"Vermeintliche Neuigkeiten"

Unschuldsvermutung – ein Gedicht

Ein Gedicht, veröffentlicht im SPD-Rechenschaftsbericht für das Jahr 2015, gewidmet dem SPD-Ortsverein Regensburg Stadtsüden und seinem Vorsitzenden Joachim Wolbergs, mit großzügiger Unterstützung vom Bauteam Tretzel und dem Immobilien Zentrum Regensburg.

Wolbergs spricht angesichts der neuen Enthüllungen von SZ und BR von "vermeintlichen Neuigkeiten". Für ihn persönlich trifft das "vermeintlich" sicherlich zu. Foto: Archiv/ Staudinger

Wolbergs spricht angesichts der neuen Enthüllungen von SZ und BR von „vermeintlichen Neuigkeiten“. Für ihn persönlich trifft das „vermeintlich“ sicherlich zu. Foto: Archiv/ Staudinger

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159.170 €, eingegangen im Amtsjahr 2015 von OB Wolbergs

Rezensionen:

Süddeutsche Zeitung, 8.11.16

Bayerischer Rundfunk, 9.11.16

Mittelbayerische Zeitung, 12.11.16

Alles zur Spendenaffäre

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Kommentare (80)

  • Maria Landsmann

    |

    Bingo.

  • Anonymus

    |

    Das Prinzip nennt sich „do ut des“ oder auch „quid pro quo“ funktioniert seit mehreren tausend Jahren so. „In der römischen Antike bezeichnete die Formel ursprünglich das Verhältnis zu den Göttern im Opferdienst: Es wurde den Göttern geopfert und dafür eine Gegengabe oder ein Gegendienst erwartet, der ohne das Opfer nicht denkbar wäre.“Quelle: Wikipedia

  • Barnie Geröllheimer

    |

    Ich weiß gar nicht, warum dem armen Wolli so zugesetzt wird. Er wollte doch nur mit großen Jungs Monopoli spielen. Und dass er das Spiel nicht begriffen hat, da kann doch er nichts dafür. Er hat in seiner großen sozialen Güte sogar von seinem Taschengeld dazugelegt, damit er nicht nur mittels Jubilarsbesuchen in die Zeitung kommt.
    Tja, jetzt hat er auch noch Schulden und Ermittlungen am Hals, der Arme. Und einen Zivilberuf, auf den er sich zurückziehen könnte, auch nicht. Kommt Leute stellt ihn weit genug oben auf, bald ist ja Wahl zum Bundestag: Da kann er sich dann um weitere Aufklärung bemühen und die 160.000,- bei Bundestagspräsidenten wieder raushauen.

  • Lothgaßler

    |

    Wer waren die Geizhälse mit 4.000 und 5.000 Euro? Sauerei!

  • Tom

    |

    @ Fr Vietze

    Sehen Sie in obigem „Artikel“ auch nur „Unstimmigkeiten“?

  • Musonius

    |

    Und wer redet hier von 160.000,00 Euro? Offensichtlich waren es ja nur 159.170,00 Euro.

  • Tom

    |

    @ Musonius

    Dann ist ja alles halb so schlimm!

  • Klappe

    |

    Mich interessiert das Zustandekommen der Spendenaktion nach der OB-Wahl und die Vereinbarkeit der Stückelung mit dem PartG. weniger, ebenso, ob Wolbergs den Hintermännern der Spender dafür Begünstigungen eingeräumt hat. Die Sachklärung gehört in den Zuständigkeitsbereich der StA, die Beweisführung für Straftaten nach §§ 331 StGB folgende dürfte eher schwierig sein.
    Der bisher nicht öffentlich diskutierte Aspekt, wie Wolbergs die nach seiner Wahl für den Ortsverein SPD Regensburg Süd eingenommenen Spenden vewendet hat, ist aus meiner Sicht viel interessanter. Hat er nämlich damit die Rückzahlung des von ihm persönlich zur Wahlkampffinanzierung aufgenommenen Privatdarlehens finanziert, käme neben den Straftatbeständen nach § 331 ff. StGB auch der der Untreue gem. § 266 BGB in Betracht, weil eine private Verbindlichkeit unzulässigerweise mit Fremdgeld getilgt worden wäre.

  • Matthias B.

    |

    Wahre Poesie!
    Dazu zur Garnierung noch ein Dürer-Gemälde – so wird’s doch noch was mit der Kulturhauptstadt.

  • Lothgaßler

    |

    @Klappe:
    Ich dachte die Sachlage wäre soweit geklärt: Das Wolbergs-Darlehen wurde an den SPD-OV Süd übertragen, zumindest ein Anteil von 220.000 Euro (http://www.sueddeutsche.de/bayern/regensburg-wolbergs-gewaehrte-seinem-spd-ortsverein-ein-privatdarlehen-von-euro-1.3049492). Ungeklärt ist hier, wer darüber abgestimmt hat (Wolbergs und Frau in Funktion des OV-Vorsitzenden bzw. der OV-Kassiererin in eigener Sache?!). Die SZ (link oben) berichtete noch „… Wolbergs versichert, dass sein Ortsverein nicht auf den Kreditschulden sitzen bleiben werde, die er ihm eingebrockt hat. Bis zum Jahr 2019 muss der Ortsverein die Schulden zurückzahlen, doch angesichts der geringen Mitgliederzahl dürfte kaum etwas zurückfließen. Bis dahin werde er weiter Spenden sammeln, sagt der OB. Sollte am Ende nicht genug zusammenkommen, werde er die noch offene Kreditsumme in eine Spende umwandeln – also aus dem privaten Geldbeutel zahlen. Das sei vertraglich geregelt, sagt er…“.
    Das Spendensammeln geht also weiter, bis 2019 ist noch etwas hin.
    Aber natürlich treffen Sie einen wunden Punkt: Der nicht an den SPD-OV übertragene Kredit muss ja auch irgendwie bedient werden. Kommt das aus der SPD-Kasse, oder stottert Wolbergs das aus seinen Einkünften ab?

  • joey

    |

    @Lotgaßler
    keine „Geizhälse“, das ist nur eine Lysis im Schema eines Regeldrama. Die Katharsis folgt dann wieder mit 9000,-. Die sonstigen Bestandteile vorher hat man weggelassen und durch ein rhythmisches 9.900 Lamento ersetzt.
    Sind halt nicht so gebildet, diese Immohaie. Da ist ja sonst auch alles ein Center, ein Park, eine Residenz oder Oase.

    Die 9.900er Monotonie könnte auch auf einen Rosenkranz hindeuten, bei dem jemand nicht mehr alle Perlen in der Kette hat.

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu „Tom“ Können Sie mir das bitte näher erklären?
    Ich bin nämlich sehr begriffsstutzig und daher auf
    Ihre Belehrung angewiesen. Vielen Dank im voraus
    für Ihre Unterstützung.

