Polizei ermittelt, Mob tobt

Vergewaltigung: „Wir hatten solche Fälle schon“

Print page

Die Nachricht einer überfallartigen Vergewaltigung im Norden Regensburgs sorgt für Entsetzen. Doch laut Polizei handelt es sich leider nicht um einen Einzelfall.

Von David Liese

komm_all

Während die Polizei noch in alle Richtungen ermittelt, tobt auf Facebook der hasserfüllte Mob.

„Vergessen Sie das. Es hat keine Festnahmen gegeben. Diese Nachricht hat überhaupt keine Tragkraft.“ Polizeisprecher Michael Rebele lässt an seinem Dementi keinen Zweifel. Damit ist endgültig klar: Die Meldung, die die Mittelbayerische Zeitung am Dienstagabend online verbreitet hatte, ist schlichtweg falsch. Darin war zu lesen, dass die Polizei im Fall der 22-Jährigen Regensburgerin, die am Wochenende überfallartig vergewaltigt wurde, „einen Tatverdächtigen festgenommen“ habe.

MZ-Meldung „hat überhaupt keine Tragkraft“

Die MZ, die ihren Artikel mittlerweile überarbeitet hat und nun von einem „Verwirrspiel um Festnahme“ spricht, beruft sich bei ihrer Nachricht nach wie vor auf Polizeikreise. „Diese Kreise würde ich mal überprüfen“, sagt Michael Rebele heute Morgen im Gespräch mit unserer Redaktion. Die Ermittlungen der Polizei liefen weiterhin „in allen Richtungen“. Auch der Bayerische Rundfunk hatte die falsche Nachricht von der Festnahme vermeldet und sogar behauptet, diese sei durch die Polizei bestätigt worden. Auch hier hat man den Bericht zwischenzeitlich geändert.

22-Jährige musste einen Alptraum durchleben

In der Nacht von Samstag auf Sonntag musste eine 22 Jahre alte Auszubildende einen echten Alptraum durchleben. Bei einem Spaziergang auf der Isarstraße wurde sie auf Höhe des Vorplatzes der Kirche Heiliggeist plötzlich von einem Mann überfallen und in ein bereitstehendes Auto gestoßen, in dem zwei weitere Männer warteten. Das Trio verschleppte die Frau zu einem bislang unbekannten Ort, wo sie von einem der Männer vergewaltigt wurde, während ein zweiter sie festhielt. Danach fuhren sie die Täter zurück in die Isarstraße und ließen sie frei – vollkommen nackt. Nachdem sich die Frau nach Hause gerettet hatte, rief sie sofort die Polizei.

Dimension der Tat leider auch in Regensburg nicht einzigartig

Die Skrupellosigkeit des Vorgehens und die Tatsache, dass die Frau völlig unvermittelt und auf offener Straße zum Opfer werden konnte, scheint bemerkenswert. Doch für die Polizei ist die Tat leider nicht einzigartig – weder in ihrer Härte noch in ihrer Dimension. „Wir hatten solche Fälle schon“, sagt Michael Rebele. Erst drei Jahre sei es her, dass ein Mann in Regensburg mehreren Frauen aufgelauert und sie anschließend vergewaltigt hatte.

Im Dezember 2008 war in Regensburg zudem ein 16-jähriges Mädchen von einem in Österreich lebenden Mechaniker gezwungen worden, in den Kofferraum seines Autos zu steigen. Anschließend wurde sie im deutsch-österreichischen Grenzgebiet vergewaltigt. Der Täter, der sich später selbst stellte, hatte das Mädchen am Linzer Bahnhof freigelassen. Der Polizei war es damals trotz Handyortung des Opfers nicht gelungen, der Spur des Fahrers zu folgen.

Überprüfungen, aber keine Festnahmen

Im aktuellen Fall will Rebele die Erfolgsaussichten der Ermittlungen „noch nicht beurteilen“. Richtig sei, dass drei rumänische Staatsbürger überprüft wurden, die sich seit Montagabend in Polizeigewahrsam befunden hatten. Das Opfer konnte sich nämlich erinnern, dass sich ihre Peiniger in einer slawischen Sprache verständigt hatten. Die drei von der Polizei überprüften Männer seien aber bereits am Dienstagnachmittag wieder „auf freien Fuß gesetzt“ worden. Es hätte sich „kein Tatverdacht gegen diese Personen ergeben“.

Mithilfe von Mantrailinghunden, Hausbefragungen und Suchmaßnahmen im „relevanten Umfeld“ der Vergewaltigung versucht die Polizei jetzt, den drei Männern und dem Tatfahrzeug – vermutlich ein „älterer dunkler BMW Kombi der Dreier-Serie ohne Heckkennzeichen“ – auf die Spur zu kommen. Hilfreich könnte dabei die Kleidung der 22-Jährigen sein, welche die Täter vielleicht entsorgt haben. Eine eigens eingerichtete Ermittlungsgruppe hofft vor allem auf Zeugenbeobachtungen. Hinweise werden von der Kripo Regensburg unter der Rufnummer 0941/506-2888 entgegengenommen.

Die Polizei ermittelt, der Mob tobt

In den Kommentarspalten bei Facebook melden sich jedenfalls genügend Mitteilungsbedürftige zu Wort. Der Mob tobt: „Raus aus Deutschland und ab nach Hause!!! Slawische Sprache..sagt ja schon alles“, „Todesstrafe!“ und „Ausse mit dem Gesindel und verrecken lassen“ sind da nicht die schlimmsten Entgleisungen.

Das Opfer befindet sich laut Polizei unterdessen nach wie vor in stationärer Behandlung.

polizei

Bei einer „Flächenabsuche“ fand die Polizei bislang nur eine Socke, die offensichtlich nichts mit dem Fall zu tun hat. Foto: Polizei.

 

UPDATE: Die Polizei teilt am Mittwochnachmittag mit, dass bei einer „Flächenabsuche“ durch etwa 30 Beamte, darunter zahlreiche Bereitschaftspolizisten, eine Socke gefunden wurde. Einer „ersten Bewertung nach“ sei diese jedoch „eher einem Mann zuzuordnen“.

Trackback von deiner Website.

Bitte unterstützen Sie eine unabhängige Berichterstattung in Regensburg.

