Gewaltsame Auseinandersetzung in der Maximilianstraße

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Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberpfalz vom 21.03.2016

Bereich Amberg:

Festnahme nach Heroin-Fund in Burglengenfeld

BURGLENGENFELD. LANDKREIS SCHWANDORF. Ein 30-Jähriger randalierte am Freitag, 18.03.2016 gegen 20:10 Uhr in einem Wohnhaus in Burglengenfeld. Hinzugerufene Polizeibeamte fanden in seiner Wohnung knapp 19 Gramm Heroin. Ein Richter erließ gegen den Mann Haftbefehl. Nachbarn riefen die Polizei, da der 30-jährige Mann an seiner Wohnanschrift, einem Mehrfamilienhaus im Stadtgebiet Burglengenfeld, randalierte und hier unter anderem eine Wohnungstüre eintrat. Bei Eintreffen der Polizei hatte sich der Mann zwar beruhigt, doch fanden die eingesetzten Polizeibeamten in der Wohnung des Mannes knapp 19 Gramm Heroin. Der 30-Jährige bewahrte zudem eine Schreckschusspistole und einen Schlagring in seiner Wohnung auf. Er wurde vorläufig festgenommen. Gestern, 20.03.2016 erließ ein Richter gegen den Mann Haftbefehl wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln.

Bereich Regensburg:

Einbruch in einen Kiosk eines Freibades in Regensburg

REGENSBURG. Unbekannte brachen in der Zeit von Freitag, 18.03.2016, 05:00 Uhr bis 22:40 Uhr in den Kiosk eines Freibades in der Lieblstraße ein. Die Kripo Regensburg ermittelt. Die unbekannten Einbrecher stiegen zunächst in das Gelände des Freibades ein und gelangten dann gewaltsam in den Kiosk. Ob neben den 400,- € Sachschaden auch ein Diebstahlsschaden eingetreten ist, bedarf noch weiterer kriminalpolizeilicher Ermittlungen. Die Kripo Regenburg erbittet Zeugenhinweise unter der Tel. 0941/506-2888. Wer hat am Freitag im Umfeld des Freibades verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Wem sind Personen aufgefallen, die sich auf dem Gelände des Freibades aufgehalten haben?

Gewaltsame Auseinandersetzung in der Maximilianstraße

REGENSBURG. Am Samstag, 19.03.2016 kam es gegen 21:45 Uhr an einer Bushaltestelle in der Maximilianstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Heranwachsenden. Ein 20-Jähriger schlug einen 18-Jährigen mit einer Schreckschusspistole an den Kopf und verletzte ihn dadurch. Der 20-Jährige hielt sich zusammen mit seiner ehemaligen Lebensgefährtin an der Bushaltestelle auf. Eine Gruppe junger Männer befand sich ebenfalls an dieser Haltestelle. Aus noch unbekanntem Grund ging der 20-Jährige auf einen 18-Jährigen aus dieser Gruppe los. Mit einer mitgeführten Schreckschusspistole schlug er seinen Kontrahenten an den Kopf, wodurch dieser kurzzeitig bewusstlos wurde. Passanten verständigten die Polizei, die kurz darauf am Ereignisort eintraf. Der 18-Jährige wurde in ein Klinikum in Regensburg verbracht und dort ärztlich versorgt. Er erlitt eine Kopfverletzung. Dem 20-Jährigen gelang zunächst die Flucht vom Tatort. Er konnte am Sonntag, 20.03.2016 widerstandslos festgenommen werden. Die Schreckschusswaffe konnte aufgefunden werden. Die Kriminalpolizei Regensburg führt nun ein Strafverfahren gegen den 20-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung.

Einbruch in eine Wohnung in Regensburg

REGENSBURG. Unbekannte Täter brachen in der Zeit zwischen Sonntag, 20.03.2016, 18:00 Uhr und Montag, 21.03.2016, 07:15 Uhr in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Aussiger Straße ein. Die unbekannten Einbrecher öffneten gewaltsam die Türe und gelangten so in die Wohnung. Dort waren sie auf der Suche nach Stehlbarem. Sie wurden fündig und entwendeten eine Geldbörse samt Inhalt. Die Kriminalpolizei Regensburg, die in diesem Einbruchsfall die Ermittlungen führt, erbittet Zeugenhinweise unter der Tel. 0941/506-2888.

