Anmerkungen zur Udetstraße

Des Teufels General in Regensburg

Ernst Udet inspirierte Carl Zuckmayer zu seinem antifaschistischem Bühnenstück „Des Teufels General“. In Regensburg wurde 1953 eine Straße nach dem Generalluftzeugmeister Udet benannt. Wer war der Namensgeber?

Jagdpilot, Filmstar und Unternehmer: Ernst Udet (um 1931). Foto: Wikipedia

Der Luftwaffengeneral Harras in Carl Zuckmayers Drama „Des Teufels General“ betrachtet sich als Gegner der Nationalsozialisten, trotzdem arbeitet er für sie. Er ist der Fliegerei verfallen und von seiner Machtfülle als General berauscht. Als er eine Reihe von dubiosen Flugzeugabstürzen aufklären soll, muss er erkennen, dass ein befreundeter Ingenieur Sabotage an einem neuentwickelten Flugzeugtyp betreibt, um Europas Unterwerfung durch den Teufel Adolf Hitler zu verhindern. Der Fliegergeneral folgt jedoch seinem Gewissen, deckt den Saboteur und fliegt mit einem manipulierten Flugzeug bewusst in den Tod. Ein antifaschistisch motiviertes Bühnenstück, das Zuckmayer im amerikanischen Exil schrieb und das 1946 zum ersten Mal inszeniert wurde. Das Schicksal des Generalluftzeugmeisters Ernst Udet, mit dem der Autor Zuckmayer bis zu seiner Ausreise in persönlicher Beziehung stand, inspirierte ihn zu diesem Stück. Udet war ein drogenabhängiger Generaloberst, der sich im November 1941 mit einer Kugel selbst tötete, ohne sich je vom NS-Regime zu distanzieren. Acht Jahre nach Kriegsende haben in Regensburg ehemalige Parteigenossen Udets eine Straße nach ihm benannt. Wer war dieser namensgebende General?

Udet – Jagdpilot, Filmstar und Unternehmer

Ernst Udet, geboren 1896 in Frankfurt am Main als Sohn eines Ingenieurs, wuchs in München auf, besuchte das dortige Theresien-Gymnasium und begeisterte sich schon als Jugendlicher fürs Fliegen. Anfang des Ersten Weltkriegs erwarb er die Fluglizenz für Zivilflugzeuge und wurde bald darauf als Feldpilot für Aufklärungsflüge eingesetzt. Als 20jähriger Jagdflieger erhielt Udet erste Auszeichnungen, bald darauf Führungsaufgaben. Seine zahlreichen Siege in Luftkämpfen machten ihn zu einem der prominentesten Jagdflieger seiner Zeit. Nach dem Krieg trat er als Kunst- und Schauflieger auf und erreichte mit seinen Rollen in Filmen wie „Die weiße Hölle von Piz Palü“ (von Arnold Fanck, mit Leni Riefenstahl) oder „Stürme über dem Mont Blanc“ jeweils als Retter in der Not enorme Berühmtheit. Darüber hinaus versuchte er sich im gewerblichen Flugzeugbau. Nach wirtschaftlichen Problemen fusionierte die Udet Flugzeugbau GmbH im Jahr 1926 mit den Bayerischen Flugzeugwerken (BFW), die später von Willy Messerschmitt übernommen bzw. nach diesem benannt wurden. Udet, wie übrigens auch der etwa gleich alte Willy Messerschmitt, machte seinerzeit weniger wegen einer besonders ausgeprägten Nazi-Ideologie Karriere, sondern weil er dort seine Vorstellungen von Flugzeugbau und Fliegerei in machtvoller Position und mit gesellschaftlichem Ansehen im rassistischen NS-Regime umsetzen konnte.

