Bereitschaftspolizei säubert Hauptbahnhof

Alkoholiker vertrieben und Wildbiesler geschnappt

Durch den verstärkten Einsatz von Bereitschaftspolizei soll Regensburg sicherer werden. Und dabei bleibt für die Beamten auch noch genügend Zeit, um den Hauptbahnhof von unliebsamer Klientel zu säubern.
Hand in Hand für eine "sichere Altstadt": Polizeipräsident Rudolf Kraus und Oberbürgermeister Hans Schaidinger. Foto: Archiv

Hand in Hand für eine „sichere Altstadt“: Polizeipräsident Rudolf Kraus und Oberbürgermeister Hans Schaidinger. Foto: Archiv

Es ist ein furioser Erfolg, den die Polizeiinspektion Regensburg Süd am heutigen Dienstag vermelden kann. Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei konnten am Montag mehrere Menschen aus den Parkanlagen rund um den Bahnhof vertrieben und sogar zwei Wildbiesler in flagranti geschnappt werden. Es sind dies erste Früchte des „Projekts Sichere Altstadt“ (PSA).

Das Ziel: Rauschgiftkriminalität bekämpfen

Wie mehrfach berichtet, haben sich Stadt, Polizei und Staatsanwaltschaft im Rahmen dieser konzertierten Aktion darauf verständigt, im Altstadtbereich mehr Bereitschafts- und Zivilpolizisten einzusetzen. In erster Linie soll es dabei um die Bekämpfung von Rauschgiftkriminalität – auch und insbesondere Abhängigen – gehen. Kritik von Initiativen wie „Drugstop“ an diesen „reaktionären Polizeieinsätzen“ verhallt bislang ungehört. Und so vergeht auch kaum ein Tag, an dem nicht zumindest ein Kiffer, der mit „einer Konsumeinheit“ Marihuana ins Netz der Ermittler gerät, vermeldet werden kann. Manchmal geht es auch um relevante Drogenkriminalität.

Nebenprodukt: Verstärkte Radlerkontrollen

Doch auch der Geisterradler kann im Rahmen von PSA ins Visier der so verstärkten Ordnungshüter geraten. Oder der mutmaßliche Fahrraddieb. Die Bevölkerung müsse sich in diesem Zusammenhang auf verstärkte Kontrollen einstellen, so ein Polizeisprecher gegenüber Regensburg Digital. Etwa dann, wenn jemand auf einem Fahrrad fahre, das – preislich gesehen – nicht so wirklich zu ihm passe. Dann müsse er den Besitz nachweisen, etwa durch Vorlage eines Kaufbelegs.

Ergebnis: Bahnhof gesäubert

Nichts von alledem war indes am Montag der Fall. Es ging wohl eher darum, die übliche Bahnhofsklientel von ihren angestammten Plätzen zu vertreiben. In der heute verschickten Pressemitteilung der PI Regensburg Süd heißt es:
„Die zusätzlichen Streifen (der Bereitschaftspolizei, Anm. d. Red.) überwachten schwerpunktmäßig die Parkanlagen im Bahnhofsbereich, sowie den Busbahnhof an der Albertstraße. Es wurden eine Vielzahl von Personen kontrolliert und teilweise Platzverweise erteilt. Vierzehn Männer und Frauen werden wegen Verstößen nach dem Stadtrecht angezeigt. Sie hielten sich unberechtigt in den Parkanlagen bzw. an den Bushaltestellen auf, um dort übermäßig Alkohol zu konsumieren. Zwei Männer erhalten Anzeigen wegen Urinieren in der Öffentlichkeit. In einem Fall stellten die Beamten einen nach dem Waffengesetz verbotenen Gegenstand sicher.“
Sapperlott! Damit ist die Regensburger Altstadt aber um einiges sicherer geworden. Oder der Hauptbahnhof (wo das legale Urinieren zwischenzeitlich einen Euro kostet) zumindest sauberer. Zum Glück hat unsere Polizei für solche Aktionen genügend Zeit und Personal…
„Die Bayerische Bereitschaftspolizei ist ein Polizeiverband, der insbesondere in geschlossenen Einheiten aus besonderem Anlass zum Schutz oberster Staatsorgane und Behörden sowie lebenswichtiger Einrichtungen und Anlagen, zur Unterstützung anderer Teile der Polizei, zur Katastrophenhilfe eingesetzt wird. Für diese Einsätze bedarf es der Weisung des Staatsministeriums der Innern.“ Art. 6 Polizeiorganisationsgesetz – Auszug

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Kommentare (32)

  • Bernhard Segerer

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    „Sie hielten sich unberechtigt in den Parkanlagen bzw. an den Bushaltestellen auf, um dort übermäßig Alkohol zu konsumieren.“
    Was braucht man denn für eine Berechtigung um sich an öffentlichen Plätzen aufzuhalten???

