OB lädt zum Dialog auf Facebook

Wolbergs: Staatsanwaltschaft schließt Einstellung des Verfahrens nicht aus

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wollbergs4Bis zur Jahresmitte sollen die Ermittlungen gegen Joachim Wolbergs abgeschlossen sein, heißt es seit Wochen von der Staatsanwaltschaft. Der meldete sich heute auf Facebook zu Wort.

Etwas mehr als ein Jahr ist es her, seit sich Oberbürgermeister Joachim Wolbergs zuletzt auf Facebook zu Wort gemeldet hatte. Am heutigen Montag nun hat der derzeit suspendierte OB auf seiner Seite angekündigt, gelegentlich etwas zu posten, „wenn es mir sinnvoll erscheint“ und zum „offenen und respektvollen Dialog“ aufgerufen. Zum anderen bietet Wolbergs an, dass man über sein Profil mit ihm Kontakt aufnehmen könne. Der Beitrag erntete bislang fast durchweg positive Reaktionen, hunderte „Gefällt mir“-Angaben sowie aufmunternde Kommentare.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Bestechlichkeit – im Fokus steht die Vergabe der Nibelungenkaserne an den Bauträger Volker Tretzel – laufen mittlerweile seit über einem Jahr. Anfang 2017 wurde Wolbergs wegen Verdunkelungsgefahr für rund sechs Wochen inhaftiert. Nach zwei Auftritten vor SPD-Parteigremien, wo er zum wiederholten Mal seine Unschuld beteuert hatte, war es zuletzt ruhig um den Oberbürgermeister geworden. Eine zunächst geplante Runde in der Buchhandlung Dombrowsky – ohne Presse – sagte Wolbergs „auf Anraten seiner Anwälte“ ab.

Auch Einstellung des Verfahrens steht im Raum

Ruhig geworden ist es auch von Seiten der Ermittlungsbehörden. Bislang ging die Staatsanwaltschaft noch von einem dringenden Tatverdacht gegen den Oberbürgermeister aus und kündigte – zuletzt vor knapp drei Wochen – an, die Ermittlungen „bis zur Jahresmitte“ abschließen zu wollen.

Auf eine Nachfrage am heutigen Montag bekräftigt Oberstaatsanwalt Theo Ziegler dieses Ziel. „Einen genauen Termin kann ich leider nicht nennen.“ Zu Vermutungen, denen zufolge anstelle einer Anklage auch eine Einstellung des Verfahrens stehen könnte, ließ Ziegler diese Möglichkeit zumindest offen. „Derzeit möchten wir uns dazu nicht – auch nicht tendenziell – äußern.“

Ermittlungen gegen Schaidinger dauern länger

Definitiv noch länger laufen werden die Ermittlungen gegen Alt-Oberbürgermeister Hans Schaidinger. Auch hier geht es zum einen um die Vergabe des Nibelungenareals, doch auch wegen des Areals am Alten Schlachthof wird ermittelt. Ebenso prüfte die Staatsanwaltschaft zuletzt, ob in Zusammenhang mit einer Baugenehmigung am Feuerbachweg ein strafbares Verhalten des Alt-Oberbürgermeisters vorliege.

Das Ermittlungsverfahren gegen Schaidinger werde erst abgeschlossen werden können, nachdem die Ermittlungen, in denen Haftbefehle ergingen, beendet seien – also die Fälle Wolbergs, Tretzel und des früheren Tretzel-Mitarbeiters Franz W..

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Kommentare (52)

  • Martin Kaup

    |

    Was soll ich nun damit anfangen?

  • Rot

    |

    Kommentar gelöscht.

  • Thomas Thurow

    |

    Sehr geehrte Frau/ Herr Rot,
    Infame Unterstellungen abzusenden ist unter einem Pseydonym einfach, stehe Ihnen gerne zu einem Gespräch/ Austausch bereit. Unter Facebook PN .
    Thomas Thurow Stadtrat

  • Inside

    |

    @ Rot
    bei Ihrem Beitrag kann man nur „rot“ sehen.

    Von vorne bis hinten (bewusst?) an der Wahrheit vorbei und möglicherweise sogar justiziabel sind Ihre Ausführungen.