 
Verein zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt e.V.
IBAN: DE14750900000000063363
BIC: GENODEF1R01

Kommentare (51)

  • Schober

    |

    „Richtig sei, dass drei rumänische Staatsbürger überprüft wurden, die sich seit Montagabend in Polizeigewahrsam befunden hatten. Das Opfer konnte sich nämlich erinnern, dass sich ihre Peiniger in einer slawischen Sprache verständigt hatten.“

    Aber das sollte schon klar sein: „Rumänisch (auch Dakorumänisch) ist eine Sprache aus dem romanischen Zweig der indogermanischen Sprachen.“
    (wikipedia)

  • Dolittle

    |

    Auch wenn sich hier ein Schreckensszenario verwirklicht haben sollte, das viele Frauen fürchten, ist bei dieser Gelegenheit auf eine der zahlreichen „Vergewaltigungsmythen“ hinzuweisen:

    „Entgegen der immer noch weit verbreiteten Wahrnehmung in der Öffentlichkeit finden die meisten Vergewaltigungen im Bekannten- oder Verwandtenkreis statt. Eine Vergewaltigung durch einen völlig Fremden („der Mann hinter dem Baum“) kommt äußerst selten vor. So kannten z. B. nach einer US-amerikanischen Studie von 2004 lediglich in zwei Prozent aller Fälle Opfer und Täter einander vor der Tat nicht.“ (wikipedia/vergewaltigung).

  • achja

    |

    rumänisch ist keine slawische, sondern eine romanische Sprache!

  • Walter Wehpunkt

    |

    Es tobt nicht nur der Mob seine unterschwellige Gefühlswelt aus, auch das Wochenblatt springt auf diesen Zug und titelt heute publicitygeil:
    „Brutale Bestien!“

    Nein, es sind keine „Brutale Bestien“.
    Es sind Menschen wie Du und ich, allerdings sind diese Menschen zu Verbrechern geworden und müssen daher gefasst und für ihre schreckliche Straftat nach deutschem Recht mit aller Härte verurteilt werden.

    „Schnappt diese Bestien“, steht dann im Kommentar auf Seite 2 ‚und schlagt sie tot‘ müsste passenderweise folgen, aber hier rettet das Über-Ich der Autorin sie vor einem peinlichen faux pas, um doch noch die Kurve zu kratzen und in einem wohl formulierten und für die betreffende Zielgruppe höchst erstrebenswerten „…damit Regensburg wieder ruhig schlafen kann!“ zu enden.

    Wer solche Menschen als „brutale Bestien“ abwertet, hat immer nur Eines im Sinn: er spricht ihnen die Menschenwürde ab und entrechtet sie, um die Gelüste des Mobs zu bedienen und dessen primitive Gefühlswelt zum eigenen Vorteil zu manipulieren.
    Ob es nun dazu dient, die Aufmerksamkeit für sein Werbeblättchen zu steigern oder den politischen Gegner mundtot zu machen („Ratten und Schmeißfliegen“) oder in letzter Konsequenz die „Judensau“ zum Abschlachten freizugeben, ist graduell zwar ein Unterschied, in der Sache aber ein und dasselbe Verhaltensmuster.

  • Marion Puhle

    |

    Wie immer bei einer solchen schrecklichen Tat wird sich eher mit den Tätern, als mit dem Opfer beschäftigt.

    Von einer Zivilgesellschaft erwarte ich, dass sie dem Opfer beisteht und Überlegungen anstrengt, wie man dem Opfer helfen kann.
    Wie geht es der jungen Frau? Gibt es Möglichkeiten, ihr zu helfen? Wie kann sie dieses schreckliche Erlebnis verarbeiten und vor allem, wie kann sie ins Leben zurückfinden?

    Ich finde es nicht richtig, sich ständig mit den Tätern zu befassen, die in der Lage sind, eine solche schreckliche Tat zu verüben.
    Dann kommt diese Leier wieder!!!!!!!!! Hat wohl eine schlechte Kindheit gehabt usw.
    Nein, es berechtigt niemanden, auch wenn die Kindheit
    nicht so rosig ausfiel oder sonstige Ereignisse ihn aus der Bahn geworfen haben, eine solche Tat zu verüben.

    Marion Puhle

  • Student

    |

    @Marion Puhle

    „Dann kommt diese Leier wieder!!!!!!!!! Hat wohl eine schlechte Kindheit gehabt usw.
    Nein, es berechtigt niemanden, auch wenn die Kindheit
    nicht so rosig ausfiel oder sonstige Ereignisse ihn aus der Bahn geworfen haben, eine solche Tat zu verüben.“

    Wo kommt denn diese Leier bitte wieder??? (außer in Ihrem Kommentar…) Niemand hier hat geschrieben, dass eine nicht so rosige Kindheit zu so etwas berechtigen würde.

  • Dubh

    |

    @ Marion Puhle

    Da ein Teil der weiblichen Zivilgesellschaft sich exakt über diese Fragen bereits Ende der 1970er Jahre – sogar in Regensburg – anfing Gedanken zu machen, gibt es den dann aus der damaligen autonomen Frauenbewegung hervorgegangenen Frauennotruf bis heute.
    Da sind Sie ca. 30 Jahre zu spät dran mit Ihren Erwartungen.

    Unprofessionelle Hilfe von fremden GutmeinerInnen ist das letzte was Vergewaltigungsopfer brauchen, das ist Ihnen hoffentlich klar?

    Ich gehe davon aus, dass die Polizei betroffene Frauen darauf hinweist.

    http://www.frauennotruf-regensburg.de/index.html

  • Marion Puhle

    |

    @ Student:
    “Dann kommt diese Leier wieder!!!!!!!!!
    Ich füge noch ein Wort hinzu: „Dann kommt irgendwann diese Leier wieder!!!!

    Marion Puhle

  • Student

    |

    @Marion Puhle

    Denjenigen, der aus einer „nicht so rosigen Kindheit“ eine „Berechtigung“ (so ihre Worte!) zu einer solchen Tat ableitet, den dürften Sie schwerlich finden, auch künftig. Es scheint mir, Sie würden sich über eine Ihrer Meinung nach verbreitete Einstellung aufregen wollen – an deren Verbreitetheit aber außer Ihnen wenige glauben dürften.

    Dass dessen ungeachtet desolate soziale Verhältnisse im Kindes- und Jugendalter begünstigend auf die Entwicklung solch delinquenten Verhaltens wirken, dürfte dennoch allgemein bekannt und unstrittig sein. Selbstverständlich rechtfertigt das das Verhalten nicht. Aber thematisiert werden sollte das meines Erachtens sehr wohl, zeigt es doch auf, welche Verantwortung hier auch der Gesellschaft – etwa hinsichlich möglicher präventiver Maßnahmen – zukommt.

