Generationenkrieg mal umgekehrt

Die Grünen sind sich nicht mehr grün

Immer für eine Überraschung gut: In jeder Partei gibt es irgendwann ein Aufbegehren der Jungen gegen die Alten. Bei den Regensburger Grünen ist es umgekehrt.

Sind sich nicht mehr grün: Judith Werner auf der einen, Jürgen Huber und Jürgen Mistol auf der anderen Seite. Foto: Archiv/ Staudinger

Sind sich nicht mehr grün: Judith Werner auf der einen, Jürgen Huber und Jürgen Mistol auf der anderen Seite. Foto: Archiv/ Staudinger

„Die UnterzeichnerInnen wünschen sich im Kreisverband wieder einen wertschätzenden Umgang miteinander und eine konstruktive und kooperative Zusammenarbeit  auf allen Ebenen. Um dies möglichst schnell zu gewährleisten möchten wir einen Neuanfang im gesamten Kreisvorstand.“

Die Begründung liest sich sehr deutlich. Wenn sich am kommenden Freitag die Regensburger Grünen zu ihrer Kreisverbandssitzung treffen, dann fordern 21 Mitglieder die Abwahl des aktuellen Kreisvorstands. Zu den Unterzeichnern gehört die gesamte Stadtratsfraktion, aber auch Bürgermeister Jürgen Huber. Außerdem stehen einige Verwandte von Margit Kunc und Jürgen Mistol auf der Unterschriftenliste. Fast schon bizarr: Selbst Stadtrat Walter Erhard hat unterschrieben und fordert damit seine eigene Abwahl als Kreisvorsitzender.

Ein Jahrzehnte dominantes Duo

Kunc und Mistol sind seit Jahrzehnten die Führungspersönlichkeiten der Regensburger Grünen und lange war es schwer für andere, neben den beiden Platz zu finden. Die beiden bestimmten Ziele und Politik der Regensburger Grünen weitgehend im Alleingang und ohne nennenswerten Widerspruch. Ein Kreisverband der Grünen war in Regensburg abseits von ihnen nicht wirklich wahrnehmbar.

Dominanz seit Jahrzehnten: Margit Kunc und Jürgen Mistol. Foto: Archiv/ Staudinger

Dominanz seit Jahrzehnten: Margit Kunc und Jürgen Mistol. Foto: Archiv/ Staudinger

Erst mit dem Erstarken der Anti-Atombewegeung nach der Katastrophe in Fukushima und dem Wahlsieg von Winfried Kretschmann in Baden-Württemberg bekamen die Grünen in Regensburg, ebenso wie im Rest von Deutschland, ungeahnten Zulauf. 

Die Saat der Zwietracht

Und so waren die Neuwahlen des Vorstands vor fast genau einem Jahr ein lange notwendiger Generationenwechsel. Margit Kunc gab ihr Amt als Kreisvorsitzende an Judith Werner ab, ein Vertreterin der jungen Riege, die die Geschicke des Kreisverbands neben dem 2013 ins Amt gehobenem Walter Erhard künftig leiten sollte.

Glückliche Tage: Der Kreisvorstand nach der Neuwahl von Judith Werner (3. v. li.) Foto: pm

Glückliche Tage: der Kreisvorstand nach der Neuwahl von Judith Werner (3. v. li.) Foto: pm

Doch bereits hier wurde, trotz vorgeblich einträchtiger Stimmung, erster Zwietracht gesät. Anstatt Stadträtin Maria Simon, der Wunschkandidatin und langjährigen Vertrauten von Margit Kunc, wurde Eva König, eine weitere Junge, zur Beisitzerin gewählt. Und erst kürzlich wurde Klaus Sollner, ebenfalls ein Altgedienter, als Kassier abgewählt und durch einen weiteren Vertreter der jungen Riege, Sven Seeberg, ersetzt.