    1. Nicht Wolbergs (Sie wissen nicht mal wie man den Namen richtig schreibt) hat die Namensrechte vergeben sondern der Stadtrat hat es beschlossen, im Juni 2014.

    2. Vergabe erfolgte nicht ohne Ausschreibung.

    3. Ihr Beitrag unterstellt beteiligten städtischen Mitarbeitern, d.h. denen die die entsprechende Stadtratsvorlage unterschrieben haben, möglicherweise strafbare Handlungen im Zusammenhang mit der Namensvergabe.

    Wenn man keine Ahnung hat sollte man den Mund halten oder Mut haben seinen richtigen Namen zu nennen wenn man jemanden diffamiert bzw. beschuldigt.

    Jetzt zu Herrn Aigner, nachdem Diskussionsbeiträge offenbar bei regensburg-digital händisch freigeschaltet werden eine Frage:

    Wieso werden solche Beiträge unter Pseudonym, die haltlose Unterstellungen enthalten hier frei geschaltet?
    Haben Sie, Herr Aigner, die Aussagen: Vergabe durch Wolbergs, keine Ausschreibung etc. vorher geprüft?
    Wenn nein, warum nicht?
    Wenn nein, warum schalten Sie den Beitrag dann frei?
    Vielleicht nehmen Sie dazu Stellung oder/und führen den Nachweis der Richtigkeit der Aussagen von „Rot“, was Sie nicht können werden.

    Wenn Sie sich die Unterstellungen nicht zu eigen machen Herr Aigner, dann sollten Sie den Beitrag von „Rot“ sofort sperren.

    Dieses Diskussionsforum sollte keine Beiträge – ungeprüft und unbelegt – freischalten, die geeignet sind unbeteiligte Personen zu diskreditieren.

  • hutzelwutzel

    |

    Bravo! Staatsanwaltschaftlich noch einmal überprüfte Wohnraum-, Grundstücks- und Einflußverknappung abgeschlossen!

    Was soll(t)e auch ein J. Wolbergs daran schuld sein, wenn nunmehr über einige Jahre kleinstteilige Flächen zu großen Arealen zusammen gefasst wurden, und Klein(st)investor*innen künftig nicht mehr zum Zuge kommen können?
    Wie lange brauchte unsere Zivilisation um „einfachen“ Leuten eigenen Grund und Boden zu ver-, und dann/ damit auch die sog. „Schollengebundenheit“ abzuschaffen? ;-)

    Ich denke, auch das Sprüchlein „Stadtluft macht frei!“ können wir künftig knicken.

  • Alfred Meier

    |

    Jede andere Entscheidung als die Einstellung des Verfahrens gegen Wolbergs wäre eine Überraschung. Schließlich ist in Deutschland meines Wissens noch nie ein Amtsträger im Zusammenhang mit der Annahme von Parteispenden wegen Bestechlichkeit oder Vorteilsnahme verurteilt worden. In den bekannten Fällen wurden die Angeklagten wegen Steuerhinterziehung verurteilt, weil sie die angenommenen Gelder in schwarzen Konten lagerten und die Zinserträge nicht versteuerten. Rechtswidrige Entscheidungen zugunsten der Spender konnten diesen Amtsträger nicht nachgewiesen werden.

    Wolbergs konnte man in einem langem Ermittlungsverfahren weder rechtswidrige Entscheidungen zugunsten der Spender noch die Hinterziehung von Steuern nachweisen.

  • Hannah

    |

    Um welche Namensrechte ging es bei dem von Rot inkriminierten Vorgang, weiß das jemand? Sollte es um eine Angelegenheit aus dem Bereich Kultur gehen, wäre einiges vorstellbar.

    Der Stadtzeitungknittel spekiliert in der neuesten Ausgabe seines größten ostbayerischen Stadtmagazins *lach* über den witeren Vorgang in der Angelegenheit. Seine Prognose Abschluss im Jahre 2020.

  • Peter Kern

    |

    Köstlich!
    Da beklagt sich „Inside“, dass „Rot“ unter einem Pseudonym schreibt.
    Selten so gelacht!
    Und der ganze Rest ist, egal von welcher Seite betrachtet und befürwortet oder gefürchtet, ein Trauerspiel und für mich ein Abgesang auf Politik und Juristerei.