  • Dolittle

    |

    Unser Strafrecht bestraft Täter. Dabei gilt das Schuldprinzip. Deshalb beschäftigt sich das Recht vorrangig mit den Tätern. Es geht um deren Schuld und deren Strafe. Es geht bei der Sachverhaltsermittlung nicht um das Opfer. Aber im Kern geht es auch um das Opfer. Denn die Strafe dient dem Opfer. Sie symbolisiert die Solidarität der Gesellschaft mit dem Opfer, indem sie den Täter für strafbares Verhalten sanktioniert. Und strafbar ist das Verhalten, weil es viel Leid über die Opfer bringt.

    Deshalb ist vor Gericht neben dem Tatnachweis die Frage entscheidend, wie und warum es zu der Tat gekommen ist, welche Persönlichkeit der Täter hat, ob er schuldhaft gehandelt hat oder erkrankt ist, ob er unter Drogen stand usw. Welche Folgen die Tat für das Opfer hat, spielt bei der Strafzumessung eine Rolle.

    Die Bewältigung der Folgen der Tat ist im Strafprozess jedoch kein Thema. Hier sind Opferberatungsstellen (z.B. Frauennotruf) und im Weiteren sozialrechtliche Institutionen gefragt, die Hilfen, Therapien usw. vermitteln. Nur ein vermögender Täter (kommt selten vor) kann zivilgerichtlich auf Schadensersatz und Schmerzensgeld verklagt werden. Wichtiger ist aber die Rehabilitation des Opfers ins Leben, in die Familie, in die Arbeit zurück.

  • Marion Puhle

    |

    Nur mal so ein Gedanke!!!!
    Wie viele von den Missbrauchsopfern haben denn tatsächlich Unterstützung, und da meine ich nicht nur
    materieller Art, bekommen. Sie werden von der Gesellschaft mit ihrem Leid alleine gelassen. Die Täter laufen heute immer noch frei herum.

    Sich Gedanken zu machen, ist meines Erachtens nichts Verwerfliches und sollte den Schreiberlingen hier bei Regensburg – Digital, welche ausschließlich Männer sind, ein Denkanstoß geben.

    Es ist doch klar, dass hier professionelle Hilfe gefragt ist, dass steht außer Frage. Ich wollte einen Anreiz geben, wie wir zivilgesellschaftlich damit umgehen. Dass die Täter verurteilt werden müssen, ist klar, sich aber nur auf das Gesetz zu berufen und die Verantwortung abzuschieben, dass kann es ja auch nicht sein.

    Marion Puhle

  • blauäugig

    |

    @Marion Puhle: Statt zuzugeben, etwas unsauber formuliert zu haben, schießen Sie nun noch weiter übers Ziel hinaus.

    Sie glauben, nur Männer schreiben hier? Bleiben Sie sachlich, so männlich sieht Bianca Haslbeck nicht aus:
    http://www.regensburg-digital.de/teil-5-die-wahlkampfverschwoerung/03032014/

    (Als Stadtratskandidatin haben Sie doch sicher auch im Wahlkampf mitgemacht.)

  • Dubh

    |

    Ah ja!
    Dann sollte der Denkanstoß, den sie den männlichen Schreibern von regensburg digital geben wollten darin bestehen, dass rassistische Hetze, das Geschrei nach Lynchjustitz und Todesstrafe gegenüber potentiellen Tätern, in dem Fall vollkommen o.k. sind?

    Das nämlich war es was zu „Tätern“ berichtet wurde, bzw. dass man bisher keine Spur von solchen hat.

    Dann muss es Sie ja freuen, dass die Polizei anscheinend erstmal „alles aus dem Osten“ einsackt – weil da alles „Slawen“ sind, vermutlich bis dahin wo die Schlitzaugen anfangen………..welche Sprache die reden ist eh wurscht, man versteht’s ja nicht!

    Da im Südosten gäbe es auch noch Roma – die sind ja wieder ganz besonders beliebt………………

    Die männlichen Schreiber bei regensburg digital sind sicher dankbar für solch wunderbare „Denkanstöße“ aus berufenem Munde!

  • Marion Puhle

    |

    @dubh
    Am Thema völlig vorbei, setzen sechs.

    Ich bin weder für eine Lynchjustiz noch für eine Todesstrafe gegenüber potentiellen Tätern, davon kann überhaupt keine Rede sein. Interpretieren Sie nicht so einen Unsinn in einen ernst gemeinten Kommentar.
    Bitte lesen Sie die Kommentare genau, dann werden Sie hoffentlich verstehen, um was es geht.

    Es geht um eine Zivilgesellschaft, die genau hinschauen muss. Was ist mit den vielen Frauen, die jetzt aufgrund dieser schrecklichen Tat, Angst haben, Nachts auf die Straße zu gehen?
    Fällt Ihnen dazu irgend etwas Vernünftiges ein? Wenn ja, dann teilen Sie uns das bitte mit.

    Was ist mit den vielen Missbrauchsopfern, denen nicht geglaubt wird, was sich in Internaten so alles abgespielt hat.
    Sie werden alleine gelassen und leiden somit ein zweites Mal.

    Wo bleibt der Aufschrei, wo bleibt die Verantwortung usw.?
    Anstatt hier irgendeinen Unsinn zu verzapfen, sollten Sie sich ernsthaft Gedanken machen, wie Menschen, denen Leid zugefügt wurde, zurück ins Leben finden, denn unserer
    Gesellschaft fängt sie nämlich nicht auf.

    Marion Puhle

  • Nero

    |

    Kommentar gelöscht. Leben Sie Ihre Gewaltphantasien woanders aus.

  • El

    |

    Im Shitstorm von Wochenblatt wird u.a. diskutiert, was eine Frau bittschön nachts um diese Zeit auf der Straße zu suchen habe. Ein anderer Kommentator kümmert sich um das Outfit der Frau …..

    Das WB selber titelt den Bericht zu einer anderen Vergewaltigung mit einer Aussage zu dem Promillewert des Opfers ….

    All diese Aussagen beziehen sich auf Verhaltensmaßregeln für Frauen, die ehemals gegolten haben mögen. Heutzutage dies „offiziell“ nicht mehr tun, weil wir offiziell nicht mehr in einer patriarchalen Gesellschaft leben –
    inoffiziell ist vieles noch genauso im Argen.