  • Matthias B.

    |

    Frau Vietze beklagt, „sehr begriffstutzig“ zu sein. Bald wird sie einsehen, dass sie nur „verlendet“ war.

  • Hans Dampf

    |

    Mathilde Vietze

    12. November 2016 um 18:57 | #

    Solidarität heißt nicht die Fehler, die einer macht,
    kleinreden. Bei aller Wertschätzung für Wolbergs:
    Wenn er sich nicht so schwer täte, Dinge zu dele-
    gieren, wären die ganzen Unstimmigkeiten nicht
    passiert. Das heißt im Klartext: Den Wahlkampf
    koordiniert der Ortsverein, die Buchführung macht
    der Stadtverband.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Demenz ?

  • Herr R. aus R.

    |

    Wo bleibt die Rentnerin? Ich vermisse die zweite Wolli-Huldigungs-Schreiberin. Macht nämlich echt viel Spaß mit den beiden Damen. Fragt sich nur, über was die beiden Damen schreiben, wenn Wolli bald nicht mehr OB ist…

  • blauäugig

    |

    @Herr R. aus R.
    Mathilde Vietze ist Rentnerin, aber freilich nicht jede Rentnerin nennt sich so.

  • Tom

    |

    Liebe Frau Vietze,

    wenn es um Ihr Idol geht ist ihre Diskussionskultur wirklich interessant. Entweder sie negieren alle bereits erwiesenen Fakten und verstecken sich hinter einem bedingungslosen Solidaritätsgeschwafel oder sie kokettieren mit einer wohl ironisch gemeinten Naivität.

    Es ist auch nicht zielführend auf die, neben der Immobilienaffäre in ihren Augen wohl vorhanden vermeintlichen tollen Eigenschaften des OBs hinzuweisen.

    Das wäre so, als würde man einem Feuermann pro gelöschtem Brand eine Brandstiftung zugestehen.

    Ich will die Diskussion hier nicht vollends abdriften lassen, aber ich gehöre zu einer Generation, die sich immer wieder die Frage stellt, wie sich das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte ereignen konnte ohne dass ein ganzes Volk die schreckliche Realität sehen wollte.

    Wenigstens bei der beantworten dieser Frage, geben sie mir dabei einen Denkanstoß!

    Nichts für ungut!

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu „Tom“ – Wenn ich zu jemanden, der mich
    immer fair behandelt hat, in kritischer Solidarität
    stehe, dann ist der noch lange nicht mein Idol.
    Ich bin ja schließlich kein Teenager mehr, der
    irgendwelche Vorbilder braucht, um sein Leben
    auf die Reihe zu kriegen.

  • Regensburger

    |

    In schöner Regelmäßigkeit werden hier – auch in dem „Gedicht“ – die immer gleichen Vorwürfe verarbeitet, nur, um einen bei den Bürgern beliebten OB zu schaden und politisch zu vernichten. Bis zum heutigen Tag ist dem OB noch kein einziges politisches oder strafrechtliches Fehlverhalten vorgeworfen worden. Das ergibt sich auch beim besten Willen aus den hier in den Raum geworfenen, völlig legalen Spenden. Dass der Landeskassier das nicht begreifen will, kann nur politische Hintergründe haben. Wer mir nicht glaubt, dass Herr Goger politisch am Ende ist, kann sich ja mal mit der Oberrevisorin der SPD Bayern unterhalten. Immerhin hat die Witwe des integren Herrn Rothemund und Verfassungsrichterin ihm den Rücktritt nahegelegt. Auch Frau Kohnen oder Herrn Schindler könnte man dazu befragen. Aber dazu müssten Journalisten ja mal wirklich recherchieren … Auch auf diesem Portal wird leider in der Sache Wolbergs kein Journalismus betrieben, sondern nur wiedergekäut. Es bleibt dabei, der eigentliche Skandal liegt in der Denunziation des OB durch Herrn Goger. Der wird dafür letztlich auch den politischen Preis zu zahlen haben. WW for Schatzmeister!

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu „Regensburger“ – Ich danke Ihnen für diesen ehrlichen
    Kommentar.

  • Lothgaßler

    |

    @Regensburger: Stimmt so nicht ganz, und die Verszeilen im Gedicht oben kannte ich vorher auch noch nicht. Nicht die Spenden als solche sind delikat, sondern das Drumherum, das Getue und die möglichen (das alleine kann schon reichen) „Gefälligkeiten“. Wenn Politik darauf setzt, dass dergleichen „Wahlkampffinanzierung“ die Zukunft sein soll, dann müssen wir befürchten, dass tatsächlich Großspender die Politik bestimmen. Wenn Sie das wollen, dann wandern Sie doch bitte nach Amerika aus. Von mir aus kann der Wahlkämpfer und der amtierende OB Spenden in beliebiger Höhe annehmen, dann aber transparent für alle. Dann kann nämlich die notwendige Kontrolle (die ist Bestandteil der Demokratie) der auf Zeit verliehenen Macht stattfinden.

  • Matthias B.

    |

    Witwe Rothemund, Kohnen, Schindler – wow, das sind wahrhaft politische „Schwergewichte“! Lachhaft, wer soll diese politischen Nobodys ernst nehmen? Fehlte nur noch Frau Schieder! Die Bayern-SPD hat sich doch innerlich längst von Wolbergs entfernt. Dr. Hammerl, Wild etc. – hört man hier noch öffentliche Verteidigungen? Hinter verschlossenen Türen wird längst ein Plan B geschmiedet, falls die nächste Enthüllung über Wollis Spendensumpf und undurchsichtiges Finanzbebaren die Runde macht.

  • Lutherer

    |

    der größte Witz ist doch, dass die SPD den Wolbergs selbst ans Messer liefert. 160000 Euro in vorauseilendem Gehorsam an den Bundestagspräsidenten überweist und wahrscheinlich mehr als ein Fläschchen „ROT“Wein aufmacht, da Wolbergs das ganze über seinen ecuadorianischen um nicht zu sagen panamaischen Ortsverein SPD Stadt Süd organisiert hat und nicht über eine übergeordnete Institution. Wild und Hammerl werden sagen können: wir hatten ja gar keine Ahnung. Prost ihr beiden! Dennoch muss man die Frage stellen, wofür die ganze Kohle rausgegangen ist. Zighunderttausend EUR für einen geschissenen Kommunalwahlkampf: cui bono? Sind Haidervergleiche strafbar? http://m.taz.de/!5214686;m/

  • Tom

    |

    @ Regensburger

    Wiki-Definition von Denunziation:

    „Unter Denunziation (lat. denuntiare, „absprechend berichten, Anzeige/Meldung machen“; denuntiatio, „Ankündigung, Androhung“) versteht man die – häufig anonyme – öffentliche Beschuldigung oder Anzeige einer Person oder Gruppe aus nicht selten niedrigen persönlichen oder oft politischen Beweggründen,[1] von deren Ergebnis der Denunziant sich selbst oder den durch ihn vertretenen Interessen einen Vorteil verspricht.“

    Jetzt wäre es nett, wenn sie anhand obiger Definition das Verhalten des Landesschatzmeister subsumieren könnten.

