Arbeitsmarktbericht Regensburg für Mai

Pressemitteilung Nr. 036/2012 – 31. Mai 2012 Die Arbeitsmarktentwicklung im Monat Mai 2012 Vollbeschäftigung bei weiterhin stabiler Beschäftigungssituation Im Agenturbezirk Regensburg – Regensburg Stadt/Land, Kelheim und Neumarkt – sind im Berichtsmonat 7.840 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 551 Personen oder 6,6 Prozent weniger als im Vormonat und 224 oder 2,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt 2,6 Prozent und liegt damit 0,2 Prozentpunkte unter dem Vormonat und 0,1 unter Mai 2011. Die komplette Statistik als PDF Dazu Gabriele Anderlik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Regensburg: „Diese extrem niedrigen Arbeitslosenzahlen sind auch für mich beeindruckend. Aber nicht nur das: Gleichzeitig haben wir im Agenturbezirk mehr als 213.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Das ist eine Steigerung von fast 8.000 Stellen innerhalb eines Jahres. Und momentan ist kein Ende in Sicht. Die Unternehmen fragen ungebrochen nach Arbeits- und Fachkräften, sodass wir derzeit rund 30 Prozent mehr offene Stellen anbieten können als im Mai 2011. Diese Situation erzwingt geradezu die Vernetzung aller Akteure am Arbeitsmarkt. Arbeits- und Fachkräfteengpass vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und die wachsende Bedeutung internationaler Märkte erfordern die Bündelung aller regionalen Kräfte. Nur so können wir erfolgreich auf die aktuellen Bedürfnisse und gleichzeitig auf künftige Anforderungen unseres regionalen Wirtschaftsstandortes reagieren“. Im Berichtsmonat sind im Agenturbezirk 7.840 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 551 Personen oder 6,6 Prozent weniger als im Vormonat und 224 oder 2,8 Prozent weniger als im Mai 2011. Diese allgemeine Entwicklung gilt für fast alle Gruppen des Arbeitslosenbestandes. So sind im Alter von 15 bis 25 Jahren aktuell 676 junge Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Das sind 80 Betroffene oder 10,6 Prozent weniger als im Vormonat jedoch 59 oder 9,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Deren Anteil am Arbeitslosenbestand beträgt 8,6 Prozent. Im Alter von 15 bis 20 Jahren sind aktuell 126 Jugendliche arbeitslos gemeldet. Das sind 18 Personen oder 12,5 Prozent weniger als im Vormonat und vier oder 3,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Deren Anteil am Bestand liegt bei 1,6 Prozent. Für die älteren Arbeitslosen wirkt sich die positive Konjunkturlage nach wie vor gut aus. In dieser Gruppe sind aktuell 2.907 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 124 Betroffene oder 4,1 Prozent weniger als im Vormonat und 167 oder 5,4 Prozent weniger als im Mai 2011. Deren Anteil am Bestand beträgt 37,1 Prozent. In der Gruppe ab 55 Jahren sind im Berichtsmonat 1.916 Arbeitslose gemeldet. Das sind 81 Menschen oder 4,1 Prozent weniger als im Vormonat und 120 oder 5,9 Prozent weniger als vor einem Jahr. Deren Anteil am Bestand beträgt 24,4 Prozent. Ebenfalls positiv ist die Entwicklung bei schwerbehinderten Arbeitslosen. In dieser Gruppe sind aktuell 892 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Das sind 17 Personen oder 1,9 Prozent weniger als im Vormonat und 32 oder 3,5 Prozent weniger als im Mai letzten Jahres. Deren Anteil am Bestand liegt bei 11,4 Prozent. Bei den Ausländern sind im Berichtsmonat 1.003 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 73 Betroffene oder 6,8 Prozent weniger als im Vormonat jedoch 17 oder 1,7 Prozent mehr als im Mai 2011. Deren Anteil am Bestand