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Regensburg Analog

Sonntag, 18.30, live: Plaudern über Koalitionen und den Wolbergs-Prozess

Am kommenden Sonntag sind wir wieder live bei Ghost Town Radio. Es geht unter anderem um die laufenden Koalitionsgespräche und die Neuauflage des Prozesses gegen Joachim Wolbergs in München. 

Im Studio von Adam Lederway sind Robert Riedl und Stefan Aigner. Schaltet gerne ein, chattet mit uns, fragt nach.

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Die Aufzeichnungen unserer Live-Sendungen gibt es ein bis zwei Tage später als Podcast hier bei Soundcloud.


Über Ghost Town Radio

Seit April 2020 geht Adam Lederway mit Ghost Town Radio live „On Air“ und fordert zum Applaus auf – für Discjockeys, Features, Gesprächspartner und jeden, der mitmachen will. Sendungen gibt es täglich ab 19, sonntags ab 18.30 Uhr mit Wiederholung ab 11 Uhr am nächsten Tag.

Radiomacher Adam Lederway in seinem ersten Studio in Stadtamhof. Foto: privat

Den Player zum Abspielen und Einbinden gibt es (neben dem täglichen Programm, Playlists, DJ-Porträts und, und, und) hier direkt bei Ghost Town Radio (ganz nach unten scrollen). Dort gibt es auch eine Übersicht aller Sendungen, Playlists, DJ-Porträts und, und, und.

Streaming URL:
https://ghosttownradio.out.airtime.pro/ghosttownradio_b

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Kommentare (6)

  • Realist

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    Zum Wolbergsprozess einige Gedanken:

    Wenn jemand an eine Partei spendet hat er in meinen Augen natürlich einen Hintergedanken. Er will die Partei stärken und hofft dass die Partei ihre Politik in seinem Sinne auf den Weg bringt. Zumindest in meinen Augen ist diese Vorgehensweise legitim. Die Partei, bzw. der Spendenempfänger, darf sich natürlich durch diese Spenden in seiner Arbeit nicht beeinflussen lassen….

    Jetzt standen die Großspender (nicht nur Tretzel) vor Gericht und wurden teilweise verurteilt weil sie gespendet haben und jetzt steht Wolbergs vor Gericht weil seine Partei die Spenden angenommen hat und er sich dadurch beeinflussen lassen haben soll.

    Ich habe jetzt mal im Internet recherchiert und da ist zu lesen, dass Stefan Quandt (BMW Anteilseigner) von 2010 bis heute deutlich über eine Mio Euro an die CDU gespendet haben soll. Im Jahr 2013 hat die Quandt Familie anscheinend fast 700 TE an die CDU gespendet und das anscheinend kurz vor der Abstimmung bezüglich der CO 2 Kfz-Grenzwerte. Insgesamt hat die Familie Quandt inzwischen mehrere Mio gespendet, das Meiste wohl an die CSU.

    Ich bin tief im Herzen überzeugt, dass die Familie Quandt mit diesen Spenden keinen bei der CDU beeinflussen wollte…oder sehe ich das falsch?

    Ich bin ich tief überzeugt dass die Spender in Regensburg und die SPD in Regensburg verurteilt gehören und die Quandts und die CDU nicht….oder sehe ich das auch falsch?

    Wieso wird im zweiten Fall die Staatsanwaltschaft nicht hellhörig und ermittelt aus eigener Kraft…muß sie das den bitte nicht?

    Vielleicht ein Gedanke zum Schluß:
    Ob Wolbergs käuflich war oder nicht werden wir wohl nie erfahren (aber er konnte ja nicht alleine im Stadtrat entscheiden) egal wie das Urteil ausgeht. Aber in meinen Augen gehört schlussendlich ein endgültiges Urteil gefällt (und sicher nicht von einem Landgericht, weil das nicht deutschlandverbindlich ist, sondern vom BGH) inwieweit Parteispenden zulässig sind oder nicht.

    Was mich auch noch interessieren würde, wie die CSU und die SPD und die anderen Parteien ihren Wahlkampf in Regensburg heuer finanziert haben. Ich denke es wäre im Sinne der Öffentlichkeit, wenn diese Zahlen durch die Parteien offengelegt würden.

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  • Realist

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    Sorry, die Spenden waren natürlich nicht für die CSU (Söder hätte sich gefreut) sondern für die CDU….
    und an der Stelle von Wolbergs Anwalt, würde ich einfach mal eine Anzeige gegenüber den Quandts und der CDU bezüglich dieses Spendenaufkommens stellen…wäre interessant ob hier die Staatsanwaltschaft dann auch Ermittlungen beginnt

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  • Gerhard

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    Danke für die kurzweilige Live-Sendung, war informativ und hat Spaß gemacht zuzuhören.

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  • Realist

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    Hallo Herr Aigner
    höre mir gerade ihren Beitrag an….Ich glaube Sie verstehen leider nicht , dass es nicht um Regensburg und Wolbergs geht bei dem Prozess…sondern um die Grundsatzfrage Parteispenden ja oder nein….
    und weil sie sagen das immer nur Bauträger zum Zug kommen und keine Baugenossenschaften zum Zug kommen bei den Immobilien….Können Sie mir bitte den Unterschied zwischen einer Genossenschaft und einer GmbH aufzeigen…Beides sind juristische Personen ….bei einer Genossenschaft braucht man halt nicht nur eine Person bei der Gründung sondern halt 7 Personen…aber solange es keine gemeinnützige Genossenschaft ist haben alle beide Firmen wohl den gleichen Firmenzweck und auch das gleiche Firmenziel…Sorry es gibt handelsrechtlich keine Unterschiede…hört sich anscheinend für sie nur besser an…
    Und was sich aus dem Gespräch mit ihrem Kollegen rausgehört habe, gibt es bei ihnen persönlich im betriebs- und volkswirtschaftlichen Bereich erhebliche Defizite, wie sie ja selbst einräumen…bin geschockt…

    Bitte ziehen Sie ihren Kollegen bei diesen Themen öfter zu Rate…Dankeschön

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  • Burgweintinger

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    Realist, Sie schreiben Käse, sorry.

    Stichwort, Stückelung von Spenden, um unter der Schwelle Bekanntmachung zu bleiben, Reparaturarbeiten Wochenendhaus, etc.

    Machen Sie sich erstmal schlau, Realist, vielleicht erkennen Sie dann den Unterschied…
    Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich!

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  • Till Rickelt

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    @Realist: unabhängig davon, dass hohe Parteispenden von Unternehmen und vermögenden Personen nicht unproblematisch sind, gibt es mindestens zwei gravierende Unterschiede: 1.) Die Spenden von Familie Quandt an die CDU erfolgten öffentlich, die Spenden wurden nicht gestückelt, um eine Veröffentlichung zu vermeiden. 2.) Die Spenden gingen an die Gesamtpartei und nicht an einen kleinen Ortsverein, der sich unter der faktischen Kontrolle eines Amtsträgers befand.

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