    Er hat nichts Unwahres und auch nichts, was der Geheimhaltung unterliegt öffentlich gemacht. Und, haben sie überhaupt zur Kenntnis genommen, dass ein Oberstaatsanwalt der BRD nach Ersteinschätzung der Informationen die Voraussetzung zur Einleitung einer Ermittlung, nämlich einen ANFANGSVERDACHT als vorhanden einschätzte!?
    OK, sie beschimpfen Goger als Denunzianten, wie schätzen sie denn dann Oberstaatsanwalt Theo Ziegler ein, weil dieser die Ermittlungen aufgenommen hat?
    Sie meinen also, Goger hätte die Informationen in der Schublade behalten müssen?
    Informationen, die nach Auswertung einen Oberstaatsanwalt dazu gebracht haben Ermittlungen einzuleiten!

    Interessantes Demokratieverständnis!

  • Regensburger

    |

    @Tom: Die von Ihnen zitierte Definition passt doch wie die Faust aufs Auge, was das Verhalten von Goger angeht. Er erhebt Anschuldigungen und arbeitet mit Unterstellungen. Und ganz offensichtlich verspricht er sich davon entweder einen Karrierevorteil oder will Wolbergs politisch vernichten. Ergo ist er ein unverantwortlicher Denunziat ohne Charakter.

    In der SPD ist er erledigt. Frau Rothemund hat seinen Rücktritt gefordert. Das gibt es schwarz auf weiß. Im Sommer konnte sie sich damit nicht durchsetzen, aber jetzt gibt es einen respektablen und respektieren Gegenkandidaten mit reichlich Erfahrung in der Wirtschaft. Mit dem bekommt dann hoffentlich auch die Landes-SPD mehr Spenden. In dieser Hinsicht, die zu den Aufgaben eines Kassiers gehört, ist Goger ein absoluter Versager. Seine Beamtenmentalität hat in der Politik nichts verloren. Herr Aigner, lassen Sie als Journalist sich doch einmal das Papier von Frau Rothemund geben. Da wird dann vielen ein Licht aufgehen.

  • Tom

    |

    @ Regensburger

    Das ist doch lächerlich. Goger ist Richter und Staatsanwalt, welchen Karrierevorteil sollte er den suchen? Im Gegensatz zum Regensburger OB hat er einen einhundertprozentig sicheren Plan B.

    Nochmal, er hat nicht irgendwelche unappetitlichen Boulevardschmutzgeschichten ausgeplaudert, sondern Informationen weitergegeben zu zumindest (Bisher!!!) zu einem Anfangsverdacht gereicht haben. Ich finde sogar, dass es seine Pflicht als Landesschatzmeister war diese Informationen weiterzugeben.

  • Regensburger

    |

    @Tom: Sie sollten sich schon festlegen: Ist er Richter oder Staatsanwalt? Sie fragen, welchen Karrierevorteil Goger suchen soll. Der liegt doch auf der Hand. Der will, wie ich oben schon geschrieben habe, offensichtlich in der schwarzen Justiz auf Kosten seiner eigenen Partei nach oben. Nutzen Sie doch einfach Google! Da finden sie z. B. folgende Blider, wo er einträchtig mit zwei Ministern in die Kamera grinst: https://www.justiz.bayern.de/presse-und-medien/fotos

    So jemand ist auf einem politischen Posten absolut fehl am Platze. Als Kassier wäre es seine Aufgabe gewesen, mit dem Ortsverein zusammen die Sache so zu bereinigen, dass das nicht an die Öffentlichkeit kommt. Alles andere war parteischädigend. Und genau deswegen wird er in der SPD nicht einmal mehr für das Amt des Popbeauftragten gewählt werden. Im Sommer konnte er den Kopf noch aus der Schlinge ziehen. An WW wird er aber letztlich scheitern.

  • blauäugig

    |

    Wenn es im Landesvorstand der SPD demnächst Änderungen gibt, halte ich das Ausscheiden von Wolbergs und Förster für wesentlich wahrscheinlicher als das von Goger.
    @Regensburger: Was schweifen Sie so in die Ferne für den Beleg, dass es namentlich bekannte SPD-Mitglieder gibt, die noch zu Wolbergs halten? Frau Vietze ist doch leichter zu kontaktieren als Frau Rothemund, und letztere wird schon ihre Gründe haben, dass sie sich nicht öffentlich zu so einer Rücktrittsforderung hinreißen lässt.

  • Tom

    |

    @ Regensburger

    Selbstverständlich kann man Richter UND Staatsanwalt sein, nur nicht zur selben Zeit.

    „Als Kassier wäre es seine Aufgabe gewesen, mit dem Ortsverein zusammen die Sache so zu bereinigen, dass das nicht an die Öffentlichkeit kommt.“

    Ich habe mich ja schon über ihr Demokratieverständnis gewundert, aber mit derartigen Aussagen wird es mir immer klarer………

    Ich bin beeindruckt von Ihren Googlerechercheskills!
    Aber zu unterstellen, dass sich Goger durch die Veröffentlichung einen Karrierevorteil erhofft, und dies mit einen Foto zu begründen, auf dem er aus beruflichen Gründen mit zwei CSU-Ministern abgebildet ist, ist gelinde gesagt hanebüchen!

    Lustig, dass die Wollijünger hier immer proklamieren, dass Vermutungen zu der Affäre solange noch nichts bis ins letzte Detail bewiesen ist unseriös sind.
    Sie aber die Karrieregeilheit, und damit die unlautere Veröffentlichung von Goger als bewiesen ansehen, weil sie in den Tiefen des Netzes ein gemeinsames Foto mit zwei bösen, schwarzen Ministern ausfindig gemacht haben.

    Komisch, sie äußern sich gar nicht zum Regensburger Staatsanwalt. Haben sie da noch kein passendes Foto im Netz gefunden?

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu „Herr R. aus R“ – Herzlichen Glückwunsch zu Ihren
    hellseherischen Fähigkeiten. Und – sollte ich wirklich
    mal nicht mehr wissen, was ich schreiben soll, würden
    Sie mir doch sicher hilfreich zur Seite stehen und mir
    Ihr Weisheiten andienen. Mein Gott, was bin ich froh,
    daß es so edle Menschen wie Sie gibt. Auf jeden Fall
    begleiten Sie meine besten Wünsche.

