„Fruchtloses Gespräch”

Foto: ArchivÜberraschend ist es nicht, dass beim Gespräch zwischen Oberbürgermeister Hans Schaidinger (im Bild: Schaidinger nach der gewonnenen Stichwahl) und je einem Vertreter der anderen Parteien nichts Neues herauskam. Erst auf Druck von Joachim Wolbergs soll Schaidinger sich bereit erklärt haben, auch die Erzfeinde von der CSU-Abspaltung CSB und die ideologischen Feinde von Die Linke zu sich zu bitten. Um „rein formale Dinge” werde es gehen, hatte Wolbergs im Vorfeld des Gesprächs betont. Als „fruchtloses Gespräch” bezeichnen Vertreter der kleinen Parteien es im Nachhinein. „Der OB glaubt anscheinend, so weiter machen zu können wie bisher.” Selbst seine Zustimmung zur Besetzung der Ausschüsse nach dem System Hare-Niemeyer – das begünstigt die Kleinen und kostet die CSU die Ausschuss-Mehrheiten – habe Schaidinger nicht signalisiert. Nächste Woche treffen sich Vertreter von SPD und CSU zum Gespräch.

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