Ehemaliger polnischer Außenminister Bartoszewski besucht die Universität Regensburg

Vom 10. bis zum 11. Juli 2013 tagt die bayerisch-polnische Regierungskommission in Regensburg. Leiterin der Kommission auf bayerischer Seite ist die Europaministerin Emilia Müller. Auf polnischer Seite wird sie vom ehemaligen Außenminister Władysław Bartoszewski angeführt. Anlässlich seines Aufenthalts in Regensburg wird Bartoszewski auch das Europaeum – das Ost-West-Zentrum der Universität Regensburg – besuchen. Dabei spricht er am Donnerstag, den 11. Juli, um 11.00 Uhr im Rahmen eines öffentlichen Vortrags im Hörsaal H 3 (Zentrales Hörsaalgebäude) zum Thema „Meine Erfahrungen als Europäer“. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen; der Eintritt ist frei. Bartoszewski war 1995, und dann wieder von 2000 bis 2005 Außenminister der Republik Polen. Seit November 2007 ist er Staatssekretär und außenpolitischer Berater des polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk. Die bayerisch-polnische Regierungskommission wurde 1995 maßgeblich durch Bartoszewski und den damaligen Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber ins Leben gerufen. Es ist die einzige fest institutionalisierte Zusammenarbeit zwischen Polen und einem deutschen Bundesland.

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Kommentare (1)

  • Schluß mit Prasselkuchen

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    Als abseits des politischen Zeitgeistes träumende Ostdeutschland-Nostalgiker könnten Co-Referate zum Thema „meine selbst erlebten Erfahrungen als vertriebener schlesischer Europäer“ die lokale Kreisvorsitzende der Landsmannschaft Schlesien Helga Pawelke und der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft Schlesien Rudi Pawelka halten.

    Erstere hat in diesem Jahr die letzten Schlesischen Kulturtage im Regensburger Antoniushaus veranstaltet, „weil es kein Geld mehr dafür gibt, die staatlichen Zuschüsse seien schon vor Jahren eingestellt worden, man habe jetzt ein hierfür vorgesehenes Erbe aufgebraucht“ (so der „MZ“-Bericht hierüber): Aus mit der Helga Pawelkeschen „Traumfabrik“ in Sachen „unsere deutsche Heimat Schlesien“: Adieu Rübezahl, Schluß mit Prasselkuchen-Seligkeit, die Liegnitzer Bombe hat keine kulinarisch-heimatverbundene Sprengkraft mehr.
    Auch von den anwesenden Herren Hans Schaidinger und Christian Schlegl (beide Ceuropäisch-Soziale-Union) kamen außer dezentem, dem europischen (Wahn-)Gedanken verpflichteten Bla, bla, keine finanziellen Zusagen: Schlesierland ist abgebrannt.

    Letzterer hatte sich freiheitlich demokratisch, aber politisch unkorrekt, erlaubt, einige Kontrapunkte auf dem diesjährigen Deutschlandtreffen der Landsmannschaft Schlesien zu Hannover deutlich an- und auszusprechen; Herr Pawelka führt in diesen Sachverhalten eine etwas drastischere Sprache als Frau Pawelke, Rübezahl zum Lobe!
    Nun krachen sich seine ihm nachgestellten Funktionärskameraden (alle CDU, übrigens!) mit ihm, weil jene das Zudrehen des niedersächsischen Geldhahns befürchten, und das „Haus Schlesien“ hat wegen der Pawelkaschen Deutlichkeiten der Landsmannschaft die Büroräume gekündigt: Einigkeit und Recht und Freiheit sind der deutschen Schlesier Unterpfand …
    In diesem Sinne: Tschin Dobre, Pan Bartoszewski!

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