Beiträge mit Tag ‘Stadtrat’

Nach einer Informationsfahrt in Sachen Stadtbahn hagelt es Kritik an der CSU. Bei der größten Fraktion im Regensburger Stadtrat fand sich niemand, um an der Exkursion nach Freiburg teilzunehmen.

Etwa 30 Regensburgerinnen und Regensburger nahmen an der Exkursion nach Freiburg teil – bei der CSU hatte niemand Zeit oder Interesse. Foto: Stadt Regensburg

Nun ja. Überzeugt davon, dass Regensburg eine Stadtbahn braucht, sind die Vertreterinnen und Vertreter der BI Gleisfrei auch nach einer Informationsfahrt nach Freiburg nicht. Daraus macht BI-Sprecher Christian Pöschl kein Geheimnis. Die Stadt im Breisgau sei allenfalls bedingt mit Regensburg vergleichbar, dort existiere die Straßenbahn seit 100 Jahren, sei schmäler und doch seien die Lärmwerte teilweise sehr hoch und das Ganze „optisch kein Leckerbissen“.

Aber dass man bei der Exkursion mit dabei sein konnte und die Verantwortlichen in Freiburg – vom Oberbürgermeister bis zum Mobilitätsbeauftragten – „fragen konnte, was man wollte“, erkennt er dennoch an. Dass von der CSU gleich gar niemand dabei war bei der Fahrt, die von der Stadt organisiert wurde, versteht BI-Sprecher Pöschl nicht. „Die hatten wahrscheinlich irgendwelche parteipolitischen Gründe. Aber na ja. Das müssen die selber wissen.“

Entlastungslegenden auf dem Prüfstand

Stadt will Raubkunst zurückgeben

Die Stadt Regensburg will Raubkunst, die man sich unter Ägide des Nazi-Karrieristen und Ehrenbürgers Walter Boll angeeignet hat, zurückgeben. Die Vorlage räumt nebenbei mit einer Entlastungslegende Bolls auf. Stadtrat Jakob Friedl fordert weitere Aufklärung – auch zu einer Geschichte, die vom früheren Kulturreferenten Klemens Unger verbreitet wurde.

Ärger im Integrationsbeirat

Bußgeld-Posse um Gedenkplakate: „Würdeloses Agieren“ der Stadt geht weiter

Nach der peinlichen Schlappe, die die Stadt Regensburg bei einem Bußgeldverfahren gegen den Initiator einer Gedenkaktion erlitten hat, gibt es einen Antrag im Integrationsbeirat, dem Betroffenen die Anwaltskosten zu ersetzen. Doch der könne mangels Dringlichkeit nicht auf die Tagesordnung, sagt ein Verwaltungsmitarbeiter.

„Kreuzzug“, „Ohrfeige“, „Klatsche“

Scharfe Verwaltungskritik aus der Koalition nach Schmack-Urteil

Nach dem Urteil im Rechtsstreit um den Schmack-Berg im Gleisdreieck wirft CSU-Stadträtin Bernadette Dechant dem Umweltamt einen „Kreuzzug“ gegen die Interessen der Anwohner vor und mahnt beamtenrechtliche Konsequenzen an. Auch der Rest der Koalition wird deutlich. Die Oberbürgermeisterin verteidigt das Vorgehen.

 
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