    Ich weiss nicht, ob Sie das ansprechen, Frau Puhle
    aber es ist ja doch immer noch so,

    dass die Straße nachts gefährlich ist für Frauen,

    dass Frauen, deren Kleidung einen zu tiefen, zu gefüllten, zu ….was weiß ich nicht wie gearteten …Ausschnitt, Rocksaum, Hosensaum aufweist, selber schuld sein sollen, wenn der Mann vom Testosteronschub überwältig sein Gehirn verliert

    dass eine Frau, die mit einem Mann zusammen Alkohol trinkt , sich womöglich auch noch einladen lässt, fast schon sowas wie JA gesagt hat, zu dem was da nach Routineablauf Nr. XYZ in der Mehrheit der Fälle folgen tut

    dass eine Frau, die bekannterweise wechselnde Männerbekanntschaften hat, eigentlich ein Flittchen ist und insofern eigentlich „genommen“ werden kann von wem auch immer

    Das sind gängige Urteile, die in Köpfen herumgeistern . In denen von Tätern, von Presseleuten, von Polizisten, Richtern, usw. usf. . Deswegen wenden sich Opfer nicht an die Polizei . Deswegen das – oft – verschwindend geringe Strafmaß für Vergewaltigung.

    Das ist etwas, was sich ändern muss, damit es nicht mehr zu Vergewaltigungen kommt,
    weil nämlich jedeR , egal wie hoch sein Testosteronspiegel grade ist, respektieren muss, dass der Körper der Frau nur einem einzigen Menschen wirklich gehört, nämlich ihr selber.

    Davon sind wir kilometerweit entfernt – das geht an den Schulen los, wo Mädchen von den Jungs gehänselt werden aufgrund ihres Körpers .

    Vielleicht zielt das in die Richtung, die Sie, Frau Puhle, meinen ?

  • Marion Puhle

    |

    @ el
    ja, genau diese Richtung meine ich.
    Wo immer dumme Machosprüche abgelassen werden, müsste ein halbwegs kritischer Mensch eingreifen und sich das verbieten. Dass wäre z.B. eine Aufgabe unserer Gesellschaft. Eine Aufgabe müsste auch sein, Männer, die Frauen als Freiwild ansehen, nur weil sie sich ihrer Meinung nach, aufreizend kleiden, sofort in die Schranken zu weisen.
    Es gibt genügend Männer, die sich nehmen was sie wollen. In der Mittelbayerischen Zeitung wurde kürzlich über eine Vergewaltigung berichtet: „Die Frau hatte einen Mann in einer Kneipe abblitzen lassen, sprich sie wollte einfach nicht. Auf dem Nachhauseweg lauerte er ihr auf und vergewaltigte sie.
    Eine Frau hat das Recht nein zu sagen und das haben die Männer zu akzeptieren.
    Was ist das für eine Gesellschaft, in der die Frau Angst haben muss, sich Nachts auf der Straße frei zu bewegen, nur weil es Männer gibt, die sich nicht im Griff haben.

    Da hilft auch der Kommentar nicht weiter, dass ich meine Fragen vor 30 Jahren hätte stellen sollen. Was vor 30 Jahren Frauen auf die Straße getrieben hat, gilt eben heute auch noch, weil sich eben nicht viel geändert hat.
    Marion Puhle

  • Schober

    |

    Eine Frage noch kurz zum Inhalt: Hat denn jetzt eigentlich schon ein/e Journalist/in einmal Rücksprache mit der Polizei gehalten, warum denn die ausgerechnet rumänische Staatsbürger überprüft hat, wo doch offenkundig der Hinweis in Richtung „slawische Sprache“ gegangen ist?

  • Dubh

    |

    @ El
    „Im Shitstorm von Wochenblatt wird u.a. diskutiert, was eine Frau bittschön nachts um diese Zeit auf der Straße zu suchen habe.“

    Darauf hab ich die ganze Zeit gewartet.

    Was Sie ansprechen war Mitte der 1990ern längst in der breiten Gesellschaft als falsch und hoch sexistisch angekommen.

    Dass wir seit Mitte der 1990er Jahre heute wieder auf dem Stand der 1960er Jahre angekommen sind was die gesellschaftliche Diskussion dazu anbetrifft – DARÜBER allerdings könnte man sich aufregen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Vergewaltigung#Kriminologische_Betrachtung

    Darüber dass 1992 noch 22% der wegen Vergewaltigung Angezeigten verurteilt wurden, 2012 hingegen nur noch knapp über 8%,
    oder dass 2012 von einem 15 jährigen Mädchen in Essen vom Gericht massive Gegenwehr verlangt wird, und ein NEIN nicht reicht – also Freispruch,
    oder 2011 von der Polizei in Toronto wieder die „Empfehlung“ gegeben wird, Frauen mögen sich nicht wie Schlampen anziehen, um nicht vergewaltigt zu werden.
    http://de.wikipedia.org/wiki/SlutWalk

    Kurze Aufwallungen von Empörung, wie bei Brüderle, wo man lesen konnte, dass auch Frauen Sexismus – mit Sexualität muss Sexismus nämlich rein gar nichts zu tun haben, aber mit englisch sex = biologisches Geschlecht – massenhaft nicht mehr definieren können – und dann wieder absolut nichts mehr.

    Wenn sich eben auch junge Frauen seit über 20 Jahren nicht mehr mit solchen Themen befassen, Feminismus auch unter ihnen wieder nur Schimpfwort ist, weil sie ja schließlich voll emanzipiert sind, selbstverständlich ohne weiter was tun zu müssen, weil das was Omis und Muttis gerichtet haben, das bleibt doch wohl einfach so – warum sollte die Gesellschaft bzw. die Politik sich drum kümmern?

    Der Sturm um seltene Fremdvergewaltigungen, und dass die heute wieder diskutiert werden wie in den 1960ern – also Frau ist selbst schuld – deckt wieder zu, dass der größte Teil sexualisierter Gewalt, und Gewalt an sich gegenüber Frauen und Kindern im sozialen Nahfeld geschieht.

    Im „freien“ Westen braucht es keine Burka die die Frauen diszipliniert sich nicht „rumzutreiben“ – dazu dient der (schwarze, braune, gelbe…..oder auch weiße) Mann hinterm Busch!
    Die jedenfalls, die sich brav anpassen, sich um ihre Belange als Frauen nicht kümmern, und sich so schön geschlechtsspezifisch disziplinieren lassen .

