Breite Hilfsaktion rettet Sumeja (12) das Leben

Bereits am 3. März konnte die zwölfjährige Sumeja Karameth aus der Kinder-Uniklinik entlassen werden. vor rund zwei Monaten erhielt sie eine lebensrettende Lebertransplantation.	Foto: pmMehrere Monate kämpften Malteser und Regensburger Ärzte um ihr Leben. Eine Lebenserwartung von maximal 20 Jahren – so sah die Zukunft für Sumeja Karameth bis vor wenigen Monaten aus. Das zwölfjährige aus Bosnien stammende Mädchen leidet an einer seltenen Erkrankung der inneren Organe. Ohne eine Lebertransplantation hätte sie keine Überlebenschance gehabt. Eine entsprechende Operation kostet 200.000 Euro. Der Kasseler Pfarrer Stefan Krönung reagierte: Er startete eine Spendenaktion; unterstützt wurde er dabei von den Maltesern, die über ein Jahr Spenden sammelten. Als medizinischer Berater stand ihnen – ehrenamtlich – Professor Dr. Michael Melter, Inhaber des Lehrstuhls für Kinderheilkunde und Jugendmedizin der Universität Regensburg, Direktor der gleichnamigen KUNO-Klinik und der Kinderklinik St. Hedwig der Barmherzigen Brüder, zur Seite. Der Verein für krebskranke und körperbehinderte Kinder (VKKK) nahm Sumeja und ihre Familie bei sich in Regensburg auf. Am 8. Januar war es schließlich soweit: Sumeja konnte operiert werden. Ihrer Mutter wurde ein Teil der Leber entnommen, den man Sumeja einpflanzte. Dann folgten mehrere Wochen zwischen Hoffen und Bangen. Komplikationen machten Mitte Februar eine Retransplantation notwendig. Sumeja lag mehrere Tage auf der Intensivstation. Dann normalisierte sich ihr Zustand wieder. Kürzlich kam die erlösende Nachricht: Die Operation ist geglückt. Vor 14 Tagen wurde Sumeja aus der Klinik entlassen. „Es geht ihr sehr gut”, sagt die leitende Oberärztin der Kinder-Uniklinik, Dr. Birgit Knoppke. Das Transplantat funktioniere hervorragend. Ein knappes Jahr wird Sumeja nun noch mit ihrer Mutter in Regensburg wohnen. Ein paar „kleinere medizinische Baustellen” müssten noch betreut werden. „Wir hoffen, dass die Betreuung auch ambulant gut klappt”, erklärt Knoppke. Allerdings ist Sumeja weiterhin auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Für die Operation wurden bislang 145.000 Euro bei der Uniklinik hinterlegt; ihr Leben lang wird Sumeja teure Medikamente nehmen müssen. „Wir bitten deshalb weiter um großzügige Spenden”, so der Appell von Pfarrer Stefan Kröner. Spendenkonto: GSK-Stiftung Konto: 377 0220 022 BLZ: 700 205 00 Stichwort „Sumeja“

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