Vortrag: Nazi-Terror unter den Augen des Staates

NSU – wen schert das noch?

Es ist eine Ansammlung von Ungereimtheiten und Skandalen. Vieles wird wohl nie aufgeklärt werden und politische Konsequenzen bleiben aus: Seit Bekanntwerden der NSU-Mordserie wird viel untersucht und viel geschrieben. Doch kommt am Ende wirklich etwas dabei heraus? Ein Vortrag in Regensburg macht da nicht eben optimistisch.
Werden für zehn Morde verantwortlich gemacht, davon fünf in Bayern: Beate Zschäpe, Uwe Bönhardt und Uwe Mundlos.

Werden für zehn Morde verantwortlich gemacht, davon fünf in Bayern: Beate Zschäpe, Uwe Bönhardt und Uwe Mundlos.

Knapp 15 Monate ist es her, seit die Polizei in Eisenach zwei Bankräuber in einem Wohnmobil stellte, wo sich die beiden mutmaßlich selbst erschossen. Im Wohnmobil sowie bei einer anschließenden Hausdurchsuchung stellten die Beamten über 20 Schusswaffen, größere Mengen Bargeld und ein Bekennervideo sicher. Und bereits wenige Tage später deutete sich an, dass die beiden Toten – Uwe Bönhardt und Uwe Mundlos – im Verbund mit der wenige Tage später festgenommenen Beate Zschäpe sich über Jahre quer durch Deutschland gemordet, mehrere Bombenanschläge und Banküberfälle verübt und dabei ein erschreckend normales Leben geführt hatten. Seitdem vergeht kaum eine Woche, in der nicht eine neue Ungereimtheit, ein neuer Skandal in Zusammenhang mit diesem „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) aufgedeckt wird: Finanzielle Aufbauhilfe durch den Verfassungsschutz, Sabotage von Polizeiarbeit, geschredderte Akten. Verantwortliche, die sich an nichts erinnern können oder bewusst Informationen zurückhalten. Und kaum jemand, der dafür bislang zur Verantwortung gezogen wurde.

Ein kommunales Jugendzentrum wird zum Nazitreff

Am vergangenen Donnerstag Dienstag lieferte Paul Wellsow, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Linken im Thüringer Landtag, im Regensburger Kulturzentrum L.E.D.E.R.E.R. eine anschauliche Zusammenfassung des „Nazi-Terrors unter den Augen des Staates“, an dessen Ende man sich die Frage stellen musste, weshalb nicht tagtäglich tausende Menschen vor Parlamenten und Verfassungsschutzämtern demonstrieren und die Abschaffung eines Geheimdienstes fordern, der sich nicht nur als unfähig, sondern als aktiver Aufbauhelfer eines braunen Netzwerks betätigt hat. Die Geschichte beginnt Anfang der 90er in Jena. Ein kommunal finanziertes Jugendzentrum entwickelt sich unbehelligt von den Staatsorganen zum Treffpunkt für Neonazis. Hier lernen sich Mundlos, Zschäpe und Bönhardt kennen. Hier ist die Keimzelle des Thüringer Heimatschutzes, aus dem später der NSU hervorgeht.
Bei Brandt in Regensburg gefundene Briefaufkleber: „Schriftstücke möglicherweise rechtsextremistischer Provenienz“, meinte seinerzeit das Regensburger Amtsgericht und verurteilte zwei Antifaschisten wegen übler Nachrede.

Bei Brandt in Regensburg gefundene Briefaufkleber: „Schriftstücke möglicherweise rechtsextremistischer Provenienz“, meinte seinerzeit das Regensburger Amtsgericht und verurteilte zwei Antifaschisten wegen übler Nachrede.

Gründer ist Tino Brandt, ein zunächst in Bayern aktiver bekennender Nationalsozialist. In Regensburg werden Antifaschisten, die seine Hetze mit Flugblättern anprangern vom Amtsgericht wegen übler Nachrede zu Geldstrafen verurteilt. Vom Vorsitzenden Richter Werner Gierl ist die Aussage überliefert: „Hintergründe interessieren mich nicht.“ Der bayerische Verfassungsschutz hält bis heute Informationen über Brandts damalige Aktivitäten zurück.

