Arbeitsmarktreport Regensburg

Im Agenturbezirk Regensburg – Regensburg Stadt/Land, Kelheim und Neumarkt – sind im Berichtsmonat 8.391 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 932 Personen oder 10,0 Prozent weniger als im Vormonat. Gegenüber April 2011 sind 281 Menschen oder 3,2 Prozent weniger arbeitslos. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 2,8 Prozent (Der komplette Report als PDF). Dazu Gabriele Anderlik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Regensburg: „Der aktuelle Arbeitsmarkt ist Ausdruck einer stabilen Konjunkturlage in unserer Region. So ist der durchschnittliche Arbeitslosenbestand 2012 nach den ersten vier Monaten um rund zehn Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Darüber dürfen wir uns freuen. Die Kehrseite der Medaille ist, dass sich der Wettbewerb der Unternehmen um Arbeits-, Fach- und Nachwuchskräfte weiter verschärfen wird. Diese Situation fordert noch stärker als bisher, die vorhandenen Potentiale unseres Arbeitsmarktes sehr genau zu analysieren und dementsprechend auszuschöpfen. Dabei denke ich etwa an die Älteren, Behinderte, Geringqualifizierte oder leistungsschwächere Jugendliche. Diese Kräfte und die Fördermaßnahmen der örtlichen Arbeitsagenturen zu nutzen, kann für viele Arbeitgeber ein sinnvoller Ansatz zur nachhaltigen Personalgewinnung sein.“ Letztlich bestätigt auch die Statistik diesen soliden Arbeirsmarkt. So sind im Berichtsmonat im Agenturbezirk Regensburg 8.391 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 932 Personen oder 10,0 Prozent weniger als im Vormonat und 281 oder 3,2 Prozent weniger als im letztjährigen April. In der Altersklasse der 15 bis 25-jährigen sind aktuell 756 junge Menschen arbeitslos. Das sind 114 Personen oder 13,1 Prozent weniger als im Vormonat und 33 oder 4,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Deren Anteil am Arbeitslosenbestand beträgt 9,0 Prozent. Im klassischen Ausbildungsalter von 15 bis 20 Jahren sind gerademal 144 junge Leute arbeitslos. Das sind 32 Meldungen oder 18,2 Prozent weniger als im Monat zuvor und eine Person oder 0,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Diese Gruppe steht mit 1,7 Prozent im Arbeitslosenbestand. Immer noch unverhältnismäßig hoch aber mit deutlich positiver Entwicklung ist die Arbeitslosigkeit bei den Älteren ab 50 Jahren. Hier sind aktuell 3.031 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 248 Personen oder 7,6 Prozent weniger als vor einem Monat und 204 oder 6,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Deren Anteil am Bestand liegt bei 36,1 Prozent. Ähnliches gilt für die Altersklasse ab 55 Jahren. Diese Gruppe zählt im Berichtsmonat 1.997 Arbeitslose. Das sind 113 Meldungen oder 5,4 Prozent weniger als im Vormonat und 135 oder 6,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Diese Altersklasse steht mit 23,8 Prozent im Arbeitslosenbestand. Bei den schwerbehinderten Arbeitslosen ist die Marktsituation immer noch problematisch. Aber auch hier ist eine positive Tendenz erkennbar. So sind aktuell 909 schwerbehinderte Personen arbeitslos. Das sind drei Meldungen oder 0,3 Prozent weniger als vor einem Monat und 34 oder 3,6 Prozent weniger als im April 2011. Deren Anteil am Bestand beträgt 10,8 Prozent. Zur Gruppe der Arbeitslosen ausländischer Herkunft zählen im Berichtsmonat 1.076 Männer und Frauen. Das sind 97 Personen oder 8,3 Prozent weniger als im Vormonat jedoch 19 oder 1,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Deren Anteil am Bestand beträgt 12,8 Prozent. Verhältnis zwischen Zu- und Abgängen entspricht Gesamtentwicklung