  • Student

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    @Bernhard Segerer

    Ich gehe davon aus, dass der Aufenthalt nicht das Problem für die ist – wohl aber der übermäßige Alkoholkonsum dort, der wohl nach Stadtrecht untersagt ist.

  • Urban Gardening

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    Warum pflanzt man an öden Flächen am Bahnhof, Altstadt usw. keine Plectranthus-caninus-Hybride?

    Vielleicht haut dann das unbeliebte Pack dann für immer aus dem Weltkulturerbe ab.

    Der Betongoldadel hat dann endlich freie Sicht auf die Luxus-Altstadt .

  • Jörg

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    Die hatten wohl alle den Vorsatz sich in rauschähnliche Zustände zu bringen.

  • Ele

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    Sind das die zwei Wildbiesler, die in Aktenzeichen XY ungelöst bundesweit gesucht worden sind ? Dann ist der Regensburger Polizei ja wahrlich ein entscheidender Schritt zur Säuberung der Regensburger Altstadt gelungen !! Gratulation!___Ich freu mich sehr, daß ich nun unbehelligt durch den Park radeln kann — uppalah, moment …. wo ist denn die Quittung von meinem 10 Jahre alten Fahrrad geblieben?? Gibts vielleicht ein Foto, was mich auf dem Fahrrad zeigen tut vor fünf Jahren ?? ___

  • erik

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    Blicke sagen manchmal mehr als Worte!

  • Immanuel K. Anti

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    Darüber habe ich (leider) kein Tagebuch geführt, aber die Säuberung der Straßen fing schon bei Schaidingers Amtsantritt an, als das Bettelverbot nach Münchner Vorbild rigoros durchgesetzt wurde. Vorher saßen immer mehrere Obdachlose (verteilt) in der Fußgängerzone oder dem Neupfarrplatz mit einem Becher oder dem sprichwörtlichen Hut vor sich beim Betteln.
    Dann wurde das „aggressive“ Betteln verboten, interessanterweise trat es erst da auf, denn jetzt konnten die Bedürftigen nicht mehr einfach sitzend auf Almosen warten, sondern mußten einen direkt ansprechen.
    Wer jetzt noch im Sitzen auf Almosen hofft, muß das wohl mit jemandem tun, der Schmiere steht, weil die Geldstrafe nicht unerheblich ist – daher das „bandenmäßige“ Betteln. Warum das osteuropäische Sinti und Roma tun, versteht man, wenn man sich oberflächlich mit deren Lebensumständen dort befasst hat. Die Stadtverwaltung hat das nicht.

    Als die Junkies erst auf dem Haidplatz saßen, später auf dem Neupfarrplatz war das natürlich nervig und unappetitlich. So richtig ekelhaft wurde es aber, als mehrere verreckten und in den Zeitungen immer vor dem neuem Stoff aus Albanien gewarnt wurde. Ob er zu rein war oder zu verunreinigt, war nie zu lesen. Aber egal, Hauptsache man hatte sie raus aus der Innenstadt, so wurde niemand durch Notarzteinsätze beim Einkaufsbummel gestört.

    Als vor fünf Jahren YouTube aufkam, habe ich mich voller Galgenhumor amüsiert, wenn ich immer wieder „Regensburg“ eingegeben habe. Da kamen Filmchen des Regionalsenders zum Vorschein, in denen erst Jugendliche in schrillen Klamotten auf der Wiese vor dem Keplerdenkmal und dann vergrämte Muttis zu sehen waren, die klagten, dass sie sich da nicht mehr vorbeigehen trauen und deshalb 100m Umweg zum Bahnhof gehen müssen.
    Am schönsten aber fand ich die Kombination der Suchbegriffe „Regensburg“ und „Dult“, denn da sah man Teenager in Tracht (also Kinder bessergestellter Eltern), die erst Schnaps kippten und dann direkt in den Maßkrug kotzten. Gelöscht, leider, sie haben wohl gemerkt, dass das eine Karrierebremse ist.