    El: “…dass die Straße nachts gefährlich ist für Frauen,“

    Nein, das ist sie üblicherweise durchaus nicht.

  • Marion Puhle

    |

    @dubh
    „Wenn sich eben auch junge Frauen seit über 20 Jahren nicht mehr mit solchen Themen befassen, Feminismus auch unter ihnen wieder nur Schimpfwort ist, weil sie ja schließlich voll emanzipiert sind, selbstverständlich ohne weiter was tun zu müssen, weil das was Omis und Muttis gerichtet haben, das bleibt doch wohl einfach so – warum sollte die Gesellschaft bzw. die Politik sich drum kümmern?“

    Warum sollte sich die Gesellschaft bzw. die Politik darum kümmern, wenn sich junge Frauen seit über 20 Jahren nicht mehr mit solchen Themen befassen?

    Ganz einfach. Eine Vergewaltigung ist ein Verbrechen und das Schlimmste was einer Frau passieren kann. Wer vergewaltigt denn? Dass sind in der Regel, Männer.
    Also ist das nicht nur ein Thema, welches Frauen angeht, sondern die gesamte Gesellschaft.
    Wenn Männer sich nicht im Griff haben, dann soll bitte schön die Frau sich doch ändern, was ist das denn bitte schön für ein Denke.

    Hier geht es darum, Frauen nicht als etwas minderwertiges, sondern als gleichberechtigte Partnerin anzusehen, sie zu respektieren und wertzuschätzen und das müssen eben Männer lernen.

  • Dubh

    |

    Marion Puhle: „…dann werden Sie hoffentlich verstehen, um was es geht.“
    Ich hab’s durchaus verstanden – Sie aber nicht.

    „Was ist mit den vielen Frauen, die jetzt aufgrund dieser schrecklichen Tat, Angst haben, Nachts auf die Straße zu gehen?
    Fällt Ihnen dazu irgend etwas Vernünftiges ein? Wenn ja, dann teilen Sie uns das bitte mit. “

    Na klar! Wen do Kurse für Frauen zwischen 8 und 100!

    „Anstatt hier irgendeinen Unsinn zu verzapfen, sollten Sie sich ernsthaft Gedanken machen “

    Mach ich seit über 40 Jahren, praktisch und wissenschaftlich!

    Dumpfe Aufschreie aus dem Bauch aufgrund reaktionärer 1960er Jahre Ideologie sind nicht so mein Ding………..

    „Wo immer dumme Machosprüche abgelassen werden, müsste ein halbwegs kritischer Mensch eingreifen und sich das verbieten. Dass wäre z.B. eine Aufgabe unserer Gesellschaft“

    Tatsächlich?! DIE Gesellschaft?!
    Wer ist Teil dieser Gesellschaft?
    SIE ja wohl!
    Dann tun Sie’s halt, wenn Sie meinen erwachsene Frauen könnten das selbst nicht können können……oder meinten sie nen männlichen Beschützer der herbeizueilen hat – watt, wenn keiner kommt, da ist?

    – WEN DO Kurse wie schon erwähnt, für Frauen die es nicht können……aber lernen wollen!

    „Eine Aufgabe müsste auch sein, Männer, die Frauen als Freiwild ansehen, nur weil sie sich ihrer Meinung nach, aufreizend kleiden, sofort in die Schranken zu weisen.“

    Ja klar, der jeder weiblichen Person amtlich zugewiesene Body guard muss das tun – oder WER Frau Puhle?!

    „Was ist das für eine Gesellschaft, in der die Frau Angst haben muss, sich Nachts auf der Straße frei zu bewegen, nur weil es Männer gibt, die sich nicht im Griff haben. „

    Erstens: Müssen sie nicht
    Zweitens: Mit Männern die „sich nicht im Griff haben“ hat Vergewaltigung schon mal überhaupt nichts zu tun.
    Vergewaltigung „passiert“ nicht, und schon gar nicht aus sexueller Lust – sondern um zu erniedrigen und zu demütigen, und das über sexualisierte Gewalt, weil die das Opfer am tiefsten trifft .
    Es geht um Hass, Wut, Macht – v.a. wenn man sonst keine hat – und keineswegs darum Geilheit unkontrolliert abreagieren zu müssen.
    Wenn man wie Sie in dümmsten Geschlechterrollenstereotypen festsitzen möchte, die schwachen Weibchen und die sexbesessenen triebgesteuerten Männchen, dagegen ist kein Kraut gewachsen – wär ja richtig Arbeit eins zu suchen………….

    „Was vor 30 Jahren Frauen auf die Straße getrieben hat, gilt eben heute auch noch, weil sich eben nicht viel geändert hat.“

    NEIN, das gilt dank Leuten wie Ihnen allenfalls WIEDER.
    Geändert hatte sich ne Menge, zwischen 1964 und 1984 lagen Welten.

    Sie haben offensichtlich weder davon, noch vom Rollback je was mitbekommen – Respekt, über Jahrzehnte nie was mitbekommen, sich nicht mal sich auf den aktuellen Stand gebracht zu haben – aber anklagen, und das 2014 auf dem Ideologiestand der 1960er Jahre.

    Wenn große Teile der „Gesellschaft“ sind wie Sie, dann muss einen ja nichts wundern.

    Da waren interessierte Kreise u.a. die Neue Rechte in diversen Zweigen, die letzten 20 Jahre ein wenig aktiver, das reicht bei so ner „wachen“ Gesellschaft dann offenbar ja schon.

  • Marion Puhle

    |

    @dubh
    “Was ist mit den vielen Frauen, die jetzt aufgrund dieser schrecklichen Tat, Angst haben, Nachts auf die Straße zu gehen?
    Fällt Ihnen dazu irgend etwas Vernünftiges ein? Wenn ja, dann teilen Sie uns das bitte mit. ”

    Na klar! Wen do Kurse für Frauen zwischen 8 und 100!

    Hier geht es um eine Tat, die schrecklicher nicht sein kann.
    Diese löst gerade bei Frauen Angst aus und diese sind es dann auch, die vorsichtig sein müssen oder sich gar nicht mehr Nachts auf die Straße trauen.

    Heißen Sie das für gut?