Im Agenturbezirk Regensburg haben sich im Berichtsmonat 2.825 Männer und Frauen erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet. Das sind 191 Zugänge oder 6,3 Prozent weniger als im Vormonat und 170 oder 5,7 Prozent weniger als im April 2011. Gleiches taten seit Jahresbeginn 13.737 Menschen. Das sind 1.050 Meldungen oder 7,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen diejenigen, die ihre Arbeitslosigkeit beendet haben. So haben sich im Berichtsmonat 3.774 Personen abgemeldet. Das sind 292 Abgänge oder 7,2 Prozent weniger als vor einem Monat und 724 oder 16,1 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn konnten 13.183 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit beenden. Das sind 2.504 Abgänge oder 16,0 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Arbeitslosenquoten bei Älteren weiter fallend Die aktuelle Arbeitslosenquote im Agenturbezirk Regensburg beträgt 2,8 Prozent und liegt damit 0,3 Prozentpunkte unter dem Vormonat und 0,1 Prozentpunkte niedriger als vor einem Jahr. Dieser Trend gilt nicht für alle Altersgruppen im Bestand. So liegt die Quote der 15 bis 25-jährigen bei 2,1 Prozent. Das sind 0,3 Prozentpunkte niedriger als vor einem Monat und 0,1 Prozentpunkte über dem Vorjahresmonat. Ähnlich die Entwicklung bei der Gruppe im klassischen Ausbildungsalter von 15 bis 20 Jahren. Hier beträgt die aktuelle Quote 1,2 Prozent. Das ist ein Rückgang von 0,2 Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat jedoch ein Anstieg um 0,1 Prozentpunkte gemessen am Vorjahresmonat. Bei den Älteren von 50 bis 65 Jahren liegt die Quote bei 3,9 Prozent. Das ist ein Absinken von 0,3 Prozentpunkten gemessen am Vormonat und ein Rückgang von 0,5 Prozentpunkten gegenüber April 2011. Entsprechend der Trend bei den 55 bis 65-jährigen. Hier beträgt die aktuelle Quote 4,8 Prozent. Diese liegt damit 0,2 Prozentpunkte unter dem Vormonat und 0,6 Prozentpunkte unter dem Vorjahresmonat. Die Quote Arbeitsloser ausländischer Herkunft beträgt 7,2 Prozent. Diese ist damit seit einem Monat um 0,6 Prozentpunkte gefallen und exakt auf dem Vorjahreswert. Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen weit über Vorjahresniveau Die Arbeitgeber im Agenturbezirk Regensburg haben im Berichtsmonat 1.570 neue Stellen gemeldet. Das sind 105 Angebote oder 6,3 Prozent weniger als im Vormonat und 86 oder 5,2 Prozent weniger als im April letzten Jahres. Seit Jahresbeginn haben die regionalen Unternehmen 6.129 offene Stellen gemeldet. Das sind 53 Zugänge oder 0,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Deutlich über Vorjahresniveau ist der aktuelle Bestand an Arbeitsstellen. Dieser umfasst 4.278 Vakanzen. Das sind 128 Ausschreibungen oder 3,1 Prozent mehr als im Vormonat und 940 oder 28,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Unterbeschäftigung Unter dem Begriff Unterbeschäftigung werden grundsätzlich zwei Gruppen summiert: Zum einen die Arbeitslosen, zum anderen diejenigen, die nicht als arbeitslos gezählt werden. Damit sind auch alle die Personen erfasst, die im Sinne des Sozialgesetzbuches nicht als arbeitslos gelten oder in einem arbeitsmarktpolitischen Sonderstatus zu sehen sind. Dazu gehören beispielsweise Menschen, die sich in Weiterbildung oder Altersteilzeit befinden, aber auch Selbständige, die Existenzgründerzuschuss erhalten. Beim Ausweisen der Unterbeschäftigung geht es um die transparente Darstellung der tatsächlichen Beschäftigungssituation. Die aktuelle Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) wie folgt: Im Berichtsmonat sind 8.391 Personen arbeitslos. Dazu kommen 