Maidult punktet mit Qualität und trotzt dem Wetter

+++ Bilanz fällt „durch die Bank“ positiv aus +++ Festwirte und Brauereien zufrieden +++ Gelungener Mix aus Waren- und Vergnügungsdult +++
+++ Präventionskonzept mit Taschenkontrollen geht auf +++
+++ Vorfreude auf Herbstdult vom 26. August bis 11. September +++

Regensburg – „Regensburg hat eine Dult mit Stern erlebt“, freut sich der zuständige städtische Referent Dr. Wolfgang Schörnig nach 17 Tagen Volksfest, das „trotz durchwachsenen Wetters einen riesigen Andrang und zahlreiche neue Fans“ zu verzeichnen hatte. Festwirte, Brauereien, Marktkaufleute und Beschicker zeigen sich durchwegs zufrieden. „Keine besonderen Vorfälle“ klingt unspektakulär, aber aus dem Mund von Zeltbewacher Arben Fetoshi beruhigend.

„Wir werden unser Erfolgskonzept, bei den Besucherinnen und Besuchern mit Qualität zu punkten, weiter optimieren“, verspricht Schörnig mit Blick auf die Herbstdult, die am 26. August im Glöckl Festzelt „angezapt“ werden wird. Zahlreiche Attraktionen wie der größte mobile Freifall-Turm „Hangover“ und Neuigkeiten wie die Holz-Blockhütte „Artmann´s Herzl“, aber vor allem der gut zusammengestellte Mix aus 107 so genannten Beschickern zog wieder mehrere 100.000 Gäste auf den Dultplatz am Protzenweiher. „Ich darf im Namen der Marktkaufleute und der Schausteller höchste Zufriedenheit übermitteln“, sagt Walter Metzger, erster Vorsitzender des Bezirksverbandes, der die Interessen aller Dult-Anbieter vertritt und insbesondere auch die Attraktivität der Warendult betont.

Über 130 Veranstaltungen in den Zelten und auf der gesamten Vergnügungs-Dult mit den Fahrgeschäften, Los- und Kullerbuden sowie Essensständen liefen ohne besondere negative Vorkommnisse ab. „Sehr viele Gäste haben Verständnis für die erweiterten Taschenkontrollen und respektieren die Hausordnung der Festzelte“, erklärt Arben Fetoshi, Inhaber des Sicherheitsdienstes AF Security, der täglich mit zahlreichen Kräften an den Zelt-Eingängen erfolgreich auf Prävention setzt. „Die meisten Besucher verhalten sich rücksichtsvoll und besuchen die Dult, um friedlich zu feiern oder über den Platz zu schlendern“, attestiert Fetoshi den Besuchern aus nah und fern.

„Der Besuch im Hahnzelt war überdurchschnittlich gut“, bestätigt Festwirt Michael Hahn, „was uns besonders gefreut hat, ist, dass wir wirklich alle Altersschichten angesprochen haben – und die sich wohl gefühlt haben.“ Die neue Küche und die Live-Dult-Metzerei verbänden Tradition und Zeitgeist, so der Unternehmer aus Bad Windsheim weiter, der auch in der Werbegemeinschaft aktiv ist. „Das Konzept der Werbegemeinschaft ist voll aufgegangen“, zeigt sich Hahn erfreut, bei allen Veranstaltungen wie Ladies-Night, Kinder- und Familientage, die Backstage-Tour, aber auch bei den beiden Feuerwerken seien „viele Menschen am Dultplatz“ gewesen. „Die Dult hat sich zu einem sympathischen und bedeutungsvollen Volksfest entwickelt.“

Dem pflichtet auch der zweite große Zeltbetreiber und Regensburger Traditionsunternehmer Alfred Glöckl bei, der wie Hahn in der Doppelfunktion als Wirt und Werber für die Attraktivität der des Familienvolksfestes arbeitet. „Ich bin immer zufrieden“, resümiert Glöckl nach 17 Tagen, auch wenn sein nicht überdachter Biergarten aufgrund der Wetterkapriolen nicht immer belegt werden konnte. „Unsere neue Küche ist ein echter Hingucker am Zelteingang, und die produzierte Essensqualität hat sich als Markenzeichen etabliert.“ Auch die mittlerweile dritte Staffel „Dult-TV“, fünf via Internet übertragene Live-Sendungen mit bunten Gästen aus Wirtschaft, Glanz und Glamour, hat im neuen Festzelt eine Heimat und zahlreiche Fans gefunden.

Besonders erfreulich: Der neue „kleine“ Festwirt und bekannte Regensburger Szene-Gastronom Peter Artmann ist bereits bei seinem ersten Ansatz mit „Artmann´s Herzl“ auf dem Dultplatz und bei den Gästen angekommen. 16 Tonnen verblocktes Holz wurden einladend verpackt und mit Herz und Gefühl durchgestylt. „Wir haben jede Menge über die Dynamiken der Dult gelernt“, resümiert Artmann, „und wurden herzlich in der Gemeinschaft aufgenommen.“ Bei ihm kamen mit Kneitinger und Bischofshof zwei der drei Regensburger Stiftungsbrauereien zum Ausschank, die sich beide positiv zum Konzept und zum Ausstoß äußerten.

„Wir freuen uns, dass die Maidult wieder ein so großer Erfolg war“, erklärt Hermann Goß, der mit „seiner“ Brauerei Bischofshof turnusmäßig in den großen Zelten pausierte, aber mit Artmann, dem Fischzelt von Otto Maier und in Bauer´s Weinstadl drei Aktivpunkte belieferte. Die Vorfreude auf die Herbstdult ist deshalb bei Goß noch größer, wenn das Glöckl Festzelt beliefert wird und die Brauerei die Gelegenheit nutzen kann, mit ihrem Sortiment „Kunden und Gäste aus aller Welt mit dem vollen Bischofshof-Sortiment begeistern kann“.

Spitalmeister Willibald Koller, der das Hahnzelt belieferte, zeigt sich „mit dem Festbier-Ausstoß außerordentlich zufrieden“ und freut sich, „dass das Spital Weizen immer beliebter wird“. Auch der Meeting-Point sei wieder sehr gut angenommen worden, als Treffpunkt an der geographischen Schnittstelle zwischen Waren- und Vergnügungsdult und Anlaufstelle der Craft-Beer-Fans.

Zufriedenheit signalisiert auch Kneitinger-Geschäftsführer Martin Sperger. Neben dem Glöcklzelt erfuhr das Bier aus der Kreuzgasse bei den gut besuchten Fischzelten Hofmeister und Schmalzl sowie im „Herzl“ rege Absätze, die, so Sperger, trotz des schlechten Wetters im Großen und Ganzen gehalten werden“ konnten. „Wir freuen uns auf die Herbstdult 2016“, stimmt er in den großen Chor der Dult-Beschicker und der Besucher ein.

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