200 Euro fürs Pferdeschlitzen

Er träumt von härteren Strafen gegen Tierquäler.Tierschutz ist ein wichtiges Thema. Allerdings müssen wir uns vielleicht fragen, wie viel wir selbst aktiv dafür tun. Ganz anders Michael Anzinger, er hat sein Leben der „Aktion Tier” verschrieben. Was macht die „Aktion Tier“? Wir sind aktiv im Tierschutz, setzen uns aber auch für Kinder ein, indem wir Streicheltherapien machen, bei denen wir mit Tieren Seniorenheime besuchen oder auch kranke und missbrauchte Kinder. Wie helft ihr konkret den Tieren? Wir arbeiten mit „Tieren in Not“ zusammen. So holen wir z. B. im Ausland Tiere aus Tötungsstationen und bauen Tierheime, um die Streunerproblematik in den Griff zu bekommen. Wenn Hunde dort kastriert werden, kommt es gar nicht zu so vielen herumlaufenden Tieren. Gegen Massentierhaltung und Transporte muss auch etwas unternommen werden. Tiere sollten nicht nur wie ein Produkt behandelt werden. Woran mangelt’s in Deutschland? Obwohl im Gesetz steht, dass das Tier ein Lebewesen ist, wird es im Schadensfall als Sache behandelt. So lange es möglich ist, dass Menschen Pferde aufschlitzen und mit 200 Euro Strafe davon kommen, läuft etwas falsch.

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