  • buergerbegehren korruptionssumpf schaidinger/wolbergs

    |

    Die wolbergs-Furzologie langweilt mich nur noch.
    Ob er nun bei Facebook aktiv ist oder nicht, versteinert am 1.Mai schaut (so MZ) . wozu sollen solche ,,Informationen,, gut sein. ? Das ist Furz-Kunde.
    Interessant fände ich, ob die Bunte Rathauskoalition endlich die buergerfeindliche wohnungsbaupolitik von schaidinger/wolbergs beendet, und wie der SPD-fraktionvorsitzende behauptet ,,bauen,bauen, bauen,, zu ihrem leitmotto macht.

  • Hans (1st)

    |

    „Derzeit möchten wir uns dazu nicht – auch nicht tendenziell – äußern.“ (Staatsanwaltschaft)

    Überschrift: „Wolbergs: Staatsanwaltschaft schließt Einstellung des Verfahrens nicht aus“

    Unter diesen Umständen ist die Überschrift eine typische „Fake-News“.

    Es wird suggeriert dass eine Einstellung im Raume steht, auch hier: „Auch Einstellung des Verfahrens steht im Raum“ (Zwischenüberschrift)

    Nichts davon trifft zu, die Staatsanwaltschaft äußert sich nicht auch nicht „tendenziell“.

    Reine Effekthascherei und an sich Ziehen der Aufmerksamkeit ist dieser Artikel, mit einem harmlosen Facebook-Post Wolbergs als Aufhänger.

    Aber es wurde ja schon bisher aus jedweder Bewegung Wolbergs versucht Schlüsse zu ziehen.

    Aus meiner Sicht hat insbesondere der Artikel mit den Bildern der Oberbürgermeister, hiervon Wolbergs rot durchgestrichen, den Autor des Artikels bezüglich des Themas disqualifiziert. Nicht ein Hauch von Objektivität.

  • blauäugig

    |

    @Hans (1st) Da schrieben vor kurzem zur Kerschensteiner Berufgsschule andere unter Ihrem Pseudonym, deshalb ist es wenig glaubwürdig, wenn Sie anderen Effekthascherei oder gar mangelnde Objektivität vorwerfen.

  • Rentnerin

    |

    Es wäre für mich eine grosse Freude Herrn Wolbergs wieder in der Mitte unserer Stadt zu erleben.

    Er hat vieles schnell und unbürokratisch geleistet.

    Statt ihn anzugreifen, hätte man ihm einen Orden verleihen müssen.

    Dabei denke ich an die Flüchtlingspolitik, seine Bemühungen um die Versorgung der Bürger mit herrlichen Wohnungen, sein soziales Engagement.

    Wer die Fa. Tretzel beschimpft, soll sich erst einmal andere Wohnanlagen ansehen und vergleichen.

    Was haben wir dieser Firma Tretzel nur angetan.

    Es würde mich freuen, wenn beide, Herr Wolbergs und die Fa. Tretzel wieder wie eine „Phönix aus der Asche“ aus diesem Schmutz aufsteigen könnten.

    Beide haben der Stadt und den Bürgern nur gutes getan.

  • Matthias B.

    |

    „… seine Bemühungen um die Versorgung der Bürger mit herrlichen Wohnungen …“

    Der Beitrag von Rentnerin kann doch nur ironisch gemeint sein. Handelt es sich bei der Verfasserin vielleicht um Margot Neuner?

  • Altstadtfreund

    |

    Ja, die StA-Nichtauskunft wurde aufgeblasen: Peanuts gegenüber den Verdiensten des Autors durch Berichte über Anrüchiges, als Analogmedien schwiegen. Ausgerechnet die Peanuts blies Hans(1st) seinerseits auf und schäumte „… bezüglich des Themas disqualifiziert. Nicht ein Hauch von Objektivität.“ Vor Wut platzen?

    Seifenblasen wünschen Menschen

    sich zuhauf: Attention tension …

  • Lothgaßler

    |

    Ich würds mal so sehen: Ein Lebenszeichen von Wolbergs.
    Keine Frage, die Informationslage war sehr dünn. Vielleicht wäre es besser gewesen kurz im Telegrammstil den Sachverhalt zu schildern.
    Wahrhaftig unschön ist diese Ermittlungsdauer, alles andere (Fortschritt in der Ermittlung) bleibt uns verborgen.