Schützende Hand: 35 Ermittlungsverfahren werden eingestellt

Als Brandt mit seinen Aufbauversuchen eines Neonazi-Netzwerks in Bayern dennoch scheitert, geht er zurück in seine Heimat Thüringen, lässt sich dort vom Verfassungsschutz als Spitzel anwerben. Rund 200.000 D-Mark erhält Brandt dafür bis 2001, die er nach eigenen Angaben komplett in den Aufbau „der Bewegung“, des Thüringer Heimatschutzes, steckt. Ein „Kind des Verfassungsschutzes“ nennt Paul Wellsow den Thüringer Heimatschutz. Und irgendjemand scheint stets seine schützende Hand über Brandt gehalten zu haben. 35 Ermittlungsverfahren gab es gegen den hochaktiven Neonazi und stellvertretenden Landesvorsitzenden der NPD – sie wurden allesamt eingestellt. Auch Zschäpe, Mundlos und Bönhardt, die sich beim Thüringer Heimatschutz organisiert hatten, waren den Behörden bekannt. „Sie waren regelmäßig gewalttätig und wurden immer wieder festgenommen“, so Wellsow.

Bereits 1998 waren alle Kontakte des Trios bekannt

1998 tauchte das Trio schließlich unter. Bei Razzien in Wohnungen und Garagen mutmaßlicher Rechtsextremisten hatten die Ermittler in einer von Beate Zschäpe angemieteten Garage eine Bombenwerkstatt entdeckt. Es wurden fünf Rohrbomben und eineinhalb Kilo Sprengstoff sichergestellt. „Trotz der überstürzten Flucht funktionierte das Abtauchen problemlos“, so Wellsow. Dabei wurde bereits damals eine Telefonliste sichergestellt, auf der alle relevanten Kontakte von Zschäpe, Mundlos und Bönhardt verzeichnet waren. Für die drei war das folgenlos. Zwei Jahre später begingen sie ihren ersten Mord: Sie erschossen in Nürnberg den türkischstämmigen Blumenhändler Enver Şimşek. Bis 2007 ermordeten sie acht weitere Geschäftsleute – sieben Türken und einen Griechen – sowie eine Polizistin. Doch wie konnte das Trio so lange unentdeckt bleiben? Wie konnte das Untertauchen, das die FAZ als „Schnorcheln knapp unter der Oberfläche“ bezeichnete, so erfolgreich funktionierten?

Die NSU: keine Zelle, sondern ein Netzwerk

Wellsow stellt dazu mehrere Thesen auf. Die NSU war nicht die isolierte „Terrorzelle“, als die sie immer bezeichnet wird, sondern ein weit verzweigtes Netzwerk, entstanden aus einer überregionalen Nazi-Szene. In einer Zeit, in der Asylbewerberheime brannten und auch aus Reihen der Volksparteien gegen Migranten gehetzt wurde, habe man sich als „Vollstrecker eines gesellschaftlichen Rassismus“ gesehen. „In Zusammenhang mit der NSU wurde bislang gegen 13 Personen ermittelt. Etwa 100 werden dem Umfeld zugeordnet.“ Dieses Netzwerk sei aufs Engste mit der NPD und deren Jugendorganisation JN vernetzt gewesen. Ebenso mit dem internationalen Nazi-Netzwerk „Blood & Honour“.

1997: BKA kritisiert Aufbauarbeit des Verfassungsschutzes

Der Staat habe als Aufbauhelfer dieses Netzwerks fungiert, so Wellsow weiter. In einem Bericht des Bundeskriminalamts von 1997 übt die Behörde massive Kritik am Verfassungsschutz. Der Geheimdienst habe insbesondere seine V-Leute mit Finanzen und technischem Equipment versorgt, vor Durchsuchungen gewarnt und – wie etwa im Fall Tino Brandt – vor Strafverfahren geschützt. „In all den Jahren gab es eine schützende Hand“, so Wellsow. Das BKA hatte bereits damals ausdrücklich kritisiert, dass sich die Neonazi-Szene insbesondere deshalb so sicher fühle und immer selbstbewusster auftrete, weil die Arbeit der Polizei aktiv be- und verhindert werde. Betrachtet man, welche Informationen der Verfassungsschutz hatte, wo überall V-Leute angeworben wurden – der Thüringer Heimatschutz etwa war mit staatlich alimentierten Spitzeln regelrecht durchsetzt – könne man nicht umhin, zu dem Schluss zu kommen, „dass sämtliche Taten unter den Augen des Staates stattgefunden haben“, so Wellsow. „V-Leute sammelten Geld, besorgten Sprengstoff und boten Unterkunft. Der Verfassungsschutz wusste, wer mit wem zusammenarbeitet.“

