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Neuer Chef der Bayern-AfD hat ein Problem mit der Wahrheit

Die Lügen von Pöbel-Protschka

Stephan Protschka hat ein Problem mit der Wahrheit. Erst ließ uns der neue Bayern-Chef der AfD abmahnen, weil er einige Aussagen bei einem Wahlkampfauftritt in Regensburg nicht gemacht haben will. Beim Parteitag in Greding bekundet er nun, dass er das nicht nur gesagt habe, sondern einiges auch jederzeit wiederholen werde.

Neuer Bayern-Chef der AfD: Stephan Protschka. Foto: Archiv

Wer hätte das gedacht. Nur einen Tag, nachdem wir unser ausführliches Interview zu dem pöbelnden AfD-Politiker Stephan Protschka („Zecken“, „Abschaum“, „Neger“) veröffentlicht hatten, wurde der 43-Jährige beim Parteitag der Rechtsaußen-Partei in Greding mit knapper Mehrheit zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Seine zuvor noch geleugneten Aussagen bei einem Wahlkampfauftritt in Regensburg Ende August (unser Bericht) räumte der Bundestagsabgeordnete mit einem Hang zu völkischem Nationalismus und ohne größere Berührungsängste zu offenen Neonazis dabei nun auf Nachfrage einer Delegierten im Wesentlichen ein.

Interview

Mehr als nur ein Pöbler: Der AfDler Stephan Protschka

Auch für Stephan Protschka hat es wieder gereicht. Der Mamminger AfD-Politiker trat als Direktkandidat für den niederbayerischen Kreis Rottal-Inn an und wurde erneut in den Bundestag gewählt. Während des Wahlkampfs war Protschka Mitte August auch in Regensburg auf dem Dultplatz zu Gast. Über unseren damaligen Bericht zu seinen Pöbeleien zeigte sich der 43-Jährige erzürnt und drohte unserer Redaktion mit juristischen Schritten. Vor kurzem kam nun tatsächlich ein anwaltliches Schreiben mit diversen Forderungen, die wir alle zurückgewiesen haben. Doch wer ist überhaupt dieser AfD-Politiker und was ist von seiner zweiten Berlin-Zeit zu erwarten? Darüber sprachen wir mit Jan Nowak von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern.

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