SOZIALES SCHAUFENSTER

Tag der offenen Tür auf den Kompostplätzen des Landkreises

PM des Landkreis Regensburg

Regensburg. (RL) Groß war das Interesse der Bevölkerung am Tag der offenen Tür auf den landkreiseigenen Kompostplätzen in Beratzhausen, Pollenried und Regenstauf, den der Landkreis anläßlich der Regionaltage organisiert hatte. Andreas Hügel, Leiter des Sachgebiets Abfallwirtschaft im Landratsamt, und seine Mitarbeiter informierten die Besucher über den Weg des angelieferten Grünguts bis hin zum wertvollen Dünger. Für das Sachgebiet Gartenkultur und Landespflege des Landratsamtes erklärten Josef Sedlmeier und seine Fachberater, dass der so gewonnene Kompost wegen seines geballten Nährstoffgehalts als Pflanz- und Anzuchterde nur geeignet sei, wenn diesem Zuschlagsstoffe wie Ton und Sand hinzugefügt werden. So stehe ein kostengünstiger, hochwertiger Grundstoff für Garten- und Topfpflanzen zur Verfügung.

Besucher konnten sich beim Tag der offenen Tür Kostproben eines solchen Gemisches samt eines Blumentopfes und einer Tüte voll Samen mitnehmen. Sehr begehrt waren bei den Hobbygärtnern aber auch die kostenlosen, mit Kompost gefüllten 60-Liter-Säcke. 600 Säcke fanden so innerhalb kurzer Zeit ihre Abnehmer. Für die jüngeren Besucher lagen Spiele bereit, für die älteren Besucher lockte ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen – wie Rasenmäher und Motorsäge. Ein Hingucker waren zweifelsohne die großen Maschinen wie Radlader und Großhäcksler, die für die Kompostherstellung unentbehrlich sind.

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Auch Zahlen hatten Andreas Hügel und seine Mitarbeiter parat. So werden im Landkreis jährlich 185 Kilogramm Grüngut pro Bewohner in Kompost verwandelt. An den drei Kompostplätzen würden etwa 15.000 Tonnen Komposterde verkauft. Der Landkreis liegt damit bei der Grüngutsammlung an der Spitze in Bayern. Zum Vergleich: Der Durchschnitt bei der Grüngutanlieferung liege bayernweit nur bei 85 Kilogramm pro Einwohner. Angesichts dieser beeindruckenden Zahlen bedankt sich Landrätin Tanja Schweiger bei den Landkreisbürgerinnen und –bürgern für deren vorbildliches „Umweltverhalten“.

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