Rassistisch geführte Ermittlungen

Umso erstaunlicher ist, dass sich die Ermittlungen in der Mordserie nie gegen Neonazis richteten. „Sie wurde rassistisch geführt“, so Wellsow. Racheakte innerhalb einer türkischen Mafia, Kriminalisierung der Opfer. Eine Tendenz, die auch das Gros der Berichterstattung prägte. Wellsow sieht das auch als Ausfluss einer Politik des Verharmlosens und Leugnens. Ein Herunterrechnen der Opfer rechter Gewalt. Extremismus-Experten, die vermeintlich wissenschaftlich eine Gleichmacherei von Links und Rechts betrieben. Die Mär vom „Einzeltäter“, das Verleugnen von politischen Hintergründen, das Verharmlosen von Gewalttaten mit Verweis auf Alkoholeinfluss oder ähnliches. „Eine Organisierung der rechten Szene wurde nie ernsthaft in Betracht gezogen“, sagt Wellsow. „Das mag auch von der damals gängigen These herrühren, dass Terrorismus erst dann Terrorismus ist, wenn er sich gegen den Staat richtet“.

Die Behörden: Versagt, bewusst weg geschaut oder aktiv unterstützt?

Die zentrale Frage, die zu klären sei, laute: Wie viel Staat steckt im NSU? „Haben die Behörden nur versagt, bewusst weg geschaut oder aktiv unterstützt?“ Für Letzteres gebe es keine Beweise. Die Kette an vermeintlichen Fehlern und Pannen sei aber schon auffällig. „Es grenzt an ein Wunder, dass Zschäpe, Bönhardt und Mundlos über Jahre so unbehelligt agieren konnten.“ Eines steht für Wellsow fest: „Ohne den Verfassungsschutz wäre die Szene nie so handlungsfähig geworden.“ Von der derzeit laufenden Aufarbeitung verspricht sich Wellsow nicht all zu viel.

Ein rechtsextremer Verfassungsschützer, den niemand ins Amt gebracht haben will

So sei es etwa bezeichnend, dass niemand mehr sagen könne, wie der in Thüringen von 1994 bis 2001 tätige Chef des Verfassungsschutzes überhaupt ins Amt gekommen sei. Helmut Roewer, unter dessen Ägide Broschüren entstanden, die KZ-Opfer und Neonazis allesamt unter dem Label „Extremisten“ verzeichnen, dem Neonazis als harmlos galten, der heute in rechtsextremen Verlagen publiziert, erzählt dazu verschiedene Versionen. Die damals verantwortlichen Vorgesetzten wollen sich an nichts erinnern können.

Untersuchung gegen den Widerstand der Landesregierungen

Ebenfalls bemerkenswert ist es, dass entsprechende Untersuchungsausschüsse in Bayern und Sachsen gegen den Widerstand der Landesregierungen durchgesetzt werden mussten und dass in Bayern – wo fünf Morde der NSU stattfanden – Vertreter der CSU sich immer wieder gegen die Aussage verwahren, dass Sicherheitsbehörden versagt hätten. Wellsow: „Es werden viel dicke und gute Papiere entstehen, die uns einen umfassenden Überblick über die Neonazi-Szene der 90er Jahre verschaffen, aber es wird an politischen Konsequenzen fehlen.“ Eine Auflösung des Verfassungsschutzes stünde nicht zur Debatte. „Dafür gibt es keine politische Mehrheit.“ Stattdessen ist geplant, die Trennung von Polizei und Geheimdienst zunehmend aufzulösen und die Kompetenzen des Verfassungsschutzes sogar noch zu stärken. Eines Verfassungsschutzes, der im Zusammenhang mit der NSU aktiv Strafvereitelung und Sabotage von Polizeiarbeit betrieben hat. Eines Verfassungsschutzes, der jetzt – nach Aufdeckung der NSU – urplötzlich der Neonazi-Szene seine Aufmerksamkeit widmet, der aber in der Vergangenheit eher damit beschäftigt war, linke und linksradikale Organisationen zu kriminalisieren und als einzig reale Bedrohung für den Staatsapparat zu diffamieren.

