Nach Jahn-Spiel: Diebstahl, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchte Gefangenenbefreiung, Sachbeschädigung an Dienstfahrzeug

Pressebericht der PI Regensburg Süd vom 30.05.2016

Nachklang zum  Relegationsspiel SSV Jahn – VfL Wolfsburg II

Diebstahl, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchte Gefangenenbefreiung, Sachbeschädigung an Dienstfahrzeug

Mehrere SSV Jahn Fans feierten offensichtlich im Anschluss an das gewonnene Fußballspiel den Sieg ihrer Mannschaft bis in die frühen Morgenstunden. Das Gelage setzte sich in einem Lokal der Altstadt fort, wo am Montagmorgen, gegen 02.30 Uhr, ein 22jähriger Fußballanhänger mehrere Flaschen Alkoholika entwendete. Er wurde dabei von einem Bediensteten beobachtet und darauf angesprochen, worauf der Täter auf den Angestellten einschlug.  Gegen die Festnahme durch die alarmierten Polizeibeamten wehrte sich der Straftäter so heftig, dass sie nur mit unmittelbarem Zwang durchgesetzt werden konnte.

Daraufhin solidarisierten sich bis zu zwanzig Gäste des Lokals mit dem Dieb der Alkoholika, wobei einige von ihnen die Polizeibeamten mit äußerster Aggressivität angriffen. Eine große Anzahl von Polizeikräften musste am Einsatzort zusammengezogen werden, um die notwendigen polizeilichen Maßnahmen zu gewährleisten und die Sicherheit herzustellen. Im Laufe des Einsatzes kam es zu mehreren körperlichen Übergriffen zum Nachteil der Polizeibeamten, wodurch zwei Beamte verletzt wurden. Bei zwei bereits festgenommene Personen wurde versucht sie mit Gewalt aus dem Polizeigewahrsam zu befreien. Ein Randalierer schlug auf die Windschutzscheibe eines Polizeifahrzeuges, die dadurch beschädigt wurde. Letztendlich mussten sechs Männer im Alter zwischen 18 und 28 Jahren vorläufig festgenommen werden. Sie haben sich wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Gefangenenbefreiung und gemeinschädlicher Sachbeschädigung zu verantworten.

 

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Kommentare (2)

  • Niko Lendsy

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    Der in­fer­na­lischer Lärm aus dem Stadion der sich über den Stadtsüden ausbreitete war eine Zumutung. Hier besteht dringend Handlungsbedarf von Seiten der Stadt

  • Lothgaßler

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    Je später die Sperrstunde, desto alkoholgedimmter der Verstand. Waren das die „Ultras“? Da gabs doch was mit Platzverboten in der Altstadt für einschlägig auffällig gewordene Rabauken. Ich hoffe doch sehr, dass ich mal von einem Vollzug in diesem Sinne lesen kann.

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