    @Rentnerin:
    Die Firmen (es gibt mehrere) vom Tretzel waren nicht in U-Haft, sondern der verantwortliche Eigentümer, gegen den wg. des Verdachts der Bestechung und Vorteilsgewährung ermittelt wird. Der Verdacht wurde nicht böswillig in die Welt gesetzt. Jetzt raten Sie mal, weshalb gegen den immer-noch OB Wolbergs ermittelt wird.

  • Hans (1st)

    |

    @Altstadtdingsda

    Danke für die leere Menge ;)

  • Lenerl

    |

    @ blauäugig: Sie haben mir doch mal so schön am Beispiel Alfred Meier erklärt, was ein Troll ist. Sie wollten mich sogar auf eine Fortbildung bei der FES schicken, das habe ich mir gemerkt. :-)
    Können Sie mir nochmal weiterhelfen? Wenn Alfred Meier ein Troll sein soll, was um Himmels willen ist dann Hans (1st)?

  • Hans (1st)

    |

    Moin Lenerl, gibt es Sie noch?

    Manchmal überlese ich Ihre Kommentare, weil da so viele Worte sind und im Grunde doch nur wieder der erhobene Zeigefinger der betont geplagten Sozialdemokratin.

    Aber die Sache mit dem Altstadtfreund erkläre ich gerne: Lesen Sie ruhig mal was der schrieb. Keine ganzen Sätze, nicht erkennbarer Inhalt die Botschaft aber doch irgendwie gegen mich gerichtet wenn auch doch recht inhaltslos. Tja leere Menge halt – wenn man es nicht gehässig nennen will.

    Gerade überlege ich was der Inhalt Ihres letzten Posts ist. Naja gegen wen? Gegen mich. Und sonst noch? Aber danke für ganze Sätze. Immerhin. Schönen Tag.

    Sagen Sie doch mal was zur Fake News in der Überschrift. Ich hatte das thematisiert. Troll weil nicht RD-konform?

  • blauäugig

    |

    @Lenerl: Ja, ich hatte eine Fortbildung der FES gepostet, in der die Wahlkampftaktik der SPD bei kommenden Wahlen mittels Bots beschrieben wurde. Möglicherweise ist Hans der erste…

  • blauäugig

    |

    Wer findet einen ganzen Satz in folgendem Zitat?
    „Naja gegen wen? Gegen mich. Und sonst noch? Aber danke für ganze Sätze. Immerhin. Schönen Tag.“

  • Hans (1st)

    |

    Wo bleiben die Statements zu der Fakenew in der Überschrift?

    Wenns aber „nur“ um die Diffamierung meiner Meinung oder Person geht, könnten ja Lenerl und blauäugig einen Interessensgemeinschaft bilden und gemeinsam das Niveau noch weiter senken.

  • Bert

    |

    @Hans

    Egal wie oft Sie es wiederholen: Da ist keine FakeNews. Die Überschrift gibt eine objektive Tatsache wieder. Diese Tatsache ist banal und damit aufgeblasen, das kann man dem Autor, gegen den Sie wohl schon länger einen tiefen Groll hegen, vorwerfen, aber sie ist trotzdem wahr.Auch andere Medien (BR, AZ, Merkur) erwähnen diese Tatsache, allerdings nicht in der Schlagzeile: auch eine Einstellung des Verfahrens ist (in meinen Augen nur theoretisch) noch möglich.

  • Hans (1st)

    |

    Grundsätzlich: ich hege gegen Herrn Aigner absolut keinen Groll (auch keinen „tiefen Groll“). Er hat sich aber von mir – wegen der durchgängig überzogenen und unfairen Berichterstattung IN SACHEN WOLBERGS (!) schon einmal die Frage eingefangen, ob er persönliche Motive hat.

