SOZIALES SCHAUFENSTER

Man sorgt sich umeinander

Bernhard Bachmeier: „Wählen bringt doch nichts.”Das Projekt Mehrgenerationenhaus klingt für viele Menschen verlockend. Es ist ein schöner Gedanke, wenn sich Menschen aller Altersstufen unterstützen und jeder das in die Gemeinschaft einbringt, was er am besten kann. Das funktioniert bei Bernhard Bachmeier auch in einem gewöhnlichen Wohnblock. Wie finden Sie es, dass in Regensburg ein Mehrgenerationenhaus eröffnet wurde? An sich eine gute Sache, ich bin ja auch schon über 60, da denkt man schon mal über so was nach. Haben Sie denn Kinder oder Enkel, die sich um Sie kümmern? Ja. Aber auch bei uns im Haus kümmert sich einer um den anderen. Da wohnen zwar viele Ausländer, aber man kennt sich und sorgt sich umeinander. Vor Kurzem musste eine alte Frau ins Krankenhaus, da hat sich auch eine Hausbewohnerin drum gekümmert, dass alles passt. Und wenn wirklich mal einen was stört, wenn zum Beispiel einer zu laut ist, dann geht man eben hin und redet miteinander Eine andere Frage: Waren Sie wählen? Nein, interessiert mich nicht, das bringt doch eh nichts. Die machen doch alle das Gleiche. Da geh ich lieber mit meinem Hund spazieren, da hab ich mehr davon.
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