Arbeitsmarktreport März für Regensburg

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit Regensburg Im Agenturbezirk Regensburg – Regensburg Stadt/Land, Kelheim und Neumarkt – sind im Berichtsmonat 9.323 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 1.060 Personen oder 10,2 Prozent weniger als im Vormonat. Gemessen am Vorjahresmonat sind aktuell 868 Menschen oder 8,5 Prozent weniger arbeitslos. Die Arbeitslosenquote fiel seit März 2011 um 0,4 Prozentpunkte auf aktuell 3,1 Prozent. Im Vormonat betrug die Arbeitslosenquote 3,5 Prozent (Hier die komplette Statistik als PDF) Dazu Gabriele Anderlik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Regensburg: „Das jetzige Absinken der Arbeitslosenzahlen wird nicht nur ein saisonales Strohfeuer sein. Momentan gehen wir davon aus, dass der Arbeitsmarkt insgesamt robust bleiben wird, wenn auch die extrem positive Entwicklung des letzten Jahres voraussichtlich etwas flacher ausfallen wird. Letztlich jedoch sehen wir unseren regionalen Arbeitsmarkt zumindest bis zur zweiten Jahreshälfte auf dem historisch niedrigen Niveau von 2011. Wichtiger Indikator ist, dass die Nachfrage nach Arbeitskräften wieder ansteigt und der Bestand an offenen Stellen weit über Vorjahresniveau liegt. Auch der Ausbildungsmarkt verspricht den jungen Leuten weiterhin gute Bedingungen.“ Entsprechend positiv fällt der Blick in die Statistik aus. So sind im Berichtsmonat im Agenturbezirk Regensburg 9.323 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 1.060 Personen oder 10,2 Prozent weniger als im Vormonat und 868 oder 8,5 Prozent weniger als im März 2011. Ebenfalls erfreulich ist, dass weiterhin alle Altersgruppen von dem stabilen Arbeitsmarkt profitieren. In der Gruppe der 15 bis 25-jährigen sind im Berichtsmonat 870 Personen arbeitslos. Das sind 115 Meldungen oder 11,7 Prozent weniger als im Vormonat und 39 oder 4,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Deren Anteil am Bestand beträgt 9,3 Prozent. In der Gruppe von 15 bis 20 Jahren sind 176 Jugendlich arbeitslos. Das sind 21 Personen oder 10,7 Prozent weniger als im Vormonat und eine Meldung oder 0,6 Prozent weniger als im März 2011. Deren Anteil am Bestand beträgt 1,9 Prozent. Vergleichsweise hoch, aber deutlich zurückgegangen, ist die Arbeitslosigkeit bei den Älteren. So sind im Alter ab 50 Jahren 3.279 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 264 Betroffene oder 7,5 Prozent weniger als im zurückliegenden Februar und 397 oder 10,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Deren Anteil am Bestand beträgt 35,2 Prozent. Im Alter 55 Jahren aufwärts sind im Berichtsmonat 2.110 Menschen arbeitslos. Das sind 125 Personen oder 5,6 Prozent weniger als im Vormonat und 250 oder 10,6 Prozent weniger als im März 2011. Deren Anteil am Bestand beträgt 22,6 Prozent. Mit positiver Tendenz zeigen sich auch die Werte bei schwerbehinderten Menschen. So umfasst diese Gruppe aktuell 912 Arbeitslose. Das sind 51 Betroffene oder 5,3 Prozent weniger als im Vormonat und 146 oder 13,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Deren Anteil am Bestand beträgt 9,8 Prozent. Last but not least ging auch die Arbeitslosigkeit ausländischer Männer und Frauen zurück. Diese Gruppe umfasst 1.173 Personen. Das sind 139 Meldungen oder 10,6 Prozent weniger als im Vormonat und 109 oder 8,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Deren Anteil am Bestand beträgt 12,6 Prozent. Verhältnis zwischen Zu- und Abgängen – alles im grünen Bereich Im Agenturbezirk Regensburg haben sich im Berichtsmonat 3.016 Männer und Frauen erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet. Das sind 72 Zugänge oder 2,3 Prozent weniger als im Vormonat und 114 oder 3,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleiches taten seit Jahresbeginn 10.912 Menschen. Das sind 880 Personen oder 7,5 Prozent weniger als in den ersten drei Monaten des letzten Jahres. Dagegen haben sich 4.066 Arbeitslose abgemeldet. Das sind 1.173 Abgänge oder 40,5 Prozent mehr als im Vormonat und 303 oder 6,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn haben 9.409 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beendet. Das sind 1.780 Abgänge oder 