    Ansonsten, bitte die Fakten ansehen:

    [ „Derzeit möchten wir uns dazu nicht – auch nicht tendenziell – äußern.“ (Staatsanwaltschaft)

    Überschrift: „Wolbergs: Staatsanwaltschaft schließt Einstellung des Verfahrens nicht aus“

    Unter diesen Umständen ist die Überschrift eine typische „Fake-News“. ]

    So: im Wortsinne hat die Staatsanwalt auch nicht ausgeschlossen, dass Donald Trump schwul ist und dennoch eine Affaire mit Angela Merkel hat. Würde man das zur Überschrift machen, was wäre das dann?

    Der Autor wirkt sehr bemüht in der Angelegenheit und scheint sich (vermutlich völlig unbegründet) große Sorgen zu machen, dass das Verfahren später eingestellt würde. Einfach weil die Staatsanwaltschaft nicht explizit die Anklage in Kürze bestätigen wollte.

    Man kann ja so einen Gedankengang auch genausoso hinschreiben. So wies da steht ist es schlicht unwahr, weil es suggerieren will dass das Verfahren als bald eingestellt würde. Die MZ war da seriöser und hat sich auf die Fakten beschränkt (das fb-post), derweil hier gleich die Staatsanwaltschaft befragte wurde und sichtlich keine Lust hatte sich als Aufhänger für einen Reisser mißbrauchen zu lassen. Erfolglos ;)

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu „Hans (1st)“ Was haben Sie gegen eine Sozialdemoktatin, die
    „über den Tellerrand hinaus“ schaut und sich besorgte Gedanken
    macht?

  • Hans (1st)

    |

    @Mathilde Vietze

    ich habe etwas dagegen dass mich diese „Sozialdemoktatin“ als Troll zu diffamieren bemüht ist nur weil ich die Berichterstattung auf RD zum Thema Wolbergs kritisiere. Wenn Sie das als „über den Tellerrand hinausschauen“ bezeichnen wollen, was soll man dazu sagen?

    Auch Sie haben das Kernthema des Posts auf das Sie sich beziehen ignoriert. „Fake News“ in Sachen Wolbergs. Wollen Sie so eine Verfahrensweise folglich gut heißen?

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu „Hans (1st)“ – Sie müssen die Ansichten von „Lenerl“ nicht teilen,
    aber ich kann Ihnen bestätigen, daß es sich hier um eine seriöse
    SPD-Frau handelt, die sich Gedanken macht und auch in der Lage
    ist, Tatbestände differenziert zu betrachten. Und die Berichter-
    stattung über Wolbergs findet nicht bei allen Zuspruch; das ist
    in der Demokratie – Gott sei Dank – so!

  • Hans (1st)

    |

    Richtig Frau Vietze, ich muß die Meinung Lenerls, ich sei ein Troll – wozu sie dann auch noch die „Große Koalition“ mit CSU-Fan blauäigig sucht nicht teilen.

    Wozu dann Ihr Post? Hier gehts nicht um „gutes Lenerl – böses Lenerl“. Die soll das mal lassen, hier Leute zu diffamieren (mich) die anderer Meinung in Sachen „Berichterstattung zum Fall Wolbergs“ sind. Ich weiß nicht was Sie daran verteidigen wollen, zumal Sie signalisieren dass Sie die Berichterstattung zum Fall Wolbergs auch kritisch sehen.

    Sorry wenn ich zum Kernthema (den Artikel) zurückgeführt habe. :D

  • Susi

    |

    Ich bin gespannt, ob das Verfahren eingestellt wird. Davon sind ja einige Stadträte fest überzeugt.

  • Interessierter

    |

    Fazit des Artikels: Nix Gewisses weiß man nicht. Zeit, dass die Staatsanwaltschaft mal zu Potte kommt.

  • Mathilde Vietze

    |

    Zu „Hans (1st)“ – Vielleicht besprechen Sie Ihre Differenzen
    mal mit „Lenerl“ persönlich; auf RD sind nämlich „Zwiege-
    spräche“ mit Rücksicht auf andere, die auch posten wollen,
    nicht unbedingt zielführend.

  • Brenner

    |

    So wie ich die Überschrift lese, ist deren Kernaussage, dass Herr Wolbergs verlauten hat lassen, dass die StA eine Einstellung des Verfahrens nicht ausschließt. In dem darunter eingefügtem FB-Statement finde ich aber keine solche Aussage. Hat er das womöglich woanders geschrieben?