  • Mr. T

    |

    Wer soll eigentlich der zukünftige Schatzmeister WW sein, den der SPD-„Insider“ da immer wieder ins Spiel bringt? Nicht, dass ein ausgebleichter Willi Wiener wieder auftaucht.
    Mit so viel Insider-Wissen gewappnet wäre es auch für Wolli ein leichtes die Vorwürfe abzuschütteln. Nur ist leider Regensburger (fast) der einzige, der Beweise dafür hat, dass der OB eine blütenreine Weste hat.

  • Regensburger

    |

    @Mr. T: Was WW angeht, schlage ich eine Recherche auf https://bayernspd.de/partei/koepfe/landesvorstand vor, dann sehen Sie recht schnell, warum ich überzeugt bin, dass Herr Goger diese Kandidatur verlieren wird.

    @Tom: Die Regensburger Staatsanwaltschaft musste dem durch den Denunzianten Goger behaupteten Anfangs-(!!)-Verdacht natürlich nachgehen. Nun hat man wohl zwischenzeitlich auch dort gemerkt, dass man mit der großen Razzia deutlich zu weit vorgeprescht ist. Was glauben Sie denn, warum die Ermittlungen seit Monaten nichts Neues zu Tage gefördert haben? Pro forma wird jetzt auch noch gegen Herrn Schaidinger ermittelt, und dann wird das Ganze eingestellt werden. Der Schaden für die Stadt Regensburg, den OB und die an den Pranger gestellten Unternehmer wird bleiben. Dies nur, weil ein Kassier der SPD Bayern seinen Job nicht verstanden hat. Das ist der eigentliche Skandal für unsere Demokratie, weil damit der allgemeinen Parteienverdrossenheit (noch dazu von einem Parteifunktionär) Vorschub geleistet wurde.

    Die Berichterstattung der MZ, die SPD würde zu Wolbergs auf Distanz gehen, ist völlig falsch. Das Gegenteil ist richtig. Oder haben Sie von irgendeinem prominenten Sozialdemokraten (und damit meine ich nicht Pronold im Wochenblatt, der ist nicht prominent) gehört oder gelesen, dass er an Wolbergs nur einen Funken Kritik üben würde? Das spricht doch Bände. Man wird den Problemfall Goger entsorgen und niemand in der Partei wird darüber sonderlich traurig sein. Wolbergs wird auch beim nächsten Parteitag mit standing ovations gefeiert werden. Und in den Worten von Wowereit: Das ist auch gut so.

  • Mathilde Vietze

    |

    Geschichte wiederholt sich: Ich muß leider
    feststellen, daß sich hier fast dasselbe ab-
    spielt, wie ich es vor Jahrzehnten erlebt habe.
    Damals haben jene sog. Linken, die ständig von
    Solidarität faseln und für die ich jahrelang den
    Kopf hingehalten haben, mir dann, als ich ihrer
    Hilfe bedurfte, mich fallengelassen, wie die heiße
    Kartoffel. Als mir aber dann in einer aussichts-
    losen Lage ein „Rechter“ uneigennützig geholfen
    hat und ich nicht bereit war, über ihn Dreckkübel
    auszugießen, war ich die Böse, die auszugrenzen
    man „natürlich“ das Recht hatte.

  • Hofnarr

    |

    @ Frau Vietze und Regensburger
    Frau Vietze und Herr Regensburger Sie kennen sich ja mit der Regensburger SPD gut aus. Warum hat man nicht so einen fähigen Vollblut-Politiker, einen der mit allen Wassern gewaschen ist, wie der Norbert Hartl zum OB-Kandidaten gekürt. Der hat nicht nur die Figur, sondern auch das Format eines Franz Josef Strauß. Der hätte sicher gewusst, wie man Spenden sauber und wasserdicht verbucht. Der hätte die Regensburger SPD sicher nicht so in Verlegenheit gebracht wie der jetzige OB-Azubi.

  • Tom

    |

    @ Regensburger

    „Nun hat man wohl zwischenzeitlich auch dort gemerkt, dass man mit der großen Razzia deutlich zu weit vorgeprescht ist. Was glauben Sie denn, warum die Ermittlungen seit Monaten nichts Neues zu Tage gefördert haben?“

    Sie sind wohl überall ein Insider. Woher wollen sie wissen, dass die Ermittlungen nichts Neues zu Tage gefördert haben. Ein Staatsanwalt ist kein Boulevardjournalist, der jeden Ermittlungsfortschritt sofort in den Medien feiert.

    „Dies nur, weil ein Kassier der SPD Bayern seinen Job nicht verstanden hat.“

    Da wäre jetzt mal ihre Stellenbeschreibung eines Kassiers bei einer politischen Vereinigung interessant! Stückelung von Großspenden, Privatkredit an einen Ortsverband, ein Ortsverband jongliert mit Hunderttausenden…….. Wichtigste Aufgabe: Alles Geheimhalten?

    „Das ist der eigentliche Skandal für unsere Demokratie, weil damit der allgemeinen Parteienverdrossenheit (noch dazu von einem Parteifunktionär) Vorschub geleistet wurde.“

    Nein, der eigentliche Skandal ist, dass es offensichtlich Parteianhänger wie Sie, Frau Vietze, Rentnerin ……gibt, die so dermaßen parteiverblendet sind, dass Ihnen auch nur eine rudimentär objektive Beurteilung der Sachlage unmöglich ist.

    „Man wird den Problemfall Goger entsorgen und niemand in der Partei wird darüber sonderlich traurig sein.“

    Es ist schon fast ein wenig beängstigend, dass ihr Fanatismus offensichtlich so weit geht, dass sie nicht davor zurückscheuen vom politischen „Entsorgen“ eines Menschen zu sprechen. Derartige Sprachtermini wurden in Deutschland schon mal verwendet.

    „Wolbergs wird auch beim nächsten Parteitag mit standing ovations gefeiert werden.“

    Da wünsche ich Ihnen auch in Zukunft wunderbare Träume…

  • Regensburger

    |

    @Tom: Vielleicht hätte ich „politisch entsorgen“ schreiben sollen, da haben Sie recht.

    Wenn es sich im Fall unseres OB um einen „Parteispendenskandal“ handeln soll, warum kommt dann von keinem ernstzunehmenden Politiker in der bayerischen SPD auch nur ein Wort der Kritik an Joachim Wolbergs? Die sind doch nicht alle blöd oder verblendet. Die kennen die Fakten und wissen, dass es sich um völlig haltlose Beschuldigungen durch einen (im besten Fall) wichtigtuerischen Kassier handelt. Sonst hätte man doch schon längst gefordert, dass Wolbergs seine Ämter aufgibt. Dass es auch anders geht, zeigt doch der Fall Förster in Augsburg.

