SOZIALES SCHAUFENSTER

Stadtbau: Daut klagt weiter

Während die Stadtbau GmbH sich bereits auf der Suche nach einem neuen Geschäftsführer befindet – die Stelle wurde bereits öffentlich ausgeschrieben – hält Ex-Geschäftsführer Martin Daut seine Kündigung weiter für nicht rechtens. Daut hatte wegen einer Bestechungsaffäre Ende 2007 seinen Hut als Geschäftsführer nehmen müssen. Eine Mitarbeiterin hatte Wohnungen gegen Bargeld vergeben. Das Strafverfahren gegen sie wurde gegen Geldauflage (5.000 Euro) eingestellt. Unter anderem, weil sie geständig war. Von Martin Daut erhielt sie seinerzeit lediglich eine Abmahnung und eine geringfügige Gehaltskürzung in Höhe von 77 Euro. Die Affäre wurde im Vorfeld des zurückliegenden Kommunalwahlkampfs bekannt und Daut verlor seinen Posten. Zu dem Auflösungsvertrag, den er seinerzeit unterschrieb, sei er genötigt worden, so der 64jährige. Mit einer entsprechenden Klage war Daut vor dem Landgericht Regensburg abgeblitzt. Einen Vergleichsvorschlag des Gerichts hatte er zuvor – im Juli – abgelehnt. Nun geht das Verfahren in eine neue Runde – vor dem Oberlandesgericht Nürnberg.
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