    Falls nicht, hätte die Überschrift irgendwie heißen müssen: „Wolbergs gibt Belangloses von sich“ und hätte sich natürlich lange nicht so schön gelesen.

    Ansonsten ist das Neue aus dem Artikel nur, dass es nix Neues gibt. So gesehen keine „Fake-News“, sondern eher „gar-keine-News“.

    Aber auch darüber können sich die Leute herrlich in die Haare kriegen.

  • Hans (1st)

    |

    ROTFL

    Warum beginnen Sie dann selber so ein Zwiegespräch Frau Vietze? Wir stellen das jetzt (sehr gerne) ein.

    Zurück zum Thema: Der Artikel suggeriert, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellen will. Dafür gibt es nichts Belastbares.

    Die werden schon etwas vermelden wenn es dann so weit ist. Und ich fürchte – wie seit einem geschlagenem Jahr: Was hier und anderswo geschrieben wird hat darauf keine Einfluß.

    Wir werden es lesen wenn es dann soweit ist. Bis dahin vielleicht etwas Zurückhaltung und bei den Fakten bleiben?

  • Lenerl

    |

    Na gut, dass ihr mal darüber geredet habt. ;-)

    Wenn Sie das so getroffen hat, dass ich Sie für einen Troll halte, Hans, dann tut es mir wirklich leid. Ich dachte, Sie wären härter im Nehmen. Ich werde mir in Zukunft einfach auf die Zunge beißen und uns und der restlichen Kommentatorenschaft diese sinnlosen Zwiegespräche ersparen. Habe ich eingesehen.

    Zum Thema denke ich übrigens, dass die Meldung über Herrn Wolbergs und seinen Facebook- Post eigentlich in dessen Sinn sein müsste. Er hat das ja sicher nicht gemacht, damit es keiner mitbekommt. Und was gerichtlich raus kommt muss man halt einfach abwarten können. Man weiß es nicht und kann daher nichts ausschließen.

    Ansonsten habe ich jetzt keine Zeit mehr: Ich muss wieder gutes Lenerl- böses Lenerl spielen. Außerdem war da doch heute noch was!?

    Schönen Tag noch!

  • Hans (1st)

    |

    @Brenner

    Mir gings genauso, erst bei Wolbergs geschaut ob er das tatsächlich geschrieben hat. Nichts gefunden. So liest man das „Wolbergs: “ nunmal im ersten Anlauf.

    Aber auch beim 2.Anlauf: Rein suggestive Überschrift ohne jede Untermauerung durch Fakten.

    Genau das meinte ich :D Einen falschen Eindruck zu erzeugen ist dann aber schon Fakenews.

    Übringens muß es aus meiner Sicht nicht jede Pamperlsfacebooknachricht in die Presse schaffen. Aber damit muß der Wolbergs wohl leben, zumindest wenn er öffentlich postet.

  • gustl

    |

    Die Staatsanwaltschaft prüft, ob die Handlungen von Wolbergs, Hartl, Schaidinger, Tretzel, Dietlmeier, Schmack & Co. Tatbestände von Paragraphen in strafbarer und schuldhafter Weise erfüllen. Wenn das nicht zutrifft oder bewiesen werden kann, heißt das ja nicht, dass Wolbergs, Schaidinger und Hartl sich im Umkehrschluß immer einwandfrei verhalten haben. Diese ethische und politische Sauerei, die diese Leute angerichtet haben, ist einfach unerträglich, sowas können wir Bürger nicht wollen. Diese Leute sollten von Regensburg wegziehen.

  • gustl

    |

    Es müssten sich diejenigen fragen, die mit Wolbergs, Hartl, Schaidinger, Tretzel, Dietlmeier, Schmack & Co. weiterhin Geschäfte machen oder auch nur reden, ob sie nicht dadurch jegliches Verhalten von diesen Leuten tolerieren, egal ob strafbar oder straflose Sauerei.

  • Alfred Meier

    |

    Im Januar hat die Landesanwaltschaft OB Wolbergs wegen des dringenden Tatverdachts der Bestechlichkeit vorläufig des Dienstes enthoben. Jetzt im Juli erklärt die Regensburger Staatsanwaltschaft, dass sie immer noch nicht weiß, ob sie am Ende der Ermittlungen Anklage erheben oder das Verfahren einstellen werde. Das heißt nichts anderes, als dass immer noch keine Belege für einen dringenden Tatverdacht gefunden wurden.