    Selbst, wenn alles stimmt, was in den Medien geschrieben wird: Der Ortsverein hat Spenden bekommen und ordnungsgemäß verbucht. Spenden unter 10.000 Euro sind nicht verboten. Das Gesetz sieht nun einmal diese Grenze vor. Sie auch zu nutzen, wenn man seinen Spendernamen nicht in der Zeitung lesen will, ist völlig legitim. Niemand sollte seine persönliche Moral über das Gesetz stellen dürfen.

    Weder in der SPD noch öffentlich konnte Goger bislang seine Dnunziation vernünftig erklären oder gar rechtfertigen. Und deshalb wird er im größten Einvernehmen beim nächsten Parteitag abgelöst werden, wenn er tatsächlich die Chuzpe besitzen sollte, noch einmal anzutreten.

  • blauäugig

    |

    @Regensburger: Der Förster ist doch einer der Köpfe, die Sie für Wolbergs oder vielmehr gegen Goger aufgeboten haben –
    “ Regensburger
    16. November 2016 um 22:11 | #
    @Mr. T: Was WW angeht, schlage ich eine Recherche auf https://bayernspd.de/partei/koepfe/landesvorstand vor, dann sehen Sie recht schnell, warum ich überzeugt bin, dass Herr Goger diese Kandidatur verlieren wird.“
    Und der „WW“ bringt als Qualifikation für das Amt des Schatzmeisters nicht wirklich was mit – außer dass er als Mitwisser um die Lustreisen des VW-Betriebsrates auf Firmenkosten geschwiegen hat – wenn man ihm das denn unbedingt positiv anrechnen will.

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu „Hofnarr“ – Ich glaube kaum, daß Hartl sich d a s
    angetan hätte.

  • Jane Hofstetter

    |

    Wolbergs WahlhelferIinnen können einem so richtig leid tun. Wenn auch seine Zeit als Bgm nicht besonders erfolgreich in Erinnerung ist, haben doch viele Wolbergs Worten vertraut, jetzt stehen sie vor einem Scherbenhaufen. Sie sind bitter enttäuscht, nicht nur von Wolli und der SPD, viele werden auch politisch einen anderen Weg einschlagen.

  • Regensburger

    |

    @blauäugig: Warum jetzt auch noch einen ausgewiesenen Wirtschaftsexperten durch den Schmutz ziehen, können Sie wahrscheinlich nicht einmal mehr selbst nachvollziehen.

    Ich bin hier erst einmal raus. Es ist eine Schande, dass sich alle Medien auf Wolbergs einschießen und die Machenschaften des Denunzianten Goger völlig ausgespart bleiben. Das ist halt der moderne Kampagnenjournalismus.

  • semmeldieb

    |

    @regensburger

    das ist natürlich in vielen bereichen so, dass gesetze mit der hilfe spitzfindiger juristen gaaanz legal umgangen werden, indem man eben die Lücken gezielt sucht, die die paragraphen offenlassen, und sie dann optimal nutzt.

    ja, das ist unschön, aber legitim.

    auch für die roten.

    es ist nur etwas unanständig, wenn diejenigen, die am lautesten „sozial, sozial!“ plärren und so gerne über gerechtigkeit für den kleinen mann phantasieren, genau denselben werkzeugkasten benutzen, den auch die verwenden, gegen die sie sonst immer so kreuzrittelich zu felde ziehen.

    wem nützt es? ausser den sich selber höchst legal bereichernden vor allem einem politischen sinneswandel, den wir so alle nicht wollen. aber es geschieht. häppchen für häppchen. skandälchen für skandälchen….

  • Hofnarr

    |

    Lieber semmeldieb, das ist nichts Neues und nicht erst seit Schröder so, sondern ist bereits seit hundert Jahren so: „wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!

  • semmeldieb

    |

    Ganz so pauschal sehe ich das nicht. Ich kannte sehr aufrichtige Leute, die von der SPD überzeugt waren und aktiv an einem traum von frieden und Gerechtigkeit mitwirkten.

    Sie sind alle tot. Ihre erben sollten sich beweisen. Mal sehen.

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu „Jane Hofstetter“ – Wir haben auch vorher
    gewußt, da0 Wolbergs kein Guru ist, sondern ein
    ganz normaler Mensch mit Fehlern und Unzu-
    länglichkeiten, wie wir alle sie haben. Wir haben
    aber auch gewußt, daß es vernünftig ist, diesen
    Mann zu unterstützen und werden ihn auch
    jetzt in der Krise nicht mit Dreckkübeln über-
    schütten.

  • Werner H

    |

    Politik ist nun mal ein schmutziges Geschäft. Dreckkübel gehören da zum Handwerkszeug. Aber abgesehen davon wird mit Wolbergs ziemlich sanft umgegangen. Ich habe das Gefühl die Regensburger sind an der Aufklärung des Sachverhalts wenig interessiert. Gäbe es nicht die SZ oder den BR, wäre die Sache längst eingeschlafen. Der Regensburger an sich scheint wenig an Politik interessiert zu sein. Das erklärt vielleicht auch, dass es dort keine herausragende Kandidaten zur Wahl gab. Man hatte die Wahl zwischen 3 Übeln und hat vermeintlich das kleinste gewählt (erinnert mich irgendwie an die Wahl in den USA). In andereren deutschen Städten jedenfalls hätte die Lokalpresse bereits zum fröhlichen Halali geblasen. Hier packt man den OB mit Samthandschuhen an.

  • Brenner

    |

    Zu Frau Vietze:

    Wenn ein 3. bzw. später 1. Bürgermeister aus dem Umfeld von drei Immobilienunternehmen in Summe fast 1 Mio Euro Spenden erhält, alle so gestückelt, dass sie nicht transparent gemacht werden müssen, dann halten Sie das für eine „Unzulänglichkeit, wie wir sie alle haben“?

    Mich würde interessieren, welche Meinung Sie und Ihre Mitstreiter eingentlich zu den Spenden haben. Fernab der Frage, ob die Stückelung legal und eine konkrete Bestechung ggf. nicht nachweisbar ist.

    Was halten Sie davon, wenn zahlreiche Personen aus dem Umfeld der betroffenen Bauträger solche Spenden leisten? Welche Beweggründe könnten diese Leute haben, reihenweise Beträge zu spenden, für die ein Normalverdiener ein paar Monate arbeiten muß? Glauben Sie, diese Beträge wurden einfach so überwiesen, ohne dass das vorher mit Herrn Wolbergs abgestimmt wurde? Oder ist Ihnen das völlig egal, weil Sie den Spendenempfänger so mögen?

    Würde mich echt interessieren!

  • Tom

    |

    @ Brenner

    Ich tippe mal. In der Antwort von Frau Vietze kommt der Begriff Solidarität vor.

