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Trotz Einigung mit NaBau: ÖDP kritisiert Vorgaben der Stadt

Suttner: „Ökologisch und sozial kurzsichtig“ Regensburg – Trotz Erleichterung über die Einigung mit der NaBau-Gesellschaft bezüglich ihres Burgweintinger Wohnprojekts bleiben bei der ÖDP große Bedenken. Stadtrat Benedikt Suttner wirft der Stadt und der CSU-Fraktion in diesem Zusammenhang „ökologische wie soziale Kurzsichtigkeit“ vor. Es sei falsch, den Focus allein auf die Nettomiete zu setzen, wenn die Nebenkosten, die so genannte zweite Miete, zum wesentlichen Faktor würden. Das Nachsehen habe neben den Mietern auch die Umwelt, da statt eines Null-Energie-Hauses nur ein KfW-40-Haus angestrebt werde. Auch die „sozialen Nebenkosten“ für die Gesellschaft, die durch das Wohnmodell der NaBau deutlich reduziert werden könnten, blieben unbeachtet. Suttners Fraktionskollege Joachim Graf verwies auf die Erkenntnisse, die sich im Rahmen einer Exkursion ergaben, welche das Planungs- und Baureferat für Stadträte, Fachleute, Bürgerinnen und Bürger organisiert hatte. „Besonders bei der Wohnoase am Hochweg wurde uns deutlich vor Augen geführt, wie wichtig es ist, dass ein verantwortungsvolles Unternehmen sowohl die ökologischen Aspekte wie die sozialen Belange der Bewohnerinnen und Bewohner in die Kostenvorteile einplant. Die alleinige Betrachtung der Nettomiete erweist sich als völlig ungenügend“, hebt der ÖDP-Vertreter hervor.
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