Die Jungen sind zu widerspenstig

Doch nicht nur deshalb steht es um die Stimmung zwischen Kreisverband und Stadtratsfraktion nicht zum Besten. Es ist vor allem die Widerspenstigkeit der Jungen, die stört. So gab es etwa Kritik daran, dass die Fraktionssitzungen der Grünen, etwa im Gegensatz zur SPD, nicht parteiöffentlich sind – der Kreisverband muss außen vor bleiben. Für massiven Ärger hatte es aber vor allem gesorgt, dass der Kreisvorstand unter Federführung von Judith Werner es gewagt hatte, den Bau einer Parkgarage in der fürstliche Allee in Frage zu stellen, weil dort über 20 Bäume fallen sollten. Nicht nur bei Margit Kunc, sondern auch bei Bürgermeister Jürgen Huber sorgte dieser öffentliche Widerspruch für regelrechte Wutausbrüche. Auch der Oberbürgermeister, dem die Grünen-Fraktion doch ein Wohlgefallen sein wollte, zeigte sich über Werners Vorstoß nicht sonderlich erfreut.

Eiszeit zwischen Bürgermeister und Kreisvorsitzender

Seitdem herrscht Eiszeit zwischen Bürgermeister und Kreisvorsitzender. Schließlich war die Baugenehmigung für dieses Projekt zugunsten des Hauses Thurn und Taxis doch eng verknüpft mit einem Deal zwischen Stadt und Fürstenhaus, der insbesondere das Pürkelgut-Areal für die Landesgartenschau absichern sollte.

Fühlte sich von Werners Kritik brüskiert: Jürgen Huber. Foto: Archiv

Fühlte sich von Werners Kritik brüskiert: Jürgen Huber. Foto: Archiv

Diese Landesgarteschau ist das wichtigste Projekt des grünen Bürgermeisters, der bislang ohnehin kaum wahrnehmbare Akzente setzen konnte. Und sowohl für ihn, wie auch für die Stadtratsfraktion war es etwas peinlich, dass der Kreisverband und nicht Bürgermeister und Fraktion das von den Grünen im Wahlkampf propagierte Thema Baumschutz aufgegriffen hatte. „Grüne gegen Grüne“ lautete da eine Schlagzeile. Das geht nun wirklich nicht.

Am Freitag heißt es: alt gegen jung

Und so kommt es nun am Freitag zum Showdown, wenn die alteingesessenen Grünen die Jungen absetzen wollen, um wieder zurückzukehren zu den widerspruchsfreien alten Tagen oder – wie es im Antrag heißt – zu einer „konstruktiven und kooperativen Zusammenarbeit auf allen Ebenen“.  Die vorzeitige Abwahl des Kreisvorstands mit anschließenden Neuwahlen ist übrigens der einzige tatsächliche Tagesordnungspunkt auf der Einladung. Ein Bericht der Stadtratsfraktion ist nicht vorgesehen. Auch das spricht für sich.

Bitte unterstützen Sie eine unabhängige Berichterstattung in Regensburg.

 
Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14750900000000063363
BIC: GENODEF1R01

Kommentare (33)

  • Lothgaßler

    |

    Die Stadt-Grünen sind bisher wirklich selten mit einer eigenen Meinung in Erscheinung getreten. Kunc und Mistol sollten deshalb den Bogen nicht überspannen und sich über ihre Mandate freuen. Ich würde bei diesen Personen einen Rückzug aus der Politik begrüßen, nach all den Jahren ist erkennbar kein großer Verlust zu erwarten. Neubürgermeister Huber klebt scheinbar schon jetzt an seinem Posten. Wenn die Regensburger Grünen ihre Mündigkeit aufgeben und sich zu Wahlhelfern von Kunc, Mistol und Huber degradieren lassen, dann wedelt der Schwanz mit dem Hund.

  • Marion Puhle

    |

    Tja, was soll man dazu sagen. Judith Werner hat es gewagt, zu widersprechen und sofort kommt die Retourkutsche. Schoen brav das Maul halten sonst wird man gemobbt oder abgesetzt. Judith ich wuensche dir Mut und Kraft gegen die alte Garde aufzubegehren und hoffe auf sehr viel Zuspruch fuer dich.
    Marion Puhle

  • Betonkopf

    |

    „Wenn die Mächtigen den Machtlosen vorwerfen, dass sie nach Macht streben, dann halte ich das für einigermaßen lächerlich.“
    Hat meiner Erinnerung nach mal Dr. Thomas Fürst gesagt, in einer ähnlichen Situation.