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu „Tom“ – Ist ja toll, wie gut Sie mich zu kennen glauben. Darf ich sie nicht
    auf ein Glas Wein einladen, damit ich im persönlichen Gespräch von Ihrer
    Weisheit profitieren kann?

    Zu „Brenner“ – Egal ob der Typ Wolbergs oder sonstwie heißt: Ich äußere mich
    grundsätzlich erst dann, wenn alle Dinge geklärt sind. Noch weitere Fragen an
    die Kandidatin?

  • hf

    |

    warum wolbergs so viele spenden angeboten bekam und auch annahm? weil es ein offenes geheimnis war, dass der wahlkampf gegen die medien der stadt geführt werden musste. z.B. hielt man wolbergs wohl vor, dass er kein studium abgeschlossen hat – während die rechtsextreme vergangenheit schlegls unter den tisch gekehrt werden sollte.
    http://www.regensburg-digital.de/unschoene-erinnerungen/22112013/

    die spender aus der immobilienbranche mussten im falle eines sieges von schlegl durchaus befürchten, dass die stadt an image und damit an wert einbüßen beziehungsweise, dass die instabilen verhältnisse in der csu ihre planungssicherheit gefährden würden – tretzel insbesondere konnte davon ausgehen, dass er überhaupt nicht mehr zum zug kommen würde.

    was nun die stückelung der spenden und den einsatz von strohmännern angeht, muss man halt wissen, dass der wahlkampf nach meinung besagter „leitmedien“ drohte, verloren zu gehen. die mz hatte eigens entsprechende umfragen lanciert. in diesem fall wären die spender ohne stückelung sämtlich „markiert“ gewesen und wer die rachsucht so einiger csu-granden hinter den kulissen kennt, hätte vernünftigerweise alles unternommen, seine spuren zu verwischen.

    dass wolbergs mit seinem ortsverband selbst in vorleistung gehen musste, stützt diese these. den kredit nahm er ja nur auf, weil er sich auch nach der wahl eines diskreten geldflusses sicher sein durfte (die jetzt inkriminierten 160000 euro). dass tretzel nicht nach der wahl quasi aus der deckung gesprungen ist, à la „schaut her, ich bin der woli-macher!“, ist nur allzu verständlich. es kann in drei jahren alles wieder ganz anders ausschauen.

    nun erlaubt das gesetz offensichtlich die stückelung. ich habe noch nirgends gelesen, dass dies verboten sei. der vorwurf der korruption ist so ungeheuer wie noch was. freilich nicht per se auszuschließen aber was hätte woli davon. ausgerechnet er? wer indes ernsthaft meint, man könnte in regensburg die politik vom einfluss des bürgertums isolieren, der hat die komplette stadtgeschichte nicht kapiert – oder er lügt bewusst.

    die theorie, dass goger woli verkauft haben soll, find ich zwar steil, aber es passt ins bild. genausogut könnte es sein, dass der farblose pronold einen ehrgeizigen rivalen kaltstellen wollte.

    und: im krieg darf man nicht wählerisch sein, was allianzen angeht. denn schon jetzt müssen die csu und ihr rektal angeschlossener propagandaapparat die eigentliche anfangsschlacht im nächsten ob-wahlkampf vorbereiten: einen job für freudenstein finden. die wird nämlich gerade zwischen lerchenfeld und aumer zerrieben und dass sie nochmal über die liste in den bundestag kommt, scheint wegen der afd (ausgerechnet dank der csu-hetze, hihihi) eher ungewiss. da kann sie noch so viele kluge reden im plenum halten.

    jetzt kann es freilich sein, dass die staatsanwaltschaft wirklich mal was bei woli findet. das fbi hat ja auch lange hilarys mails durchsucht und immer zufällig zu kritischen momenten gemeint, dass es ja sein könnte, dass man sehr bald was findet – bis ganz kurz vor der wahl war es so. wie ich die regensburger presse kenne, wird sie sich dann dankbar auf jeden brocken stürzen.

    woli hat viel für die stadt getan, auch schon unter schaidinger. mit redlichkeit bei den nutznießern seiner arbeit kann er dennoch nicht rechnen. es muss für ihn ein bisschen wie damals sein, als er zu dieser podiumsdiskussion der ob-kandidaten bei der mz ging – über zwei stunden im stehen, wo alle wussten, dass er gerade einen bandscheibenvorfall hatte. danach hat man ihm dann unter der hand vorgeworfen, er hätte sich am stehtisch gelümmelt.

    es ist immernoch dieselbe masche. sie wollen ihn halt nicht. dass er da ist wo, sie nicht sein können, macht sie wahnsinnig vor eifersucht und neid. die zeit muss sowieso endlos sein für wolbergs. ich finde, er sollte sie genießen.

  • Matthias B.

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    hm, wolli und wahkampf gegen die medien der stadt? welche denn? mz? wochenblatt? äußerst merkwürdig. ich erinnere mich da an umfragen der mz, die wolli lauter spitzenwerte bescheinigten.
    außerdem: es herrschte 2014 eine wechselstimmung, die mit händen zu greifen war.
    der nervöse wechsel der csu in letzter minute zu kittel als wahlkampf-agentur stützt meine these.
    am stehtisch lümmeln! ach gott, der arme. die last des amts des 3. bürgermeisters. niemand hat ihn gezwungen, sich um das amt des ob zu bewerben.
    viel für die stadt getan: tolle bänke, auf die sich niemand setzten mag, radfahrer in fußgängerzonen, degginger-kreativ-kneipe, viele neue stellen in der stadtverwaltung für wahlkampfhelfer(innen) – und sonst? mir fallen leider nur bau- und spendensumpf ein.
    warum ich jetzt alles klein schreibe , du liebe guete, hf hat mich angesteckt.

  • blauäugig

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    @hf Ihre Behauptung, dass der Wahlkampf gegen die Medien der Stadt geführt habe werden müssen, ist doch recht weit hergeholt. Insbesondere regensburg-digital, aber auch dem Wochenblatt, kann man nicht ernsthaft vorwerfen, einen anderen Kandidaten mehr unterstützt zu haben.
    Die Stückelung ist legal, für die Meldepflicht kommt es aber nicht auf Anzahl und Höhe der Einzelspenden, sondern nur auf die jährliche Summe an. Über die Strohmänner müssen Sie mehr erzählen, deren Existenz wurde schon oft bestritten. Und was ist Korruption in ihren Augen?