beträgt 12,8 Prozent. Verhältnis zwischen Zu- und Abgängen entspricht Gesamtsituation Im Agenturbezirk Regensburg haben sich im Berichtsmonat 2.859 Männer und Frauen erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet. Das sind 34 Zugänge oder 1,2 Prozent mehr als im Vormonat und 91 oder 3,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Gleiches taten seit Jahresbeginn 16.596 Menschen. Das sind 959 Meldungen oder 5,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen 3.420 Personen, die ihre Arbeitslosigkeit beendet haben. Das sind 354 Abgänge oder 9,4 Prozent weniger als im Vormonat jedoch 43 oder 1,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn haben 16.603 Männer und Frauen die Arbeitslosigkeit hinter sich gelassen. Das sind 2.461 Abmeldungen oder 12,9 Prozent weniger als in den ersten fünf Monaten letzten Jahres. Arbeitslosenquoten bei Älteren weiter fallend Die Arbeitslosenquote liegt mit aktuell 2,6 Prozent um 0,2 Prozentpunkte unter dem Vormonat und 0,1 unter dem Vorjahresmonat. Der Blick in die einzelnen Gruppen des Arbeitslosenbestandes zeigt folgendes: Bei der Gruppe der 15 bis 25-jährigen ist die Quote gegenüber dem Vorjahresmonat marginal angestiegen. So liegt die aktuelle Quote mit 1,8 Prozent um 0,3 Prozentpunkte unter dem Vormonat aber 0,1 über Mai 2011. Im klassischen Ausbildungsalter von 15 bis 20 Jahren beträgt die Quote 1,0 Prozent und liegt damit 0,2 Prozentpunkte unter dem Vormonat und exakt auf dem Wert vom Vorjahresmonat. Deutlich positiv die Entwicklungen bei den Älteren ab 50 bis 65 Jahren. Hier beträgt die aktuelle Arbeitslosenquote 3,6 Prozent. Das sind 0,3 Prozentpunkte unter dem Vormonat und 0,4 unter Mai 2011. Noch etwas besser ist der Trend bei den Arbeitslosen im Alter von 55 bis 65 Jahren. Hier beträgt die Quote 4,4 Prozent. Das sind 0,4 Prozentpunkte unter dem Vormonat und 0,5 unter dem Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote bei den Ausländern beträgt 6,1 Prozent. Diese liegt damit 1,1 Prozentpunkte unter dem Vormonat und 0,5 unter Mai 2011. Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen – weit über Vorjahresniveau Im Agenturbezirk Regensburg haben die Arbeitgeber im Berichtsmonat 1.711 neue Arbeitsstellen gemeldet. Das sind 141 Angebote oder 9,0 Prozent mehr als im Vormonat und 252 oder 17,3 Prozent mehr als im Mai letzten Jahres. Seit Jahresbeginn haben die regionalen Arbeitgeber 7.840 offene Stellen gemeldet. Das sind 305 Meldungen oder 4,0 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Noch deutlicher wird der wachsende Personalbedarf beim Jahresvergleich des Stellenbestandes. Dieser umfasst aktuell 4.253 offene Arbeitsstellen. Das sind 25 Ausschreibungen oder 0,6 Prozent weniger als im Vormonat jedoch 952 oder 28,8 Prozent mehr als im Mai 2011. Unterbeschäftigung Unter dem Begriff Unterbeschäftigung werden grundsätzlich zwei Gruppen summiert: Zum einen die Arbeitslosen, zum anderen diejenigen, die nicht als arbeitslos gezählt werden. Damit sind auch alle die Personen erfasst, die im Sinne des Sozialgesetzbuches nicht als arbeitslos gelten oder in einem arbeitsmarktpolitischen Sonderstatus zu sehen sind. Dazu gehören beispielsweise Menschen, die sich in Weiterbildung oder Altersteilzeit befinden, aber auch Selbständige, die Existenzgründerzuschuss erhalten. Beim Ausweisen der Unterbeschäftigung geht es um die transparente Darstellung der tatsächlichen Beschäftigungssituation. Dazu die aktuelle Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) wie folgt: Im Berichtsmonat sind 7.840 Menschen