    In Sachen Rechtsdrall sind die jungen Grünen nun wirklich unverdächtig, aber ansonsten drängen sich einige Paralellen auf.

    Ich bin gespannt. Regensburger Parteien haben ja so eine Tendenz ins shakespearesche Drama mit Machiavelli als Souffleur.

  • Bürger-Meister

    |

    Immer wenn ich in der letzten Zeit Infostände der Grünen in der Stadt gesehen habe, scheinen dort ausschließlich „die Jungen“ gestanden zu haben. Das schnöde Geschäft auf der Straße scheinen die Regensburger Grünen wohl der Jugend überlassen zu haben. Dass die dafür jetzt mittendrin fordern, auch mitbestimmen zu dürfen, scheint aus sicht der Alteingesessenen dann aber wohl doch zu viel zu sein.

  • joey

    |

    Bei der Frage, was nun „Grün“ ist: Baumschutz oder Gartenschau… dann ist wohl klar, wer hier eine natürliche Führung stellt. Primärer Umweltschutz ist Markenkern.

  • Marion Puhle

    |

    Das Trio Infernale,
    neben C.H., Ewa Schwierskott, jetzt auch Judith Werner. Es kann nach demokratischen Gepflogenheiten nicht angehen, dass dieses Trio Infernale vorgibt, welche Meinung man zu vertreten hat bzw. welche Meinung nach außen zu gelten hat. Mistol und Kunc wären sicherlich sehr gut in der Schill-Partei aufgehoben. Und von Jürgen Huber, der anscheinend alles mitmacht, bin ich sehr enttäuscht.
    Wer nicht spurt hat seinen/ihren Hut zu nehmen und das geht jetzt schon seit über 20 Jahren so.
    Was ist eigentlich mit dem Rest der Ja-Sager Partei. Wie lange wollt ihr dem Treiben denn noch zuschauen.
    Habt endlich mal den Mut und setzt das Trio Infernale ab, nur dann kann sich in diesem Kreisverband endlich wieder vernünftige grüne Politik entfalten. Die Grüne Jugend macht es doch vor.
    Wer Informationen zurückhält oder über seine Arbeit als Stadtrat oder Fraktion hintern Berg hält, der hat nur eines vor, nämlich alle Anderen von Informationen fern zu halten um sich einen Vorteil zu verschaffen. Die Grünen predigen immer mehr Demokratie und mehr Transparenz, davon sind sie weit entfernt, vielmehr bauen sie intern demokratische Rechte ab und diese Leute gehören ein für allemal abgewählt. Mistol, Kunc und Huber haben ausgedient.
    Marion Puhle

  • erich

    |

    die Grünen sind schon lange nicht mehr grün, seit sie der SPD bei Umsetzung der Abenda-2010 Poitik bzw. Hartz-Reformen bis zum 12-Fingerdarm in deren Arsch gekrochen sind, haben sie einen bräunlichen Farbeinschlag!

  • Eduardo

    |

    @Marion hat voll recht!
    Das beste Ergebnis von „Grüner Politik“ ist am Beispiel Joschka Fischer auszumachen.
    Denen ging´s doch noch nie um die Sache, sondern um die eigene Tasche.
    Die unterscheiden sich von blau, rot und schwarz und natürlich gelb überhaupt nicht.