    Nun, der Konsum von Alkohol ist seit jeher im öffentlichen Raum der Stadt verboten, also auf der Straße oder im Park. Straßencafés, Biergärten etc. fallen nicht darunter, denn die sind ja privat, von den Betreibern gemietet. Nur dass dies rigoros durchgesetzt wird, ist neu. Die schönste Szene, die ich je gesehen habe war, als sich ein Kampfradler in Sarottimontur mit einer Halben und einer Brotzeit am Haidplatzbrunnen niederließ, bis die Polizei einschritt. Ich habe mich ganze fünf Minuten zum Beobachten hingestellt und konnte es kaum glauben, als einer der Beamten die Flasche nahm, zehn Meter zum nächsten Gulli trug, sauber auslehrte und dann das Leergut zurückgab. Der Radler hat auch ziemlich blöd dreingeschaut.

  • dugout

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    Die ARD bringt Morgen einen “ Brennpunkt „

  • wollwirker

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    Na, da bin ich mal gespannt, ob die BePo Samstagnacht auf dem Bismarckplatz unsere künftige bürgerliche Elite, Söhne und Töchter aus „gutem Hause“, welche regelmäßig an diesem Ort eine Müllhalde hinterlassen, verstärkt kontrollieren…..

  • Flo

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    Regensburg verkommt zur Realsatire…aber das böse Ende kommt noch mit einem Schlegl als Bürgermeister. ;-)

  • tina

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    Dass der Alkoholkonsum im öffentlichen Raum „seit jeher“ verboten sei, stimmt so nicht ganz. Laut Stadtverordnung ist er nur auf Spielanlagen gänzlich verboten. Für den Rest der Regensburger Grünanlagen gibts diese schwammige Regelung hier:

    „13. sich in einem Rausch oder ähnlichen Zustand aufzuhalten, unabhängig davon, ob dieser Zustand vorsätzlich oder fahrlässig durch alkoholische Getränke oder andere berauschende Mittel herbeigeführt wurde.

    14. sich zum Zwecke des Alkoholgenusses aufzuhalten, soweit dadurch die öffentliche Sicherheit oder Ordnung gefährdet werden kann.“
    http://www.regensburg.de/sixcms/detail.php/stadtrecht?stadtrechtid=12978

    Man darf also dort konsumieren, was man möchte, solange man nicht die öffentliche Sicherheit gefährdet (was auch immer das beinhaltet) und man nicht in einen Rauschzustand fällt. Allerdings haben Kommunen (Danke, CSU&FDP) neuerdings die Möglichkeit, ein lokal begrenztes absolutes Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen auszusprechen, was im Bereich des Bahnhofs wohl passiert ist.

  • Matthias Beth

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    Lustig diese OB!
    Im Wahlkampf 2007 warb er für einen Ordnungsservice, bezahlen sollten Ihn die steuerzahlenden Bürger. Dies wurde nach der Wiederwahl von Hr. Schaidinger zum OB von Ihm auch umgesetzt mit Hilfe der angepassten und ohne eigene Meinung wirkende Mehrheit der Stadträte. Wo sind die Schirmmützenträger heute? Konnten diese die Probleme für die sie vom OB vorgewehen waren nicht lösen? Warum muß sich jetzt die Bereitschaftspolizei um diese Aufgaben kümmern? Fragen über Fragen zu diesem unsinnigen Ordnungsservice der stadt Regensburg. Leider fehlen die Antworten!

  • Warum auch

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    Das tragische ist doch, dass man als Pendler jeden Morgen und jeden Abend die gleichen Familien mit Kleinkindern sieht, die sich vor dem Bahnhof das gute Plastikflaschenbier reinpressen und die Kinder grinsend mit hochrotem Kopf erziehen wollen. Das Jugendamt fragt da immer nach Namen, sonst könne man nichts machen (soviel zum Ordnungsdienst).
    Diese Kinder sind es dann womöglich, die sich später dann im Sommer auf der Studentenwiese und in der Nähe vom Ostenalleespielplatz einen Schuss setzen. Die Spritzen im Sand vergraben und wenn man sie darauf anspricht agressiv reagieren.
    Das sind alles Suchtkranke, die sich nicht helfen lassen wollen, können oder was auch immer. Jedenfalls sollte man sie bemitleiden – verstehen aber NEIN!
    Die Frage ist nur, ob man in dieser Situation, als Kranker, mehr Recht fordern darf als andere. Die die nicht im Park, am Bahnhof oder auf irgendwelchen Plätzen saufen, gröhlen und pissen, machen es schließlich nicht, weil sie nicht müssen, sondern der Gesundheit, des Anstandes und der Erziehung wegen! Es gehört sich schlichtweg nicht an der Bushaltestelle vor Schulkindern, Älteren und jungen Familien zu saufen! Krank oder Gesund!