Es fehlt der Druck von unten

„Der Druck müsste von unten kommen. Von einer aktiven Zivilgesellschaft“, sagt Wellsow. Aber die Öffentlichkeit, die von Wellsow beschworene Zivilgesellschaft sieht in dem Wust an Skandalen, Ungereimtheiten und Geheimniskrämerei offenbar den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

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Kommentare (10)

  • Gondrino

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    Es scheint die breite Mehrheit nicht zu interssieren, wie hier mit Steuergeldern unser demokratisches Staatswesen zu Grunde gerichtet wird.

    Mich wundert schon lange nicht mehr, dass anscheinend Politiker und Parteien machen können, was sie wollen. Die breite Masse bewegt das kaum.

    Irgendwann kommt dann mal das böse Erwachen, aber schuld sind wir alle selber, denn wir haben es (wieder mal) zugelassen.

  • Randolph Kaspar

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    Gut, DIE LINKE hat natürlich allen Grund, auf den Verfassungsschutz und andere Sicherheitsbehörden sauer zu sein. Entsprechend spekultaiv und tendenziös waren wohl die Ausführungen des Referenten. Jahrzehntelang wurde diese Partei vom Verfassungsschutz beobachtet – und niemand weiß, was da alles gesammelt, bespitzelt und gedreht worden ist. So manch innerparteiliche Bambule – ein Werk des Verfassungsschutzes? Abwegig ist ein solcher Gedanke nicht, auch wenn es dafür keinerlei Anhaltspunkte gibt. Dann erst kürzlich ein völlig unverständliches Strafurteil gegen einen Dresdner Antifaschisten, ebenfalls Mitglied der LINKEN, und ein unverhältnismäßiges Vorgehen der Polizei anlässlich einer Neonazidemo in Dresden. Der Staat gibt sich schon wahrhaft Mühe, Verschwörungstheorien gegen sich heraufzubeschwören.

    So passt es ins Bild, dass die Sicherheitsbehörden im Falle NSU versagt haben. Dabei muss unbedingt differenziert werden. Auf die o.g. Behörde Verfassungsschutz trifft das auf jeden Fall zu. Jede Antifa-WG scheint mehr über Rechtsextreme zu wissen, wie der Thüringische Verfassungsschutz, der vermutlich lieber die WG beobachtete, anstatt sich um angehende Terroristen zu kümmern.

    Bei genauerem Hinsehen haben die Verfassungsschutzbehörden aber auch Polizei und Justiz kläglich alleine gelassen. Nach der derzeitigen Aufteilung der Sicherheitsaufgaben hätten die Zielfahnder oder Mordermittler nur vom Verfassungsschutz die Informationen bekommen können, die – vielleicht – zum Ziel geführt hätten. Haben sie aber nicht. So gab es für die These der BAO Bosporus, die Mordserie könnte einen fremdenfeindlichen Hintergrund haben, keinerlei zweckdienliche Unterstützung durch den Verfassungsschutz. Ohne Hinweise auf einzelne Personen war es der Polizei rechtlich verwehrt und tatsächlich unmöglich, alle bekannten Rechtsextremen in Bayern oder gar bundesweit „abzuchecken“. Das wäre auch, wie wir heute wissen, erfolglos geblieben. Denn die Drei waren ja untergetaucht und deshalb nirgendwo ordnungsgemäß gemeldet.

    Ob die Polizei dagegen aus „Rassismus“ Hinweise ignoriert hat, es könne eine fremdenfeindliche Motivation vorliegen, ist bisher nicht belegt. Und ich wäre da auch vorsichtig mit solchen Einschätzungen, weil ansonsten die Opfer noch mehr als bisher dazu neigen würden, nichts zu tun oder das Recht selbst in die Hand zu nehmen. Vielmehr war es der Mangel an konkreten Ermittlungsansätzen, der ein Verfolgen solcher Motive vereitelt hat. Hätte es Hinweise am Tatort, aus der rechten Szene oder eben des Verfassungsschutzes gegeben, hätte hier konkret ermittelt werden können. Aber da war nix. Auch die rechte Szene fühlte sich – entgegen der Intention der Täter – durch die Mordserie nicht berührt. So blieb letztlich bei den Mordermittlungen nur das übliche Procedere übrig, wenn es keine konkreten Ansätze gibt: Angefangen wird im Nahbereich des Opfers, d.h. zumeist bei der Familie. Dass die Opfer das als Schikane empfunden haben, ist nur allzuverständlich. Aber schwer zu vermeiden.