    Wie passt denn das zusammen? Waren die Landesanwälte zu voreilig. Was hatten ihnen die Regensburger Staatsanwälte berichtet?

  • Mr. T

    |

    Lesen! Und – wenn möglich – Hirn einschalten.
    Oberstaatsanwalt Theo Ziegler: „Einen genauen Termin kann ich leider nicht nennen.“ und „Derzeit möchten wir uns dazu nicht – auch nicht tendenziell – äußern.“
    Da wurde nicht gesagt, dass sie „nicht wissen, ob sie am Ende der Ermittlungen Anklage erheben oder das Verfahren einstellen werden“.

  • Giesinger

    |

    Es gibt eine schöne Grafik, die da heißt „Trolle bitte nicht füttern!“
    Kann die jemand einfügen?
    Warum vor allem den ober-öden 1st Troll weiterfüttern?

  • Alfred Meier

    |

    In ihrer Wochenendausgabe meldet die SZ, dass sich das Ende der Ermittlungen gegen Wolbergs erneut verzögert. September wird jetzt genannt.

    Da erinnert man sich daran, wie diese Affäre ausgelöst wurde: Der Landesschatzmeister der BayernSPD schöpft bei der Prüfung der Kassenbücher des SPD-Ortsvereins Regensburg-Süd den Verdacht strafbarer Handlungen. Weil er im Hauptberuf Staatsanwalt in Bamberg ist, fühlte er sich verpflichtet, seinen Verdacht den staatlichen Organen zu melden. Er formuliert eine „dienstliche Erklärung“, die über den Bamberger Generalstaatsanwalt und den Nürnberger Generalstaatsanwalt an die Leitende Oberstaatsanwältin beim Landgericht Regensburg gelangt.

    Was steht denn in dieser „dienstlichen Erklärung“ ? Hat sich der darin geäusserte Verdacht bestätigt ? Anscheinend nicht, sonst könnte man ja längst Anklage erheben.

  • Lothgaßler

    |

    @Stefan Aigner:
    Es gibt offensichtlich Fake-news (falsch behauptet) und Fake-knews (falsch gewusst, weil falsch verstanden).

    Bitte ziehen Sie zukünftig die Erweiterung der textlichen Darstellung um Blinktext oder farblicher Hervorhebung der Kernaussage in Erwägung, damit die Leserschaft die entscheidenden Stellen (Wolbergs schreibt die Staatsanwaltschaft schließt Einstellung des Verfahrens nicht aus, aber die Staatsanwaltschaft sagt ausdrücklich nix) auch wahrnimmt. Vielleicht wäre zudem ein Hinweis „Vorsicht Politiker-Propaganda“ dienlich.
    Evtl. lässt sich diese Darstellung auch aktivieren, sobald bestimmte Kommentatoren ihren Beitrag absenden wollen, damit die es sich nochmals überlegen können?

  • Hans (1st)

    |

    @Lothgaßler

    Da kann ers blinken lassen so viel er will, der Wolbergs hat halt derlei nicht geschrieben und es ist auch keine staatsanwaltschaftliche Quelle ersichtlich, die die Behauptung in der Überschrift untermauern würde. Einfach nur „stimmt eben nicht“.

    Ein leiser Hinweis auf einen übereilt formulierten Artikel gibt das Wolbergs-facebook -Bildchen: „Sonntag“. Der Wolbegs-Post ist aber von Montag früh. Irgendwie stimmt da halt gar nichts – naja das Wolbergs-Zitat selbst wird Copy-Paste schon überstanden haben.

  • Stefan Aigner

    |

    @Hans

    Die Beschriftung des Fotos stammt wurde von Facebook eingefügt, als wir den Original-Post hier eingebettet haben.

  • Hans (1st)

    |

    Kommentar gelöscht. Es wird redundant.

  • Rentnerein

    |

    Sollte Herr Wolbergs die Angelegenheit einigermassen schadlos überstehen, sei es physisch oder psychisch, dann hat er unwahrscheinliches geleistet.

    Ein Mensch, der so eine Hetzjagd durchhält, ist nur zu bewundern.

