Die CSU-Fraktion kann gelassen bleiben. Es fragt sich nur, welche …

Gelassen bleiben. Das kann eine CSU-Fraktion. Zwar hat man Martina Dräxlmaier aus der Fraktion geschmissen (Weil sie so böse war.), allerdings zeigt ihr der neue Fraktionschef Christian – der Integrator – Schlegl gerade „eine Tür“. Zurück in den heimeligen Schoß des „Abnicker-Gremiums“. Sauber Abbitte leisten. Öffentlich. „Sich bei all denen zu entschuldigen, die durch ihr Verhalten verletzt wurden, gebietet der Mindestanstand und hat nichts mit Parteidisziplin zu tun“, befindet Schlegl. Das finden die CSU-Stadträte Armin Gugau, Hans Melzl und Hans Renter sicher toll! Auch wenn sie Schlegl bislang noch nicht in die Fraktion reintegrieren konnte. Integration ist halt ein langwieriger Prozess. Da braucht es Gespräche, Angebote und Druckmittel. Das kann dauern. Wenigstens steht der Rest der CSU-Fraktion wie eine Eins („Mit Schaidinger bis zum Sieg der Anständigen“). Und auch Martin Dräxlmaier könnte über ihren Schatten springen und wenigstens eine Forderung Schlegls erfüllen, um wieder in den heimeligen Schoß des „Abnicker-Gremiums“ (Hans Melzl) zurückkehren zu dürfen. Die CSU-Fraktion kann gelassen bleiben. Es fragt sich nur, welche… Schlegl fordert „ein klares Bekenntnis Dräxlmaiers zur CSU-Fraktion und deren Arbeit sowie die Zurücknahme der Behauptung, die Fraktion sei gleichgeschaltet“. Ist sie doch nicht. Wenigstens jetzt nicht mehr. Im Gegenteil. Wenn Martina Dräxlmaier sich mit Gugau, Renter und Melzl zusammenschließt, gibt es sogar zwei CSU-Fraktionen im neuen Stadtrat. Das ist doch super! Da ist nix mehr mit Gleichschaltung. Zu einer kann sich Dräxlmaier sicher bekennen. Und wenn es Schlagzeilen wie „CSU, SPD und Grüne stimmen CSU nieder“ gibt, dann kann die CSU-Fraktion sicher gelassen bleiben. Es fragt sich nur, welche. (ent)spannende Lektüre

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Kommentare (3)

  • Daniela Camin - Heckl

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    Trau ich meinen allmorgentlich noch müden Augen am trauten Arbeitsplatz? Herr Aigner zurück und das mit aller Gelassenheit. Herr Aigner, was also können Sie einer gar schrecklich neugierigen Leserin heute über die „Neuerscheinung“ – regensburg-digital- berichten? Bleiben Sie uns doch mit Ihrer (ent)spannenden Lektüre erhalten? Dürfen wir den 14.04.2008 als Geburtstag des -regensburg- digital- vermerken? Dürfen wir etwa weiterhin Ihre Sicht der Dinge auf „Regensburger – Politikschmankerl“ geniessen? Falls ja – Happy Birthday! Und weil ich gerade in euphorische Feierlaune verfalle, nachträglich den Geburtstagkindern der letzten Tage – Alles, alles Gute!

  • Rudolf Schmitzer

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    Guten Morgen H. Aigner,
    wie ich lese sind Sie zurück mit Ihren Berichten aus und um Regensburg im World Wide Web! Der Erfolg sollte sich einstellen, den es gibt aus und um die CSU Regensburg laufend etwas zu berichten seit Januar 2007. Denn da fing das Theater an, mit einer völlig unbedeutenden Wahl zum Ortsvorstand des CSU Ortsverbandes Regensburg-Altstadt der CSU. Die beiden Herren, die damals in der MZ das Ergebnis dieser demokratischen Wahl nicht akzeptieren konnten, weil angebliche Absprachen über den Ausgang der Wahlen, nicht eingehalten wurden, waren Herr OB Schaidinger und Herr MdL Welnhofer. Später wurde in einem Zeitungsartikel von Herr OB Schaidinger sogar Bezug genommen zum römischen Bürgerkrieg 49 v. Chr. zwischen Feldherrn Gaius Julius Caesar und dem Römischen Senat unter Gnaeus Pompeius Magnus, mit dem Hinweis „Der Rubicon ist nun überschritten“!

  • Barbara Junghans

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    Er kann ja direkt witzig sein – dieser Ch. Schlegl – wenn er mit Blickrichtung Martina Dräxlmaier schreibt: „Sich bei all denen zu entschuldigen, die durch ihr Verhalten verletzt wurden, gebietet der Mindestanstand und hat nichts mit Parteidisziplin zu tun.“
    Wie bitte???
    Wie wäre es, wenn Herr Schlegl zunächst seinen eigenen Wortschatz von beleidigenden und unverschämten bezw. die Wahrheit entstellenden Aussagen reinigen würde, sodann seinen Onkel Herbert in ebendiesem Sinne ins Gebet nehmen hinsichtlich der öffentlich geäußerten Worte Kanaken und schlußendlich und vor allem seinem verehrten Vorturner Schaidinger klar machen würde, dass es eben diesen Mindestanstand verletzt, einen honetten und demokratisch gewählten Menschen wie Dr. Rieger als Kasper zu apostrophieren.

    Das würde, wenn er es ernsthaft betreibt, allerdings einige Zeit und Energie in Anspruch nehmen, in der die Öffentlichkeit dann allerdings – möglicherweise – auf ähnliche intellektuellen und sprachlichen Rohrkrepierer wie die obigen verzichten müßte – was kein Verlust wäre!!!

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