arbeitslos. Dazu kommen weitere 4.873 Personen in Unterbeschäftigung. Damit gelten insgesamt 12.713 Männer und Frauen als unterbeschäftigt. Das sind 629 Betroffene oder 4,7 Prozent weniger als im Vormonat und 1.423 oder 10,1 Prozent weniger als im Mai 2011. Die Unterbeschäftigungsquote beträgt aktuell 4,2 Prozent und liegt damit 0,5 Prozentpunkte unter dem Vorjahresmonat. Ausbildungsmarkt Mai 2012 – Mehr Stellen als Bewerber Die Arbeitgeber im Agenturbezirk Regensburg haben seit Beginn des Berichtsjahres (Oktober 2011 bis 30.09.2012) 4.051 neue Berufsausbildungsstellen gemeldet. Das sind 592 Ausschreibungen oder 17,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Diesen Ausbildungsplätzen stehen 3.674 junge Berufsstarter gegenüber. Das sind 73 Bewerber oder 1,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Zurück zum Arbeitsmarkt – Blick in die Regionen Regensburg Stadt/Land – Hauptagenturbezirk Im Hauptagenturbezirk sind im Berichtsmonat 5.427 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 75 Personen oder 1,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Gruppe der 15 bis 25-jährigen umfasst 452 Arbeitslose. Das sind 35 Betroffene oder 8,4 Prozent mehr als im Mai 2011. Deren Anteil am Arbeitslosenbestand beträgt 8,3 Prozent. Bei den 15 bis 20-jährigen sind derzeit 83 Jugendliche arbeitslos. Das sind sieben Meldungen oder 7,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Deren Anteil am Bestand liegt bei 1,5 Prozent. Im Alter ab 50 Jahren sind im Berichtsmonat 1.881 Personen in Arbeitslosigkeit. Das sind 111 Betroffene oder 5,6 Prozent weniger als im Mai letzten Jahres. Deren Anteil am Bestand beträgt 34,7 Prozent. Im Alter ab 55 Jahren sind 1.183 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 94 Menschen oder 7,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Deren Anteil am Bestand liegt bei 21,8 Prozent. Immer noch schwierig, wenn auch leicht positiv, ist die Situation Arbeitsloser mit Schwerbehinderung. Diese Gruppe umfasst aktuell 598 Betroffene. Das sind zehn Personen oder 1,6 Prozent weniger als im Mai 2011. Deren Anteil am Bestand beträgt 11,0 Prozent. Die Bestandsgruppe der Ausländer umfasst derzeit 819 Arbeitslose. Das sind 47 Meldungen oder 6,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Deren Anteil am Bestand liegt bei 15,1 Prozent. Im Berichtsmonat haben sich erstmals oder erneut 1.965 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 164 Personen oder 9,1 Prozent mehr als im Mai 2011. Gleiches taten seit Jahresbeginn 10.485 Männer und Frauen. Das sind 478 Zugänge oder 4,4 Prozent weniger als in den ersten fünf Monaten letzten Jahres. Dem gegenüber stehen 2.258 Menschen, die ihre Arbeitslosigkeit beenden konnten. Das sind 58 Abgänge oder 2,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Gleiches erreichten seit Jahresbeginn 10.268 Männer und Frauen. Das sind 1.449 Abmeldungen oder 12,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt 3,0 Prozent und liegt damit 0,1 Prozentpunkte unter Mai 2011. Die Bilanz der gemeldeten Stellen, spiegelt auch im Hauptagenturbezirk die positive konjunkturelle Situation der Region. So haben die Arbeitgeber im Berichtsmonat 1.288 neue Stellen gemeldet. Das sind 254 Ausschreibungen oder 24,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 5.537 Angebote gezählt. Das sind 222 Meldungen oder 4,2 Prozent mehr als in den ersten fünf Monaten letzten Jahres. Der Bestand an offenen Arbeitsstellen umfasst aktuell 2.830 Ausschreibungen. Das sind 558 Vakanzen oder 24,6 Prozent mehr als im Mai