15,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Arbeitslosenquoten wieder auf dem Rückzug Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt 3,1 Prozent. Gegenüber dem Vormonat und Vorjahresmonat bedeutet das ein Absinken von 0,4 Prozentpunkten. Entsprechend ist die Entwicklung in den einzelnen Gruppen des Arbeitslosenbestandes. So beträgt die Quote der 15 bis 25-jährigen aktuell 2,4 Prozent, was einen Rückgang von 0,3 gegenüber dem Vormonat und 0,1 Prozentpunkten gemessen am Vorjahresmonat bedeutet. Ähnliches bei den 15 bis 20-jährigen. Hier beträgt die aktuelle Quote 1,4 Prozent. Damit ging diese gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozentpunkte zurück. Gemessen am Vorjahresmonat hat sich diese nicht verändert. Bei den Älteren von 50 bis 65 Jahren liegt die Quote derzeit bei 4,2 Prozent. Verglichen mit dem Vormonat ist das ein Rückgang von 0,4 und gemessen am Vorjahresmonat ein Minus von 0,8 Prozentpunkten. Bei den Arbeitslosen von 55 bis 65 Jahren beträgt die Quote im Berichtsmonat 5,0 Prozent und liegt damit 0,3 unter dem Vormonat und 1,0 Prozentpunkte unter März 2011. Die aktuelle Arbeitslosenquote bei den Ausländern beträgt 7,8 Prozent. Das ist ein Rückgang von 0,9 Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat und dem Vorjahresmonat. Bestand an Arbeitsstellen weit über Vorjahresniveau Die Arbeitgeber im Agenturbezirk Regensburg haben im Berichtsmonat 1.676 neue Stellen gemeldet. Das sind 78 oder 4,4 Prozent weniger als im Vormonat jedoch 61 oder 3,8 Prozent mehr als im März 2011. Seit Jahresbeginn haben die Betriebe 4.566 Arbeitsplatzangebote ausgeschrieben. Das sind 116 Meldungen oder 2,6 Prozent mehr als in den ersten drei Monaten letzten Jahres. Deutlich über Vorjahresniveau liegt der aktuelle Bestand an offenen Stellen. Dieser umfasst 4.160 Ausschreibungen und liegt damit um 949 Vakanzen oder 29,6 Prozent höher als vor einem Jahr. Unterbeschäftigung – wieder fallend Unter dem Begriff der Unterbeschäftigung werden grundsätzlich zwei Gruppen summiert: Zum einen die Arbeitslosen, zum anderen diejenigen, die nicht als arbeitslos gezählt werden. Damit sind auch alle die Personen erfasst, die im Sinne des Sozialgesetzbuches nicht als arbeitslos gelten oder in einem arbeitsmarktpolitischen Sonderstatus zu sehen sind. Dazu gehören beispielsweise Menschen, die sich in Weiterbildung oder Altersteilzeit befinden, aber auch Selbständige, die Existenzgründerzuschuss erhalten. Beim Ausweisen der Unterbeschäftigung geht es um die transparente Darstellung der tatsächlichen Beschäftigungssituation. Die aktuelle Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) wie folgt: Im Berichtsmonat sind 9.323 Personen arbeitslos. Dazu kommen 5.282 Menschen in Unterbeschäftigung. Damit gelten insgesamt 14.605 Männer und Frauen als unterbeschäftigt. Das sind 1.111 Personen oder 7,1 Prozent weniger als im Vormonat und 2.031 oder 12,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Unterbeschäftigungsquote fiel seit einem Jahr um 0,7 Prozentpunkte auf aktuell 4,9 Prozent. Ausbildungsmarkt März 2012 – weniger unversorgte Bewerber Nach der ersten Hälfte des laufenden Berufsberatungsjahres (01.10.2011 bis 30.09.2012) verspricht der Ausbildungsmarkt wieder gute Chancen für die Jugendlichen. So gingen bei der Agentur für Arbeit Regensburg seit Oktober letzten Jahres 3.748 Ausbildungsangebote ein. Das sind 680 Meldungen oder 22,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Dem gegenüber stehen 3.398 Bewerber. Das sind 59 Jugendliche oder 1,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Berichtsmonat sind 1.813 Bewerber versorgt. Das sind 71 Berufsstarter oder 4,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Dagegen sind aktuell 1.585 junge Leute ohne Ausbildungsplatz. Das sind 130 Personen oder 7,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Diesen unversorgten Bewerbern stehen derzeit 1.983 unbesetzte Ausbildungsstellen gegenüber. Das sind 271 Vakanzen oder 15,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Halbjahreswerte sind nur als momentaner Anhaltspunkt zu sehen. Erfahrungsgemäß ist es schwierig, die Entwicklung eines laufenden Berufsberatungsjahres einzuschätzen. Zurück zum Arbeitsmarkt – Blick