Auszeichnung für Regensburger Slavisten

PM der Uni Regensburg

Ukrainische Ehrendoktorwürde für Prof. Koschmal
 

Während der Übergabefeier in Kiev: Prof. Dr. Leonid Hubersky, Rektor der Nationalen Kiever Taras-Ševčenko-Universität (links), und Prof. Dr. Walter Koschmal (rechts). Foto: Nationale Taras-Ševčenko-Universität

Während der Übergabefeier in Kiev: Prof. Dr. Leonid Hubersky, Rektor der Nationalen Kiever Taras-Ševčenko-Universität (links), und Prof. Dr. Walter Koschmal (rechts).
Foto: Nationale Taras-Ševčenko-Universität


Prof. Dr. Walter Koschmal vom Institut für Slavistik der Universität Regensburg wurde gestern mit der Ehrendoktorwürde der Nationalen Taras-Ševčenko-Universität in Kiev ausgezeichnet. In ihrer bald 200-jährigen Geschichte hat die größte Universität der Ukraine bislang erst fünf Deutsche mit dieser Auszeichnung geehrt, zuletzt auch Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl (1996). Koschmal erhält die Ehrung in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Leistungen und für seine Beiträge zur Entwicklung der ukrainisch-deutschen Beziehungen.
 
Koschmal, geb. 1952 in Plattling, studierte Slavische Philologie, Deutsche Philologie und Geschichte unter anderem in der Sowjetunion (Leningrad). Er promovierte 1983 im Fach Slavische Philologie. 1988 habilitierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Im März 1990 wurde er Professor an der Universität des Saarlandes. Seit Herbst 1994 ist Koschmal Inhaber des Lehrstuhls für Slavische Philologie (Literaturwissenschaft) an der Universität Regensburg. Seine Forschungsinteressen umfassen auch den Bereich der ukrainischen Literaturgeschichte. Erst vor kurzem ist sein Buch zur vergessenen ukrainischen Dichterikone Taras Ševčenko erschienen. Am Aufbau des Europaeum – Ost-West-Zentrum der Universität Regensburg im Jahr 1999 war Koschmal maßgeblich beteiligt.

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Kommentare (2)

  • Mathilde Vietze

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    Die Ehrung, die Herrn Professor Dr. Koschmal zuteil wurde, hat er auch
    wirklich verdient!

  • Richard Terber

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    Vielleicht sollte man in diesen Zeiten mit der Entgegennahme von Ehrungen irgendwelcher ukrainischen Institutionen etwas sensibler umgehen.

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