letzten Jahres. Regensburg Stadt Im Stadtgebiet Regensburg sind im Berichtsmonat 3.312 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 116 Betroffene oder 3,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich 1.195 Personen. Das sind 49 Zugänge oder 4,3 Prozent mehr als im letztjährigen Mai. Gleiches taten seit Jahresbeginn 5.864 Menschen. Das sind 469 Meldungen oder 7,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dagegen konnten im Berichtsmonat 1.318 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beenden. Das sind 40 Abgänge oder 2,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Gleiches erreichten seit Jahresbeginn 5.671 Personen. Das sind 998 Abmeldungen oder 15,0 Prozent weniger als in den ersten fünf Monaten letzten Jahres. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 4,4 Prozent und liegt damit 0,3 Prozentpunkte unter dem Vorjahresmonat. Die Bilanz der gemeldeten Arbeitsstellen kann sich auch hier sehen lassen. So haben die lokalen Arbeitgeber im Berichtsmonat 903 neue Arbeitsstellen gemeldet. Das sind 200 Angebote oder 28,4 Prozent mehr als im Mai 2011. Seit Jahresbeginn wurden 3.776 offene Stellen gemeldet. Das sind 113 Ausschreibungen oder 3,1 Prozent mehr als in den ersten fünf Monaten letzten Jahres. Der Bestand umfasst aktuell 1.888 offene Arbeitsstellen. Das sind 403 Vakanzen oder 27,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Regensburg Land Im Landkreis Regensburg sind im Berichtsmonat 2.115 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 41 Betroffene oder 2,0 Prozent mehr als vor einem Jahr. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich im Berichtsmonat 770 Menschen. Das sind 115 Zugänge oder 17,6 Prozent mehr als im Mai 2011. Gleiches taten seit Jahresbeginn 4.621 Personen. Das sind neun Meldungen oder 0,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dagegen haben im Berichtsmonat 940 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beendet. Das sind 98 Abgänge oder 11,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Entsprechend haben sich seit Jahresbeginn 4.597 Menschen abgemeldet. Das sind 451 Abgänge oder 8,9 Prozent weniger als in den ersten fünf Monaten vergangenen Jahres. Die aktuelle Arbeitslosenquote liegt mit 2,0 Prozent exakt auf dem Vorjahresmonat und beschreibt Vollbeschäftigung. Dementsprechend fällt die Bilanz der gemeldeten Arbeitsstellen aus. So haben die Betriebe im Landkreis Regensburg im Berichtsmonat 385 neue Stellen gemeldet. Das sind 54 Angebote oder 6,3 Prozent mehr als im Mai 2011. Seit Jahresbeginn wurden 1.761 Stellenausschreibungen gezählt. Das sind 109 Meldungen oder 6,6 Prozent mehr als in den ersten fünf Monaten letzten Jahres. Der Bestand an offenen Stellen umfasst derzeit 942 Angebote. Das sind 155 Vakanzen oder 19,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Agentur Kelheim Im Agenturbezirk Kelheim sind im Berichtsmonat 1.193 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 81 Betroffene oder 6,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich 413 Personen. Das sind 30 Zugänge oder 6,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Gleiches taten seit Jahresbeginn 2.744 Menschen. Das sind 283 Meldungen oder 9,3 Prozent weniger als in den ersten fünf Monaten letzten Jahres. Dagegen haben im Berichtsmonat 517 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beendet. Das sind 48 Abgänge oder 8,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleiches erreichten seit Jahresbeginn 2.848 Menschen. Das sind 552 Abmeldungen oder 