Nicht bei denen, die sich ärgern

Oliver Frieß höret sich auch gern andere Vorschläge an.Langsam wird die Zeit knapp. Bis zum 2. März lässt sich an der Meinung der Wähler nicht mehr allzu viel ändern. Die meisten sind sich bereits darüber im Klaren, wem sie ihre Stimme geben. Oliver Frieß ist noch unsicher. Die Kommunalwahl rückt näher. Gehen Sie wählen? Ja, aber ich bin kürzlich erst wegen meines Berufs nach Regensburg gezogen. Ich bin zwar schon umgemeldet, aber noch nicht mit allen Kandidaten und Zielen vertraut. Trotzdem halte ich es für wichtig, meine Stimme abzugeben und damit jemanden zu unterstützen, der meine eigene Meinung vertritt. Verbinden Sie Ihre Wahl eher mit einer Partei oder mit einer Person? Zuerst schau ich mir die Person an, dann die Partei. Ich hab schon meine Grundeinstellung und dann sehe ich mich in der Partei genauer um. Allerdings bin ich auch nicht abgeneigt, mir andere Vorschläge anzuhören. Was halten Sie von Menschen, die nicht wählen gehen? Zum Teil kann ich sie verstehen. Manchmal verspürt man schon eine gewisse Politikverdrossenheit, weil man meint, es ändere sich ja doch nichts. Aber das sind dann genau die Leute, die sich am Ende aufregen und zu denen will ich nicht gehören.

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Kommentare (2)

  • Barbara Junghans

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    „Wahlrecht ist Wahlpflicht….“ Ich weiß nicht, woher dieser Spruch kommt, aber ich finde ihn trotzdem beherzigenswert.
    Es gab Zeiten, wo es in Deutschland keine freien Wahlen gab, sondern wo man gezwungen wurde, eine Einheitspartei zu wählen: 12 Jahre bei den Nazis und 40 Jahre (!) in der DDR bei den Kommunisten.
    Ich bin nicht so naiv, dass ich nicht wüßte, dass es auch in der Demokratie schwarze Schafe gibt. Aber die schlechteste Demokratie ist immer noch besser als die „schönste“ Diktatur!!!
    In diesem Sinne: Regensburger, rafft Euch auf und geht zur Wahl, denn nur wenn möglichst viele sich beteiligen können wir die dringend nötigen Veränderungen in die Wege leiten.

  • Reiner Gottl

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    Wer nicht wählt, wählt das was er nicht will!!

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