  • Marion Puhle

    |

    Mit jungen Leuten neue Ideen einbringen, das wäre für die Grünen in Regensburg wirklich eine Trendwende. Von der alten Garde hört und sieht man seit Jahren nichts, außer das sie die Trambahn wieder wollen und das RKK am ihrem gewünschten Standort. Wenn das grüne Politik ist, na Servus.
    Es gibt durchaus Grüne Kreisverbände die wirklich etwas drauf haben, dazu zählen die Grünen in Regensburg nicht. Anbiedern um jeden Preis, ein Lächeln aufsetzen, wie das Herr Mistol immer tut und ja nicht anecken, tolle Partei, wirklich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Die Grünen haben ihre Farbe verloren und sind zum Einheitsbrei geworden, schade, wirklich schade. Und die Wahlergebnisse in der Stadt gehen nicht auf das Konto von Herrn Mistol u. Co, sondern auf Altgrüne wie Walter Cerull usw.
    Judith Werner hat gut angefangen und die Flüchtlingsarbeit zum Thema gemacht und sämtlich bekannte Gruppen verlinkt. Das finde ich wirklich gut. Judith wehre dich und setze dich durch, dass ist ein gutgemeinter Rat.
    Marion Puhle

  • Bernhard Leikam

    |

    Das ist ja wieder einmal bezeichnent für grüne Parteikultur. Man hat noch nix geleistet in irgend welchen Gremien und will gleich alles in Frage stellen, was sich seit Jahren für Grün eingesetzt hat. Respektlos dann in den öffentlichen Socialmedien über Fraktionsarbeit herziehen und von demokratischer Fraktionsarbeit überhaupt keinen Schimmer zu haben setzt dem Fass noch den Deckel auf. Wenn man den Grünen Newsletter bestellt hat, ist man immer noch nicht befähigt naive Thesen hier weit weg von der Schußlinie aufzustellen und lang „erkämpfte Kompromisse“ durch den Klee zu ziehen. Man muss auch mal das Wahlergebnis ins Auge fassen und die Machtverhälnisse im Rat betrachten. Als Kreisvorstrand muss man sich halt auch mal von selbst über die Fraktionsarbeit in seinem Kreis interessieren, bevor man monate dauernde Prozesse zerstört und dann in der Öffentlichkeit zickig wird. Diese Leute haben Erfahrung und die sollte auch weiterhin mit eingebracht werden. Illusionäre Politik im Stadtrat von Regensburg läßt nun mal das letzte Wahlergebnis nicht zu, sonst fallen wir wieder in die konservativen Zeiten zurück und darauf habe ich ja überhaupt keinen Bock mehr……

  • Mathilde Vietze

    |

    Also, ich finde es schon als Unverfrorenheit, Leute wie Mistol, Kunc
    und Huber mit einem Polit-Schauspieler wie Joschka Fischer in einen
    Topf zu werfen.

  • Marion Puhle

    |

    @LEIKAM,
    wer die Gruenen in Regensburg kennt, weiß, dass der Informationsfluss nicht funktioniert.
    Eine ausgewählte Gruppe, darunter Mistol, Kunc, Huber – frueher die Drahtzieherin Scharfenberg, halten ihre Mitglieder wie billiges Stimmvieh. Sämtliche Anträge, z.b. Top, aus der Arbeit der Fraktion u.o. Stadtrat, auf die Tagesordnung zu setzen, wurden abgeschmettert. Man hält die Informationen ganz bewusst zurück um sich einen gewissen Vorteil zu verschaffen. Wie viele Mitglieder sich an diesen Machenschaften schon die Zähne ausgebissen haben und die Partei, sprich Kreisverband verlassen haben, lässt sich nicht mehr nur an einer Hand abzählen.
    Was hat sich die Fraktion in die Arbeit des Kreisvorstandes einzumischen? Der Kreisvorstand ist ein eigenstaendiges Gremium. Und was ist falsch daran, wenn Judith Werner die Baumfällaktin kritisiert. Ein urgrünes Thema. Dass andere ihre Interessen gerne durchgesetzt wissen wollen, ist am Wutausbruch von Jürgen Huber deutlich zu erkennen.
    Es wird Zeit, dass im Grünen Kreisverband ein Generationswechsel stattfindet und das Trio Infernale in die Wüste geschickt wird. Wer nur nach Macht strebt und das tun die Drei, und ansonsten über Leichen geht, hat in der Politik nichts zu suchen. Die Grünen im Stadtrat zerreißen nicht einmal mehr eine nasse Zeitung.
    Marion Puhle

  • Eduardo

    |

    @M. Vietze:
    Ihr Wahlspruch an Dritte ist doch immer der: Brille aufsetzen, dann genau lesen ………und dann den mens rationalis einschalten. Versuchen Sie es doch mal.
    Ansonsten: Si tacuisses……………………..