in die Regionen Regensburg Stadt/Land – Hauptagenturbezirk Im Hauptagenturbezirk sind im Berichtsmonat 6.032 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 577 Personen oder 8,7 Prozent weniger als vor einem Jahr. Entsprechend der Gesamtentwicklung profitieren auch hier alle Altersgruppen. So sind in der Gruppe der 15 bis 25-jährigen aktuell 524 junge Leute arbeitslos. Das sind 27 Betroffene oder 4,9 Prozent weniger als im März 2011. Deren Anteil am Bestand beträgt 8,7%. Im Alter von 15 bis 20 Jahren sind 102 Jugendliche arbeitslos, was der Situation im Vorjahrmonat entspricht. Deren Anteil am Bestand beträgt 1,7 Prozent. Bei den Älteren ab 50 Jahren und älter sind derzeit 2.018 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 281 Betroffene oder 12,2 Prozent weniger als im März 2011. Deren Anteil am Bestand liegt bei 33,5 Prozent. Im Alter von 55 Jahren und aufwärts sind im Berichtsmonat 1.236 Menschen arbeitslos. Das sind 195 Personen oder 13,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Deren Anteil am Bestand beträgt 20,5 Prozent. Auch bei den Arbeitslosen mit Schwerbehinderung zeigt sich eine deutlich positive Entwicklung. So sind aktuell 595 schwerbehinderte Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 108 Betroffene oder 15,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Deren Anteil am Bestand liegt bei 9,9 Prozent. Die Gruppe der ausländischen Arbeitslosen umfasst 867 Menschen. Das sind 73 Personen oder 7,8 Prozent weniger als im März 2011. Deren Anteil am Bestand beträgt 14,4 Prozent. Im Berichtsmonat haben sich 1.914 Personen erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet. Das sind 103 Zugänge oder 5,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleiches taten seit Jahresbeginn 6.573 Männer und Frauen. Das sind 626 Meldungen oder 8,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen 2.338 Personen, die im März ihre Arbeitslosigkeit beendet haben. Das sind 240 Abgänge oder 9,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn haben sich 5.743 Männer und Frauen abgemeldet. Das sind 1.121 Abgänge oder 16,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt im Berichtsmonat 3,4 Prozent und liegt damit 0,4 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahresmonat. Auch die Bilanz der gemeldeten Arbeitsstellen kann sich sehen lassen. So haben die ansässigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 1.112 neue Stellen angeboten. Das sind 17 Meldungen oder 1,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 3.160 offene Stellen gemeldet. Das sind 120 Ausschreibungen oder 3,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Deutlich über Vorjahresniveau ist der Bestand an Stellen, der aktuell 2.748 Angebote umfasst. Das sind 565 Vakanzen oder 25,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Regensburg Stadt Im Stadtgebiet sind im Berichtsmonat 3.441 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 479 Betroffene oder 12,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich 1.112 Personen. Das sind 110 Zugänge oder 9,0 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Gleiches taten seit Jahresbeginn 3.531 Menschen. Das sind 465 Meldungen oder 11,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen 1.275 Personen, die im Berichtsmonat ihre Arbeitslosigkeit beendet haben. Das sind 143 Abgänge oder 10,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn haben sich 3.202 Männer und Frauen abgemeldet. Das sind 658 Abgänge oder 17,0 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt im Stadtgebiet 4,7 Prozent und liegt damit 0,7 Prozentpunkte unter März 2011. Insgesamt positiv auch die Entwicklung der gemeldeten Arbeitsstellen. So haben die lokalen Unternehmen im Berichtsmonat 736 neue Stellen gemeldet. Das sind 39 Ausschreibungen oder 5,0 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn wurden 2.100 offene Stellen ausgeschrieben. Das ist ein Angebot oder 0,0 Prozent weniger als in den ersten drei Monaten letzten Jahres. Der Bestand an offenen Stellen liegt deutlich über Vorjahresniveau und umfasst 1.805 Meldungen. Das sind 340 Vakanzen oder 23,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Regensburg Land Im Landkreis