    Er gehört noch viel besser positioniert, als auf einem OB-Posten.

    Alleine, was sich diese Stadtzeitung in der Juli Ausgabe wieder geleistet hat.
    Da gibt sich ein Nils Junge, ein Strafverteidiger, dazu her, in dieser Angelegenheit zu kommentieren.

    Wo sind wir in diesem Land gelandet, dass vor Abschluss eines Verfahrens solche Berichte erstellt werden dürfen.

    Eine solche Zeitung nutzte man in meiner Kindheit als „Klopapier“.
    Die lag im Garten im Holzhäuschen, sauber zu kleinen Stücken zusammengeschnitten, da es noch kein anderes Klopapier gab.

    Nur kann man heute so eine Zeitung nicht einmal mehr als Klopapier verwenden.

  • Giesinger

    |

    Sollte Herr Wolbergs die Angelegenheit einigermassen schadlos überstehen, sei es physisch oder psychisch, dann hat er unwahrscheinliches geleistet.

    Ein Mensch, der so eine Hetzjagd durchhält, ist nur zu bewundern.

    Er gehört noch viel besser positioniert, als auf einem OB-Posten.

    Frau Rentnerin, sie haben vollkommen Recht. So ein Mensch ist wirklich zu bewundern.
    Der Mensch, der seit Januar für ca. 5000.- € im Monat die Beine im Gartenstuhl hochlegen kann und nicht zurücktritt, weil er auf seine fette Pension hofft.
    In Regensburg demonstrieren Leute gegen die AFD. Aber warum gibt es keine Demonstrationen gegen die Mißstände, die der AFD den Boden bereiten?

  • tom

    |

    „Er gehört noch viel besser positioniert, als auf einem OB-Posten.“

    Vollumfänglich unbestätigten Gerüchten zur Folge hat man gehört, dass die SPD für September noch jemanden sucht, der Schulz den Job abnimmt die Wahl gegen die Never-Ending-Angie zu verlieren…….

  • Alfred Meier

    |

    „Er (Wolbergs) sieht sich als Opfer bewusst gestreuter Verdächtigungen und erntet mit dieser Version in der Stadt viel Zuspruch“, meldet die Süddeutche Zeitung. Die Stimmung scheint umzuschlagen, die Einstellung des Ermittlungsverfahrens wird auch von den Staatsanwälten nicht mehr ausgeschlossen! Da hält es die „Regensburger Stadtzeitung“ für notwendig, die Front der Wolbergs-Gegner wieder aufzurichten. Ein „renovierter Strafverteidiger“, der an dem Verfahren nicht beteiligt ist, darf in einem Interview eine bemerkenswerte Prognose abgeben: Eine Einstellung des Ermittlungsverfahrens wäre schon deshalb nicht zu erwarten, weil dies eine „Riesenblamage für die Staatsanwaltschaft“ wäre.

    Der Mann ist als Verteidiger ein Organ der Rechtssprechung. Weiß er nicht, dass Staatsanwälte dazu verpflichtet sind, unparteiisch und objektiv zu ermitteln? Was unterstellt er denn mit dieser Äusserung den Regensburger Staatsanwälten?

  • Günther Herzig

    |

    Was ist ein renovierter Strafverteidiger? War er schon mal kaputt?

  • Giesinger

    |

    Wenigstens sorgt Alfred Meier/Regensburger zwischendurch auch mal für Gelächter, wenn auch vermutlich unfreiwillig. Danke für die Anmerkung Günter Herzig!
    Dafür hat Alfred Meier ein paar Punkte gut, auf dem Goger-Abläster-Konto, oder Chef?

    Zum Glück brauche ich keinen Stafverteidiger. Einen „renovierten“ kann ich mir erst recht nicht vorstellen. Klingt irgendwie nicht sehr vertrauenserweckend.

    I muaß so lacha, der Witz war so guad!!!

  • Alfred Meier

    |

    Erstaunlich, wie leicht man einen Heiterkeitserfolg erzielen kann!

    Aber die Sache ist ernst. Ein renommierter Strafverteidiger sollte den Regensburger Staatsanwälten bei ihrer bevorstehenden schwerwiegenden Entscheidung keine sachfremden Motive unterstellen.

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