„Regensburg 2020 – Bildungs- und Familienstadt“

Pressemitteilung der „Bürger für Regensburg“ – Vortrag Bürgermeister Gerhard Weber „Regensburg 2020 – Bildungs- und Familienstadt“ / Fußballstadion wird konsequent vorangetrieben Mit dem Thema „Regensburg 2020 – Bildungs- und Familienstadt“ setzte der Verein „Bürger für Regensburg“ seine Vortragsreihe zur Zukunft der Stadt fort. Nach Oberbürgermeister Hans Schaidinger und Bürgermeister Joachim Wolbergs konnte der Vorsitzende Dr. Bernhard Mitko mit Gerhard Weber auch den für Schule und Sport zuständigen Bürgermeister der Stadt Regensburg als Referenten beim neuen Bürgerverein begrüßen. „Damit werden wir heute zwar die Vorträge der Bürgermeister abschließen, nicht aber unsere Vortragsreihe Regensburg 2020“, versprach Dr. Mitko bei seiner Begrüßung weitere Veranstaltungen des Vereins zur Zukunft der Stadt Regensburg. Kinderbetreuung, Schulen und Fußballstadion waren die großen Themen, die Bürgermeister Gerhard Weber in den Mittelpunkt seiner Rede stellte. Zum Einstieg wies er darauf hin, dass Regensburg in den nächsten Jahren Geburtensteigerungen und damit mehr Kinder in den Betreuungseinrichtungen der Stadt erwarte. Diese erfreuliche Prognose sei eine wichtige Herausforderung, auf die sich die Stadt jetzt schon mit zahlreichen Investitionen vorbereite. Bis 2013 soll für 35% aller Kinder unter 3 Jahren ein Betreuungsplatz gesichert sein. „Wir haben alles in die Wege geleitet, damit wir dieses Ziel erreichen“, versicherte Bürgermeister Weber. Auch bei den 3 – 6,5-jährigen werden zahlreiche neue Plätze geschaffen. Bis 2014 sind 310 zusätzliche Plätze fest geplant. Schon seit einigen Jahren baut die Stadt auch das Betreuungsangebot für die Schüler aus. So besuchen bereits jetzt etwa 50% aller Grundschüler eine der fünf verschiedenen Formen von Mittags- und Nachmittagsbetreuung. Die Stadt sorgt hierbei für eine möglichst hohe Flexibilität, damit die Kinder soviel Betreuung wie nötig erhalten, dennoch aber auch so viel wie gewünscht zu Hause sein können. „Das erfordert große Anstrengungen. Die Rückmeldung von Kindern und Eltern zeigt uns aber, dass sie sich lohnen“, ist sich Gerhard Weber sicher. Auch für die Schulen selbst sei in den nächsten Jahren erheblicher Aufwand nötig. Neben einigen Schulsanierungen stehen mit der Schule im Inneren Westen und der FOS/BOS zwei Neubauten an. Erfreut konnte Bürgermeister Weber daher auf die neuesten Nachrichten verweisen, wonach die Stadt mit deutlichen Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer rechnen kann. Die Investitionen könnten daher in diesem Jahr ohne neue Schulden bezahlt werden und im nächsten Jahr sei sogar noch eine deutliche Senkung der Gesamtschulden möglich. „Große Investitionen bei Schulen und Kinderbetreuung einerseits und der Abbau von Schulden andererseits. Das ist der beste Beitrag für eine gute Zukunft unserer Stadt“. Mit diesem Fazit schloss Bürgermeister Gerhard Weber seine Ausführungen zu Kinderbetreuung und Schulen. Zweiter Schwerpunkt seiner Ausführungen war ein Bericht zum Bau des neuen Fußballstadions. Dabei stellte er zunächst dar, welch zahlreiche Vorarbeiten die Stadt in den letzten Jahren bereits geleistet hat. Grunderwerb, Verkehrskonzept, Lärmgutachten, Baugrunduntersuchung sowie naturschutzfachliches Gutachten sind schon erledigt. Auch mit dem Hauptnutzer Jahn Regensburg wurde eine grundsätzliche Einigung zur künftigen Bewirtschaftung erzielt und in einem „Letter of Intent“ festgehalten. Derzeit sucht die Stadt ein erfahrenes Projektsteuerungsbüro und ein umfassendes Umweltgutachten muss noch erstellt werden. Mindestens das Jahr 2012 werde dann für die Planungen benötigt. Erste Baumaßnahmen im Jahr 2013 seien vielleicht möglich, man könne sich da aber noch nicht sicher sein, da ein gutes Projekt immer von einer guten Planung abhängt, für die man die nötige Zeit zur Verfügung stellen muss. Besonders wichtig war Bürgermeister Weber der Hinweis, dass keine Schulinvestition durch den Stadionbau gefährdet ist, da die Baukosten bei einer Errichtung durch eine städtische Tochtergesellschaft weder im Investitionsplan noch im Haushalt auftauchen werden. In der von Dr. Konrad Brenninger, einem weiteren Vorsitzenden der Bürger für Regensburg, geleiteten Diskussion berichtete Bürgermeister Weber auf Nachfrage einer Elternbeirätin des Goethegymnasiums, dass derzeit ein mögliches Ersatzmaterial für die Dämmstoffe untersucht werde. Es darf nur eingebaut werden, wenn sichergestellt ist, dass es dann keine Probleme mehr gibt. Auch nach der Zukunft des Regensburg-Marathons wurde gefragt. Die Stadt wünsche sich eine Fortsetzung dieser wichtigen Veranstaltung und sei dazu bereit, hierfür noch mehr Unterstützung anzubieten. Lediglich die Rolle als Veranstalter schloss Bürgermeister Weber für die Stadt aus.

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