Regensburg sind im Berichtsmonat 2.591 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 98 Betroffene oder 3,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich 802 Personen. Das sind sieben Zugänge oder 0,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Gleiches taten seit Jahresbeginn 3.042 Menschen, was 161 Meldungen oder 5,0 Prozent weniger sind als in den ersten drei Monaten letzten Jahres. Dem gegenüber stehen 1.063 Personen, die ihre Arbeitslosigkeit beendet haben. Das sind 97 Abgänge oder 8,4 Prozent weniger als im März 2011. Seit Jahresbeginn haben 2.541 Männer und Frauen die Arbeitslosigkeit hinter sich gelassen. Das sind 463 Abgänge oder 15,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Arbeitslosenquote fiel seit einem Jahr um 0,1 Prozentpunkte auf aktuell 2,5 Prozent, was Vollbeschäftigung bedeutet. Auch die Bilanz der gemeldeten Stellen kann sich sehen lassen. So haben die lokalen Arbeitgeber im Berichtsmonat 376 neue Stellen gemeldet. Das sind 22 Ausschreibungen oder 6,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 1.060 offene Stellen gemeldet. Das sind 121 Angebote oder 12,9 Prozent mehr als in den ersten drei Monaten letzten Jahres. Deutlich über Vorjahresniveau liegt der Stellenbestand. Dieser umfasst 943 Ausschreibungen. Das sind 225 Vakanzen oder 31,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Agentur Kelheim Im Agenturbezirk Kelheim sind im Berichtsmonat 1.593 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 227 Betroffene oder 12,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich 477 Menschen. Das sind 81 Meldungen oder 14,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleiches taten seit Jahresbeginn 1.909 Personen. Das sind 177 Zugänge oder 8,5 Prozent weniger als in den ersten drei Monaten letzten Jahres. Dem gegenüber stehen 756 Menschen, die im Berichtsmonat ihre Arbeitslosigkeit beendet haben. Das sind 15 Abmeldungen oder 1,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn haben sich 1.608 Männer und Frauen abgemeldet. Das sind 314 Abgänge oder 16,3 Prozent weniger als im ersten Quartal 2011. Die aktuelle Arbeitslosenquote von 3,1 Prozent zeigt wieder in Richtung Vollbeschäftigung und liegt damit 0,5 Prozentpunkte unter dem Vorjahresmonat. Dementsprechend positiv ist die Bilanz der gemeldeten Stellen. So haben die Kelheimer Arbeitgeber im Berichtsmonat 220 neue Stellen ausgeschrieben. Das sind 30 Meldungen oder 15,8 Prozent mehr als im März letzten Jahres. Das Aufkommen der gemeldeten Stellen seit Jahresbeginn beträgt 564 und liegt damit um 21 Angebote oder 3,6 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Deutlich über dem Vorjahresniveau liegt der Bestand an offenen Stellen. Dieser umfasst aktuell 561 Vakanzen. Das sind 148 Ausschreibungen oder 35,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Agentur Neumarkt Im Berichtsmonat sind im Agenturbezirk Neumarkt 1.698 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 64 Betroffene oder 3,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich 625 Personen. Das sind 70 Zugänge oder 12,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Gleiches taten seit Jahresbeginn 2.430 Menschen. Das sind 77 Meldungen oder 3,1 Prozent weniger als im ersten Quartal 2011. Dem gegenüber stehen 972 Personen, die im Berichtsmonat ihre Arbeitslosigkeit beendet haben. Das sind 48 Abgänge oder 4,7 Prozent weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn haben sich 2.058 Männer und Frauen abgemeldet. Das sind 345 Abgänge oder 14,4 Prozent weniger als im März 2011. Die aktuelle Arbeitslosenquote bedeutet mit 2,4 Prozent Vollbeschäftigung und liegt damit 0,2 Prozentpunkte unter dem Vorjahresmonat. Auch die Bilanz der gemeldeten Stellen kann sich sehen lassen. So haben die Neumarkter Arbeitgeber im Berichtsmonat 344 offene Stellen gemeldet. Das sind 48 Angebote oder 16,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 842 Stellen ausgeschrieben. Das sind 17 Meldungen oder 2,1 Prozent mehr als in den ersten Monaten letzten Jahres. Der Bestand an offenen Stellen liegt deutlich über Vorjahresniveau. Dieser umfasst aktuell 851 Meldungen. Das sind 236 Vakanzen oder 38,4 Prozent mehr als vor einem Jahr.