5.002 Menschen in Unterbeschäftigung. Damit gelten insgesamt 13.393 Männer und Frauen als unterbeschäftigt. Das sind 1.155 Personen oder 7,9 Prozent weniger als im Vormonat und 1.559 oder 10,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Unterbeschäftigungsquote fiel seit einem Jahr von 5,0 auf aktuell 4,5 Prozent. Ausbildungsmarkt April 2012 – Mehr Stellen als Bewerber Die Arbeitgeber im Agenturbezirk Regensburg haben seit Beginn des Berichtsjahres 3.892 neue Berufsausbildungsstellen gemeldet. Das sind 658 Ausschreibungen oder 20,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Auf diese Stellen bewerben sich 3.564 junge Berufsstarter. Das sind 57 Bewerber oder 1,6 Prozent weniger als in den ersten vier Monaten 2011. Zurück zum Arbeitsmarkt – Blick in die Regionen Regensburg Stadt/Land – Hauptagenturbezirk Im Hauptagenturbezirk sind im Berichtsmonat 5.720 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 185 Personen oder 3,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. In der Gruppe der 15 bis 25-jährigen sind 482 Menschen arbeitslos. Das sind vier Betroffene oder 0,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Deren Anteil am Arbeitslosenbestand beträgt 8,4 Prozent. Gerademal 87 Arbeitslose zählt die Altersklasse der 15 bis 20-jährigen. Das sind sechs Meldungen oder 6,5 Prozent weniger als im April 2011. Deren Anteil am Bestand liegt bei 1,5 Prozent. Im Alter ab 50 Jahren sind im Berichtsmonat 1.945 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 134 Menschen oder 6,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Deren Anteil am Bestand beträgt 34,0 Prozent. In der Gruppe ab 55 Jahren zählen aktuell 1.213 Personen als arbeitslos. Das sind 106 Betroffene oder 8,0 Prozent weniger als im letztjährigen April. Deren Anteil am Bestand liegt bei 21,2 Prozent. Zur Gruppe schwerbehinderter Menschen zählen aktuell 599 Arbeitslose. Das sind 51 Personen oder 7,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Deren Anteil am Bestand beträgt 10,5 Prozent. Die Klasse der ausländischen Arbeitslosen zählt im Berichtsmonat 853 Männer und Frauen. Das sind 20 Betroffene oder 2,4 Prozent mehr als im April letzten Jahres. Deren Anteil am Bestand liegt bei 14,9 Prozent. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich im Berichtsmonat 1.947 Männer und Frauen. Das sind 16 Zugänge oder 0,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleiches taten seit Jahresbeginn 8.520 Personen. Das sind 642 Meldungen oder 7,0 Prozent weniger als in den ersten vier Monaten letzten Jahres. Dem gegenüber stehen diejenigen, die die Arbeitslosigkeit hinter sich lassen konnten. So haben sich im Berichtsmonat 2.267 Männer und Frauen abgemeldet. Das sind 386 Abgänge oder 14,5 Prozent weniger als im letztjährigen April. Gleiches erreichten seit Beginn des Jahres 8.010 Personen. Das sind 1.507 Abgänge oder 15,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt 3,3 Prozent und liegt damit 0,1 Prozentpunkte unter dem Vorjahresmonat. Die Bilanz der gemeldeten Arbeitsstellen zeigt zwar ein leichtes Abflachen ist jedoch insgesamt immer noch deutlich über Vorjahresniveau. So haben die regionalen Arbeitgeber im Berichtsmonat 1.086 Stellen gemeldet. Das sind 175 Ausschreibungen oder 13,9 Prozent weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 4.249 Angebote gezählt. Das sind 32 Meldungen oder 0,7 Prozent weniger als in den ersten vier Monaten letzten Jahres. Der aktuelle Bestand umfasst 2.784 Vakanzen. Das sind 447 offene Stellen oder 19,1 Prozent mehr als im April 2011. Regensburg Stadt Im Stadtgebiet sind im Berichtsmonat 3.434 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 216 Personen oder 5,9 Prozent weniger als vor einem Jahr. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich 1.138 Menschen. Das sind 53 Meldungen oder 4,5 Prozent weniger als im letztjährigen April. Gleiches taten seit Jahresbeginn 4.669 Personen. Das sind 518 Zugänge oder 10,0 Prozent weniger als in den ersten vier Monaten letzten Jahres. Dem gegenüber stehen diejenigen, die ihre Arbeitslosigkeit beenden konnten. So haben sich im Berichtsmonat 1.151 Betroffene abgemeldet. Das sind 300 Abgänge oder 20,7 Prozent weniger als im April 2011. Gleiches erreichten seit Jahresbeginn 4.353 Männer und Frauen. Das sind 958 Abmeldungen oder 18,0 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die aktuelle Arbeitslosenquote liegt mit 4,7 Prozent um 0,3 Prozentpunkte niedriger als vor einem Jahr. Bei der Bilanz der gemeldeten Stellen ist derzeit ein Abflachen erkennbar, insgesamt jedoch ist diese deutlich über Vorjahresniveau. So haben die örtlichen Arbeitgeber 767 neue Stellen gemeldet. Das sind 109 Angebote oder 12,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn wurden 2.873 Arbeitsstellen ausgeschrieben. Das sind 87 Zugänge oder 2,9 Prozent weniger als in den ersten vier Monaten letzten Jahres. Deutlich über Vorjahresniveau liegt der Bestand an offenen Stellen. Dieser umfasst 1.878 freie Arbeitsstellen. Das sind 326 Vakanzen oder 21,0 Prozent mehr als im April 2011. Regensburg Land Im Landkreis Regensburg sind im Berichtsmonat 2.286 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 31 Meldungen oder 1,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im Berichtsmonat erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich 809 Personen. Das sind 37 Menschen oder 4,8 Prozent mehr als im April letzten Jahres. Gleiches taten seit Jahresbeginn 3.851 Männer und Frauen. Das sind 124 Zugänge oder 3,1 Prozent weniger als in den ersten vier Monaten 2011. Dem gegenüber stehen diejenigen, die ihre Arbeitslosigkeit hinter sich gelassen haben. So haben sich im Berichtsmonat 1.116 Personen abgemeldet. Das sind 86 Meldungen oder 7,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Gleiches erreichten seit Jahresbeginn 3.657 Männer und Frauen. Das sind 549 Abgänge oder 13,1 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Arbeitslosenquote bedeutet mit aktuell 2,2 Prozent Vollbeschäftigung und liegt exakt auf dem Wert von April 2011. Die Bilanz der gemeldeten Stellen ist insgesamt deutlich über Vorjahresniveau. So haben die Arbeitgeber im Regensburger Landkreis 319 offene Stellen gemeldet. Das sind 66 Zugänge oder 17,1 Prozent weniger als im April letzten Jahres. Seit Jahresbeginn wurden 1.376 neue Arbeitsangebote gezählt. Das sind 55 Ausschreibungen oder 4,2 Prozent mehr als in den ersten vier Monaten letzten Jahres. Der Bestand an gemeldeten Stellen liegt mit 906 Meldungen deutlich über Vorjahresniveau. Das sind 121 Vakanzen oder 15,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Agentur Kelheim Im Agenturbezirk Kelheim sind im Berichtsmonat 1.297 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind 99 Meldungen oder 7,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich 422 Personen. Das sind 76 Anmeldungen oder 15,3 Prozent weniger als im April letzten Jahres. Gleiches taten seit Jahresbeginn 2.331 Menschen. Das sind 253 Betroffene oder 9,8 Prozent weniger als in den ersten vier Monaten letzten Jahres. Im Gegensatz dazu haben im Berichtsmonat 723 Personen ihre Arbeitslosigkeit hinter sich gelassen. Das sind 190 Abgänge oder 20,8 Prozent weniger als im