Archiv für 26. Oktober 2011

„Banken in die Schranken“. Foto: campact.de
Vor zwei Wochen wurde der Aufstand noch verschoben: Weil dem Anmelder „kurzfristig etwas dazwischen gekommen“ war (Zitat in der entsprechenden Facebook-Gruppe), fand eine für den 15. Oktober geplante Demonstration unter dem Motto „Occupy Regensburg“ nicht statt. Am kommenden Freitag soll das nachgeholt werden. „Banken in die Schranken“, fordert die Regensburger Attac-Gruppe zum Weltspartag und ruft zur Demo auf. „Anlass der Aktion sind die Krisensituation in Europa sowie der wachsende Unmut über die Macht und die Machenschaften der Banken“, sagt Attac-Sprecher Harald Klimenta.

„Handlanger einer aggressiven Investmentbank“

Um 14.30 Uhr startet also der Demonstrationszug von der Postbank am Domplatz. Von dort will man unter anderem Filialen von Commerz-, Deutscher und Hypovereinsbank besuchen, um vor deren Toren ein Straßentheater aufzuführen. Konkreter Aufhänger ist die Übernahme der Postbank durch die Deutsche Bank vor einem Jahr. Ohne es zu bemerken, werde der Postbankkunde „zum Handlanger einer Investmentbank, die Rohstoffspekulation betreibt, Kernkraftwerke finanziert, in Steueroasen Zweigstellen betreibt und die Regulierung des Bankensystems durch aggressives Lobbying behindert“, so Klimenta. Trotz internationaler Ächtung ist die Deutsche Bank auch beim Geschäft mit Landminen und Streumunition aktiv. Laut einer Studie der niederländischen NGO „Profundo“ war die Deutsche Bank Group 2010 mit rund 750 Millionen US-Dollar deutscher Spitzenreiter beim Investment in diese Waffensysteme. (http://www.regensburg-digital.de/dreckige-waffen-deutsches-geld/08062010/).

„Krötenwanderung zu anderen Banken“

„An der Malaise in Griechenland verdient die Deutsche Bank großartig“, so Klimenta. „Und wenn doch mal etwas schief läuft, kann sie sich sicher sein, dass sie stets gerettet und geschont wird, egal wie riskant und schädlich ihre Engagements für unsere Gesellschaft sind.“ Attac fordert die Kunden von Post- und Deutscher Bank auf, „mit ihren Kröten zu einer verantwortungsvolleren Bank zu wandern“. Klimenta nennt Sparkassen, VR- und andere genossenschaftliche Banken, „die weder beim internationalen Finanzmonopoly mitmischen, noch mit Milliardensummen gerettet werden müssen“. Motiviert sei die Aktion von der weltweiten Occupy-Bewegung: Laute Demo statt dröger Infostand. Start: Freitag, 14.30 Uhr.

Eine Bank verschwindet…

Was hatte die Stadt es nicht gelobt: Das Metallbankerl, das man Ende August in der Ludwigstraße installiert hatte. Zur Verkehrsberuhigung sollte es beitragen. Älteren Mitbürgern als Sitzgelegenheit dienen und die Passanten vor dem Verkehr schützen. All das war Anfang September in einer Pressemitteilung der Stadt zu lesen – Reaktion auf die Beschwerde eines Passanten, der […]

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