    Die entscheidende Frage wird von der etablierten Politik (CDU/CSU, SPD, GRÜNE) kaum gestellt: Brauchen wir noch einen Verfassungsschutz? Ist es überhaupt möglich, notwendig oder wünschenswert, mit verfassungsfeindlichen Mitteln (heimlich und geheim Bespitzeln, Abhören und Verdaten) unsere Verfassung zu schützen? Nein! Es droht auch keine „Fünfte Kollonne Moskaus“ mehr, die unseren Staat unterwandert und die DDR gibt es schon lange nicht mehr. Diese Art von Sicherheitsbehörde ist anachronistisch und gefährlich. Ihr nun mehr Macht geben zu wollen, auf dass sie uns gegen Rechts beschützt (so SPD und Union), ist entweder Sand in die Augen des schockierten Volkes – oder schiere Dummheit.

  • Jürgen Huber

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    Die GRÜNEN haben die Abschaffung des Verfassungsschutzes angesichts seines Versagens (war es das wirklich? oder wollte man genau das, was geschah?) mehrfach gefordert. Die Verfassungsschutzorgane sind seit ihrer Gründung ein Hort der Lügen, des Betruges und der umgekehrten Aufgaben. Das hat sich unter demokratischer Aufsicht nicht grossartig geändert. Nicht die Verfassung wird geschützt, nicht Straftaten vereitelt, das Gegenteil passiert! — Aber auch die Zivilgesellschaft tut das ihre dazu, braucht man nur die Reaktionen hier zu lesen: „Politiker machen was sie wollen…“ und „…Die LINKE hat natürlich allen Grund, auf den Verfassungsschutz und andere Sicherheitsbehörden sauer zu sein“. Entweder es stimmt, was der Referent, den RD zitiert, vorgetragen hat und ich zweifle nicht daran obwohl ich einer anderen Partei angehöre (!) oder es ist falsch und dann will ich wissen, was der Schreiber besser weiss. Und den Opfern „Selbstjustiz“ zu unterstellen, da schlägts ja 13!

  • Luise Gutmann

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    Vielen Dank für den Bericht, da kann man sich ein gutes Bild machen, wenn man nicht die Möglichkeit hatte, den Vortrag zu hören. Danke regensburg-digital!

  • Gondrino

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    @Jürgen Huber: Wenn die Grünen dafür sind, den Verfassungsschutz abzuschaffen, wie sieht es da in Baden-Württemberg und demnächst in Niedersachsen bezüglich der Landesämter aus? Sind da entsprechende Bestrebungen schon im Gange?

  • Tony Mach

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    Anti-Faschisten werden wegen über Nachrede verurteilt, und der Neo-Nazi bekommt Geld vom „Verfassungsschutz“ um faschistischen Terroristen beiseite zu stehen.

    Furchtbare Juristen

    Wem dieser Begriff nichts sagt, der soll sich mal dazu schlau machen. Richter, Staatsanwälte, BKA, LKAs, „Staatsschutz“ Abteilungen, Bundes- und Landes-„Verfassungschutz“ (genauer: Inlandsgeheimdienste), Auslandsgeheimdienst, Militärischer Geheimdienst – egal wo man die Nase reinsteckt, wenn es um Gewaltmonopol und Justiz geht in diesem Staat, dann riecht man ihn immer noch, den Muff von 1000 Jahren…

  • seppl

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    R A F – wen schert das noch ?

    D D R – wen schert das noch ?

  • Bladd änd Hanna: Der Ehrenmann ist zurück | Regensburg Digital

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    […] der Angeklagten“ die Rede. Tino Brandt kennt das von der bundesdeutschen Justiz nicht anders. Laut Thüringer Innenministerium wurde gegen Brandt 35 (in Worten: fünfunddreißig) Mal ermittelt. Wegen solcher Bagatellen wie: Landfriedensbruch, Bildung einer kriminellen Vereinigung, Verwenden […]

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