SOZIALES SCHAUFENSTER

Beiträge mit Tag ‘Jusos’

Juso-Unterbezirkskonferenz

„Blicken spannenden Zeiten entgegen”

Am vergangenen Donnerstag wählten die Regensburger Jungsozialisten (Jusos) einen neuen Unterbezirksvorsitzenden. Der machte bereits deutlich, dass sich die Jusos auch in Zukunft aktiv in die Partei einbringen werden und forderte einen sozialen und ökologischen Wandel.

Der neue Vorstand der Jusos ist sich sicher: Die SPD ist eine wichtige soziale Stimme. (3.v.l. Bastian Käsbauer)

Den Kampfgeist seines Vorgängers habe der neugewählte Juso-Vorsitzende Bastian Käsbauer zwar noch nicht, dennoch sieht der Wenzenbacher Bürgermeister und SPD-Unterbezirksvorsitzende Sebastian Koch Käsbauer als sehr gute Wahl. Dieser trete nun in große Fußstapfen. „Nicht einmal ich bin so kampfeslustig wie der Heinrich und das will schon was heißen“, so die wohlwollenden Worte gegenüber Heinrich Kielhorn, der nach dreieinhalb Jahren sein Amt niederlegte. 2016 übernahm Kielhorn in “inmitten der Wirren um die Spendenaffäre das Amt“, resümiert Koch am Donnerstag bei der Jahreshauptversammlung der Jusos im Regensburger Gewerkschaftshaus.

Besserer Tarif für alle

Zwei-Klassen-System für Busfahrer ist Geschichte

Nach den monatelangen Verzögerungen scheint es nun ein Machtwort im Aufsichtsrat gegeben zu haben: Ab Juli werden sämtliche Busfahrer in der Stadt Regensburg in einen besseren Tarif eingestuft und erhalten die lange geforderte Ballungsraumzulage. Damit wird eine über 20 Jahre währendes Zwei-Klassen-System abgeschafft.

Folgen von Schaidingers Zweiklassensystem

“Tarifgerechtigkeit” bizarr: Busfahrer sollen halbe Lohnerhöhung “auffangen”

1999 führte Hans Schaidinger mit seiner CSU-Mehrheit ein Zweiklassensystem bei den Regensburger Busfahrern ein: unterschiedlicher Lohn für gleiche Arbeit. Abgeschafft wurde dieses System trotz gegenteiliger Behauptungen auch unter Joachim Wolbergs nicht. Dann gab es auf Druck der Parteibasis ein entsprechendes Versprechen von Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und der SPD-Fraktion. Es folgte ein Beschluss im Stadtrat. Jetzt stocken die Verhandlungen, weil die dafür notwendigen Mehrkosten, die dem Stadtrat vorgestellt wurden, viel zu niedrig angesetzt wurden.

Nach Becker-Rauswurf - die Debatte ist eröffnet

Für eine neue Wohnungspolitik reicht kein Sündenbock

In einem aktuell veröffentlichten Leitantrag haben die Regensburger Jusos die Debatte über eine radikale Kehrtwende in der Wohnungspolitik eröffnet. Vieles deckt sich mit der Kritik des geschassten Stadtbau-Geschäftsführers Joachim Becker, einiges mit dem, was der Mieterbund schon lange angemahnt hat. Klar ist: Dieses Mal kann es nicht reichen, den Chef der städtischen Wohnbaugesellschaft zum Sündenbock zu stempeln und anschließend so weiter zu machen wie gehabt.

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