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Kommentare (5)

  • erik

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    Ich bin der Meinung, eine Behörde feiert sich selbst! Auch wenn die Realität ganz anders aussieht, wie z.B. präkere Arbeitsverhältnisse, Zeitarbeit, stille Reserve usw. Was in der DDR die geschönten Zahlen über die ‚Planerfüllung‘ waren, das ist heute die Arbeitsmarktstatistik. Die falschen Zahlen werden so oft wiederholt, bis veröffentlichte Meinung und öffentliche Meinung deckungsgleich sind. Das hat so schon immer funktioniert.

  • erik

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    Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum, wer sich informieren möchte sollte sich nicht wirklich auf die Sesamstraße oder Arbeitsagentur verlassen, ich würde ihm die Homepage
    http://www.theonussbaum.de empfehlen, denn wer sich auf die Informationen der Arbeitsagentur verlässt, bleibt meiner Meinung dumm, das gilt natürlich für jede andere Behörde genauso, wie ich finde!

  • erik

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    für mich ist es schon traurig und pervers, was die Parteien SPD, die Grünen, CDU , CSU und FDP aus diesem Land gemacht haben! Hatte die Wohlstandsverteilung in Deutschland noch vor ein Paar Jahren die Form einer Zwiebel mit einer breiten Mittelschicht, hat sie heute die Form einer Pyramide mit einer Spitze von Personen die mehrere Hundertausend oder Millionen im Jahr verdienen und einem breiten Sockel der Menschen die von Ihrer Arbeit nicht mehr Leben können. Der Sockel am Boden wird wohl nocht breiter werden, d.h. mehr Menschen werden noch weniger verdienen, während der Winkel steiler wird und die Spitze in Zukunft noch mehr verdienen wird. Millionen Menschen werden dann nicht mehr am gesellschaftlichem Leben teilhaben können, was von den Herrschenden meiner Meinung auch gewollt ist, denn wer ums tägliche Fressen kämpfen muss, stumpft ab und zieht sich zurück und interessiert sich nicht mehr für Politik!

  • MHH

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    Das haben „Arbeitsmarktberichte“ leider so an sich. Sie weisen die offiziellen Arbeitslosen usw. in ihrer Statistik als „Nummern“ aus. Wenn lt. Statistik die Arbeitslosen weniger werden glauben viele, dass es den Arbeitnehmern damit auch besser gehe…Nun, diese Statistik weist nicht aus, wie hoch die Löhne sind, wie die Arbeitsbedingungen aussehen, ob es sich um prekäre Arbeitsverhältnisse handelt usw.
    Nach solchen Statistiken hätten wir z.B. Vollbeschäftigung, wenn 90 Prozent erwerbsunfähig wegen katastrophaler Arbeitsbedingunen geworden wären und die restlichen 10 % 50 Cent in der Stunde bei wöchentl. 70 Std. erhielten…

    Wer sich auf freie Marktbedingungen bei Arbeitskräften einläßt, darf sich nicht wundern, wenn die Löhne niedrig sind. Denn der Lohn tendiert dann global gesehen gegen Null. Nur Arbeitnehmerkartelle (Gewerkschaften) können unter Marktbedingungen diese Tendenz positiv beeinflussen.

  • erik

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    Grund für den Arbwärtstrend bei den Arbeitsbedingungen dürfte meiner Meinung nach sein, das die Zustände für alternativlos dargestellt werden. Vor 1989 war das anders, als es die DDR noch gab, musste sich die BRD an der DDR, die DDR an der BRD messen lassen. In der BRD, die damals noch mehr eine soziale Markwirtschaft war, wurden Arbeitsmarktschwankungen durch Verbeamtungswellen und umfangreich geförderte öffenliche Maßnahmen abgebaut, der schöne schein der Vollbeschäftigung und vollen Schaufenster musste im Kampf der Systeme aufrecht erhalten bleiben. Mittlerweile ist die Vergleichgrundlage weggefallen und Arbeitsagentur ist dazu übergegangen die Arbeitslosigkeit dadurch abzubauen, indem hundertausende bis millionen in präkere Arbeitsverhältnisse, in die stille Reserve gedrängt oder in Transfergesellschaften gesteckt werden. Wer nicht mitspielt wird mit Sperrfristen belegt und/oder fliegt aus der Statistik. Wenn sie sich hier den Bericht der Arbeitsagentur für Regensburg ansehen, wird natürlich verschwiegen wie die Menschen beschäftigt sind. Die wenigsten dürften wohl in einer regulären Vollzeitstelle stecken, wäre auch schlecht möglich, denn eine Firmenpleite jagte die andere. Meiner Meinung sollte ein System, das so vorgeht nur um den Status quo bzw. den schönen Schein aufrecht zuerhalten abgeschaft und durch ein anderes ersetzt oder zumindest überarbeitet werden.

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