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu Eduardo: Sorry, ich verstehe kein Latein!

  • Marion Puhle

    |

    Alt begehrt gegen Jung auf, interessant. Offensichtlich sehen Einige ihre Felle davon schwimmen und fürchten um ihre Mandate bzw. darum, nicht mehr die Wahlergebnisse einzufahren, wie sie seit Jahren in der Grünen Partei in Regensburg üblich sind. Die Front bröckelt und das ist auch gut so.
    Wenn ich das richtig verstanden habe, wollen die Unterzeichnerinnen einen wertschätzenden Umgang und eine konstruktive und kooperative Zusammenarbeit. Diese Liste wurde von der alten Garde ins Leben gerufen. Ja geht’s noch.
    Seit wann ist ein Herr Mistol oder eine Frau Kunc im Umgang wertschätzend und seit wann ist dieses Trio Infernale tatsächlich zu einer konstruktiven und kooperativen Zusammenarbeit bereit.
    Schon zu meiner Zeit wurden Informationen ganz bewusst zurückgehalten. eigentlich braucht es gar keinen Kreisvorstand, weil ohnehin das Trio Infernale alles unter sich ausmacht. Deshalb ist die Liste der Unterzeichnerinnen eine solche Frechheit, die ihresgleichen sucht.
    Zu einer kooperativen und konstruktiven Zusammenarbeit gehört, dass der Informationsfluss funktioniert, der bei den Grünen nie funktioniert hat. Es gehört ein respektvoller Umgang dazu, auch wenn Mitglieder anderer Meinung sind. Auch das ist nicht gerne gesehen und man wird schnell in die linke und rebellische Ecke getrieben. Anträge werden abgeschmettert bzw. gar unter den Tisch fallen gelassen, was hat das bitte schön mit einem respektvollen Umgang zu tun?
    Niemand nimmt zur Kenntnis, dass bei den Grünen in Regensburg immer dieselben zum Zuge kommen. Mistol, Kunc, vorher Mehrbrey und jetzt Huber. Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Es wird Zeit, dass sich das ändert.
    Marion Puhle

  • nachfrager

    |

    nur mal eine frage, ist es nicht so, bei parteien, dass mitgliederversammlungen die kandidaten für bevorstehende wahlen aufstellen und wir sogar in regensburg für den stadtrat einzelne personen wählen konnten. folgt daraus nicht, dass zum einen die genannten personen von den grünen mitgliedern als kandidaten aufgestellt wurden und zum anderen diese personen durch die wahl auch noch bestätigt wurden.
    es gelang anscheinend nicht allen machtodereinflussinteressierten grünenmitgliedern sich innerparteilich mit ihren positionen durchzusetzen und nun wird rumgejammert.

  • Fürsterl

    |

    Ran an die öffentlichen Fleisch- und Geldtöpfe und dann tief hineingelangt und alle anderen wegbeißen. Ist das nicht von je her Kern der Grünen Stadt“politik“?

  • Mathilde Vietze

    |

    Kommentar gelöscht. Bleiben Sie bitte beim Thema.

  • @nachfrager

    |

    Natürlich ist aber auch der Vorstand von den Mitgliedern gewählt.

  • hf

    |

    da müssen huber, kunc und mistol aber erst mal jemanden finden, der ihnen die pseudo-basisarbeit freiwillig abnimmt. immerhin müssen sitzungen abgehalten und protokolle geschrieben werden. Judith Werner ist die letzte, die man noch als Kompromiss zwischen den bürgerlich Arrivierten und den idealistisch Motivierten vermitteln konnte. Schießt man sie ab, schießt man sich selbst ins Knie und blamiert letztlich die eigenen Wähler. Einen zweiten Einfamilien-Wahlverein wie die FW braucht tatsächlich niemand. Auf die Abstimmung (hoffentlich öffentlich!) bin ich gespannt.