  • hf

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    @blauäugig

    zunächst: wir müssen das aus der sicht der wolbergs-leute denken; jedes medium, das nicht schon vor oder spätestens bei der kandidatenkür schlegls darauf hingewiesen hat, dass man da womöglich einen ex-neonazi inauguriert, musste beim campaigning als potenziell wolbergs-feindlich eingestuft werden.

    zum vergleich, was ein popliger justiz-anwärter in franken für wellen schlug: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextremismus/rechtsextremer-in-oberfranken-als-richter-berufen-13205767.html

    und bei uns merkt keiner was? absurd! die csu hatte völlig zurecht eine scheißangst und inserierte ganz gezielt da, wo mit absprachen und einschüchterung nix zu wollen war. „frieden fängt zu hause an“, wir erinnern uns.

    und über die männerfreundschaft kittel-esser-zelzer muss man weiter nichts sagen.

  • Lothgaßler

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    @hf:
    Schlegl wollte eigentlich keiner, nicht mal in der CSU war die Unterstützung für ihn vorhanden. Schaidinger (und damit doch etliche CSUler im Hintergrund) positionierte sich deutlich gegen ihn. Auch ein anderer SPD-Kandidat als Wolbergs hätte die Wahl gewonnen. Es ist nicht auszuschließen, dass die Immobranche auch auf eine Fortführung der Zusammenarbeit in vertrauter Weise baute (wenn Schaidinger sich positiv zu Wolbergs äußert, dann…).
    Ich kann mich auch erinnern, dass die versuchte und ggf. auch erfolgte Unterwanderung der CSU durch rechte Ausleger in diversen CSU-Ortsvereinen medial thematisiert wurde, dabei wurde auch Schlegls Vergangenheit beleuchtet.
    @hf, wenn das stimmen würde, dass Wolbergs seinen Kredit (um seinen OB-Wahlkampf zu finanzieren) auch deshalb aufgenommen hat, weil er um Spendeneingang aus Immo-Kreisen wusste (das muss ja vorher abgesprochen worden sein), dann wäre das fatal. Wolbergs müsste nun bei allen Immo-Angelegenheiten vorab ein „i declare my interests“ verlesen, und sich der Stimme enthalten. So wäre es dann korrekt.

  • Renterin

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    Man muss sich mal in die Lage des Herrn Wolbergs versetzen.
    Da ist er zunächst 3. Bürgermeister, dann führt er einen Wahlkampf und gewinnt.
    Nun ist er OB und wird von vielen Seiten angegriffen, was es bisher in Regensburg noch nicht gab.
    Was dieser Mann in jeder Beziehung leistet und geleistest hat, ist ungemein.
    Es ist keine Kunst durch CSU, Kittel und Medien gegen ihn zu mobilisieren.
    Glücklicherweise sind auch wir Rentner gut vernetzt und machen uns unsere Gedanken über diese Entwicklung, die alleine aus einer Neidkultur entstand.
    Es nimmt diesen CSU-Herrschaften – dazugehören auch Landtags- und Bundestagsabgeordnete – niemand ab, dass sie selbst glauben Herr Wolbergs hätte absichtlich einen Fehler gemacht.
    Aber was hilft es, „wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“.

  • Mathilde Vietze

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    Zu „Rentnerin“ – Ich kenne Sie zwar nicht, aber Sie sprechen mir
    in allen Punkten so richtig aus der Seele. Und – Gott sei Dank – bin ich
    nicht die einzige, die so denkt.

  • Zita

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    ‚..glauben Herr Wolbergs hätte absichtlich einen Fehler gemacht.‘
    Manche Kommentare haben schon einen feinsinniger Humor.

  • Mr. T

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    Im Gegensatz zu den drei Nibelungentreuen versucht hf wenigstens mit Argumenten pro Wolbergs zu diskutieren. Von den anderen kommen ja nur Verschwörungsphantasien.
    Ich würde mich auch freuen, wenn er am Ende mit weißer Weste aus der Geschichte rauskommt – leider spricht halt alles dagegen.

  • Tom

    |

    Ich würde ein Königreich dafür geben die Kommentare der Nibelungentreuen hören zu dürfen, falls der „Angelegenheit“ einen Schwarzen betreffen würde.

    Ich bin mir sicher das Öffnen der Büchse der Pandora wäre ein laues Lüftchen dagegen!!!!

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu „Tom“ – Sie haben ein Königreich? Darf ich mich bei
    Ihnen als Kammerzofe bewerben?

  • Tom

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    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

  • Regensburger

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    Einen habe ich dann doch noch, für alle, die mir nicht glauben wollen, dass Goger erledigt ist. Mittlerweile liegt mir das Schreiben der bayerischen SPD-Revisorin König-Rothemund an den Landesvorstand vor. Dort heißt es wörtlich:

    „Losgelöst von dem konkreten Vorfall, muss die Partei allerdings überlegen, ob es eine gute Idee ist, einen Beamten einer Strafverfolgungsbehörde, der an die strikte Einhaltung des Legalitätsprinzips gebunden ist und sich evtll. nach §§ 258, 13 STGB selbst strafbar machen würde, wenn er eine ihm bekannt gewordene Straftat nicht anzeigt, zum Schatzmeister zu machen. Wir sind uns in der Kontrollkommission in der Beurteilung einig, dass dies nicht sinnvoll ist.“

    Damit kann er sich eine neuerliche Kandidatur gleich sparen. Eigentlich sollte er auch gleich Platz für einen Nachfolger machen, denn eine lame duck kann die SPD auf dem Posten nicht gebrauchen.

  • blauäugig

    |

    @Regensburger Soweit ich sehe, hat König-Rothemund in der von Ihnen zitierten Passage insbesondere die herrschende Auffassung bestätigt, dass Goger gar nicht anders handeln durfte. Spätestens jetzt müssten Sie die Vorwürfe gegen Goger zurücknehmen, wenn Sie denn einen Rest von Anstand hätten.

  • Ratisbonicus

    |

    @Regensburger:
    Nach dieser Ansicht käme für den Job ja nur noch ein schon mal verurteilter Wirtschaftskrimineller mit zweifelhaftem Leumund und Charakter in Frage – lässt sich in diesem Umfeld sicher leicht finden, oder?

  • Nemo Udeis

    |

    @Ratisbonicus
    Oder jemand, der sich auf irgendeine Schweigeverpflichtung (Ärzte, Anwälte) oder das Beichtgeheimnis (kath. Pfarrer) berufen kann …

  • Lothgaßler

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    @Regensburger:
    Als Sozi (wer sonst sollte sich damit beschäftigen) sollten Sie solche Peinlichkeiten nicht veröffentlichen (es sei denn, Sie sind ein ausgefuchster CSUler). Was Sie zitiert haben läuft klar darauf hinaus, dass die Partei lieber solche Schatzmeister und Kassenprüfer wählen lassen soll, die bei Straftaten (davon ist im Text die Rede) die Augen zumachen, also mögliche oder vollendete Straftaten wissentlich und willentlich billigen. Ist das mit Vereinsrecht bzw. Parteienrecht überhaupt vereinbar? Oha, böses Eigentor!

