„The Tea Party Movement“

Öffentlicher Gastvortrag zur Protest-Bewegung in den USA Die Anfänge der sogenannten Tea-Party-Bewegung in den USA sind 2009 im Zusammenhang mit der Finanzkrise zu suchen. Als Reaktion auf Bankenrettung und Konjunkturpakete der US-Regierung mobilisierte die Bewegung vor allen Dingen Anhänger aus dem rechtslibertären Lager gegen die Steuer- und Schuldenpolitik in Washington. Der Name der populistischen Protestbewegung bezieht sich auf die Boston Tea Party von 1773, den ersten Akt der amerikanischen Revolution. Aufgrund erster Erfolge bei Wahlen und ihrer kompromisslosen Haltung gegenüber den Reformbestrebungen von Barack Obama hat die Tea-Party-Bewegung auch – indirekt – Konsequenzen für die politische und wirtschaftliche Ordnung in Europa. Mit Prof. Dr. Charles Postel von der San Francisco State University ist am Dienstag, den 15. November 2011, einer der besten Kenner der Bewegung auf dem Campus der Universität Regensburg zu Gast. Postel wird um 16.15 Uhr im Hörsaal H 2 (Zentrales Hörsaalgebäude) einen Gastvortrag zum Thema „The Tea Party Movement“ halten und die Bewegung historisch einordnen. Der Vortrag ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des Regensburg European American Forum (REAF) und des Instituts für Politikwissenschaft der Universität Regensburg. Ermöglicht wird der Besuch von Postel durch die großzügige Unterstützung des US-Generalkonsulats in München. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich zum Vortrag eingeladen. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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