  • Bernhard Segerer

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    Also wenn man das Zitat der Polizei wörtlich nimmt, dann war bereits der Aufenthalt „unberechtigt“ – sowas kann eigentlich nur heissen, daß die alle schon vorher einen Platzverweis hatten denke ich. Aber egal: ausschlaggebend war wohl der übermäßige Alkoholkonsum.
    Ich finde diese Regelungen total überzogen – das mit der öffentlichen Ordung kann ich noch irgendwie nachvollziehen (obwohl das schon sehr auslegbar ist) aber ein grundsätzliches Rauschverbot in Parks und an öffentlichen Plätzen ist puritanische Gängelei die natürlich auch willkürlich angewandt wird und das sicher auch nach sozialem Status und gesellschaftlicher Akzeptanz des rauschauslösenden Konsumhintergrunds (Dult, Bürgerfest, etc. wahrscheinlich ok) gestaffelt.

  • Luchs

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    Schiffen für den (Park-)Frieden!

    Die Bieselgebühren vom Bahnhofsklo sollten 1:1 diesem SOFA- Projekt der Sozialen Initiativen und Steetworkern zukommen – das wäre eine saubere Lösung!

  • Ich

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    Das Frage ich mich auch! Sapperlott, da wird ein haufen Geld zum Fenster rauschgeschmissen.

  • Immanuel K. Anti

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    @tina

    Besten Dank für den Link zum Stadtrecht.

    Was ich auf der städtischen Homepage leider nicht finde, sind die Verordnungen zum Aufenthalt auf öffentlichen Straßen und Plätzen.

    Meine Anekdote vom Haidplatz (ich kam aus der Bücherei) habe ich garantiert nicht geträumt, ich kann mich in diesem Zusammenhang daran erinnern, dass es eine städtische Verordnung gibt, die sogar untersagt, sich länger als 30 Minuten am selben Ort aufzuhalten (also herumzulungern).

    Ich habe die städtische Homepage nach allem möglichen durchsucht (betteln, musizieren, rausch etc), die Ergebnisse beziehen sich aber immer nur auf die Dult und die Parks.

    Spritzen habe ich auch schon aufgesammelt, was ein wirklich beschissenes Gefühl war, da ich es nachvollziehen kann, dass man sich sein Gift lieber in malerischer Umgebung verabreicht, als anderswo. Dass es aber bedeutet, dass es in dieser Stadt keinen einzigen (!!!) kostenfreien öffentlichen Raum mehr gibt, wo man ein Kind einfach mal loslaufen lassen kann, kann man den Verantwortlichen nicht verdeutlichen. Die bringen ihren Nachwuchs mit dem SUV in die private Krabbelstube und Frühförderung etc.

    Gesundheitsräume (früher: Fixerstuben) mit Spritzentausch würden manches lösen, aber das wäre wieder mal nicht mit dem Null-Toleranz-Geseihere der Staatsregierung (sprich CSU) konform.

    Mich kotzt das Elend der Suchtkranken genauso an, wie alle anderen, aber weitaus schlimmer ist die dumme Kaltschnäuzigkeit, mit der man diese Menschen auch noch drangsaliert. Denn Verdrängen hat noch nie ein Problem gelöst.

  • Regensburger

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    „Etwa dann, wenn jemand auf einem Fahrrad fahre, das – preislich gesehen – nicht so wirklich zu ihm passe.“
    Das ist doch eine Sauerei, die ihresgleichen sucht.

  • Josef Gnadl

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    Das darf doch nicht wahr sein! Ist es wirklich verboten, in den
    Grünanlagen an unauffälliger Stelle zu bieseln? Wo genau steht
    das? Wenn es wirklich stimmt, wäre das ein Fall für ein Bürger-
    Begehren und einen Bürger-Entscheid, um die Vorschrift
    abzuschaffen. Ich würde auch stark vermuten, dass eine solche
    Vorschrift vor höheren Gerichten keinen Bestand hätte, wenn
    ein Angezeigter gegen die Bestrafung klagen würde.