Udets Aufstieg zum Generaloberst

Bereits im April 1933 wurde Udet zum „Fliegervizekommodore“ des „Deutschen Luftsportverbands“, der die Pilotenausbildung für den noch geheim gehaltenen Aufbau der Luftwaffe vornahm, ernannt. Im Gegenzug trat er der NSDAP bei und betrieb als weithin bekannter Kunst- und Jagdpilot NS-Propaganda. Wie etwa im Film „Wunder des Fliegens“, wo Udet Udet spielen durfte. Im Juni 1935 wechselte er im Rang eines Obersts in die neugegründete Luftwaffe, stieg zum „Inspekteur der Jagd- und Sturzkampfflieger“ auf und übernahm ein Jahr später im Reichsluftfahrtministerium die Leitung des dort angesiedelten „Technischen Amtes“. Dieses Amt mit rund 4.000 Mitarbeitern war zuständig für die Forschung, Entwicklung und Flugzeug-Beschaffung in der Luftwaffe. Der in bürokratischen Dingen ungeübte Pilot galt später als eine krasse Fehlbesetzung für diese Kriegsbehörde. Da, nicht zuletzt wegen struktureller Defizite in der Aufrüstung der Luftwaffe, der Krieg gegen die Sowjetunion nicht gewonnen und England nicht besiegt werden konnte, wurde Generalluftzeugmeister Udet von Hitler und Göring zum personifizierten Hauptschuldigen für den negativen Kriegsverlauf erklärt. Ernst Udet, mittlerweile zum Generaloberst aufgestiegen, erschoss sich daraufhin am 17. November 1941, was jedoch geheim gehalten wurde.

Pompöse Inszenierung: Staatsbegräbnis für Ernst Udet. Foto: Wikipedia

Der offiziellen Version zufolge ist er bei der Erprobung eines neuen Flugzeugs verunglückt. Das Fliegeridol Udet hat das NS-Regime aber nicht demontiert, sondern ihm vielmehr ein pompöses Staatsbegräbnis gestattet. Dass sich Udet bis zuletzt nicht von der nationalsozialistischen Ideologie distanzierte, wird an einem überlieferten Statement von ihm deutlich: Er könne mit „dem Juden“ Erhard Milch nicht zusammenarbeiten. Milch, Staatssekretär im Reichsluftfahrtministeriums, war Udet von Beginn an übergeordnet und zeitgenössischen Gerüchten zufolge jüdischer Herkunft. Hier stimmte Udet ein ins antisemitische Geheul der Wölfe, die meinten, Erhard Milch damit denunzieren und schaden zu müssen. Was von alledem könnte Udet nach dem Krieg als Namenspatron für eine Straße in Regensburg ausgezeichnet haben? Eine Spurensuche.

Ernst Udet – Regensburgs Nazi-Generaloberst

Die Udetstraße befindet sich im Westen der Stadt, im Zentrum des ehemaligen Geländes der Messerschmitt-Werke. Diese geographische Auswahl hat eine gewisse Berechtigung, da die Ansiedlung von Messerschmitt in Regensburg in Abstimmung mit dem Reichsluftfahrtministeriums bzw. Udet geschah. Unter Generalmajor Udet bekam der Messerschmitt-Konzern zudem eine essentielle Bedeutung in der Luftrüstung zugewiesen, da im Frühjahr 1937 dessen einmotoriges Kampfflugzeug Bf 109 zum Standardjäger der Luftwaffe und Regensburg als weiterer Produktionsstandort auserwählt wurde. Soll die Straßenbezeichnung etwa an die große Bedeutung Udets für die Ansiedlung der Flugzeugwerke erinnern? Ein Blick ins öffentlich-amtliche Straßenverzeichnis hilft weiter, bestätigt diesen Zugang zunächst aber nicht.
„Udetstraße: Ernst Udet (1896-1941), General. Einer der erfolgreichsten Jagdflieger des 1. Weltkrieges, später hervorragender Kunstflieger.“
Also doch die Jagd- und Kunstfliegerei. Was aber bedeutet die Nennung des Rangs „General“ an dieser Stelle? General(major) wurde Udet erst unter den Nazis im Jahr 1937, das NS-Regime wird hierbei aber gar nicht erwähnt. Der Datensatz eines anderen städtischen Straßenverzeichnisses hingegen will von einem „General“ gar nichts wissen. Dort heißt es:
„Udetstraße: Benannt nach Ernst Udet, verdienstvoller Flieger im 1. und 2. Weltkrieg … Straßenname festgesetzt am 04.11.1953.“
„Verdienstvoller Flieger“ also. Abgesehen davon, dass der Generalluftzeugmeister Udet im Zweiten Weltkrieg z.T. gar nicht fliegen durfte, fragt man sich, was, außer viele Gegner getötet zu haben, könnte dieses schwülstige „verdienstvoll“ in diesem Zusammenhang bedeuten. Und warum verzichtet man auf die Nennung von Udets militärischen Rang, Generaloberst, dem zweithöchsten aller möglichen? Erkenntnisversprechend scheint der Zeitpunkt der Straßenwidmung zu sein, der November 1953, der in die Amtszeit von Oberbürgermeister Hans Herrmann fällt.