16,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 2,3 Prozent. Damit liegt diese 0,2 Prozentpunkte unter dem Vorjahresmonat und bedeutet Vollbeschäftigung. Die Bilanz der gemeldeten Stellen ist Teil der insgesamt stabilen Arbeitsmarktlage. So haben die Kelheimer Betriebe im Berichtsmonat 173 neue Stellen gemeldet. Das sind zwei Angebote oder 1,1 Prozent weniger als im Mai 2011. Seit Jahresbeginn zählt die Kelheimer Arbeitsagentur 947 gemeldete Stellen. Das sind 14 Ausschreibungen oder 1,5 Prozent weniger als in den ersten fünf Monaten letzten Jahres. Der Bestand an offenen Stellen umfasst derzeit 604 Angebote. Das sind 157 Vakanzen oder 35,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Agentur Neumarkt Im Agenturbezirk Neumarkt sind im Berichtsmonat 1.220 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 68 Betroffene oder 5,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich im Berichtsmonat 481 Personen. Das sind 43 Zugänge oder 8,2 Prozent weniger als im Mai 2011. Gleiches taten seit Jahresbeginn 3.367 Menschen. Das sind 198 Meldungen oder 5,6 Prozent weniger als in den ersten fünf Monaten letzten Jahres. Dagegen konnten im Berichtsmonat 645 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beenden. Das sind 33 Abgänge oder 5,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Gleiches erreichten seit Jahresbeginn 3.487 Menschen. Das sind 460 Abmeldungen oder 11,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die aktuelle Arbeitslosenquote im Neumarkter Agenturbezirk beträgt 1,7 Prozent und gehört damit bundesweit zu den niedrigsten Werten. Die Quote liegt 0,2 Prozentpunkte unter dem Vorjahresmonat und bedeutet Vollbeschäftigung. Dementsprechend stellt sich die Bilanz der gemeldeten Arbeitsstellen dar. So haben die Betriebe im Neumarkter Agenturbezirk im Berichtsmonat 250 neue Stellen gemeldet, was dem Vorjahresmonat entspricht. Seit Jahresbeginn zählt die Neumarkter Arbeitsagentur 1.356 neue Stellenangebote. Das sind 97 Meldungen oder 7,7 Prozent mehr als in den ersten fünf Monaten letzten Jahres. Der Bestand an offenen Stellen umfasst aktuell 819 Ausschreibungen. Das sind 237 Vakanzen oder 40,7 Prozent mehr als vor einem Jahr.

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Kommentare (3)

  • erik

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    Die Arbeitsagentur veröffentlich wieder ihr Zahlenwerk. Ein Zahlenwerk, das meiner Meinung mit der Wirklichkeit nicht zu tun hat. Die Zahlen werden nach politischen Vorgaben ermittelt und dienen alleine für Propagandazwecke der Politiker.
    Folgende Menschen (!) gelten nicht als „arbeitslos“ und werden daher nicht in der Statistik als solche erfasst:
    -wer über 50 ist,
    -wer Altersteilzeit, Vorruhestand, hat, BfA Grundsicherung, Zwangsverentet etc,
    -wer sich in einer Quali oder ABM befindet,
    -sehr z.Zt krank ist,
    -wer sich in einer „Massnahme“ befindet,
    -wem die Lleistungen ganz / teilweise gestrichen wurden, wer Sanktionen hat,
    -wer Reha, Kur macht, schwanger ist, Kind bis 4 J hat,
    -wer einen Termin beim Fallmanager hat,
    -wer sich Bewerbungsprozess befindet,
    -wer als „integrationsfern“ bei H4 bzw als „nicht vermittlungsfähig“ klassifizert wurde.
    Hinzu kommen noch Arbeitslose die von der Arbeitsagentur in die „stille Reserve“gedrängt wurden. Wirtschaftswissenschaftler schätzen, das sich inzwischen 1 bis 2 Millionen Menschen in der „stillen Reserve“ befinden, also eine Stadt wie München, Hambung oder Köln, deren Existenz aus politischen Gründen geleugnet wird.