    Was ist eigentlich mit den Hunden? Dürfen die in den Parks
    ihr Wasser ablassen? Ist Hunden erlaubt, was Menschen
    verboten ist? Ich fass es nicht.

  • diessinger

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    ein fahrad das preislich nicht zu einem passt …. woran macht man das fest …etwa wenn ich in nicht markenkleidung oder nicht im anzug auf einem rad von stadler fahre … muss mann wenn mann jetzt enen jogginganzug der marke aldi trägt auch das passende rad dazukaufen um sonst nicht kontroliert zu werden …. oder gleich immer den kaufbeleg dafür mit sich herum tragen … in welchem gesetz soll das begründet sein .

    was fehlt ist jetzt die bundesweher im innern und zonen die nach einkommen gestaffelt sind die man als minderverdienender nicht betreten darf …..

    bald kommt auch sie haben da eine hose an die preißlich nicht zu ihrem gesicht passt .. haben sie keinen kaufbelet dafür zur hand müssen wir sie in haft nehmen …….

  • unruhe

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    weiß nicht wie stark die auf style wie klamotten oder haarfarbe achten.
    aber als schwarzer oder anderer „dunkler“ ausländer würde ich mir überlegen ein gutes rad zu kaufen…
    schön, dass wir uns jetzt richtung appartheid bewegen – csu u. polizei lernen wohl nichts aus der vergangenheit z.b. von südafrika oder den usa…
    mal sehen, wie die so behandelten darauf reagieren u wie sich die gesellschaft wandeln wird

  • Fragnix

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    Muss sich den jeder Bürger von Gewählten oder Ungewählten anpinkeln lassen?
    Wie steht’s bei der Fahndung nach dem Autofeuerteufel?

  • Manix24

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    Solche Aktionen würde ich mir mal am Wochenende zwischen 00:00 und 06:00 in derAltstadt wünschen.Da könnte man bestimmt mehr Wildbiesler aufgreifen, und der Alkoholgenuss und Drogenmissbrauch ist bestimmt höher als am Bahnhof.
    Die Gröhl und Pöbellautstärke auf jeden Fall.
    Nur da gröhlen halt die Söhne und Töchter der Stadtoberen selbst, und ausserdem wird da ja die jahrelang mühsam aufgebaute Feierkultur zelebriert, auf die ja alle so stolz sind.
    Solche Marken können die Bahnhofsleute natürlich nicht setzen.
    Na dann Prost!!

  • Hans Dampf

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    Schick und angemessen wäre es meiner Meinung,

    im Sommer mal die Im-Kabrio-offen-durch-die-Innenstadt-Kreiser herauszufischen – und mit einem spürbaren Ordnungsgeld zu belegen.

    Angezeigt wäre es auch, dem Pseudo-Promi-Protz-Parken vor der Commerzbank am Bismarckplatz ein Ende zu setzen.

    Hans

  • Ele

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    Ja genau, die Cabrio-Fahrer, die Wildbiesler, die nächtens die Altstadt vollschiffen, die Saufclubs, die mit trägerweise Bier dann und wann durch die Altstadt ziehen, die Jugendlichen, die die Busse vollsiffen bis zur Unerträglichkeit, die BMW-Angeber, die mit einer Dezibel Beschallung bis zum Trommelfellinfarkt Auto fahren: __Die sollten kontrolliert werden und in ihre Grenzen verwiesen__Nicht die handvoll Alkoholiker im Bahnhofspark. Die zu kontrollieren ist leicht, weil die sind eh schon ganz unten und wehrlos und Otto Normalregensbürger ein Dorn im rechtschaffenen Auge.__Mir haben die noch nie irgendwas getan. Kleinere Stänkereien haben sie id Regel untereinander; ich habe auch noch nie gesehen, daß sie jemanden von den Passanten belästigt oder angestänkert haben__Pinkeln in der Öffentlichkeit finde ich auch voll daneben ; allerdings ist es wohl sowas wie ein Kavaliersdelikt und quasi Gewohnheitsrecht__Wieso erinnert die Polizei sich ausgerechnet bei den Bahnhofsparksmenschen daran, daß es da geschriebene §§ gibt ?? Merkwürdig