letztjährigen April. Gleiches erreichten seit Jahresbeginn 2.331 Männer und Frauen. Das sind 504 Abmeldungen oder 17,8 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die aktuelle Arbeitslosenquote bedeutet mit 2,5 Prozent Vollbeschäftigung und liegt damit 0,2 Prozentpunkte unter April 2011. Die Bilanz der gemeldeten Stellen ist nach wie vor positiv. So haben die Kelheimer Arbeitgeber im Berichtsmonat 217 offene Stellen ausgeschrieben. Das sind 14 Meldungen oder 6,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn wurden 774 neue Arbeitsangebote gezählt. Das sind 12 Ausschreibungen oder 1,5 Prozent weniger als in den ersten vier Monaten letzten Jahres. Der aktuelle Bestand an gemeldeten Stellen umfasst 639 Angebote. Das sind 183 Vakanzen oder 40,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Agentur Neumarkt Im Agenturbezirk Neumarkt sind im Berichtsmonat 1.374 Männer und Frauen arbeitslos. Das sind drei Personen oder 0,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet haben sich 456 Menschen. Das sind 78 Zugänge oder 14,6 Prozent weniger als im April letzten Jahres. Gleiches taten seit Jahresbeginn 2.886 Männer und Frauen. Das sind 155 Meldungen oder 5,1 Prozent weniger als in den ersten vier Monaten letzten Jahres. Dem gegenüber stehen diejenigen, die ihre Arbeitslosigkeit beenden konnten. So haben sich im Berichtsmonat 784 Personen abgemeldet. Das sind 148 Abgänge oder 15,9 Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleiches erreichten seit Jahresbeginn 2.842 Männer und Frauen. Das sind 493 Abgänge oder 14,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Arbeitslosenquote liegt mit aktuell 2,0 Prozent exakt auf dem Wert von April 2011 und bedeutet Vollbeschäftigung. Die Bilanz der gemeldeten Stellen ist durchweg positiv. So haben die Neumarkter Arbeitgeber im Berichtsmonat 267 neue Stellen gemeldet. Das sind 75 Ausschreibungen oder 39,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn wurden 1.106 Arbeitsangebote gezählt. Das sind 97 Zugänge oder 9,6 Prozent mehr als in den ersten vier Monaten letzten Jahres. Deutlich über Vorjahresniveau liegt der Bestand an offenen Stellen. Mit 855 Angeboten umfasst dieser 310 Vakanzen oder 56,9 Prozent mehr als vor einem Jahr.

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Kommentare (3)

  • erik

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    Die Arbeitsagentur veröffentlich wieder ihr Zahlenwerk. Ein Zahlenwerk, das meiner Meinung mit der Wirklichkeit nicht zu tun hat. Die Zahlen werden nach politischen Vorgaben ermittelt und dienen alleine für Propagandazwecke der Politiker.
    Folgende Menschen (!) gelten nicht als „arbeitslos“ und werden daher nicht in der Statistik als solche erfasst:
    -wer über 50 ist,
    -wer Altersteilzeit, Vorruhestand, hat, BfA Grundsicherung, Zwangsverentet etc,
    -wer sich in einer Quali oder ABM befindet,
    -sehr z.Zt krank ist,
    -wer sich in einer „Massnahme“ befindet,
    -wem die Lleistungen ganz / teilweise gestrichen wurden, wer Sanktionen hat,
    -wer Reha, Kur macht, schwanger ist, Kind bis 4 J hat,
    -wer einen Termin beim Fallmanager hat,
    -wer sich Bewerbungsprozess befindet,
    -wer als „integrationsfern“ bei H4 bzw als „nicht vermittlungsfähig“ klassifizert wurde.
    Hinzu kommen noch Arbeitslose die von der Arbeitsagentur in die „stille Reserve“gedrängt wurden. Wirtschaftswissenschaftler schätzen, das sich inzwischen 1 bis 2 Millionen Menschen in der „stillen Reserve“ befinden, also eine Stadt wie München, Hambung oder Köln, deren Existenz aus politischen Gründen geleugnet wird.
