SOZIALES SCHAUFENSTER

Beiträge mit Tag ‘Integration’

Die einen wollen nicht, der andere darf nicht

Regensburg Haber: „Schlichtungsgespräch“ ohne Teilnehmer

In der Affäre um die deutsch-türkische Zeitschrift Regensburg Haber wollte der Oberbürgermeister zu einem „gemeinsamen Gespräch“ laden. Stattgefunden hat es noch nicht. Es käme aber ohnehin nur eine Person. Die anderen wollen nicht oder wurden nicht vom OB eingeladen.

Februar: Salih Altuner wurde als "Experte" in den Integrationsbeirat der Stadt berufen. Nach seinn Veröffentlichungen gibt es Rücktrittsforderungen. Foto: Stadt Regensburg

Februar: Salih Altuner (vorne, 2. v. li.) wurde als „Experte“ in den Integrationsbeirat der Stadt berufen. Nach seinn Veröffentlichungen gibt es Rücktrittsforderungen. Foto: Stadt Regensburg

Über einen Monat ist es her, seit der Internationale Kultur- und Soldaritätsverein (IKS) heftige Vorwürfe gegen die deutsch-türkische Zeitschrift Regensburg Haber (RH) öffentlich machte: Leugnung des Völkermords an den Armeniern, Attacken gegen Kurden und Aleviten, ein scharfer Angriff gegen den früheren CSU-Stadtrat und Regensburger Geschäftsmann Haritun Sarik, der sich öffentlich zu seinen armenischen Wurzeln bekannt hatte. Ebenfalls bekannt wurde, dass RH-Chefredakteur Salih Altuner Begründer des Regensburg-Ablegers der Erdogan-Lobbyorganisation UETD ist. Pikant: Altuner wurde als „Experte“ in den Integrationsbeirat der Stadt Regensburg berufen.

"Angeblicher Völkermord"

Regensburg Haber: Seltsame Entschuldigungen und verschwundene Stellungnahmen

Erstmals hat sich der Chefredakteur von Regensburg Haber nun zu den Vorwürfen gegen die deutsch-türkischen Zeitung geäußert. Doch die Ausführungen von Salih Altuner bleiben oberflächlich. Eine Stellungnahme, in der sich „die Redaktion“ von ihm distanziert hatte, verschwand nach wenigen Tagen wieder von der Internetseite des Magazins.

Nach Vorwürfen gegen Zeitschrift "Regensburg Haber"

Stadt zieht Werbeanzeigen für angebliches Integrationsprojekt zurück

Nach den Vorwürfen gegen Regensburg Haber wird es vorerst keine Werbeanzeigen und redaktionellen Beiträge der Stadt für die deutsch-türkische Zeitschrift mehr geben. Die Landtagsabgeordnete Margit Wild ist baff von den Aussagen der Zeitschrift zum Völkermord an den Armeniern. Auch der Geschäftsmann Haritun Sarik, Opfer einer Facebook-Attacke von Regensburg Haber, meldet sich nun zu Wort.

Vorwürfe gegen "Regensburg Haber"

„Ergebnis erfolgreicher Integration“ oder „Wolf im Schafspelz“?

Deutsche und türkische Texte, prominente Autoren aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft und der Anspruch, Völkerverständigung fördern zu wollen – die Zeitschrift „Regensburg Haber“ wird gern als Beispiel für gelungene Integration hervorgehoben. Veröffentlichungen der Redaktion im Internet wecken daran erhebliche Zweifel. Dort wird unter anderem der Geschäftsmann Haritun Sarik attackiert und vom „angeblichen Völkermord an den Armeniern“ geschrieben.

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