SOZIALES SCHAUFENSTER

Beiträge mit Tag ‘Arbeitsgericht’

Bautätigkeit soll eingestellt werden

Bauteam Tretzel: Das Ende einer Ära?

Die BTT Bauteam Tretzel GmbH will mehrere ihrer führenden Bauleiter loswerden. Bei einem Gütetermin vor dem Arbeitsgericht begründet BTT-Anwalt Holger Ißler diesen Schritt damit, dass künftig nichts mehr gebaut werde.

BTT-Wohnungen auf dem Nibelungenareal. Das Projekt ist seit April abgeschlossen. Nun will man sich offenbar nur noch auf die Verwaltung und Versorgung der Wohnungen mit Energien konzentrieren. Foto: Archiv

Es waren unangenehme Termine für die führenden Beschäftigten der BTT Bauteam Tretzel GmbH. Damals, als sie im Winter 2019 beim ersten Korruptionsprozess gegen Joachim Wolbergs als Zeugen Auskunft geben sollten über interne Abläufe, die Übernahme von Renovierungskosten, das Vorgehen bei Preisnachlässen und insbesondere zu ihrer Beteiligung an dem Strohmannsystem, über das ihr Arbeitgeber Volker Tretzel Parteispenden im sechsstelligen Bereich verschleiert haben soll – Geld floss dabei sowohl an die Regensburger CSU als auch die SPD. Und manche Aussage, die da unter den Augen des Chefs gemacht wurde, stieß diesem sichtlich sauer auf (unser damaliger Bericht). Einen BTT-Beschäftigten bezichtigten die Verteidiger des Unternehmers gar der Preismanipulation und Volker Tretzel prophezeite ihm seinerzeit „ein bisschen Ärger“ mit dem Finanzamt (unser damaliger Bericht).

Putzfrau contra Veranstaltungsmogul

Am Pissoir des „Romantischen Weihnachtsmarkts“ /+++UPDATE+++

Der „Romantische Weihnachtsmarkt“ auf Schloss Thurn und Taxis ist für den Regensburger Veranstalter Peter Kittel ein Bombengeschäft. Doch eine Reinigungskraft, die für Sauberkeit auf den Klos sorgte, musste erst vors Arbeitsgericht, um das ihr zustehende Gehalt zu bekommen. Es ging um läppische 700 Euro.

Entlassungen im Druckzentrum vor Gericht

MZ-Arbeitskampf geht in München weiter

Nach widersprüchlichen Entscheidungen des Arbeitsgerichts Regensburg muss nun das Landesarbeitsgericht darüber entscheiden, ob die Entlassungen im Mittelbayerischen Verlag rechtens waren. Die Kündigungen hatten in der Vergangenheit für breite Proteste und überregionale Berichterstattung gesorgt. Am Donnerstag unterlag der Verlag vor Gericht.

Kläger lehnen Vergleich ab

MZ-Kündigungen: Anwältin spricht von “Rechtsmissbrauch”

Zweite Runde vor dem Arbeitsgericht um die Entlassungen im Druckzentrum des Mittelbayerischen Verlags. Die Vergleichsangebote von MZ-Anwalt Weberling lehnten die beiden Kläger ab. Sie bestehen auf einem Urteil. „Es ist einfach zu viel, was da in der Vergangenheit gelaufen ist“, sagt ihre Rechtsanwältin. Sie spricht von „Rechtsmissbrauch“.

Entlassene MZ-Beschäftigte schreiben offenen Brief

„Sind wir das Krebsgeschwür, weil wir unsere Arbeitnehmerrechte verteidigt haben?“

Nach dem offenen Brief von 20 Stadträten an MZ-Verleger Peter Esser und dem offenen Brief von MZ-Führungskräften an die Stadträte, melden sich nun die gekündigten Beschäftigten des Mittelbayerischen Verlags ihrerseits in einem offenen Brief zu Wort. Sie bedanken sich bei den 20 Stadträten und schildern ausführlich den Verlauf der Verhandlungen um einen Haustarif. Das Fazit: Es war wohl nie beabsichtigt, sie weiterzubeschäftigen. Wir veröffentlichen das Schreiben im kompletten Wortlaut.

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