Radfahrer bei Unfall schwer verletzt

Polizeiinspektion Regensburg Nord PRESSEBERICHT vom 16.04.2012 Radfahrer bei Unfall schwer verletzt Eine 53jährige Rollerfahrerin fuhr am Sonntag gegen 18.20 Uhr aus einer Tiefgarage und wollte in die Drehergasse einbiegen. Sie beachtete zunächst einen Radfahrer, der ordnungsgemäß auf dem querenden Radweg unterwegs war. Der Radler ließ die Frau mit dem Roller durchfahren, dabei übersah diese jedoch einen weiteren Radfahrer, der auf dem Radweg in falscher Richtung unterwegs war. Es kam zu einer Kollision, bei der der 21jährige Radfahrer stürzte und mit Verdacht auf eine Beinfraktur in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Während die Rollerfahrerin nun wegen fahrlässiger Körperverletzung angezeigt wird, wird gegen den Radler wegen einer Ordnungswidrigkeit ermittelt.

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Kommentare (5)

  • Afreakana

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    Ich hätt‘ ja letztens auch fast so einen Geisterfahrer mit dem Auto „aufgegabelt“. Der nette Mensch (geschätztes Alter 30-35) hat sich dann noch für mein immer noch rechtzeitiges, aber quitschendes Anhalten, mit einem „Hey du Arschloch!“ und einem Schlag mit der Faust auf meine Motorhaube bedankt und weg war er. Die Delle ist immer noch drin und die Polizei am suchen (freilich ohne viel Aussicht auf Erfolg…).

    Manchmal frag ich mich wirklich, was solche Menschen den ganzen Tag lang denken. Fährt verkehrt auf dem Radweg und regt sich auch noch auf, weil er NICHT umgenietet wurde. *kopfschüttel*

  • norbert e. wirner

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    grins… sowas ist mir 1:1 vor jahren auch schon mal passiert.

    obs der selbe war? ^^

  • H. Müller

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    Dann lernt doch mal dazu und schaut beim nächsten mal einfach nach rechts. Könnte ja auch ein laufendes/radelndes Kind, ein Rollstuhlfahrer oder ähnliches daherkommen. Beim überqueren einer Fußgänger-/Fahrradspur bin ich als Autofahrer immer besonders vorsichtig.

    Auch als Fahrradfahrer ist man übrigens „ab und zu“ mit Autofahrern konfrontiert, die die Regeln nicht einhalten.

    Kleine Anekdote am Rande: Vor einiger Zeit hätte mich eine Polizeistreife fast vom Rad geholt, als sie (ohne Blinken) rechts abbog. Die Stelle (von Dultbrücke in Richtung Stadtamhof, der Streifenwagen bog ab auf Pfaffensteiner Steg) ist nicht besonders unübersichtlich; eine Vollbremsung hat mich gerettet, man ist als Radler ja eh bei jeder Kurve in Alarmbereitschaft.

  • Immanuel K. Anti

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    Genau, lernt’s mal was dazu!
    Seit mehreren Jahren fahre ich nicht mehr mit dem Fahrrad, weil ich es einfach nicht mehr ertrage. Den Autoführerschein besitze ich seit ungefähr 25 Jahren, in dieser Zeit wurde ich ein einziges mal kontrolliert (Friedenstraße), einmal geblitzt (Autobahn), eine rote Ampel (da kam nichts, offenbar war der Film schon voll). Von den Strafzetteln wegen Falschparken will ich nicht reden, es gibt in einer mittelalterlichen Stadt halt zuwenige Parkplätze. Ich war an drei Blechschäden beteiligt, einen davon habe ich verschuldet, kein einziger Personenschaden. Alles in Allem eine überschaubare und in Zukunft berechenbare Bilanz.

    Dagegen mit dem Fahrrad: unzählige Polizeikontrollen, zig Unfälle, die ich durch Bremsen/Ausweichen verhindert habe, hunderte von plötzlich aufgehenden Autotüren, denen ich noch ausweichen konnte. Wieviele Verkehrsregeln ich im Bereich der Innenstadt brechen mußte, um bequem von A nach B zu kommen (wofür man ja das Rad nimmt), passt natürlich auf keine Kuhhaut. Ich fuhr immer sehr sehr rücksichtsvoll, seit mir einmal eine Alte ihren Regenschirm übergezogen hat, weil ich sie erschreckt hatte – das hat für immer gewirkt.

    Als vor ein paar Jahren begonnen wurde, die Innenstadt nicht wirklich Auto-, sondern garantiert Fahrradfrei umzugestalten, hat es mir gereicht: zu Fuß, mit dem Bus, mit dem Auto. Aber echt nicht mehr mit dem Rad. Denn ich kann mich nicht dagegen versichern, dass ich meine Meinung sagen müßte, wenn mir ein Polizist wegen einer lachhaften Regelübertretung eine Anzeige verpasst.

  • Thomas R.

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    Im Gegensatz zu meinen beiden direkten Vorrednern frage ich mich eher, warum die in die falsche Richtung fahrende Radlerin offensichtlich nicht dazu in der Lage war, die Situation präventiv durch eigene Vorsicht und frühzeitiges Abbremsen zu entschärfen. Wie das geht lernt man im Grundschulalter oder spätestens, falls gemacht, beim Führerschein. Fehler können passieren, auch das ist klar, aber dann sollte man die Schuld nicht bei anderen suchen.

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