JUSOS: „Regensburg muss Ausnahmeregeln vom Tanzverbot erlauben!“

Regensburg ist eine weltoffene Großstadt. Die Regensburger und ihre Gäste nehmen seit langen Jahren die Angebote von Veranstaltern und Gastronomie gerne wahr – auch und gerade vor Feiertagen! Deshalb ist es längst überholt, dass der Staat allen Menschen andere Verhaltensweisen an Feiertagen aufzwingt. „Das Tanzverbot an stillen Feiertagen wird gelockert und das ist richtig so – die Jusos Bayern fordern dies schon seit Jahren“ so Juba Akili, Vorsitzender der Jusos Regensburg. „Mit der bevorstehenden Änderung des Feiertagsgesetzes durch den bayerischen Landtag hätte die Stadt Regensburg für die Nacht auf den 1.11.2012 den Wirten eine Ausnahmeregelung gewähren können – doch sie hält an Restriktionen und Verboten fest, wo sie nur kann“ so Juba Akili weiter, „einmal mehr setzt die Stadt Regensburg auf Verbote, anstatt den Regensburgerinnen und Regensburgern Entscheidungsfreiheit zu gewähren.“ Laut den Jusos ist das sture Festhalten an Regelungen, die den Wünschen und auch dem tatsächlichen Verhalten der Regensburgerinnen und Regensburger komplett entgegenstehen weltfremd: „Es sollte jedem selbst überlassen werden, wie man Feiertage oder religiöse Feste begeht. Es steht jedem frei, Allerheiligen besinnlich zu verbringen und Abendveranstaltungen nicht zu besuchen“ so Carolin Hagl, stellv. Vorsitzende der Jusos Regensburg, „aber es ist nicht mehr zeitgemäß, dass sich Personen, für die dieser Tag keine besondere Bedeutung hat, ebenso verhalten müssen. Von einer Stadt der multikulturellen Vielfalt, die geschichtliches Erbe mit Moderne verbinden möchte, erwarten wir Jusos eine andere Haltung, als sie von der Stadtverwaltung gezeigt wird!“

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Kommentare (1)

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