Hans Herrmann – der einstige Förderer der SS betreibt Nazi-Gedenkpolitik

Da Herrmann bekanntlich 2. Bürgermeister in der Nazi-Zeit und Mitglied in rund 40 NS-Organisationen gewesen war, wurde er folgerichtig kurz nach dem Kriegsende von der US-Militärregierung aus dem Rathaus verbannt und angeklagt. Im August 1946 wurde er in der ersten Instanz von der sogenannten Entnazifizierungsspruchkammer als „Belasteter“ zu einem halben Jahr Zwangsarbeit und einem Verbot weiterer politischer Betätigung verurteilt. Spätere Instanzen der Spruchkammer stuften ihn zum „Mitläufer“ herab. Die Voraussetzung für eine Rückkehr in politische Ämter.

Im Stadtwesten von Regensburg: die Udetstraße. Foto: Werner

Ende März 1952 wurde das CSU-Mitglied Herrmann zum Oberbürgermeister gewählt und 1956 erneut im Amt bestätigt. In dieser Zeit hat sich Herrmann, so Helmut Halter, der Autor des Standardwerks „Regensburg unterm Hakenkreuz“ (1994), ungewöhnlich stark für „einige der ehemals führenden Nationalsozialisten der Stadt“ eingesetzt (so z.B. gegen den Willen des Stadtrats für eine Pension des SS-Mitglieds und NS-Oberbürgermeisters Otto Schottenheim). Gleich nach seinem Tod benannte man im Jahre 1959 eine Regensburger Grundschule nach ihm. Da Herrmann in der Nazizeit als rechtskundiger Bürgermeister mit allen Grundstücksfragen befasst war, leitete er 1936 auch die Verhandlungen zwischen der Stadt und dem Reichsluftfahrtministerium, die zur ersehnten Ansiedlung der Flugzeugwerke führen sollten. In diesem Zusammenhang dürfte er auch mit dem verdienstvollen Flieger Udet zu tun gehabt haben. Mit der Ansiedlung der Messerschmitt-Werke stieg Regensburg als wichtiger Standort der Nazi-Kriegsindustrie zur Großstadt auf – auch daran erinnern die Udet- und die nahegelegene bzw. zeitgleich gewidmete Messerschmittstraße. Oberbürgermeister Hans Schaidinger zufolge soll sich Hans Herrmann vom Nationalsozialismus distanziert haben. Davon kann keine Rede sein. Im Gegenteil: Mit den Straßenbenennungen hat Hans Herrmann sowohl sich selbst als auch seinen vormaligen Parteigenossen ein Denkmal gesetzt.

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Kommentare (13)

  • Matthias Beth

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    Interessant, dass sich aktuelle CSU-Berufspolitiker zu Bürgermeistern der NS-Zeit bekennen. Dies sollte in einem transparenten Verfahren CSU intern untersucht werden, unter der Überschrift „Rechtslastige Umtriebe in der Regensburger CSU!

