142 Einwendungen gegen Regenbrücke

Nächste Runde für die Sallerner Regenbrücke. 142 Einwendungen gegen das umstrittene Bauprojekt durchs Regensburger Regental sind bei der Regierung der Oberpfalz eingegangen. Acht Betroffene haben sich einen Rechtsanwalt genommen. Ein Termin, an dem die Einwendungen mit den Betroffenen erörtert werden, steht noch nicht fest. Derzeit sei man noch dabei, die Unterlagen zu sichten, so ein Sprecher der Regierung. Im Vergleich zum ersten Anlauf für das Brückenprojekt ist die Zahl der Einwendungen erheblich gesunken. Im Herbst 2007 gingen 370 Einwendungen ein. Als Reaktion wurden die ersten Planungen für Regenbrücke und Lappersdorfer Kreisel zurückgezogen und überarbeitet. Nach wie vor gibt es keine Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs München zur Zulässigkeit des Bürgerbegehrens der BI LOS. Die Bürgerinitiative fordert einen Lärmschutzdeckel für die geplante Verlängerung der Osttangente und das Aus für die Brückenpläne. Im Juni war ein entsprechendes Bürgerbegehren vom Verwaltungsgericht Regensburg für unzulässig erklärt worden. Eine Berufung wurde nicht zugelassen. Dagegen legte die BI im September Beschwerde vor dem bayerischen Verwaltungsgerichtshof ein. Dort hat man bislang noch keine Entscheidung getroffen.

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