    “Wo immer dumme Machosprüche abgelassen werden, müsste ein halbwegs kritischer Mensch eingreifen und sich das verbieten. Dass wäre z.B. eine Aufgabe unserer Gesellschaft”

    Tatsächlich?! DIE Gesellschaft?!
    Wer ist Teil dieser Gesellschaft?
    SIE ja wohl!

    Teil der Gesellschaft sind wir Alle und ich greife selbstverständlich ein, wenn es nötig ist, dass gehört zu meiner Überzeugung.

    „Eine Aufgabe müsste auch sein, Männer, die Frauen als Freiwild ansehen, nur weil sie sich ihrer Meinung nach, aufreizend kleiden, sofort in die Schranken zu weisen.“

    Ja klar, der jeder weiblichen Person amtlich zugewiesene Body guard muss das tun – oder WER Frau Puhle?!

    Jede/r von uns. Z.B. in Diskotheken oder Kneipen, wenn Frauen K.O. Tropfen in die Getränke geträufelt werden. Hier ist Umsicht gefragt und hier können auch Sie etwas tun.

    „Was ist das für eine Gesellschaft, in der die Frau Angst haben muss, sich Nachts auf der Straße frei zu bewegen, nur weil es Männer gibt, die sich nicht im Griff haben. „

    Erstens: Müssen sie nicht

    Frauen müssen nach Ihrer Meinung keine Angst haben, nachts auf die Straße zu gehen.!!!
    In welcher Welt leben Sie eigentlich? Natürlich haben viele Frauen Angst, nachts alleine unterwegs zu sein. Wie immer diese Angst auch begründet ist, sie ist vorhanden.

    Es geht um Hass, Wut und Macht,
    Hass ,Wut und Macht lässt sich durch gezielte Therapien sehr gut in den Griff bekommen.

    Ich würde Ihnen gerne noch sehr viel mehr sagen, aber das lasse ich an dieser Stelle, sonst wird es echt hässlich, was diesem sehr ernsten Thema nicht angemessen wäre.

  • Anna Bauer

    |

    Bei manchen Kommentaren fällt mir auf, dass die Täter in Schutz genommen werden, statt das Opfer. Man fürchtet, diese Bestien (die sie ja auch sind) behandle man nicht wie Menschen. Welch ein Hohn! Welche Erniedrigung für das Verwaltigungsopfer.

    Es tut weh, wenn man Wehpunkts Kommentare liest.

  • blauäugig

    |

    @Marion Puhle: „Jede/r von uns. Z.B. in Diskotheken oder Kneipen, wenn Frauen K.O. Tropfen in die Getränke geträufelt werden. “
    Warum nur bei Frauen?
    Weiters, glauben Sie, dass es keine Männer gibt, die Angst haben, nachts auf die Straße zu gehen angesichts vieler Pressemeldungen, wonach grundlos Männer zusammengeschlagen wurden?
    Ich weiß ja nicht, was Sie in Ihrer Kindheit durchgemacht haben, es rechtfertigt aber nicht, die Opfer von Gewalt nur bei Frauen zu sehen und alle Männer als Täter.

  • Student

    |

    @Anna Bauer

    Ich erkenne nicht, dass Wehpunkt die Täter irgendwo in Schutz genommen hätte, wie Sie behaupten. Unter anderem schreibt er, die Täter „müssen daher gefasst und für ihre schreckliche Straftat nach deutschem Recht mit aller Härte verurteilt werden“. Wie kommen Sie also auf „in Schutz nehmen“?

    Entmenschlichen, Würde nehmen, das ist Täterverhalten. Täter bestrafen ist das eine. Täter entmenschlichen ist – wie Wehpunkt schon auf den Punkt gebracht hat – eher Charakteristikum des gesetzlosen Mobs.

  • El

    |

    @ blauäugig

    Es ist so bezeichnend, dass eine Frau, die parteiisch für Frauen ist, sich immer und stets rechtfertigen muss.

    Jaja, auch Männer werden Opfer von KO Tropfen. Männer werden schlecht behandelt und haben in der Arbeitswelt sicher oft ganz bescheidene und schreckliche Arbeiten. Männer werden auf der Strasse zusammengeschlafen, ermordet, von Frauen gedemütigt usw usf.

    Es geht aber hier und jetzt gerade um Frauen.

  • Marion Puhle

    |

    @blauäugig
    Ja, ich weiß, dass auch Männer grundlos zusammengeschlagen werden. Jede Art von Gewalt ist zu verurteilen, egal ob es Männer oder Frauen trifft.
    Dass auch Männer Angst haben auf die Straße zu gehen, weil sich fürchten müssen, zusammengeschlagen zu werden, glaube ich sehr wohl.

    Dennoch beschäftigen wir uns gerade mit einer Vergewaltigung in Regensburg. Vergewaltigt wurde eine junge Frau u.z. von einem Mann, ein Anderer leistete Hilfe und hielt sie fest.

    Es hat niemand behauptet, dass alle Männer zu potentiellen Tätern werden. Es gibt Männer, die zu einer solchen Tat fähig sind und es gibt immer noch Männer, die Frauen als Sexobjekt ansehen und sich dementsprechend verhalten.

    Verhalten kann man ändern und das fordere ich auch ein.

  • blauäugig

    |

    @EI
    „Es geht aber hier und jetzt gerade um Frauen.“
    Nein, es geht hier um ein Verbrechen an einer Person, das nicht zu rechtfertigen ist.
    Das Opfer war eine Frau, das Opfer hatte die deutsche Staatsangehörigkeit, das Opfer war unter 25 Jahre alt, …
    Alles Eigenschaften, die laut bisheriger Nachrichtenlage nicht auf die Täter zutreffen.
    Es gibt ja leider schon genug, die in diesem Verbrechen den Anlass fanden, gegen Osteuropäer zu hetzen, jetzt kam Frau Puhle daher, gegen alle Männer zu hetzen, ich warte, bis der oder die Erste alle über 25 unter Generalverdacht stellt.

  • Marion Puhle

    |

    @blauäugig
    Sie unterstellen mir, dass ich alle Männer unter Generalverdacht stelle.
    Es ist und bleibt eine Unterstellung. Sie sollten aufhören, in Kommentare irgend etwas hinein zu interpretieren, was niemand gesagt und gedacht hat.

    Es geht um eine Vergewaltigung, die uns Alle etwas angeht.
    Wenn Männer kritisiert werden, dann nur solche, die sich nicht im Griff haben u.o. Verhaltensweisen an den Tag legen, die das weibliche Geschlecht herabwürdigen.

