SOZIALES SCHAUFENSTER

Archiv für 25. November 2016

Verurteilung wegen Angriff auf Asylsuchenden

Angriff mit Machete: Kein Mord- und Tötungsversuch

Laut Anklage lief im Februar dieses Jahres ein 23-jähriger Kelheimer mit einer Machete bewaffnet in eine Asylbewerberunterkunft in Kelheim und wollte einen Asylbewerber ermorden. Dieser Einschätzung folgte das Landgericht Regensburg nicht, sondern verurteilte den Täter wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung in zwei Fällen und fahrlässiger Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und vier Monaten. Es wurde die Unterbringung in eine Entziehungsanstalt angeordnet. Vom Vorwurf der Volksverhetzung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wurde er freigesprochen. Insgesamt ist es sehr glücklichen Umständen geschuldet, dass der geschädigte Asylbewerber aus Sierra Leone bei dem Angriff nicht schwerwiegend oder sogar lebensgefährlich verletzt wurde.

Angeklagter B. entschuldigte sich in seinem letzten Wort beim Opfer und versicherte: "Ich bin kein Rechtsradikaler". Foto: om

Angeklagter B. entschuldigte sich in seinem letzten Wort beim Opfer und versicherte: „Ich bin kein Rechtsradikaler“. Foto: om

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