Eine grandios stimmige, in sich runde architektonische Fortsetzung der Regensburger Stadtentwicklung ist nach mehrmonatiger Verstopfung wieder zurück: das Karmeliten am Dom, kurz: KarDom.
Das „Karmeliten am Dom“ ist die konsequent zu Ende gedachte Flurbereinigung der Maximilianstraße. Foto: as
Eine Glosse von Martin Stein
Das „Karmeliten am Dom“ ist fertig. Schon wieder. War ja schon mal fertig. Man hat jetzt renoviert. Monatelang. Die ursprüngliche Bauzeit hat kaum länger gedauert, glaube ich. Ein Rohr, vorgeblich eines mit einer unfeinen, doch essentiellen Aufgabe betrautes Rohr, versagte nach Indienststellung innerhalb kurzer Zeit denselbigen, und schon war die Kacke am Dampfen. Als hätte das an Durchfall leidendem Gebäude versucht, mal kurz zu furzen. Hoppala.
Die in Regensburg gedrehte Splatter-Komödie „Sharkula“ überzeugt bei der ausverkauften Premiere im Ostentorkino auf ganzer Linie – und macht Durst auf Meer.
Just in einer von der Studierendenvertretung finanzierten Zeitung hat der Politikwissenschaftsprofessor Stephan Bierling ein Pamphlet “Wider die Studentenvertreter-Ideologen” veröffentlicht. Eine Erwiderung. Auftakt zu unserer 14tägigen Uni-Kolumne “Droben von der Kugel”.
Nicht wirklich lustig, nicht wirklich dramatisch, nicht wirklich musikalisch bestechend und auch nicht wirklich schön: “La Cenerentola” von Gioachino Rossini am Theater Regensburg.
Da die Regensburger Bauträger und Immobilienmarktführer im Prinzip alles richtig gemacht und daher nichts zu verheimlichen haben, durften hangover & schwafi einen kurzen Blick in deren Schulungsräume werfen.
Vor dem Amtsgericht Schwandorf mussten sich zwei junge Oberpfälzer wegen eines rassistisch motivierten Angriffs verantworten. Einer von ihnen muss ins Gefängnis – allerdings wegen einer anderen Tat.
Zeichner hangover und Geschichtenschreiber schwafi beleuchten mit Comic-Strips das gesellschaftliche, kulturelle und restliche Leben in der Stadt. Fürs Erste darf der Meistertitel des SSV als Stammtischthema herhalten.
Beim “Duett mit den Domspatzen” vergangenen Samstag im Audimax kamen auch drei Ehemalige vorbei, um Info-Blätter an die Besucher zu verteilen. Was sie fordern beschreibt Wolfgang Blaschka in seinem Gastbeitrag für regensburg-digital.
Die Spielzeit am Theater Regensburg läuft noch bis Ende Juli. Drei aktuelle Produktionen, die bis zur Sommerpause noch im Programm sind, stehen für Theaterwillige auf dem Prüfstand: La Cage aux Folles, Kaspar Häuser Meer und Dear Eddie.
Der Wunsch vieler Betroffener, dem sadistischen Gewalttäter Johann Meier seinen Ehrentitel “Monsignore” abzuerkennen, ist bereits erfüllt. Ohne dass es jemand wusste. Auf eine Anfrage von Bischof Rudolf Voderholzer teilte der Vatikan mit: “Eine Aberkennung kann nur bei lebenden Personen erfolgen.” Na dann ist ja alles gut…
“Grünen-Politikerin tötet Katze.” Der Fall einer Katze, die in eine Marderfalle auf dem Grundstück der Grünen-Politikerin Maria Scharfenberg geriet und verendete, schlug just um die Weihnachtszeit erhebliche Wellen. Von „Mord“ war gar die Rede. Zur Kreisversammlung der Grünen im Landkreis kommende Woche hat unsere Gastautorin einige juristische Überlegungen zu der Tat angestellt, um die Diskussion zu erleichtern.
„Schlafe mein Prinzchen“: Trotz guter Besuchszahlen wurde das Stück des ehemaligen Domspatzen Franz Wittenbrink vom Spielplan des Berliner Ensembles genommen. Am Dienstag fand die letzte Aufführung statt. Ein Eindruck aus Berlin.
[soliloquy id=”48304″]Artikel: Lea S., Fotos: Houmer HdtzUnter dem Motto „Nein heißt Nein“ gingen am Samstag, den 21. November, ca. 150 Menschen auf die Straße. Das Petra Pan Projekt hatte dazu aufgerufen, gegen den sexistischen Normalzustand zu protestieren und sich mit Menschen zu solidarisieren, die tagtäglich mit Sexismus konfrontiert sind.