    Der Grund für die künstlich erzeugten Zahlen dürfte meiner Meinung klar sein. Der Tatsache das sich der Arbeitsmarkt in Gewinner und Verlierer teilt wird Rechnung getragen. Die Mehrheit also die Verlierer werden nicht mehr mit einem festen Arbeitsplatz mit Tarifvertrag, von dem man gut leben kann, rechnen können. Um den schönen Schein aufrecht zu erhalten werden die Ursachen (die eigentlich am Arbeitsmarkt selbst bzw. Wirtschaftsystem liegen) von den Gewinner auf die Verlierer geschoben. Mit Phrasen wie Alkoholkrank, psychische Probleme, mangelnde Anstrengung, arbeitsscheu, unqualifiziert, unwillig usw.wird dem Arbeitslosen eingeredet, er oder sie sei an seiner/ihrer Situation selber Schuld. Der Abwärtstrend wird eingeleitet eine psychologische Drohkulisse wird aufgebaut, Arbeitslose werden in präkere (von Politik und Verbänden bzw.Lobbyisten gewollten) Arbeitsverhältnisse wie Zeitarbeit (Arbeitssklaven), Werkverträge (Arbeitsfleisch) usw. gequetscht und genötigt.
    Auf der Verliererseite werden diejenigen zu finden sein, die man im Alter (wenn sie überhaupt so alt werden) an ihrer Armut, an ihren kaputten Zähnen (wenn sie dann überhaupt noch Zähne haben) oder an ihren lehren Gesichtern erkennen kann. Die Gewinner, die Politiker und ihre Lakaien werden von oben auf sie herab schauen. Ich meine, die Politiker die die Hartz-Refomen einführten wussten ganz genau, dass viele den wirtschaftlichen Druck nicht standhalten können und werden. Offensichtlich, zumindest meiner Meinung, ist es und war von der Politik gewollt, dass der oder die Arbeitslose eher „ins Wasser geht“ oder sich „auf die Schienen legt“ als das man Ihnen eine wirtschaftliche Basis gibt um sie am gesellschaftliche Leben teilhaben zu lassen. Mittlerweile dürfe Jeder oder Jede der das liest, bereits Jemanden kennen oder davon gehört haben, der diesen Weg gegangen ist. Wo ist der unterschied zwischen jemanden der einen „unter Wasser drückt“ und jemanden der einen absichtlich in den Suizid drängt? Ich sehe keinen! Für mich sind alle vom selben Schlag! Die Verantwortlichen für die Hartz-Reformen dürften meiner Meinung mittlerweile zigtausendfach Blut an ihren Händen haben. Für mich sind die Hartz-Reformen ein Genozid bzw. ein Massenmord durch die Hintertür. Das zeigt sich z.B. beim Anstieg der Selbstmordrate in Länder wie z.B. Bayern mit höchster Selbstmordrate in ganz Deutschland und besonders strenger Auslegung der Hartz-Gesetze. Fazit: Wenn der bzw. die Arbeitslose sich nur versteckt und sich einreden läßt er sei an seiner Situation selber Schuld und er bzw. sie glaubt das, dann wird sich für ihn bzw. sie nichts verbessern!

  • schorsch

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    wilfried schmickler hat das ganze mit ordentlichen zahlen, und sehr schön formuliert in den mitternachtsspitzen letzten dezember kommuniziert

    Wilfried Schmickler – Soviele Menschen in Arbeit wie nie zuvor – Danke Deutschland

  • erik

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    eine weitere Informationsquelle für Informationen zu Arbeitslosigkeit, wie Arbeitslosenzahlen wirklich zustande kommen, wer alles betroffen ist, zu prekärer Beschäftigen, Hartz usw. ist meiner Meinung http://www.theonussbaum.de

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