  • Dubh

    |

    Marion Puhle: „Es hat niemand behauptet, dass alle Männer zu potentiellen Tätern werden. “

    Doch, SIE!
    Sie schrieben einfach nur von „Männern“, also ALLE Männer!
    Man sollte ja meinen, jemand der Asylbewerbern helfen will, könnte wenigstens Rassismus/Sexismus definieren.

    „Verhalten kann man ändern und das fordere ich auch ein.“

    Dann fordern Sie mal schön – das wird die Welt erschüttern!
    Sie sind das beste Beispiele für Lernunfähigkeit und – unwilligkeit.

    Kein einziges Wort das jemand anderer schreibt dringt überhaupt zu Ihnen durch.

    Wissen Sie was WEN DO Kurse sind?
    Hat nicht den Anschein, aber nachfragen oder -sehen ist nicht nötig – bei nichts – Sie wiederholen schlicht andauernd den gleichen Schwachfug – DAS verändert rein gar nichts!

    Konkret kann man nur sich selbst verändern – wem das nicht klar ist, der bleibt halt beim Nöhlen, und ist damit immerhin lebenslang beschäftigt – ohne Ergebnis, aber das stört viele Leute ja nicht.

    Übrigens als Frau nachts auf der Straße Angst zu haben – und Angst haben zu müssen – sind völlig verschiedene Stiefel.

    Es wurde auch schon mehrmals geschrieben warum, ich schrieb auch was Frauen ziemlich wirksam PRÄVENTIV tun können – interessiert Sie das – NEIN.

    Gegen Dummheit und Borniertheit ist halt kein Kraut gewachsen.

  • Marion Puhle

    |

    @dubh
    Wenn Sie sich angesprochen fühlen, dann ist ja schon viel erreicht.
    Ein Sprichwort sagt: „Wenn`s trifft, dann trifft`s zu“.
    Im Übrigen weise ich Ihren dummen und unsachlichen Kommentar zurück.
    Wer auf diesem Niveau Kommentare schreibt, der hat es nicht verdient, dass darauf geantwortet wird.

    Ja, ich spreche von Männern, na und. D.h. dass es Männer gibt (Einige) die sich nicht im Griff haben u.o. Verhaltensweisen an den Tag legen, die das weibliche Geschlecht herabwürdigen. Wenn Sie daraus einen Generalverdacht ableiten, dann bitte, aber das haben dann Sie hineininterpretiert.

    Kehren Sie vor Ihrer eigenen Türe und lassen Sie zukünftig solche Kommentare, denn die strotzen nur so vor Dummheit.
    Es geht Ihnen nicht wirklich darum, hier einen sachlichen Beitrag zu leisten, sondern nur darum, Menschen herabzuwürdigen und das genießen Sie offensichtlich in vollen Zügen.
    Pfui Teufel.

    Marion Puhle

  • Dubh

    |

    Marion Puhle: „Wenn Sie sich angesprochen fühlen, dann ist ja schon viel erreicht.
    Ein Sprichwort sagt: “Wenn`s trifft, dann trifft`s zu”“

    Blöd jetzt, dass es schon biologisch hochsignifikant unwahrscheinlich ist, dass ich mich angesprochen fühle ………..

  • Dubh

    |

    El :“Es ist so bezeichnend, dass eine Frau, die parteiisch für Frauen ist, sich immer und stets rechtfertigen muss.“

    Nö, es geht nicht um Parteilichkeit für Frauen, sondern um Schwachsinn über Frauen und Männer, der als naturgegeben und immerdar geltend dargestellt wird – und wo laut Frau Puhle alleine Männer was zu verändern haben.

    Rechte/christliche Rollenbilder präsentiert uns Frau Puhle – wobei sie nicht mal das selber checkt.

    „Es geht aber hier und jetzt gerade um Frauen.“

    Inwiefern?
    Man sollte somit meinen es ginge durchaus nicht nur um Frauen, zumal meines Wissens „die Gesellschaft“ hierzulande aus allen Sorten (sex) Mensch besteht, deren „Reviere“ nicht getrennt sind, und deren Welt-, Rollenbilder und v.a. auch die realen Ausprägungen (gender) sich gegenseitig beeinflussen.

    Dann meinen Sie wohl Frauen als Opfer generell, so in jedem Bereich – und selber grundsätzlich egal worum es geht, außer Kinder hüten etc. – vollkommen hilflos?

    Jaja, der A. Schwarzer deutsche Opfer-“Feminismus“, der einzig geblieben ist in diesem Land.

    Es ist schlimm genug Opfer zu werden – was absolut jedem Menschen passieren kann – aber Gewalttaten, auch sexualisierte Gewalt im Hellfeld geht seit den 1970er Jahren stetig zurück – nach wie vor!

    Wenn man sich aber als Opfer sieht und verhält, steigt die Wahrscheinlichkeit Opfer zu werden, dazu gibt es reichlich Studien.
    Täter suchen Opfer, keine Gegner!

    Wenn Frauen generell zu Opfern erklärt werden, und man meint es wäre Aufgabe von wem auch immer, Frauen zu retten, ohne dass die selbst was tun müssten oder gar könnten, dann ist das dumm, lebensfeindlich und frauenfeindlich!

    Da hielt es die die autonome FB doch ein wenig anders: „wennze weißt, watte wills, musse machen, datte hinkomms.“ kabarett missfits

    Z. B. mit nem Selbstbehauptungs, – verteidigungskurs in diesem Fall.

    FGZ, Notruf, Frauenhaus, FZ , sicher auch die VHS würden welche organisieren- sofern es Anfragen gäbe.

    Es gab aber seit Jahren nicht genügend Interessentinnen für Erwachsenenkusrse ……………….

  • @dubh

    |

    Hoch wissenschaftlich ist Ihr Kommentar!!!!!!!!!
    Sie haben jetzt fast zu allen Frauen Beiträgen Ihren Unsinn verzapft.
    Wer bitte schön erfreut sich,ausser Sie selbst an Ihrem Schwachfug,wie Sie sich selbst auszudrücken pflegen.Graben Sie weiterhin Kalkplatten aus und teilen Sie uns dann Ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse mit, gell Herr A.B

  • @dubh

    |

    @dubh
    Sie fühlen sich also nicht angesprochen, dafür schreiben Sie sich hier aber die Finger wund. Wenn sich jemand nicht angesprochen fühlt, dann lässt er in der Regel das Schreiben.