  • Anonymus

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    Was man von unseren Politikern halten kann, wurde gestern bei Frontal21 wieder mal gut veranschaulicht. Wenn man Geld hat, haben Sie immer ein offenes Ohr, wenn nicht dann nicht. Als Bürger muss man schon die Massen mobilisieren, damit du Dir Gehör verschafft, als Böse zahlst du 6000,-€ und der Justizminister lauscht dir bei einem Geladener. Warum sollte es auf kommunaler Ebene anders laufen als auf Bundesebene. Der Wolli hat sich doch nur seine Genossen in Berlin zum Vorbild genommen und jetzt prügelt man auf ihn ein.

  • Anonymus

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    Sollte natürlich Bonze und Galadinner heißen, Dank tückischer Worterkennung des IPhones

  • Regensburger

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    @Lothgaßler: Ich bin SPD-Mitglied. Gerade deswegen bin ich fest davon überzeugt, dass ein Kassier die Dinge intern regeln muss. Das gälte selbst dann, wenn, anders als im Fall des OB, an den Vorwürfen etwas dran wäre. Ein profilneurotischer Staatsanwalt, der bei der Justiz des politischen Gegners Karriere machen will, hat in der Politik nichts verloren und sollte sich schleunigst vom Acker machen. Das sehe nicht nur ich so, sondern auch die Revisoren. Der Denunziant (bei der Formulierung bleibe ich) hat abgewirtschaftet. Wie man hört, nimmt er an den Sitzungen des Landesvorstands schon gar nicht mehr teil.

  • Bert

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    @Regensburger

    „Ich bin SPD-Mitglied. Gerade deswegen bin ich fest davon überzeugt, dass ein Kassier die Dinge intern regeln muss. Das gälte selbst dann, wenn, anders als im Fall des OB, an den Vorwürfen etwas dran wäre. “

    Was Sie hier propagieren ist illegal und liest sich wie eine Handlungsanweisung bei der Mafia. Aber diese Geisteshaltung haben Sie ja schon vorher mehrfach zum Ausdruck gebracht.

  • Mathilde Vietze

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    Zu „Regensburger“ – Ich teile Ihre Meinung voll und ganz;
    schiießlich kenne ich Goger aus seinen Regensburger Tagen
    zu aller Genüge. Dem ist einzig und allein seine Karriere wichtig.
    Das ist legitim, aber dann soll er gefälligst seine Finger von der
    Politik lassen.

  • Tom

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    “ Dem ist einzig und allein seine Karriere wichtig.
    Das ist legitim, aber dann soll er gefälligst seine Finger von der
    Politik lassen.“

    Mann, liebe Frau Vietze, jetzt haben sie mich aber geschockt. Beim schnell drüber lesen hab ich doch tatsächlich kurz angenommen: Jetzt beurteilt sie den Wolli tatsächlich das erstemal ohne Idolverehrung. Und dann erkenne ich, dass sie nur wieder den Goger bashen wollten. Wunder gibt es hald doch NICHT immer wieder……..

  • Mathilde Vietze

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    Zu „blauäugig“ – Beleidigen kann mich nur jemand, den ich ernst nehme.

  • Mathilde Vietze

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    Zu „Tom“ – Verehrtester, Sie sind ein kluger und gebildeter
    Zeitgenosse. Deshalb bin ich sehr verwundert darüber, daß
    Sie mehrere meiner Kommentare offenbar nur „überflogen“
    haben, sonst würde der Begriff „Idol“ in Ihrem Wortschatz
    nicht mehr erscheinen. Verliebte Teenaber haben ein Idol,
    das sie anschwärmen; ich kenne viele Menschen, die ich
    wertschätze, ein Idol sind die aber deshalb noch lange nicht.
    Wäre dem so, dürfte ich ja keine Kritik mehr üben. Und gegen
    eine solche „Heiligenverehrung“ habe ich mich Zeit meines
    Lebens gewehrt. Aber Ihnen, verehrter Tom, wünsche ich
    alles Gute.

  • Tom

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    Ach Frau Vietze,

    ich glaube wir würden im „wahren“ Leben ganz gut auskommen, solange wir nicht über den Wolli reden würden……

  • Hans Dampf

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    Etz vadragts eich. Is doch alles gut. War ueberhaupt was? Eben. Alles in bester Ordnung.

  • Anne Frank

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    Jane Hofstetter:
    „Wolbergs WahlhelferIinnen können einem so richtig leid tun. Wenn auch seine Zeit als Bgm nicht besonders erfolgreich in Erinnerung ist, haben doch viele Wolbergs Worten vertraut, jetzt stehen sie vor einem Scherbenhaufen. Sie sind bitter enttäuscht, nicht nur von Wolli und der SPD, viele werden auch politisch einen anderen Weg einschlagen.“
    Interessant. Das liest und hört man immer wieder. Hat da einer vergessen, in welcher Partei er ist? Und hat da einer sich engagierter und hoffnungsfroher HelferInnen bedient, die er ganz schnell vergessen hat?
    Geht es nur noch um Machterhalt einiger, und nicht mehr um das Wohlergehen der Allgemeinheit?
    Kopfschüttelnd
    Anne

  • Anne Frank

    |

    Hofnarr:
    “ Warum hat man nicht so einen fähigen Vollblut-Politiker, einen der mit allen Wassern gewaschen ist, wie der Norbert Hartl zum OB-Kandidaten gekürt. Der hat nicht nur die Figur, sondern auch das Format eines Franz Josef Strauß. ….Der hätte die Regensburger SPD sicher nicht so in Verlegenheit gebracht wie der jetzige OB“.

    Der Hartl-FJS Vergleich hat was. Und ist dazu noch brandaktuell. Ob es Hartl aber mal in die Walhalla schafft, bezweifle ich. Beim Atom-, Presse- und Waffenfreund FJS scheint es ja ausgemacht.

    Dass Hartl in der SPD Regensburg noch etwas reißt, wird sich hoffentlich als unzutreffend erweisen, scheint sich doch herauszukristallisieren, dass sein Tun und seine Verbindungen möglicherweise so gar nicht der alten Tante SPD würdig sind. Was ist nur aus Dir geworden …?
    Anne

  • Spannung vor dem SPD-Parteitag » Regensburg Digital

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    […] Ein Mitglied dieses Ortsvereins hat nun im Vorfeld des Unterbezirksparteitags eine E-Mail über den großen Verteiler verschickt. Er fordert mehr oder weniger einen Persilschein, ein Votum dafür, dass man bei der Annahme der Spenden nichts falsch gemacht habe – eine Sicht der Dinge, bei der man durchaus anderer Meinung sein kann. […]

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