Diebstahl aus einem Pkw am Pendlerparkplatz am Lappersdorfer Kreisel

REGENSBURG. Ein bislang Unbekannter stahl in der Zeit zwischen Freitag, 18.03.2016, 11:45 Uhr bis Sonntag, 20.03.2016, 09:50 Uhr aus einem am Pendlerparkplatz am Lappersdorfer Kreisel abgestellten BMW 1er ein Elektrogerät. Das Gerät hatte einen Wert von etwa 20,- €. Die Kripo Regensburg nimmt unter der Tel. 0941/506-2888 Zeugenhinweise entgegen.

Bereich Weiden:

Mehrere Mädchen werden in einem Bad in Weiden unsittlich berührt

WEIDEN I.D.OPF. Drei junge Männer bedrängten am Samstag, 19.03.2016, gegen 17:40 Uhr vier Mädchen in einem Badebetrieb in der Raiffeisenstraße und berührten sie unsittlich. Die Polizei nahm die Männer vorläufig fest. Die vier Mädchen im Alter zwischen 10 und 13 Jahren befanden sich in einem Wildwasserkanal, als die drei syrischen Asylbewerber im Alter zwischen 17 und 29 Jahren auf sie trafen. Sie umringten die Mädchen und berührten sie mehrfach unsittlich im Intimbereich. Die Mädchen vertrauten sich einem Bademeister an, der die Männer festhielt und die Polizei verständigte. In einer ersten Befragung bestritten die Männer gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten die Tatvorwürfe. Die Kriminalpolizei Weiden führt nun gegen die Drei ein Strafverfahren wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern durch. Sie wurden nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Kripo Weiden bittet Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben, sich dringend unter der Tel. 0961/401-291 zu melden. Bereits am Donnerstag, 17.03.2016 nahm die Polizei einen 17-jährigen Afghanen fest, der in der Badeanstalt eine 19-Jährige heimlich beim Umziehen beobachtet hat. Die Ermittlungen in diesem Fall führt die Polizeiinspektion Weiden. Der 17-Jährige wurde nach Abschluss der Sachbearbeitung entlassen.

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Kommentare (6)

  • menschenskind

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    „…als die drei syrischen Asylbewerber im Alter zwischen 17 und 29 Jahren auf sie trafen…“

    Wäre es in diesem Zusammenhang nicht angebracht gewesen, das Attribut „syrisch“ nicht zu nennen, und allein von „Asylbewerbern“ zu sprechen?

    Oder ist der Anspruch der Bürger (hier der Regensburg.digital-Leser) auf allumfassende Berichterstattung als höher zu bewerten?

    Ich meine ja nur, wegen der allgemeinen, angespannten und vielfach asylbewerberfeindlichen Stimmung im Lande. Auch angesichts dessen, dass derzeit die meisten Asylbewerber Syrer sind…

    Wären Sie unter Umständen bereit sich hierzu zu positionieren, sehr geehrter Herr Aigner?

  • Stefan Aigner

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    @menschenskind

    Die Pressemitteilungen werden hier so veröffentlicht wie wir sie bekommen. Für alles andere gibt der Pressekodex ausreichende Hinweise.

  • menschenskind

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    „Die Pressemitteilungen werden hier so veröffentlicht wie wir sie bekommen.“

    Aber Herr Aigner, Sie veröffentlichen doch auch nicht jeden Kommentar so wie Sie ihn bekommen. Im Gegenteil, Sie achten penibel auch auf Kleinigkeiten, bevor Sie veröffentlichen.
    Ich frage mich, was den größeren Schaden anrichtet, eine sog. „Beleidigung“ eines Kommentators oder in einem Beitrag eine ethnische Zuordnung, die gerade auf den (traditionell fremdenfeindlichen) Raum Ostbayern bezogen, ganz besonders dazu geeignet sein kann, zu vermehrter Hetze und gesteigerter Ablehnung beizutragen.

    Nehmen Sie mir bitte diese Worte nicht übel, sehr geehrter Herr Aigner, ich hege hohen Respekt vor Ihnen und Ihrem Lebenswerk; RD steht einmalig da und kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, in der gegenwärtigen Medienlandschaft, aber, wenn man konsequent sein will und sich für die Akzeptanz von Flüchtlingen entschieden hat, sollte man dann nicht auch Alles vermeiden, was die Situation an- bzw. aufheizt?

