Neuer „MBA“ auf Universitätsniveau

Studiengang „Controlling“ startet zum Sommersemester 2013 Die Situation ist unübersichtlich geworden: Mittlerweile gibt es zahllose Möglichkeiten, ein berufsbegleitendes Studium mit einem Abschluss als „Master of Business Administration“ (MBA) zu absolvieren. Schon mehr als 300 MBA-Programme werden allein in Deutschland angeboten. Zwar ist der MBA keine absolute Garantie für eine steile Karriere im Management, aber doch eine gute Grundlage dafür. Die Nachfrage ist entsprechend groß. Vielen Anbietern fehlt allerdings ein klares Profil; ihre Studienprogramme genügen oft nicht den internationalen Qualitätsstandards. MBA-Studiengänge auf universitärem Niveau finden sich nur an einzelnen Standorten im Bundesgebiet. Die Universität Regensburg bietet deshalb ab dem Sommersemester 2013 den berufsbegleitenden MBA-Studiengang „Controlling“ an. Das neue Programm erweitert das bereits bestehende Angebot an weiterbildenden Masterstudiengängen der Universität. Koordiniert wird das MBA-Programm von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, die sich damit als Weiterbildungsanbieter etabliert. Verantwortlich ist Prof. Dr. Andreas Otto vom Institut für Betriebswirtschaftslehre. Der auf zwei Jahre ausgelegte MBA-Studiengang erlaubt es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, berufliche Tätigkeit und Studium miteinander zu verbinden. Die Kombination aus Anwesenheits- und Selbstlernphasen sichert einen kontinuierlichen Lernprozess im Berufsalltag. Das Studienprogramm vermittelt dabei die für das Berufsbild des Controllers erforderlichen Kompetenzen auf universitärem Niveau. Die Verknüpfung von Grundlagen der internen Rechnungslegung (u. a. Kosten- und Leistungsrechnung) und der Finanzbuchhaltung mit vertieften Kenntnissen des strategischen Finanzmanagements und der Unternehmenssteuerung prägen das Profil des neuen Masterstudiengangs. Durch einen weiteren Schwerpunkt auf dem Feld der Wirtschaftsinformatik soll gewährleistet werden, dass die Controller später auf einer tiefer gehenden fachlichen Ebene mit den IT-Verantwortlichen im Unternehmen kommunizieren und dabei als Fachpromotor die Entwicklung neuer Prozesse vorantreiben können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am neuen MBA-Programm sollen so dazu befähigt werden, auf veränderte Rahmenbedingungen in ihrem industriellen Umfeld reagieren zu können. Der Studiengang richtet sich vor allem an akademisch vorgebildete Praktikerinnen und Praktiker. Die Lehrveranstaltungen finden in 4 Intensivblöcken pro Semester jeweils von Donnerstag bis Samstag statt. So wird gewährleistet, dass das berufsbegleitende Studium innerhalb der Regelstudienzeit von vier Semestern zu absolvieren ist. Die Studierenden können sich darüber hinaus reguläre Kurse aus dem Angebot der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Regensburg anrechnen lassen. Die Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs werden für eine verantwortungsvolle Tätigkeit in Industrie, Handel und Dienstleistung vorbereitet. Ihnen bietet sich im Anschluss zudem die Möglichkeit eines Promotionsstudiums. Die beruflichen Perspektiven für künftige Absolventinnen und Absolventen sind also ausgezeichnet. Gerade in Ostbayern besteht weiterhin ein großer Bedarf an hochqualifizierten Controllern für die Steuerung der zahlreichen Industrieunternehmen in der Region. Zulassungsvoraussetzung für den MBA-Studiengang ist ein Bachelor bzw. ein Diplom einer Hochschule oder Universität. Ein Studienbeginn ist immer zum Sommersemester möglich. Weiterführende Informationen unter: www.mba-ur.de

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Kommentare (1)

  • erik

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    Davon können Absolventinnen und Absolventen trotz ihres Abschlusses nur, während viele als Praktikanten für Lau oder Peanuts Vollzeit arbeiten, träumen! Lesen Sie!
    Als Beispiel sei, wie vor kurzem zu lesen war, die vom Rechnungshof beanstandete Mauschelei bei der Arbeitsagentur selbst zu nennen, bei der nach Gutdünken des Vorstandes Gehälter bis zu 200.000 Euro im Jahr für Behördenmitarbeiter festgelegt wurden und weder habe die BA das zuständige Arbeitsministerium über die Gehälter informiert noch die Stellen ausgeschrieben. Die Bewerberauswahl habe sich nach „Einzelfallentscheidungen des Vorstandes“ gerichtet. Auch vor skurrilen Konstruktionen schreckte die BA nicht zurück, was in einem Brief monierte wurde. Demnach versetzte die Behörde einen außertariflich Beschäftigten für eine „logische Sekunde“ in ein Beamtenverhältnis, um ihm eine Pension zu sichern. Anschließend wurde er beurlaubt und mit einem übertariflichen Privatgehalt ausgestattet und das alles trotz Milliarden-Defizite bei der Arbeitsagentur.

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