Beim Gedenkweg für die Opfer des Faschismus betonen Rednerinnen und Redner, dass Gedenken über das bloße Erinnern hinausgehen muss. Das neue Projekt im ehemaligen KZ-Außenlager Colosseum bleibt ein rosa Elefant, den niemand erwähnt.

Gemeinsamer Gedenkweg über politische und konfessionelle Grenzen hinweg: Martin Oswald (VVN), Katja Ertl (DGB), OB Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Dekan Jörg Breu, Rabbiner Benjamin Kochan, Thomas Burger und Sylvia Seifert (Stolpersteingruppe). Foto: Herbert Baumgärtner
Es ist wichtig, dieses gemeinsame, pluralistische Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus – über alle politischen und weltanschaulichen Grenzen hinweg. Das betont Martin Oswald, Vorstandssprecher der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, am Dachauplatz nachdrücklich.
Donnerstag, kurz vor 19.30 Uhr. Letzte Station des „Gedenkwegs für die Opfer des Faschismus“, der jedes Jahr am 23. April in Regensburg stattfindet. An jenem Tag, als SS-Mannschaften vor 81 Jahren 400 bis 450 Gefangene des KZ-Außenlagers Colosseum kurz vor Kriegsende auf den Todesmarsch nach Süden trieben.