  • Marion Puhle

    |

    @nachfrager
    Ja, das ist richtig, dass der Kreisvorstand von den Mitgliedern gewählt wird. Stellt sich aber heraus, dass man nicht wie ein toter Fisch mit dem Strom schwimmt und gerne mal neuen Wind reinbringt, bist du schon wieder abgemeldet. Siehe die Situation jetzt. Alt gegen Jung, wobei ich diese Vorgehensweise als absolute Frechheit abfinde. Wieder einmal muss jemand daran glauben, nur weil er/sie ihre Meinung öffentlich gemacht hat und nicht Mainstream ist.
    Demokratie schaut anders aus, vor allem wenn man sie lebt. In diesem Kreisverband ist Demokratie ein Fremdwort.
    Marion Puhle

  • wahon

    |

    Kunc, Mistol und Huber sind typische Vertreter der Öko-FDP und die ist ebenso überflüssig wie die gelbe FDP.

  • la grenouille verte

    |

    Huber verrät für den Bürgermeister-Posten seine Partei. Das hat Wolbergs seinerzeit genauso gemacht. Damit die SPD mit im Boot bleibt, hat die Parteibasis ihm applaudiert und er konnte als Stiefelhalter vom Schaidinger dann Bürgermeisterchen sein. Hoffentlich zeigt die grüne Basis wenigstens Rückgrat.

  • Mathilde Vietze

    |

    Kommentar gelöscht. Bitte bleiben Sie beim Thema.

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu la grenouille verte: Ihr Kommentar zeugt nicht nur von
    politischer Uninformiertheit, sondern auch von boden-
    loser Unverschämtheit. Wolbergs ist immer seinen geraden
    Weg gegangen und er hat auch dann seine Meinung offen
    gesagt, wenn ihm dies Ärger gebracht hat.

  • Donaukiesl

    |

    „Landesgarteschau“ – ich frag mich schon länger, was daran grün ist. Sicher, da werden Blumen gepflanzt. Und dann fahren Zehntausende mit ihren SUVs durchs Bayernland, um sich Blumen anzusehen. Ich befürchte, dass der Naturschaden bei so einer Schau größer wäre, als der Nutzen. Aber über so ein „grünes“ Thema denkt ja keiner nach. Hauptsache, ein organisatorisches Denkmal ist gesetzt. Ich mag diese Profilierungsaktionen nicht. Sie sind nicht grün, sie sind nicht vernünftig. Sie dienen nur dem Kapitalismus.

  • Bernd Henneberg

    |

    Wer hat denn von Kunc oder Mistol schon mal einen intelligenten Vorschlag gehört oder gelesen? Niemand?
    Wird auch keiner kommen!

  • Mathilde Vietze

    |

    Verehrter Herr Henneberg, Sie sind doch ein gescheiter Mann! Und da wäre es
    doch wünschenswert, wenn S i e mal einen intelligenten Vorschlag einbringen
    könnten.

  • Bernd Henneberg

    |

    Ach Frau Vietze, gerne für Sie: treten Sie aus dieser SPD aus!

  • Mathilde Vietze

    |

    Herr Henneberg, danke für Ihren „guten Rat“. Aber ich werde
    n i c h t aus der SPD austreten, habe ich doch – gerade mit
    Wolbergs – die besten Erfahrungen gemacht. Auf ihn und
    seine Solidarität konnte ich mich immer verlassen. Und von
    mir dürfte allseits bekannt sein, daß ich nicht eine bin, die
    Wolbergs, Hartl oder sonst jemanden nach dem Munde
    redet. Warum also sollte ich eine Partei mit solchen Genossen
    verlassen?

  • Mathilde Vietze

    |

    Wo gibt es in der SPD d e r z e i t Querelen?
    Die hat es mal gegeben und wenn Hartl brummt
    (und das tut er halt mal des öfteren), dann ist das
    noch lange keine innerparteiliche Querele).

Kommentare sind deaktiviert