    Der Grund für die künstlich erzeugten Zahlen dürfte meiner Meinung klar sein. Der Tatsache das sich der Arbeitsmarkt in Gewinner und Verlierer teilt wird Rechnung getragen. Die Mehrheit also die Verlierer werden nicht mehr mit einem festen Arbeitsplatz mit Tarifvertrag, von dem man gut leben kann, rechnen können. Um den schönen Schein aufrecht zu erhalten werden die Ursachen (die eigentlich am Arbeitsmarkt selbst bzw. Wirtschaftsystem liegen) von den Gewinner auf die Verlierer geschoben. Mit Phrasen wie Alkoholkrank, psychische Probleme, mangelnde Anstrengung, arbeitsscheu, unqualifiziert, unwillig usw.wird dem Arbeitslosen eingeredet, er oder sie sei an seiner/ihrer Situation selber Schuld. Der Abwärtstrend wird eingeleitet eine psychologische Drohkulisse wird aufgebaut, Arbeitslose werden in präkere (von Politik und Verbänden bzw.Lobbyisten gewollten) Arbeitsverhältnisse wie Zeitarbeit (Arbeitssklaven), Werkverträge (Arbeitsfleisch) usw. gequetscht und genötigt.
    Auf der Verliererseite werden diejenigen zu finden sein, die man im Alter (wenn sie überhaupt so alt werden) an ihrer Armut, an ihren kaputten Zähnen (wenn sie dann überhaupt noch Zähne haben) oder an ihren lehren Gesichtern erkennen kann. Die Gewinner, die Politiker und ihre Lakaien werden von oben auf sie herab schauen. Ich meine, die Politiker die die Hartz-Refomen einführten wussten ganz genau, dass viele den wirtschaftlichen Druck nicht standhalten können und werden. Offensichtlich, zumindest meiner Meinung, ist es und war von der Politik gewollt, dass der oder die Arbeitslose eher „ins Wasser geht“ oder sich „auf die Schienen legt“ als das man Ihnen eine wirtschaftliche Basis gibt um sie am gesellschaftliche Leben teilhaben zu lassen. Mittlerweile dürfe Jeder oder Jede der das liest, bereits Jemanden kennen oder davon gehört haben, der diesen Weg gegangen ist. Wo ist der unterschied zwischen jemanden der einen „unter Wasser drückt“ und jemanden der einen absichtlich in den Suizid drängt? Ich sehe keinen! Für mich sind alle vom selben Schlag! Die Verantwortlichen für die Hartz-Reformen dürften meiner Meinung mittlerweile zigtausendfach Blut an ihren Händen haben. Für mich sind die Hartz-Reformen ein Genozid bzw. ein Massenmord durch die Hintertür. Das zeigt sich z.B. beim Anstieg der Selbstmordrate in Länder wie z.B. Bayern mit höchster Selbstmordrate in ganz Deutschland und besonders strenger Auslegung der Hartz-Gesetze. Fazit: Wenn der bzw. die Arbeitslose sich nur versteckt und sich einreden läßt er sei an seiner Situation selber Schlud und er bzw. sie glaubt das, dann wird sich für ihn bzw. sie nichts verbessern! Auch für Arbeitslose gilt Artikel 20 des Grundgesetzes Absatz4 und auch er oder sie hat das Recht zum Widerstand!

  • erik

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    eine weitere Informationsquelle für Informationen zu Arbeitslosigkeit, prekärer Beschäftigen, Hartz usw. ist meiner Meinung http://www.theonussbaum.de

  • erik

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    Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast! Es gibt weniger Arbeitslose? Warum? Weil der Großteil jetzt unter Hartz4 fällt, in sogenannte Leiharbeitsfirmen gesteckt wurde oder Minijobs ausübt, von denn er nicht mal im Ansatz überleben kann.

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