Für Ausstellung über die 50-er in Regensburg: Adi Adler darf nach 25 Jahren aus der Holzkiste
Fast 90 Jahre ist er alt, 25 Jahre verbrachte er in einer Holzkiste auf dem städtischen Bauhof – ab Samstag gibt es den zwölf Tonnen schweren Granitadler, der über 50 Jahre die Nibelungenbrücke zierte, vor dem Historischen Museum zu sehen. Er wurde ursprünglich für die Adolf-Hitler-Brücke in Auftrag gegeben.

Letzten Mittwoch wurde der Adler vor dem Historischen Museum angeliefert. Foto: Herbert Baumgärtner
18.000 Reichsmark hat er gekostet – der Granitadler, der derzeit in einer Holzkiste vor dem Historischen Museum Regensburg auf seinen Einsatz wartet. Dr. Sebastian Karnatz, Leiter der städtischen Museen, hat ihn aus der Versenkung geholt – 25 Jahre, nachdem der Vogel 2001 abgebaut und im Bauhof eingelagert wurde.
Er soll ein Element der Ausstellung „Tanzen und Taumeln – Die 1950er-Jahre in Regensburg“ werden, die am 3. Oktober beginnt. Als Symbol für die Verdrängung der nationalsozialistischen Verbrechen in diesen frühen Nachkriegsjahren taugt der Adler allemal.