    Ich bitte Sie bei der nächsten Übernahme von Texten solchen Inhalts (wie oben) nicht mehr das Herkunftsland, sondern nur noch die Großregion anzugeben, also Nordafrika oder Mittlerer Osten.

  • Stefan Aigner

    |

    @menschenskind

    Wir werden das weiterhin so handhaben wie bisher. Die Pressemitteilungen kommen von der Polizei und werden so zigmal online veröffentlicht. Die Rubrik „Pressemitteilungen“ dient unter anderem dazu, sich darüber ein Bild machen zu können, was alles so verschickt wird, was unredigiert in anderen Medien übernommen wird und was nicht. So wie die Mitteilung verfasst ist halte ich sie außerdem für legitim. Die Herkunft wird nicht in den Fokus (= Überschrift) gestellt, aber der Vollständigkeit halber erwähnt. Was den Unterschied ausmachen soll, wenn man nur Großregionen nennt, erschließt sich mir nicht. Im Übrigen kann man durchaus der Ansicht sein, dass offensives Verschweigen die Situation anheizt – früher oder später kommt nämlich alles heraus. Wer glaubt, aus einzelnen Fällen auf die Gesamtheit der Flüchtlinge schließen zu müssen, dem ist ohnehin nicht zu helfen.

  • Petra Pichler

    |

    „Nurdeutschler“
    http://www.regensburg-digital.de/anschlaege-erschuettern-bruessel/22032016/
    „(traditionell fremdenfeindlichen) Raum Ostbayern“
    http://www.regensburg-digital.de/gewaltsame-auseinandersetzung-in-der-maximilianstrasse/21032016/
    @menschenskind, haste noch Alle?
    Es ist meines Erachtens unerträglich mit deinem Pseudonym irgend welche fragwürdigen Kommentare zu verfassen.
    Es gibt „menschenskind“-Organisationen die sich mit ihrer Arbeit einen guten Ruf erarbeitet haben und durch gezielte Hilfe, versuchen Leiden zu mildern. Hierfür habe ich Respekt.
    http://www.menschenskind.org

  • menschenskind

    |

    Kann Ihre Empörung nicht nachvollziehen, werte Frau Pichler.

    Mit „Nurdeutschler“ bezeichne ich Leute, die es versäumt haben in ihrem Leben eine (oder mehrere) Fremdsprachen zu lernen. Das ist weder abwertend noch diskriminierend gemeint, lediglich feststellend.

    Dass Ostbayern nicht besonders fremdenfreundlich ist, habe ich selbst immer wieder feststellen können, egal ob ich mich mit muslimischen Freunden traf, oder ob ich Deggendorfer/Straubinger/Passauer Regionalblätter („Asylantenflut“ etc.) las, oder ob ich etwa im Regionalzug zwischen Bayerisch Eisenstein und Plattling Augen und Ohren aufhielt (mit meinen und anderer fremdenfeindlicher Erlebnisse könnte ich inzwischen ein ganzes Büchlein füllen).
    Wenn ich diesbezüglich auch noch von „traditionell“ sprach, dann im Wissen über die Judengeschichte etwa Regensburgs, Deggendorfs und Passaus. Dreier Orte, die bereits seit dem Mittelalter in Aufzählungen von Judenmassakern immer wieder genannt werden.

    Hier extra für Sie zum Nachlesen, da Sie offensichtlich noch Bildungslücken aufweisen:
    http://www.hagalil.com/2009/03/deggendorf/
    http://www.hagalil.com/2012/06/deggendorf-13/
    http://www.hagalil.com/2013/07/deggendorf-15/
    http://www.hagalil.com/2011/01/passau/
    http://www.hagalil.com/2010/12/regensburg-2/
    http://www.hagalil.com/2012/08/neonaziflut/
    http://www.hagalil.com/2015/06/laternenmasten/
    http://www.hagalil.com/2012/01/landshut/
    http://buecher.hagalil.com/2014/03/rosmus/

    Sollten Sie grundsätzliche Zweifel daran hegen, dass wir Bayern ganz besonders fremdenfeindlich und antisemitisch sind, so rate ich zu folgender Lektüre:
    http://www.taz.de/!5172062/
    http://www.focus.de/politik/videos/studie-zeigt-bayern-ist-das-auslaenderfeindlichste-bundesland_id_4266916.html
    http://www.sueddeutsche.de/bayern/mitte-studie-auslaenderfeindliche-einstellungen-in-bayern-weit-verbreitet-1.2423644

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