  • Manix24

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    Ja so ist das halt in dieser Stadt, die einen Parken überall,
    fahren in der FuZo den Idiotenkreisel und nichts passiert.
    Die anderen Pinkeln auf die Wiese und kriegen ne Anzeige.
    Halllllooooo (schreiend),
    bei mir pinkeln sie zwei mal die Woche absichtlich in die Haustür, das interresiert keinen. Aber so ist es hier halt.
    „a verdammte Freinderlwirtschaft“, und das wird auch niemals anders!
    „Hast du was Bist du was“
    Kennst du jemanden bekommst du praktisch alles, hast du keine Lobby, hast du Pech gehabt.
    Da kann man wählen wen man will, ich glaube das ist seit dem Mittelalter genetisch eingebrannt.
    Muss an der blöden Reichsstadt Status liegen :o)
    Wahrscheinlich waren das damals die Monegassen, von Gestern.

  • Ele

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    Manix 24 , das ist so fatalistisch!! Klar, kann das anders werden …. das wird zwar anstrengend usw. usf. …. und steter Tropfen höhlt den Stein …. selbst in Regensburg gelten die Naturgesetze!

  • erik

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    Ein Tausender für den Führerschein, Straßen ohne Schlaglöcher, Kindergarten gratis, billige Flüge, Stadien,Golfplätze usw. ich rede nicht von Bayern sondern von Kärnten. Kärnten, ein gesegnetes Land – dank Bayern. In Kärnten ist die Welt in Ordnung – dank bayerischer Millionen bzw. Milliarden. Für die Bayern bzw.
    Regensburger bleibt hat dann nur noch sich am Hauptbahnhof bzw. Stadtpark aufzuhalten. Des einen Glück ist des anderen Leid. Für mich steht fest, die ehemaligen Verwaltungsräte der BayernLB haben ihren Beitrag zu dieser Situation geleistet. Zweistellige, ich wäre nicht überrascht wenn sogar dreistellige, Milliardenbeträge wurden aus dem Fenster in erster Linie nach Österreich und Kroation bzw. Südosteuropa geworfen und die Politiker sitzen immer noch, seit mitlerweilen 5 Jahren seit bekanntwerden, auf ihren Posten. Überall in Europa müssen sich die Politiker für ihre verursachten Schäden und Fehlgriffe verantworten, nur Deutschland bzw. Bayern bleiben die aufgeblasenen Parteibücher auf ihren Posten wie festgetackert kleben, eine Bevölkerung ohne Zivilcourage und ein Freistaat im Würgegriff von Parteibuch-Apparatschik`s (nach unten treten, noch oben schleimen) machen das möglich, zu früheren Zeiten oder in anderen Ländern hätte man diese Art von Politikern schon längst aus dem Amt gejagt.

  • Twix Raider

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    Mal ganz dumm gefragt, seit wann sind derlei Aktionen Aufgabe der Bereitschaftspolizei? Sind die gewöhnlichen Streifenhörnchen dem Muskelspiel nicht gewachsen? Da kann man auch gleich Kampfschwimmer in den Brunnen setzten. Oder Gebirgsjäger aufs Dach, die sich dann medienwirksam abseilen, quasi als Stunt-Show für Touristen…

  • „Junken ist ein Fulltime-Job“ | Regensburg Digital

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    […] kritisch. Statt zu entspannen, setzt man vonseiten der Polizei vor allem auf repressive Maßnahmen.Erst kürzlich machten Bundespolizei, die Regensburger Polizei und die Stadt mit dem „Projekt Sich…, bei dem die „Verfestigung einer Rauschgiftszene im öffentlichen Bereich“ wirksam unterbunden […]

  • Veronika

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    TIPP für alle Regensburg-BesucherInnen:

    Man nehme ab dem Bahnhof ein Taxi und lasse sich dorthin bringen wo man will.
    Ansonsten MEIDE MAN KÜNFTIG DIE STADT REGENSBURG an den Stellen, an denen Profit gemacht werden soll.
    Mal sehen, wie lange diese „Law & Order – Politik“ aufrecht erhalten wird.
    —————
    Mal ehrlich: Dies ist doch jetzt Schikane pur gegenüber allen die etwas weniger Geld haben wie andere.

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