    Es ist schon bezeichnend, wie Sie immer und immer wieder versuchen, andere Themen mit dem eigentlichen Thema zu vermischen, ja sogar zu verzerren.
    Ihr Problem ist, am Thema selbst kein Interesse zu haben, sondern sich hier auszutoben, weil Sie es nicht ertragen, dass Ihrer Argumentation nicht gefolgt wird. Ich habe so den Eindruck, als hätten Sie eine völlig verzerrte Wahrnehmung. .

    Wenn Sie praktisch und sogar wissenschaftlich arbeiten, dann sind Ihre geistigen Ergüsse, die Sie uns mitteilen, wenig wissenschaftlich fundiert und wenn Sie so wollen, in vielerlei Hinsicht sogar herabwürdigend.

    Sie bedienen Begrifflichkeiten, ohne diese näher auszuführen und werden beleidigend, einem angeblichen Wissenschaftler kaum würdig.

  • blauäugig

    |

    @@dubh
    Finden Sie Ihr Vorgehen nicht peinlich, nach dem offensichtlichen Eigentor von Frau Puhle:
    ‚Ein Sprichwort sagt: “Wenn`s trifft, dann trifft`s zu”.‘

    Wären sie nicht vor Hass blind (anders ist Ihr Pseudonym ja nicht zu erklären, als dass Sie alles negieren wollen, was von Dubh kommt), hätten Sie auch schon länger geahnt, dass Dubh kein Mann ist, es passt nur nicht in Ihren antiquerten Kram: Hier die Frauen dort die Männer.

  • Überleben in der Krisenregion der Ostukraine | Offene kirchen

    |

    […] Vergewaltigung: „Wir hatten solche Fälle schon” In der Nacht von Samstag auf Sonntag musste eine 22 Jahre alte Auszubildende einen echten Alptraum durchleben. Bei einem Spaziergang auf der Isarstraße wurde sie auf Höhe des Vorplatzes der Kirche Heiliggeist plötzlich von einem Mann überfallen und in … Read more on regensburg-digital.de […]

  • Kaktus

    |

    ja,ja, ertappt.
    Der praktisch arbeitet und das auch noch wissenschaftlich.
    Es muesste heissen, der praktisch nichts arbeitet und eben nur ein Studium absolviert hat und mit seinem IQ von 130 nichts anzufangen weiss.Der sich aushalten laesst und mit ueber 30Jahren noch immer zu Hause wohnt und sich um nichts schert.
    Der alles was er beginnt, scheitern laesst und die Schuld bei allen Anderen sucht, nur nicht bei sich selbst. Der sein Umfeld zerstoert und sich auf seinem Ego – Tripp ausruht.

    Setzen Sie Ihre Intelligenz dort ein, wo sie gefragt ist, dann haben Sie auch Erfolg.

  • Ringelblume

    |

    Wenn Sie tatsaechlich eine Frau sind, dann verwundert es ja umso mehr, dass Sie Frauen niederbuegeln und eher den Taeter in Schutz nehmen.
    Sie reden sich um Kopf und Kragen, aber das Gespann A.B. und D. haben ja schon erfolgreich einen Menschen gemobbt und kamen sich dabei auch noch toll vor.

  • Ringelblume

    |

    Hinter einem Pseudonym verstecken Sie sich ja wohl.
    Wenn Sie tatsächlich eine Frau sind, wovon ich nicht ausgehe, dann trifft der Spruch: Wenn`s trifft, dann trifft`s zu, zu.
    Sie sollten zur einer solchen Diskussion zurückkehren und das eigentliche Thema ausreichend würdigen, nur dann setze ich mich mit Ihnen auseinander.

  • blauäugig

    |

    Warum nur haben Ringelblume, Kaktus, @dubh und Marion Puhle denselben Avatar?

  • Schwarze Mamba

    |

    Die Frau Puhle hat schon recht, entweder Sie kehren zu einer sachlich fundierten Diskussion zurück, oder Sie halten einfach mal Ihre Klappe, denn Ihre Beiträge schrecken die Frauen nur ab.

  • Echt peinlich

    |

    Ach, jetzt hat die „schwarze Mamba“ auch noch den selben Avatar.

    Tipp: Cookies löschen, bevor man Sockenpuppe spielt, dann gibt’s nen neuen, dann fällt es nicht jedem _sofort_ auf.

  • Student

    |

    Und „Schwarze Mamba“ hat auch den gleichen Avatar. Was nahelegt, dass es sich bei ihr ebenfalls um Frau Puhle handelt. Was schon ein wenig peinlich ist, da es doch sehr so wirkt, als müsse sie sich – unter einem anderen Namen – selbst Schützenhilfe geben. Eigenartiger Stil.

    Dessen ungeachtet habe ich mir schon vor über einem Jahr angewöhnt, Dubhs Kommentare zu ignorieren. Eine sinnvolle Diskussion mit vernünftigen Argumenten habe ich mit ihm nämlich noch nicht erlebt.

  • Stefan Aigner

    |

    Das Forum zu diesem Artikel wird geschlossen.

  • Vom Normalzustand Vergewaltigung | Regensburg Digital

    |

    […] ist das beherrschende Thema dieser Tage in Regensburg: Eine junge Frau wird in der Nacht vom 26. auf 27. Juli im Regensburger Stadtnorden von drei Tätern… Zahlreiche (auch überregionale) Medien berichten ausführlich über den Fall, die Polizei hat […]

  • Brutale Vergewaltigung in Regensburg war erfunden - Strafakte.de

    |

    […] Die Straf­an­zeige des ver­meint­li­chen Op­fers hatte um­fang­rei­che und auf­wän­dige Er­mitt­lun­gen zur Folge, eine „Er­mitt­lungs­gruppe Isar­straße“ wurde ge­grün­det, Phan­tom­bil­der ge­fer­tigt und bun­des­weit in na­hezu al­len Me­dien ver­öf­fent­licht. Über ei­nen Fahn­dungs­auf­ruf in der Sen­dung „Ak­ten­zei­chen XY“ wurde be­reits nach­ge­dacht. Alle Maß­nah­men blie­ben je­doch ohne Er­folg – es konn­ten keine Tä­ter er­mit­telt wer­den. Den­noch kochte die Em­pö­rung über die ver­meint­li­che Tat in den so­zia­len Netz­wer­ken hoch – mit schier un­fass­ba­ren Ent­glei­sun­gen. […]

Kommentare sind deaktiviert