  • Veronika

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    @Matthias Beth: Richtig, aber da könnten Sie wohl an bestimmten Stellen in ganz Bayern fündig werden. Danke an Herrn Aigner, der diese Sachen berichtet. So sind die im Internet, und können irgendwann dann auch von Recherchierenden via Google gefunden werden. Man sollte die Sachen nur mal an einer zentralen Stellen zusammentragen, damit diese nicht vergessen werden. Erst bei genügend Interesse durch das (ausser)europäische Ausland kann hier Besserung eintreten.

  • Gondrino

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    In Regensburg ist die Nazivergangenheit gar nicht oder nur unvollkommen aufgearbeitet worden. Das Verdrängen ist hier weit verbreitet. Doch Verdrängen löst nichts. So lange es zu keiner ehrlichen Aufarbeitung und einem würdevollen Gedenken aller Naziopfer kommt, wir dieses dunkle Kapitel immer einen Schatten auf diese Stadt und ihre Menschen werfen.

  • Fr.Streng

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    Informativer Text, der herausragt, weil er ohne den Herrn Kulturreferenten K.O. – sorry – K.U. auskommt und aber eine tiefere Problemlage in der Stadt Regensburg skizziert.

    Die dortige CSU wurde von einem SS-Förderer mit geründet, dem es eigentlich verboten war, sich politisch zu betätigen. Und dem jetzigen OB Schaidinger fällt 65 Jahre später nichts Besseres ein, als diesem Herrn, Hans Herrmann, einen Persilschein auszustellen. Das nenne ich Deutschen Nachkrieg, gegründet auf einem nazistischen Fundament, erbaut von Weißwäschern.

    Warum eigentlich gehen solche oben behandelten Themen Vereinen wie dem AKKU oder dem HISTORISCHEN VEREIN am Arsch vorbei. E. König und andere bürgerschaftlich Engagierten scheinen es sich bequem gemacht zu haben im persil-weißen Regensburg.

  • Franz

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    Gähn ich muss schon sagen langsam nervt bzw. langweilt das… Straßennamen nach ihrem Nationalsozialistischen Hintergrund beleuchten…toll da wird man wohl in jeder Stadt viele solche Str.namen finden . Allgemein nervt das ewige ins Bewusstsein drängende Nazi Schuld/scheiß. Erst redet man von nichts anderem im Geschichtsunterricht ja es war schlimm was damals passiert ist ganz klar das will ich auch nicht leugnen und es mag wenn man es zum ersten mal hört auch interessant und erschütternd sein aber wenn immer wieder das gleiche hört dann wird es irgendwie langweilig… Und warum sollte ich Schuldgefühle haben oder deswegen beschämt sein ich hab den Unsinn schließlich nicht verzapft. Sonst müssten wir uns alle vor Schuld und Scham in Luft auflösen weil durch unsere tolle westliche Lebensweise täglich sehr viele Menschen ausgebeutet werden, leiden und sterben. Irgendwie finde ich das fast schon heuchlerisch die Vergangenheit so zum riesigen Thema machen aber anscheinend nichts aus ihren Fehlern gelernt zu haben weil die Gegenwart nicht viel besser ist.

  • CSUler

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    Herr Hans Hermann war ein verdienter CSU Politiker, nicht umsonst ist eine Schule in Regensburg nach Ihm benannt worden. Herr OB Schaidinger tut gut daran seinen Vorgänger im Amt die notwendige Ehre zu erweisen.

  • Fr.Streng

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    @Mensch Franz, du hast Probleme: schon im Geschichtsunterricht mit Schuld-Schande-Scham gequält, musst du nun einen Text lesen, den du zwar langweilig findest, der deinen Schuldkomplex aber wieder erweckt. Und dann, oh Graus, musst du auch noch einen Kommentar abliefern, das ist ja wie in der Schule mit Schuld-Schande-Scham …

    Mal im Ernst, du solltest dir therapeutische Hilfe holen für deine gequälte teutsche Identität, oder dem Förderverein von R-digital beitreten, denn hier kannst du kostengünstig und fundiert die Probleme kommunizieren.

