir lassen Sie mit Ihren Vorstellungen in Ruhe, solang Sie nicht andere damit (rechtlich) beeinträchtigen.
    Sie schreiben mir: „… Sie feiern an Weihnachten, dem Fest der Geburt JESU, Ihr und unser Erlöser, Ihren vollgefressenen Bauch und den Konsum-Terror?“
    Nun, Jesus ist nicht mein Erlöser. Was ist daran so schwer zu verstehen? Und der Rest ist leider nur platte und schlechte Unterstellung. Ich habe noch nicht einmal einen voll gefressenen Bauch. Und dem Konsumterror (sic!) stehe ich leider auch nicht besonders nah.
    Leider geht Ihr Bashing noch weiter:
    “ … Sie sind sicher auch ein leichtes Opfer für Werbung jeglicher Art, so wertelos, christophob und gleichgültig, wie Sie sich geben!“
    Werter Amythyst, wenn ich ein leichtes Opfer für Werbung und Propaganda wäre, würde ich mindestens dem Sozialismus nach trauern, wäre höchst wahrscheinlich Mitglied einer Religionsgemeinschaft. Beides aber hat nichts mit mir zu tun. Und der Vorwurf, wertelos zu sein, ist so falsch wie alt und auch einfach nur, verzeihen Sie das harte Wort – dumm. Werte wurden und werden überall auf der Welt, zu jeder Zeit zwischen Menschen ausgehandelt und gelebt. Nichts von dem, was das Christentum für sich in Anspruch nimmt, ist eine originäre Erfindung von ihm. Sie können als Christ und sollten als Mensch ethisch handeln. Doch das kann auch jeder Nicht-Christ. Und das auf jeden Fall nicht schlechter. Werte sind von Menschen gemacht. Wir sind es, die für uns die Verantwortung übernehmen. Jetzt schon, jeden Tag. Und viele Menschen davon gottlos glücklich. Wo ist das Problem?
    Ihren Sarrazin-Satz lassen wir mal weg, der speist sich wohl aus Ängsten. Aber wie Sie darauf kommen, dass: „…Leute wie Sie sind es, die Deutschland abschaffen.“? Keine Ahnung. Immerhin gestalte ich dieses Land jeden Tag mit. Immerhin haben Menschen, deren Ideen ich auch heute noch gern pflegen möchte, in vergangenen Zeiten dafür gesorgt, dass wir nicht mehr unter dem Kaiser leben und hier keine Diktatur herrscht. Und auch, dass die Kirche das öffentliche Leben nicht mehr dominiert.

    Falls Sie Angst haben, dass ihr „christliches“ Deutschland abgeschafft wird, muss ich Ihnen sagen, dass das auch schon gar nicht mehr existiert. Deutschland ist ein Rechtsstaat und kein Kirchenstaat. Unsere Werte wie Demokratie, Gleichberechtigung, Freiheit von Meinung, Kunst, Presse, Weltanschauung und und und sind nicht in der Bibel nach zu lesen. Sie stehen im GG. Sie wurzeln in vielen Quellen bis in die frühe Antike und mussten oft genung gegen den erbitterten Widerstand der Kirche erkämpft werden. Wir sehen das doch gerade heute an der Diskussion um eine selbst bestimmte Sexualität oder auch um das Recht auf einen würdevollen Tod. Deutschland wird nicht „von uns“ abgeschafft. Es wird nur ziviler, freier von Angst.
    Und Weihnachten feiern wir einfach alle, wie es uns beliebt. Sie nach Ihrem Ritus und ich im Kreise meiner Familie und meiner Freunde.

    Sie brauchen keine Angst haben. Wir fressen keine Kinder.

  • Kruzifix-Streit: Strafanzeige gegen Schulbürgermeister « Blasphemieblog reloaded

    |

    […] Nachdem die Mittelbayerische Zeitung berichtet hatte, der Vater, der das Abhängen des Kreuzes verlangt habe, komme aus dem Ausland und arbeite als Physiker an der Universität, hatten mehrere Mitarbeiter am Physik-Institut „diskriminierende und beleidigende E-Mails und Anrufe“ erhalten, so Universitäts-Pressesprecher Alexander Schlaak. „Es war völlig unnötig, Herkunft und Beruf des Mannes offen zu legen“, kritisiert Schlaak den MZ-Bericht. „Da wurden gewisse Personengruppen geradezu darauf hingestupst, wo sie anrufen können.“ Durch die Anrufe und E-Mails sei nicht nur der Betrieb an der Universität gestört und völlig unbeteiligte Personen zum Teil erheblich belästigt worden. „Wir bemühen uns seit Jahren, die besten Köpfe aus aller Herren Länder zu bekommen.“ Für den Ruf der Universität sei all das, was jetzt schon passiert sei, „nicht gerade förderlich“. [regensburg-digital] […]

  • Aufbruch nach Rechtsaußen » Regensburg Digital

    |

    […] wegen einer Papst-Karikatur auf dem Titel „die Lizenz zum Schreiben entziehen“. In Regensburg beteiligte sich der CSU-Politiker an einer Hetzkampagne gegen einen Vater, der das Schulkreuz im Kla…. Dem früheren Berliner Oberbürgermeister Klaus Wowereit hielt Goppel wegen dessen Homosexualität […]

Kommentare sind deaktiviert