  • Huber

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    @CSUler+Franz „Die Gegenwart ist nicht viel besser als die Nazizeit“ ist eine unfassliche Behauptung von „Franz“ und Alt-Nazis.
    Was sind denn die Fehler der Vergangenheit, aus der „anscheinend“ nichts gelernt wurde?
    Wenn Hans Schaidinger seinen Kampf gegen CSU-Rieger, CSU-Gugau, Junge Union zunächst nachvollziehbar mit deren Rechtslastigkeit begründet, warum halten Sie, Hans Schaidinger und Eginhard König dann dem Alt-OB Hans Hermann trotz Aigners schlüssiger Darlegung so unreflektiert die Stange?
    Wer „heuchelt“ hier wirklich?

  • Franz

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    Zunächst danke für die Antworten ;-) ich halte übrigens niemanden die Stange was auch immer damit gemeint ist Hust und nein ich bin auch nicht gequält sondern wie schon gesagt eher gelangweilt… und das wir Menschen aus der Geschichte nicht wirklich lernen dürfte ja wohl nichts neues sein ich sehe das übrigens global und nicht beschränkt auf Regensburg oder Bayern oder Deutschland… es gibt immer noch KZs immer noch werden Menschen wegen ihrer Religion, Hautfarbe usw. verfolgt und getötet und an unseren Händen klebt nicht nur Blut von abertausenden Menschen die wegen unserem Lebensstil sterben nein es tropft bzw. spritzt förmlich daraus Schwarze Milch der Frühe….

  • Matthias Beth

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    Das wäre doch der Stoff aus dem sich ein neues Dossier fertigen liese unter dem Titel „Rechtslastige Umtriebe in der CSU Regensburgs“ wie im Mai 2007, verfasst von sechs CSU-Ortsvorsitzenden und einer CSU- Ortsvorsitzenden.

  • Tony Mach

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    Die Strassenbenennung fällt auch mitten in die Zeit der Wiederbewaffnung – hier wurde ein doppeltes Zeichen gesetzt.

  • Eduard Buchinger

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    nusrat fateh ali khan sagt zu Gondrino …

    Die Nazivergangenheit und -Gegenwart von Regensburg kann bedingt durch eine bestimmte Mannschaft im Regensburger Rathaus zur Zeit gar nicht aufgearbeitet werden.
    Ob nun die quälend lange Zeit bis zur Umbenennung einer Florian-Seidl Straße, die Boykottierung einer hervorragenden Austellung – Vernichtungskrieg der Deutschen Wehrmacht durch den Regensburger OB Hans Schaidinger oder die immer noch offene Entschädigungsfrage der ca. 14.000 Regensburger Zwangs- und Fremdarbeiter im sogenannten 3. Reich und deren Hinterbliebenen ist eine beredte Sprache einer abgespaltenen Regensburger Rathaus CSU.

    Ja! Ude war wohl des Teufels General aber der spätere SS Himnler „diente“
    ca. 1 Jahr in der Regensburger Luitpoldkaserene und zog aufgrund seiner altersbedingten (damals zu jung) Ablehnung an der Front im 1. Weltkrieg eingesetzt zu werden, grölend wie manche Neonazis heute, durch die Straßen von Regensgburg.

    Was wollen wir eigentlich? Weiterhin diese Art von Betriebsblindheit der Regensburger Kommunalpoltik und ihrer Unterstützer, oder
    eine breitgefächerte Auflehnung gegen neue Rassistische und Neonazi Aktivitäten hier in Regensburg und einer daraus resultierenden sauberen Aufarbeitung unserer „jüngsten Geschichte“ in Regensburg ?

    Mit besten Grüßen ;-(

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